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Beitrag vom 23. September 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Praxistest: Print on Demand mit BoD und Lulu

Print-on-Demand-Buch im VierfarbdruckRuben Wickenhäuser hat mit zwei Buchprojekten die beiden großen Print-on-Demand-Anbieter BoD und Lulu.com einem Praxistest unterzogen. Hier sein Bericht:

Vor Jahren schlug »Print on Demand« hohe Wellen als technische Möglichkeit für jeden, eigene Bücher ohne Verlagssuche und ohne die enormen Kosten des Eigen- oder gar Zuschussverlags direkt drucken zu können. Tatsächlich ist Print on Demand ein relativ junges Druckverfahren, das es erlaubt, Bücher direkt nach Bestelleingang zu drucken – Einzelstücke also -, wodurch Lagerkosten, hohe Investitionen in eine Startauflage usw. entfallen.

Diese Technologie ist interessant für bereits vergriffene Titel, die so weiterhin verfügbar gehalten werden sollen (beispielsweise um daraus Lesungen halten zu können), oder für Spartenliteratur, die im Angesicht des fehlenden oder geringen Marketings keine Chance auf eine reguläre Veröffentlichung hat.

Grundsätzlich kann ein PoD-Anbieter eine ähnliche Palette an zusätzlichen Dienstleistungen anbieten wie ein normaler Verlag: Vom Coverdesign übers Lektorat bis hin zum Buchsatz. Dies hat natürlich seinen (zusätzlichen) Preis, den hier der Autor zahlen muss.

Idealerweise kann der Autor diese Dinge selbst übernehmen. Der PoD-Anbieter übernimmt in diesem Fall nur Druck und Verkauf bzw. Versand. Dazu muss der Autor bzw. die Autorin den vollständig gesetzten Text als PDF-Dokument über die Internetplattform des Anbieters hochladen, ebenso den gestalteten Umschlag. An Formaten stehen Taschenbuch- und Hardcover-Varianten zur Verfügung. In diesem Beitrag werden nur Taschenbuchformate berücksichtigt.

Vorweg sei gesagt, dass ich mit dem Ergebnis bislang sehr zufrieden bin. Ich habe zwei unterschiedliche Anbieter für zwei verschiedene Projekte gewählt.

Das Buchprojekt bei Books on Demand (BoD)

Cover: Indianer-Spiele: Spiele der Ureinwohner Amerikas für die Kids von heuteBei Books on Demand (BoD) (nicht zu verwechseln mit der Technologie »Print on Demand« (PoD)) habe ich »Indianer-Spiele: Spiele der Ureinwohner Amerikas für die Kids von heute« wieder aufgelegt. Die Sammlung war nach zehn Jahren vom Verlag an der Ruhr remittiert worden. Durch das Rückholen der Rechte konnte ich das Buch neu herausbringen, da ich immer wieder Anfragen nach Exemplaren bekam.

Bei BoD kann man aus einer Reihe von Angeboten wählen: Von kostenloser Publikation ohne ISBN für den Eigenvertrieb, über eine BoD Classic-Variante für rund 40 Euro bis hin zur Publikation für 400 Euro, für die beispielsweise eine Telefonberatung zur Verfügung steht. Pro Monat fallen 2 Euro »Miete« für das Bereitstellen der Daten an. Ich wählte die Variante für 40 Euro. Mit ISBN finden sich die Bücher auch bei Online-Buchhandlungen, außerdem erfolgt ein Eintrag in der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Abwicklung war problemlos und natürlich komplett online durchzuführen. Vom Abschluss des Druckauftrags bis zum Eingang des ersten gedruckten Buches vergingen etwa eineinhalb Wochen. Die Papierqualität ist gut, der Druck einwandfrei. Bei Beachtung des Beschnittrands beim Satz werden Bilder nahtlos an den Seitenrand gedruckt. Das Cover ist für den Laien von einem regulären Taschenbuch ebensowenig zu unterscheiden wie die Bindeart.

BoD bietet einen übersichtlichen Kostenkalkulator an, bei dem Format, Seitenzahl, die gewünschte Autorenmarge (die man selbst festsetzen kann) und die Anzahl der Farbseiten angegeben werden können. Richtig: Vierfarbigen Druck bietet BoD mittlerweile auch, praktischerweise eben auch nur für eine beliebige Anzahl an Einzelseiten (für Grafiker: dies alles im RGB-Farbraum). Der Preis hält sich in Grenzen. Bei einer Marge von 2 Euro beläuft sich der Gesamtpreis für das rund 180-seitige Buch mit einer Vollfarbseite auf 14 Euro pro Exemplar. Diese zahlt natürlich nur der Käufer, ein Vorschuss durch den Autor ist nicht erforderlich.

Nachteile bei BoD:

  • Bislang wird nur ein teurer Service für Publikationen in den USA angeboten, und hier sind keine Farbseiten möglich.
  • BoD verlangt das Eingehen eines Standardrahmenvertrags, der BoD bei der Classic-Variante das Abdruckrecht auf 5 Jahre sichert. Dieser Vertrag kann vorzeitig für etwa 300 Euro gekündigt werden.
  • Gravierender noch: Der Standardvertrag überträgt BoD das Recht zur digitalen Publikation, wie üblich ohne Verpflichtung zur Anwendung von Zugriffsschutz oder dergleichen. Dies bereitet mir Magengrimmen – einmal losgelassen … Bei Google Buchsuche tauchen Bücher von BoD dementsprechend auch mal im Volltext auf, und Google Buchsuche-Seiten lassen sich mit ein wenig Hintergrundwissen mühelos speichern. Eine meines Erachtens überflüssige Einschränkung und ein nicht zu unterschätzendes Risiko für Autoren.

Das Buchprojekt bei Lulu.com

Cover: Jugger. A post-apocalyptic sport for all occasionsDurch die Einschränkung im gezielten internationalen Vertrieb und wegen des ärgerlichen Digitalpassus’ wählte ich Lulu.com für die Veröffentlichung der Übersetzung des Jugger-Sachbuchs, »Jugger. A post-apocalyptic sport for all occasions«. Dieses Buch liegt weiterhin beim Verlag an der Ruhr auf Deutsch vor. Ich übersetzte es im Einvernehmen mit dem Verlag, erstellte den neuen Satz und publizierte es, unter der Bedingung, dass die Publikation bei Lulu beendet wird, wenn sich ein englisch-amerikanischer Verlag findet. Dies wäre bei BoD nicht möglich gewesen, da das Lösen der Fünfjahresbindung wie gesagt rund 300 Euro kostet.

