Bangkok noir: Roger Willemsen und Ralf Tooten im Gespräch – Buchmesse-Podcast 2009

Foto: Birgit-Cathrin Duval
Es ist schön zu wissen, dass die Fans des Buchmesse-Podcasts mittlerweile schon darauf warten, und hier ist es: das Interview mit Roger Willemsen.
Es dürfte keinen Zweiten geben, der so viele und so unterschiedliche Bücher schreibt oder herausgibt. Er hatte einen Knacks, er gab uns sein Ehrenwort, stellte Tieren nach und sprach über Sex auf der Buchmesse.
Da ist es klar, dass es auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Buch sein muss: Drei Monate lang streifte Roger Willemsen zusammen mit dem Fotograf Ralf Tooten durch die nächtliche thailändische Metropole. Entstanden ist ein literarischer Bildband, dessen Bilder und Texte Roger Willemsen mittlerweile auch als Bühnenshow präsentiert.
Wolfgang Tischer sprach mit dem Autorenteam über das Projekt, und er wollte auch wissen, warum bei diesem Thema dann doch wieder eine Frau auf dem Umschlag des Buches abgebildet sein muss. Doch ein Klischee?
Am Schluss des Gespräches geht der Blick wieder in Richtung USA. Roger Willemsen wurde nach seinem Afghanistan-Buch nahe gelegt, er möge in die USA besser nicht mehr einreisen. Was wird sich unter Obama ändern? Was ist von der Verleihung des Friedensnobelpreises zu halten?
Roger Willemsen, Ralf Tooten: Bangkok Noir. Gebundene Ausgabe. 2009. Fischer (S.), Frankfurt. ISBN/EAN: 9783100921062. EUR 26,95 (Bestellen bei Amazon.de)
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Am Buchmesse-Wochenende, wenn an den Publikumstagen nicht mehr nur die Fachbesucher auf den Gängen unterwegs sind, hat man den Eindruck, dass von den Verlagen die Autoren nach vorne geschoben werden, deren Gesichter aus dem Fernsehen bekannt sind.
Tina Uebel hat alles Mögliche zu erzählen, aber ganz gewiss nicht die »Wahrheit über Frankie«, wie der Titel ihres Agententhrillers verspricht (
Sag, wie hältst du’s mit der Popliteratur? Auch wir haben Henning Kobers Debütroman diesem Genre in der Tradition von Christian Kracht zugeordnet. Der Autor selbst sieht das aber gar nicht so.
Was für ein Buchtitel: »Frauen, die nach Schinken stinken«. Klingt irgendwie … tja, wie eigentlich? Im Buch geht es um eine Metzgereifachverkäuferin, da ist das nicht so ganz daneben. Und erfunden wurde der Titel von einer Frau und nicht vom Autor Juckel Henke.



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