Das Buch ist durchgängig vierfarbig gesetzt. Die Photos erstrahlen in brillanten Hochglanzfarben, ebenso das Titelbild; im Farbmodus CMYK und bei 300 dpi Auflösung ist das Druckergebnis sehr zufriedenstellend. Papier, Umschlag und Bindung sind alle von guter Qualität. Einzig mit der Einstellung des Beschnittrands sollte man Vorsicht walten lassen, hier war der Beschnitt stellenweise etwas zu großzügig vorgenommen worden; wichtige Elemente sollten also nicht zu dicht an den späteren Seitenrand des Buches gesetzt werden.

Die Abwicklung bei Lulu verlief problemlos, eine Gewöhnung an das und etwas Geduld mit dem Online-Upload-System ist allerdings manchmal vonnöten. Lulu.com verlangt keinerlei Gebühr, weder für das Bereithalten der Daten (2 Euro/Monat bei BoD) noch für das Projekt selbst, es sei denn, man möchte selber als Verleger auftreten. »Published by Lulu« ist derzeit kostenlos, ansonsten muss man 50 Euro berappen; bei dieser Option erhält das Buch eine ISBN und wird bei Online-Buchhandlungen (amazon.com usw.) gelistet; außerdem muss man ein Prüf-Exemplar kaufen und nach Erhalt den korrekten Druck bestätigen. Zu berücksichtigen bei Listungen im VLB und bei amazon.de ist, dass Lulu.com sich nachwievor primär an den angloamerikanischen Markt wendet.

Ohne ISBN und Listung ist das Publizieren bei Lulu aber auch kostenlos möglich. Einer digitalen Publikation kann der Autor bzw. die Autorin extra zustimmen. Kauft jemand bei Lulu direkt, dann erhält der Autor bzw. die Autorin die Buchhandelsmarge, ansonsten die selbst festgesetzte Autorenmarge. Durch die durchgehende Vierfarbigkeit ist das Beispielbuch allerdings mit seinen 110 Seiten nicht gerade billig. Hier ist es ein klarer Vorteil, dass einmal hochgeladene Satzdateien für beliebig viele Projekte zur Verfügung stehen. Man kann also mit ein und derselben Datei sowohl eine teurere, komplett vierfarbige Ausgabe drucken und parallel dazu eine Schwarzweiß-Ausgabe für rund ein Drittel bis Viertel des Kaufpreises der Farbausgabe, und beides im Falle »Lulu Marketplace« für den Autor bzw. die Autorin kostenlos. Im Falle der »Published by Lulu«-Option muss allerdings auf der Titelei wie im Impressum die jeweilige ISBN eingefügt werden, das heißt, es ist das Hochladen zweier Impressumsdokumente und Titeleien erforderlich.

Lulu.com scheint Verträge mit mehreren Druckereien zu haben, sowohl in den USA, als auch in Europa. Die Zusendung des Prüfexemplars dauerte rund zwei Wochen, da das Buch von einer spanischen Druckerei per Hermes zugestellt wurde.

Nachteile bei Lulu.com:

  • Da Lulu im Wesentlichen den angloamerikanischen Raum zu bedienen scheint, sind viele FAQs in Englisch.
  • Das Vertriebsnetz ist in Deutschland umständlicher, da beispielsweise amazon.com, möglicherweise jedoch nicht amazon.de (und auch nicht unmittelbar das VLB) mit den Titeldaten versorgt werden.
  • Dementsprechend ist die Anbindung an den örtlichen Buchhandel nur begrenzt gegeben.
  • Ebenfalls deswegen kann der Versand sehr lange dauern (im vorliegenden Falle Druck in Spanien, rund 2 Wochen).
  • Auch kann das Einholen der Autorenhonorare etwas umständlich sein.
  • Die räumliche Entfernung macht den Anbieter anonymer als BoD; Vertreter von BoD aus Fleisch und Blut waren (und sind) auch auf der Buchmesse vertreten.
  • Es ist nur entweder Vollfarb- oder Schwarzweißdruck möglich, soweit ich das erkennen konnte. Dies ist für den Verkaufspreis relevant, nicht aber für die Natur des Dokuments.

Fazit des Praxistest:

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass beide Anbieter ihre Vorteile haben, je nach Charakter des Projekts. Während Print on Demand sicher kein geeigneter Weg ist, um als Autor bekannt zu werden und hohe Auflagen zu erreichen, ja auch nur in einem Buchhändlerregal zu stehen, ist es doch ein interessanter Weg für Veröffentlichungen mit alternativen Vertriebswegen oder von besonderem Projektcharakter. Die PoD-Bücher sind bereits billiger geworden, aber immer noch zu teuer, um sich bei Aussicht auf hohe Absatzzahlen zu rechnen – da ist ein klassischer Auflagendruck dann günstiger. Für reguläre Publikationen führt führt immer noch kein Weg an klassischen Verlagen vorbei.

Dr. Ruben Wickenhäuser war Co-Initiator und fünf Jahre lang Sprecher des Autorenkreises Historischer Roman Quo vadis. Weitere Informationen unter uhusnest.de

55 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Mart schrieb am 25. September 2008 um 14:08 Uhr

    Sehr interessanter Vergleich. Die Sache mit dem Standardrahmenvertrags fand ich sehr erschreckend und sollte unbedingt bedacht werden, wenn man mit den Gedanken spielen ein BoD in Auftrag zu geben.

  2. isd nazir schrieb am 25. September 2008 um 18:26 Uhr

    Ein aufschlussreicher Beitrag. Dennoch bin ich als Laie nach wie vor ratlos. Ein Türkei-Buch, das in mehr als einem Vierteljahrhundert zustande kam und -mit Schwerpunkt Wirtschaft-umfangreich über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Türkei berichtet, habe ich bis dato nicht “an den Mann bringen” können bzw. konnte ich mich bislang weder für einen noch den anderen Verlag entscheiden.

    Für weitere Erfahrungsberichte -evtl. auch mit Empfehlungen für Verlage und Vorgehen- waere ich sehr dankbar.

  3. Jordan schrieb am 29. September 2008 um 07:54 Uhr

    Habe erst letzte Woche ein BoD-Buch von einem Bekannten bekommen, der sich damit einen Lebenstraum erfüllt hat. Also, mal ehrlich: es ist gruselig. Vom handgestrickten Cover über den sperrigen Titel bis hin zum fürchterlichen Schriftbild … so stelle ich mir einfach kein gutes Buch vor. Auch die BoD-Titel, die mir sonst bisher so untergekommen sind, haben mich immer mit Entsetzen erfüllt. Man kann solche Dinge wie Covergestaltung oder Schriftsatz nicht einfach Laien überlassen, wenn man einen gewissen Anspruch hat. BoD verhält sich zu einem professionell verlegten Buch wie das Krippenspiel der Kindergartengruppe zu einer Operninszenierung in Bayreuth.

  4. Matthias schrieb am 3. Oktober 2008 um 22:25 Uhr

    Der Artikel hat mir sehr gut gefallen.
    Was mir aber aufgefallen ist, es gibt viele Autoren, die Ihre Bücher wenn möglich kostengünstig ohne Verträge produzieren lassen wollen. Ihnen geht es nicht um eine ISBN Nummer damit das Buch gelistet wird, sondern um eine ordentliche Arbeit wie Druck und Bindung. Die Auflagenhöhe ist oftmals 10 – 200 Exemplare. Dafür gibt es in Deutschland Hunderte von kleineren Druckereien, die sich in diesem Gebiet auskennen. Im Vergleich zu den 2-3 “großen” sind diese Druckereien flexibler, persönlicher und können die Bücher in 1-3 Tagen anfertigen. Auch gibt es meistens eine persönliche Beratung. Und das schönste: Diese Druckereien sind in fast jeder Stadt und Ort.
    Was in dem vorhergehenden Kommentar gesagt wurde ist natürlich auch richtig. Wenn Umschlag, Schriftgröße, Rechtschreibung usw. noch gemacht werden sollen, kostet es in der Regel extra.
    Book on Demand bezieht sich auf das alleinige drucken von Büchern. Der Rest ist von den Autoren zu machen. Dafür gibt es keine Vorkosten von 500 oder mehr Euro.

  5. Valerie J. Long schrieb am 16. Oktober 2008 um 14:05 Uhr

    Ich fand sowohl den Beitrag als auch die Kommentare sehr interessant, da ich gerade selbst damit kämpfe, ein gedrucktes Exemplar meines Werks in die Hand zu bekommen. Auf die Veröffentlichung kommt es mir nicht so an – wenn sich Leser finden, umso besser!
    Wie Jordan schreibt: die Gruselgefahr ist riesengroß. Was man bei Word oder OpenOffice unter “Schriftsatz” versteht, ist gut genug für ein firmeninternes Handbuch, aber meilenweit von einem Buch entfernt. Dann kommt die penible Rechtschreibprüfung, die man gar nicht oft genug wiederholen kann. Als Autor, Lektor und Setzer in Personalunion muß man immens viel Zeit opfern, um eine halbwegs akzeptable Qualität zu erreichen. Gleiches gilt für die Covergestaltung: man lernt Demut und Bescheidenheit.
    Trotzdem: auf der Skala zwischen Kindergarten-Krippenspiel und Bayreuth ist auch in diesem Segment Platz für einen Paul Potts.

  6. Günter Schmitz schrieb am 18. Oktober 2008 um 12:59 Uhr

    Ich habe mein Buch mit der Hilfe von Lulu drucken und veröffentlichen lassen,und fühle mich gut behandelt.Der Titel des Buches ist -Nonnenexpress-. Die Versendezeit ist recht lang,2-3 Wochen,und lektorieren und gestalten muss man selbst.Habe bis jetzt ca,50 Bücher verkauft.Die Abrechnung ist schnell und korrekt.Mein Buch kostet mich für 230 Seiten ca.(8,5o).Man muss aber sonst nichts zahlen und hat keine Vertragsbindung.Gruss G.S.

  7. Günter Schmitz schrieb am 30. Oktober 2008 um 18:47 Uhr

    Hallo,liebe Autoren und Selbstverleger.Vor Tagen hatte ich noch Lulu.com gelobt.Jetzt haben sie ohne Rücksprache den Preis meines Buches-Nonnenexpress- um fast 30% erhöht ,sodass es unverkäuflich wird.Nicht zu glauben.
    Gruss ,Günter Schmitz

  8. isd nazir schrieb am 30. Oktober 2008 um 20:44 Uhr

    Vielen Dank – saemtliche Beitraege bringen neue Erkenntnisse. Dennoch kann ich mich zu keinem der Angebote und/oder Schritte entschliessen. Dreissig Jahre habe ich unermüdlich an meinem Türkei-Buch gearbeitet, es kann ruhig als “allumfassend” bezeichnet werden, besonders, was die Wirtschaft anbelangt. Trotzdem scheinen die neuen Methoden und Wege der Veröffentlichung immer noch in den Kinderschuhen zu stecken. Und die klassische Art der Veröffentlichung ist wirklich sündteuer – die Verlage spielen buchstaeblich mit dem “Möchte-gern-Autor” – ein fataler Ausdruck, gerade dann, wenn man ein Buch nicht aus Liebhaberei, sondern als ein Lebenswerk heraus bringen will.

    Gerade deshalb waere ich für Hinweise dankbar, wie sich derart von einem Ideal gepraegte Veröffentlichungen verwirklichen lassen ohne dass man Riesensummen aufbieten muss, die womöglich noch als Kredit aufgenommen wurden oder werden. Dabei waere ich zB gerne dazu bereit, einen Teil des Autorenhonorars zu opfern, wenn ein Verlag die Gesamtveröffentlichung und – Repraesentation übernimmt.

    Nochmals vielen Dank für die wertvollen Informationen.

  9. Frank Rawel schrieb am 5. November 2008 um 10:15 Uhr

    Interessant, der Artikel. Damit verglichen, scheint “epubli” mithalten zu können, wo ich zwei Bücher, nun ja, hergestellt habe. Die Grenzen der eigenen Layout-und Grafikfähigkeiten werden einem sehr offenbar, wenn man bis zum druckfertigen PDF alles selber macht. Mit der Druckqualität bin ich überaus zufrieden. Allerdings ist es nahezu unmöglich, solche Bücher bekannt zu machen. Auch die “Verlage” (die ja eigentlich fast nur Auftragsdruckereien sind) tun nichts für die Bücher. Ich fürchte sogar, sie scheuen (womöglich, o Gott, aus guten Gründen) sogar das Lesen der Bücher, die sie verlegen.

  10. isd nazir schrieb am 5. November 2008 um 11:31 Uhr

    Ich wandere ja nun schon seit Monaten mit dem Wanderstab in der Hand von Land zu Land bzw. Verlag.

    Je mehr Menschen des Lesens und Schreibens kundig sind, desto mehr Schreibfreudige gibt es – wenn das so weiter geht genau so viel Autoren wie Leser, na und wenn auf einen Autor ein Leser entfaellt muss man wohl einen Kurs belegen, wie man sich die Haare rauft, ohne sich (merklich) weh zu tun.

    Spass beiseite – ich finde, dass man dies doch etwas anders rum organisieren müsste. Wer schreibt, sollte sein Buch ohne weiteres an den Mann bringen können – selektieren tun dann die Leser je nach ihrem Interessensgebiet.

    Stelle mir sogar vor, dass man eine Initiative unter den wenig erfahrenen Autoren startet, die um erfahrenere Autoren erweitert wird und dadurch eine Durchschlagskraft erzielt, die einen Autor nicht der Laune und Willkür der professionellen Verlage überlaesst.

    Machbar? Bejahendenfalls wie…?

  11. Frank Rawel schrieb am 6. November 2008 um 14:07 Uhr

    Schreiben wirklich so viel mehr Menschen als früher? Oder publizieren sie jetzt alle nur irgendwie, was sonst in der Schublade liegen blieb, weil es von den Verlagen abgewiesen wurde? Oder sich eben Auflagen von fünfzig Exemplaren nicht lohnen, obwohl es auch erfüllend sein kann, fünfzig Leser zu haben. Warum denn nicht.
    Ich halte prinzipiell die allgemeine Freiheit des Publizierens für etwas Schönes,für nur die zweite, vollendende “Stufe” jener Bildungs-Revolution, die mit der Freiheit des Lesens (Gutenberg) begonnen hatte.
    Sie wird sich mit dem E-Book noch weiter entfalten.
    Eine wunderbare Sache, es leidet nur der Überblick, die Orientierung.
    Auf jeden Fall sollte es neben amazon oder Abebook weitere, differenziertere Portale geben, inhaltlich stärker (mit Leseproben) und nicht nur als Shop konfiguriert, sondern als literarische Plattform/Netzwerk/ondemand-Verlag.
    Wenn ich genug technische Ahnung hätte, würd’ ich’s tun. Gegen eine geringe Gebühr.

  12. isd nazir schrieb am 7. November 2008 um 10:35 Uhr

    Selbstverstaendlich kann ich Frank Ravel nur beipflichten. Vieles, was bisher in der Schublade dahin siechte, erwacht zu neuem Leben oder aber ist es nicht dazu verurteilt, in der Schublade auf bessere Zeiten zu warten.

    Im Prinzip scheinen sich mE drei Möglichkeiten zu bieten :

    (1) Klassische Veröffentlichungsart: Drucken, Verlegen, Verkaufen….
    Man haelt (sowohl als Autor als auch Leser) das gedruckte Exemplar in der Hand.

    2) Book-on-Demand : Eine umsichtig-vorsichtige Art, sich mit seinem Werk an die Leserschaft heran zu tasten, um zu sehen: Wird es üppig oder muss man fasten….

    (3) e-Buch: Das Werk erscheint in seiner virtuellen Gestalt – wer es liest, hat es eben gelesen…,

    Solange man eher aus Liebhaberei schreibt und das Werk zB Esoterik zum Inhalt hat, kann man eigentlich kaum was verlieren und man freut sich über jedes Exemplar, das an den Mann bzw. die Frau kommt.

    Handelt es sich aber zB um ein Lebenswerk, vor allem Sachbuch, erscheint das Ganze in einem ganz anderen Bild: Man möchte sein Werk nicht der Willkür der Verleger überlassen, seien sie noch so guten Willens. Gerade bei Version (1) steht der Autor einem Handikap gegenüber und er laeuft nicht unoft Gefahr, ausgenutzt zu werden. (zBklagte ein Autor, der sein Werk auf dem Wege von Version 1 veröffentlichen wollte, dass sein Buch trotz eines Aufwandes von mehr als 13ts EUR nicht erschienen ist)

    Vielleicht ist gerade das der springende Punkt: Wenn Verlage auf diesen Gebieten mehr und mehr organisiert auftreten, müsste es eigentlich -falls noch nicht existent oder wenig bekannt- auch eine Gegenorganisation der Autoren geben.

    Sonst kann man leicht ein Spiel der Wellen werden…

  13. Karin Reichert-Frei schrieb am 24. November 2008 um 11:20 Uhr

    Wofür ein Verlag?????

    Die Frage ob man ein Buch selbst über einen Book-on-Demand-Anbieter herausbringen oder sich doch lieber einen Verlag suchen sollte, beantwortet sich m.E. von selbst.

    Verlage wollen verkaufen, wir wollen veröffentlichen

    Zunächst muss man sich einmal klar machen, dass ein Verlag grundsätzlich ein anderes Ziel verfolgt (verfolgen muss!) als ich sage es jetzt einmal verkürzt wir. Die Lage auf dem Buchmarkt ist ungeheuer schwierig, viele Verlage kämpfen um ihre Existenz, sie können es sich einfach gar nicht leisten, irgendwelche Bücher herauszugeben. Wir hingegen tragen ein Buch in unserem Herzen oder wo auch sonst mit uns herum. Das würden wir gerne mal als Buch gedruckt vor uns sehen und wir glauben sogar, dass es einige Leute geben könnte, die das Buch gerne lesen und vielleicht sogar kaufen würden. Und das oft sogar zu Recht. Groß Geld verdienen wollen wir damit nicht wenn ein kleines Taschengeld dabei herauskommt umso besser! Aber es ist kein Renner, nichts, was einem Verlag wirklich was einbringen könnte. Selbst wenn wir einen Verlag finden, der es annimmt, wird er vom ersten Moment an Einfluss auf das Buch nehmen wollen und müssen. Und dann beträgt die durchschnittliche Lebensdauer eines Buches heutzutage sage und schreibe zwei Jahre. Danach wird es verramscht oder verschwindet sofort im Altpapier. Nur einige wenige Bücher überleben länger. Das gilt sogar für wunderschöne Kinderbücher, die dann z.T. bei Ebay Wahnsinnspreise erzielen weil die Leute sie lieben, der Verlag es aber nicht mehr für sinnvoll hält, eine Neuauflage zu drucken. Über Book on Demand würde jeder Mensch das Buch immer wieder bekommen können, egal wann und wie lange.

    Wieso Verlag?

    Warum denken nun Leute, dass sie einen Verlag brauchen, um ihr Buch rauszubringen? Ich kann da nur vermuten, denn für mich war es von Anfang an klar, dass ich alles, aber auch wirklich alles alleine machen und damit bestimmen will. Das ist eine Mentalitätsfrage. Aber ich habe in meinem Leben immer wieder die Erfahrung gemacht: nur was du selbst machst ist hinterher wirklich so, wie du es haben willst (und oft auch so wie es sein soll). Inzwischen decken mein Mann und ich zusammen z.B. alle (alle!) Gewerke selbst ab, die man braucht um einen maroden Fachwerkbau wieder auf die Beine zu bringen.

    Was könnte ein Verlag, was ich nicht auch selbst kann?

    Einen Lektor an die Seite stellen? Dafür habe ich meinen Mann und gute Freunde, die wahrscheinlich besser erfassen können, was ich will und ob ich das rüberbringe oder nicht. Vor dem ein oder anderen Rechtschreibfehler habe ich dabei keine Angst.

    Soll er das Lay-out machen? Wir leben doch wahrlich heute in wunderbaren Zeiten! Mit Scribus gibt es ein open-source Lay-Out-Programm das man sich einfach aus dem Internet herunterlädt und das sich durchaus mit professionellen Lay-Out-Programmen vergleichen läßt. Support gibt es reichlich in Tutorien und Foren. Kein Mensch muss sich mit Word herumärgern! Und wenn man sich daran macht, das Lay-Out selbst zu erstellen, stellt man fest, dass man von der ersten Sekunde an Entscheidungen treffen muss. Das fängt damit an: welches Format soll das Buch überhaupt haben? Da probiert man dann mit Scribus selbst herum und stellt fest, was am besten zu dem Buch paßt, das man im Kopf hat. Warum sollte ich diese Entscheidung (und die ganzen anderen die noch folgen) aus der Hand geben? (Achtung: oft werden aber nur bestimmte Formate bei den BOD(POD)-Anbietern angeboten! Ich durfte auch nochmal von vorne anfangen…) Bis hin zum Cover, auf das ein Verlag normalerweise großen Einfluss nimmt. (Es gab im Fernsehen mal einen Bericht wo die Entstehung eines Buches vom Manuskript an verfolgt wurde und welche Kämpfe der Autor dort auszustehen hatte, eigentlich um jedes Detail. Das ist auch völlig folgerichtig! Es geht hier auf keinen Fall darum, Verlage als Buh-Männer aufzubauen!)

    Es geht aber nicht nur um Entscheidungen. Als ich anfing, das Buch zu machen, hatte ich keine Ahnung von der Software. Ich lernte JEDEN TAG! Wer weiss, welche Befriedigung selbstbestimmtes Lernen hervorbringt, versteht, was ich damit sagen will. (Eine Erfahrung die Schüler leider überwiegend versagt bleibt, aber das ist ein anderes Thema…) Und ich sah das Buch unter meinen Händen entstehen. Mein Buch besteht zur Hälfte aus Fotos. Auf den linken Seiten ist Text, auf den rechten Fotos dazu. Jede einzelne Seite ist sozusagen Handarbeit. Notfalls mußte der Text eben angepaßt werden, wenn er zu lang war und auf die nächste Seite geraten wäre. Und alle Entscheidungen dazu traf ich selbst und nur ich selbst kein Verlag, keine EU ;-) . Früher hätte man das als unentfremdete Arbeit bezeichnet. Dieser Begriff ist anscheinend aus der Mode geraten. Auf jeden Fall sollte man nicht freiwillig auf diese Erfahrung verzichten! Lay-Out ist eine gestalterische Arbeit, die man sich nicht ohne Not aus der Hand nehmen lassen sollte!

    OK. Man denkt vielleicht: ja, aber der Verlag steht dann mit seinem ganzen Marketing hinter dem Buch! Dazu kann ich nur sagen, dass der Verlagsvertreter sofern er das Buch überhaupt in seinen Koffer legt sicher Besseres zu tun hat, als ausgerechnet unser Buch an den Mann zu bringen. Das mache ich schon lieber selbst! Und mit welcher Lieblosigkeit Verlage sogar ihre eigenen Bücher promoten habe ich gerade erst an diesem Buch festgestellt.

    Ich lebe selbst im Ruhrgebiet, 2010 sind wir Kulturhauptstadt. Deswegen jetzt auch jede Menge Bücher dazu. Dieses Buch ist im Lingen-Verlag erschienen und wurde am Samstag, 22.11. ausführlich in der lokalen Presse vorgestellt. Es ist eine Sammlung von Texten prominenter Ruhris zum Thema, der Einband sieht einladend aus, das verkauft sich bestimmt gut. Der Verkauf beginnt am 24.11., das ist heute. Bei Amazon hat der Verlag weder eine Abbildung vom Einband eingestellt noch wenigstens den Klappentext. Als Verfasser steht nur Marie-Luise Marjan, selbst die Bezeichnung des Verlages ist falsch. Dadurch taucht das Buch bei den Suchergebnissen als Buch von M.-L. Marjan, erschienen bei Lingoli auf. Obwohl ich selbst gerade intensiv bei Amazon zu dem Thema recherchiert hatte, habe ich dieses Buch nicht einmal angeklickt. Bin nicht son Fan von der Marjan und den Verlag Lingoli kenne ich nicht.

    Wer jetzt noch glaubt, Verlage würden in unsere Bücher mehr Sorgfalt und Elan reinstecken ist m.E. ein Traumtänzer. Dies ist nur ein besonders heftiger Fall! Aber wie oft gibt es weder Abbildung noch Klappentext bei Amazon (bei verlagseigenen Büchern).

    Also dann ist es vielleicht ein wie auch immer befürchtetes wirtschaftliches Risiko, wenn man das Buch selbst macht? Ich habe gerade mein Buch bei B.O.D. gemacht und dabei allerdings 12,05 EUR versenkt eine Summe die sich sogar für uns, die uns zwei Altbauten und ein studierender Sohn die Haare vom Kopf fressen ;-) verkraften läßt. Bei B.O.D gibt es nämlich verschieden teure Pakete, eins davon ist umsonst und kostet nur die Herstellungskosten von dem Buch, die tatsächlich konkurrenzlos niedrig sind. Da kann man so eine Art Druckfahne erstellen lassen, bevor man das richtige Buch mit ISBN etc. macht. Versuch macht klug wie man so schön sagt und ich bin jetzt auf der Suche nach einem anderen Anbieter. Meine Erfahrungen mit B.O.D. habe ich hier beschrieben: http://www.wege-zum-buch.de/eingang.html.

    Aber von der Idee, mein Buch selbst herauszubringen und zu vermarkten, werde ich mich auf keinen Fall abbringen lassen! Es gibt auch noch andere Anbieter! Hier werden Erfahrungen mit Shaker-Media beschrieben: http://www.wege-zum-buch.de/eingang.html Das klingt alles sehr gut. Ich habe mit der Autorin Kontakt aufgenommen und sie fühlt sich nach wie vor sehr gut aufgehoben dort. (Sie hat übrigens auf diesem Wege auch Bücher wieder zum Leben erweckt, die beim Verlag als tot galten und z.T. dann für überhöhte Preise im Antiquariat auftauchen. Also genau das, was ich oben beschrieben habe.) Und weils so schön war, mache ich auch gleich meine Homepage selbst (mit Joomla). Da gibts wieder viel zu lernen, aber eben auch zu entscheiden…

    Das war jetzt etwas lang. Aber Leute, die selbst ein Buch machen wollen, sollten vorm Lesen doch nicht zurückschrecken, oder?

    Karin Reichert-Frei

  14. Frank Rawel schrieb am 24. November 2008 um 12:57 Uhr

    Na, das muntert ja richtig auf! Vor allem der Scribus-Tipp ist geradezu erlösend. Habe gerade wieder einige Verzweiflungsausbrüche nach dem
    Positionieren von Grafiken in WORD hinter mir.

  15. Karin Reichert-Frei schrieb am 24. November 2008 um 14:43 Uhr

    Also Scribus hat auch noch die ein oder andere Macke. Aber ich mit meinen Fotos: da definierst du mm-genau Bildrahmen und legst die mm-genau da hin, wo du die haben willst! Die importierst du dann mit einem Mausklick und erfährst auch gleich, ob die die richtige Auflösung haben.

    Auch vorher definierst du ja alles ganz genau: Größe der Seiten, ein- oder zweiseitig, Beschnittrand usw. usw., halt alles was man so braucht. Ich selbst habe keinen Vergleich aber es gibt Leute in Foren die sagen, Scribus braucht den Vergleich mit Indesign oder so nicht zu scheuen (genauso wie gimp den Vergleich mit Photoshop nicht zu scheuen braucht, obwohl Superprofis natürlich immer zu Adobe greifen müssen).

    Man schreibt natürlich den Text weiterhin in word. Allerdings völlig unformatiert. In Scribus definiert man dann die Absatzstile (bis hin zu den Abständen zwischen den Buchstaben bzw. Zeilen), importiert den Text und legt dann im Editor des jeweiligen Textrahmens einfach fest was in welchem Absatzstil stehen soll.

    Indem man mehrere Textrahmen verknüpft kann man den Text dann so lange von Textrahmen zu Textrahmen (die natürlich auch mm-genau definiert sind) fließen lassen, bis er alle ist. (Da habe ich auch den ein oder anderen Verzweiflungsausbruch bei bekommen bis ich das mal kapiert hatte, vor allem wenn man plötzlich die Idee hat, noch einen Textrahmen dazwischen zu basteln… Da kann ich gerne versuchen weiter zu helfen, einfach eine Mail an mich schreiben!)

    Aus Scribus heraus erzeugt man dann mit einem Knopfdruck die pdf. (die dazu passende Freeware wird von Scribus empfohlen und kann man auch einfach aus dem Netz runterladen).

    Habe gerade weiter oben noch was zu “Leseprobe” gelesen. Die hier machen sowas ganz toll und umsonst: http://www.midvox.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4&Itemid=20 Man muss ihnen nur das fertige Buch schicken, das fotografieren die dann für die 3D-Abbildung und scannen den Rest. Dann kann man in dem Buch richtig blättern! Nicht nur sowas wie bei Amazon “search inside” (wo auch kein Verlag sich die Mühe macht, da was zu hinterlegen…). Drauf gekommen bin ich über B.O.D., die bieten das nämlich für 20 EUR an. Der Anbieter stand aber unten in dem Vorschaufenster, da habe ich lieber direkt Kontakt mit denen aufgenommen.

    Selbstmarketing (die Frage tauchte auch weiter oben irgendwo auf: wie kann man denn das Buch bekanntmachen…): Google Adwords kostet nur Cent! Das ist die Werbung, die immer rechts am Rand bei Google auftaucht oder auf anderen Homepages, z.B. welchen, die genau zum Thema passen. Die zeigt Google alle an, wenn man ein Stichwort eingibt und wenn man das will werden die Anzeigen dort dann auch gleich geschaltet. Man bezahlt nur die Klicks, die wirklich auf die Anzeige gemacht werden. Wieviel man pro Klick zu zahlen bereit ist, legt man selbst fest, das ist so eine Art permanenter Online-Auktion. Bsp: wenn man ein Stichwort wie “Hotel” hat muss man schon ziemlich hoch reingreifen, wenn man da angezeigt werden will. Bei anderen Stichwörtern ist man mit 5 Cent schon gut dabei. Das rechnet einem Google aber vorher aus, wie hoch die Chancen jeweils sind. Gleichzeitig legt man noch einen Etat pro Tag fest, den man nicht überschreiten will. Ich habe bei einem Providerwechsel 50 EUR Guthaben geschenkt bekommen und werde das auf jeden Fall nutzen. (Achso – man braucht wohl eine eigene Homepage dafür… Aber wie gesagt: die mache ich mit Joomla auch gerade selbst. Professionelles Hosting kostet dann für bis zu 5 Domaines 7,99/Monat)

    Ansonsten sagt ja BOD auf seiner Homepage ganz richtig: gerade Bücher kann man mit relativ kleinem Etat bewerben. Das gute alte Klinken putzen bei Buchhandlungen, Zeitungsleute selbst auf eine persönliche Art anschreiben usw. Außerdem wird das Buch ja z.B. auch von Shaker Media im VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) gelistet, so dass jeder Buchhändler das Buch unter Stichwort finden kann. Da muss natürlich ein Kunde erstmal nach etwas fragen… Ich glaube, man muss da nur etwas Phantasie entwickeln und recherchieren, wer könnte Interesse an meinem Buch haben. Und dann muss man wohl in einige Exemplare investieren, die man selbst bestellt und tatsächlich als Rezensionsexemplare an die strategisch wichtigen Leute verteilt. Es kaufen aber immer mehr Leute Bücher übers Internet! Wenn man da auftaucht, dann wird man auch wahrgenommen (denke ich mir – bisher alles noch graue Theorie bei meinem Buch leider). Ich wollt, ich hätte das Buch schonmal in der Hand! Aber jetzt hat erstmal die Homepage Vorrang…

  16. Olaf Polenski schrieb am 10. Dezember 2008 um 00:04 Uhr

    Wenn jemand seinen Text über BoD oder Lulu zum Buch werden läßt, dann steht er allein jemandem gegenüber, der nichts anderes macht, als einen Buchdrucker zu vermitteln. Mit einem Verlag hat das nichts mehr u tun. Sinnvoller wäre es, wenn sich mehrere Autoren zusammenfänden, vielleicht mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Kontakten und Möglichkeiten, die könnten dann wenigsten so etwas wie einen Laienverlag auf die Beine stellen könten. Olaf Polenski

  17. Günter Schmitz schrieb am 10. Dezember 2008 um 21:30 Uhr

    Lieber Herr Polenski,Sie haben ja recht.Nur bekommen sie in keiner deutschen Druckerei ein 200 Seiten Buch für 9 Euro gedruckt.Meine letzte Anfrage in 2 Düsseldorfer Druckereien.25 Euro minimum pro Stück.Ohne Umschlaggestaltung.So können sie ein Buch noch nicht mal im Bekanntenkreis verkaufen.Lulu ist bestimmt nicht optimal,aber ein Anfang,seine ersten Bücher in die Hand zu bekommen.Ein Glücksmoment.
    Günter Schmitz(Erstling-Nonnenexpress-)

  18. Karin Reichert-Frei schrieb am 10. Dezember 2008 um 22:10 Uhr

    Und dann muss man auch noch den Vertrieb irgendwie hinkriegen! Es ist ja eben nicht so, dass Lulu oder wer auch immer nur den Druck vermittelt. Ich zumindest habe keine Lust, immer mal eine Handvoll Exemplare von Hand einzutüten und per Post zu verschicken. BOD, Lulu oder sonstwem steht dagegen die komplette Buchhandels-Infrastruktur zur Verfügung (BOD ist z.B. eine Libri-Tochter). Dazu kommt, dass die bei den Buchhändlern bekannt sind, BOD hat sogar einen Stand auf der Buchmesse (von daher wäre BOD schon nicht schlecht gewesen) – für eine Handvoll EURO stellen die sogar dein Buch mit dem Gesicht nach vorn… BOD gibt regelmäßig eine Heft mit Neuerscheinungen heraus und liefert das an den Buchhandel aus, so dass der sich ein Bild davon machen kann, was es so gibt. Das sind de facto Leistungen, die normalerweise ein Verlag erbringt und die man selbst erstmal auf die Beine stellen müßte. Und das alles für 39,00 EUR! (Wirklich schade, dass die Qualität so zu wünschen übrig ließ! Aber ich denke, mit der Zeit werden die Mitbewerber da durchaus nachziehen…)
    Karin Reichert-Frei

  19. Frank Rawel schrieb am 11. Dezember 2008 um 10:08 Uhr

    Ich hab mir die weiter oben von Karin Reichert-Frei gelobte Dienstleistung der Leseprobenerstellung von “midvox” mal angesehen. Schöne Sache, nur die wenden sich ausdrücklich an Verlage und Barsortimenter. Als Print-on-Demand-Autor ist man nun einerseits auf eigenes Marketing angewiesen, andererseits weiß man nie so recht, wieviel man ohne Zustimmung des ‘Verlages’ (der ja mehr nur so eine Auftragsdruckerei ist) machen darf. Trotz Autorenvertrags fühlt man sich wie Selbstverleger – rechtlich ist das wohl auch noch ziemliches Brachland.

  20. Valerie J. Long schrieb am 11. Dezember 2008 um 18:01 Uhr

    Lieber Herr Schmitz, beispielsweise könnten Sie ein 200-Seiten-Paperback im Format A5 bei Shaker-Media (www.shaker-media.eu) für 8,40 brutto drucken lassen. Es gibt zahlreiche weitere Anbieter, die je nach Ansprüchen, Format und Auflage in Frage kommen.
    Valerie J. Long

  21. Karin Reichert-Frei schrieb am 11. Dezember 2008 um 19:09 Uhr

    An Frank Rawel:
    Das verstehe ich nicht so ganz. Ich habe da mit einem Mädel telefoniert und habe ausdrücklich geschildert, dass ich das Buch selbst herausgebe und die Leseprobe gerne für meine Homepage hätte.

    Zu Valerie J. Long:
    Zu Shaker-Media werde ich jetzt wohl auch wechseln, angeregt durch diesen sehr positiven Bericht: http://www.wege-zum-buch.de/eingang.html
    Ich habe mit der Autorin Kontakt aufgenommen und sie ist nach wie vor begeistert von der persönlichen Betreuung dort. Und die bieten auch z.B. ein Format an, das ich mir von Anfang an bei BOD gewünscht hätte – mach ich halt das Lay-Out nochmal…
    Shaker-Media bietet auch weitergehenden Service an, z.B. die Vermittlung von Lektoren, Erstellung des Covers usw. (natürlich gegen Bezahlung), auch Beteiligung an Gemeinschaftsanzeigen im Börsenblatt etc. ist möglich.
    Die machen natürlich auch die ganzen Meldungen (VLB, Buchhandel.de) und wenn ich das richtig verstanden habe, gehen die auch auf Buchmessen. Das Buch ist dann auch im Online-Shop von Shaker-Media erhältlich und wird so wohl schneller von Google gefunden, als wenn man es selbst vertreibt , in digitaler Form steht es als Leseprobe zur Verfügung bei Amazon und Google und auf der brancheninternen Volltext-Such-Plattform.

  22. Frank Rawel schrieb am 12. Dezember 2008 um 17:22 Uhr

    Mittlerweile hatte ich einen kleinen Mailaustausch mit “midvox”. Die Leute wollten einen Ansprechpartner meines Verlags und den ins Boot holen.
    Der Rest ist Schweigen. Mal abwarten.

  23. Günter Schmitz schrieb am 22. Februar 2009 um 18:34 Uhr

    Hallo,liebe Autoren Kollegen
    Ich möchte mein Buch digital lesbar im Internet veröffentlichen.
    Wie geht so etwas?
    Was kostet das.Gibt es Vor-und Nachteile?
    Ich wollte mein Buch Nonnenexpress bei Shaker drucken,aber Shaker hatte es abgelehnt,weil ihnen der Inhalt des Buches nicht passte.
    Mit freundlichem Gruss
    Günter Schmitz

  24. Günter Schmitz schrieb am 10. März 2009 um 18:18 Uhr

    Liebe Kollegen
    Nachdem ich mich über die Preiserhöhung bei Lulu bei meinem Buch Nonnenexpress geärgert habe,stelle ich nun fest, dass sie billiger geworden sind .Ich bin nach meiner Abfuhr bei Shaker reumütig zurückgekehrt.Mein neues Buch:- Tagebuch einer Finanzkrise- mit 138 Seiten kostet jetzt 6,90.
    Mit freundlichem Gruss
    Günter Schmitz

  25. Günter Schmitz schrieb am 26. März 2009 um 12:24 Uhr

    Liebe Autoren Kollegen .Meine Anfrage Brief Nr. 23 hat sich erledigt. Lulu veröffentlicht jetzt auch Bücher durch download, wenn man denn will. Mein neues Buch -Tagebuch einer Finanzkrise- kostet normal im VK 14,00 Euro. Als download 3,40. Wer kein gebundenes Buch will, oder schon ein Buch hat,hat jetzt eine preiswerte Alternative. Ist doch praktisch. Oder?
    Mit freundlichem Gruss
    Günter Schmitz

  26. Ewa schrieb am 27. März 2009 um 01:41 Uhr

    Lieber Günter,

    ich verstehe Dich, das Dir die veröffentlung Deines Buches vorrangig am Herzen liegt. Aber ist es nicht am schönsten ein Buch im Bett oder auf der Couch zu lesen. Das geht nun mal nur mit einem richtigen Buch. Ich persönlich möchte kein “ebook” lesen. Eine gute Möglichkeit sein Buch bekannt zu machen, ist es auf Lesungen vorzustellen.

    Aber trotzdem viel Erfolg !

  27. Günter Schmitz schrieb am 9. Oktober 2009 um 18:40 Uhr

    Hallo,liebe Autoren
    Lulu hilft uns jetzt wirklich und spendiert kostenlos eine ISBN Nummer. Mit Eintrag bei amazon.com.
    Ist mir gerade mit meinem neuen Buch -MONEY- Macht Geld glücklich? passiert. Grüsse
    Günter:F:Schmitz

  28. Karin Reichert-Frei schrieb am 9. Oktober 2009 um 20:31 Uhr

    Hallo,
    die ISBN ist bei Shaker auch inklusive, genau wie der Eintrag bei amazon. Mein Buch ist endlich fertig (lag an mir!) und ich muss sagen, ich bin mit Shaker bis jetzt sehr zufrieden. Vor allem die Qualität des Druckes ist hervorragend! Mein Buch enthält sehr viele Fotos und die sehen bei Shaker wirklich (fast) genau so aus wie bei mir in der pdf. Das ist nicht selbstverständlich, denn ich habe zu dem Buch noch kleine Leseproben mit demselben Cover woanders drucken lassen, die sahen nicht so gut aus. Bei Shaker hatte ich eine große Auswahl an Papieren und Formaten, u.a. auch ein quadratisches Format, das ich mir eigentlich von Anfang an gewünscht hatte, bei BOD aber nicht kriegen konnte.

    Shaker hat anscheinend mit Amazon auch noch eine Abmachung, dass das Buch zwar über Marketplace vertrieben wird (wenn es wie bei mir nicht im Großhandel erhältlich ist, weil es sonst zu teuer geworden wäre), von Amazon aber trotzdem versandkostenfrei verschickt wird. Dadurch muss der Käufer nicht noch 3,00 drauf legen, wenn er das Buch haben will. (Leider hat Amazon das bei meinem Buch bislang noch verpennt…)

    Und auf die Buchmesse haben die mein Buch jetzt auch mitgenommen.

    Ach – Shaker macht übrigens auch reine Onlinepublikationen:
    http://www.shaker-media.eu/de/content/autor/index.asp?ID=3

    Jetzt bin ich dabei, “Klinken zu putzen” etc. Und vielleicht kauft dann ja der ein oder andere sogar das Buch … (Aber es hat so auch schon einen Höllenspaß gemacht und war sehr interessant, es zu machen.)

    Grüße
    Karin Reichert-Frei

  29. Günter Schmitz schrieb am 17. November 2009 um 17:05 Uhr

    Ab sofort hat man bei LULU die kostenlose Möglichkeit, seine Bücher so vorzubereiten, dass der Leser sie auf e-book Geräte zum Beispiel Kindle von Amazon laden kann. Bei einem Preis von 3.60 für den Leser verdient man selbst auch noch was. Ob das die Zukunft ist,weiß niemand,verweigern kann man sich aber auch nicht.

  30. Günter Schmitz schrieb am 2. Februar 2010 um 12:24 Uhr

    Liebe Autorenkollegen
    Habe vorgestern mein Frühlingsbuch- Strandgeflüster- Ibizastories- über http://www.lulu.com veröffentlicht und bearbeitet. Die Tools,die uns Lulu jetzt zur Erstellung und Gestaltung zur Verfügung stellt, sind jetzt wirklich so bedienerfreundlich,dass sogar Computerlaien wie ich das gut selber machen können. Und kostenlos. Großes Kompliment.

    Günter.F.Schmitz

  31. john schacher schrieb am 18. März 2010 um 05:43 Uhr

    Grüß Gott,
    ich möchte ein von mir rückübersetztes Buch über STEINMEHL-Düngung von 1984 verlegen. Hat die chem. Industrie aus dem Verkehr gezogen. Alles soweit fertig. Nun habe ich Euer aller Info gelesen und bin trotzdem noch auf guten Rat angewiesen:
    – eine deutsche Ausgabe (100 S. s/w) bei shaker?
    – eine englische Ausgabe dto. über Lulu
    wäre das clever? Wie sehen vor allem bei Lulu die Portokosten für den Kunden aus? Das ist mir nocht nicht klar, befürchte hohes USA-Porto für deutsche Bestellungen.
    Bei Eigenverlags Preissuche lag der unterste reine Druck um 3,50,- / 300 Stück (Deutschland ist auch nicht sooo teuer).
    Aber wenn man nicht weiss was läuft, ist man auf guten Rat angewiesen. Ich bitte herzlich darum.

  32. Günter Schmitz schrieb am 30. März 2010 um 17:44 Uhr

    Hallo ,lieber Herr Schacher
    Ich zahle bei Lulu für das Porto von einem Buch etwa 3.60 Euro
    Bei zwanzig etwa 12.-. Die Bücher kommen aus Schweden . England oder Spanien. Nie aus USA. Ein Buch von 200 Seiten kostet etwa 8 Euro. Bei 25 gibt es bis zu 43% Rabatt. Je schneller man sie haben will,desto teurer das Porto. Das Gute bei Lulu ist, man kann, wenn man will, die Bücher einzeln bestellen und hat keine Vorkosten.

  33. Valerie J. Long schrieb am 31. März 2010 um 17:32 Uhr

    Hallo, Herr Schmitz,
    Stand heute zahle ich für den Versand eines DIN A5-Paperback nach Deutschland 4,99 Euro. Zu “Nie aus USA” – Bücher mit “Publisher Grade”-Papier werden noch immer nur in den USA gedruckt, und nach meiner Kenntnis gilt das weiterhin auch für Hardcover. Den übrigen Bewertungen stimme ich dagegen zu.
    Grüße,
    Valerie J. Long

  34. john schacher schrieb am 29. Mai 2010 um 12:30 Uhr

    Lieber Herr Schmitz und andere,
    danke erstmal für die Hilfe durch diese Website. Hat wirklich den finanziellen Druck auf nahe Null reduziert – bei vollem Behalt der Rechte!!
    Mein erstes Paperback “Brot aus Steinen” habe ich mit shaker vertragl. vereinbart. Der Service ist sehr freundlich, die Produktion etwas träge. Kommt daher, dass shaker keine onDemand-Druckerei, sondern eher ein konbentioneller Verlag ist.
    Mein zweites Buch “Das Leben” (520 Seiten) war shaker als Hasdcover zu risikoreich, wäre erst ab Selbstabnahme von 50 Expl. á 24,- Euro gegangen.
    So habe ich es über Lulu gemacht und bin schwer beeindruckt von der Leichtigkeit der Produktion. Preislich etwas billiger und unglaublich schnell in der Produktion. 1 Woche von Auftrag bis Versand. Nur 4 Exemplare bestellt. Besonders hervorheben möchte ich auch die Verkaufs-Hilfen die man auf beliebigen Websites (in meinem Fall: http://www.julius-hensel.com) unterbringen kann. Sofort nach Veröffentlichung.

    Wünsche allen hier Gesundheit und besten Erfolg

  35. Günter Schmitz schrieb am 1. Juni 2010 um 21:35 Uhr

    Hallo Herr Schacher
    ich arbeite seit über 3 Jahren mit Lulu und bin immer korrekt bedient worden.
    Bei allen anderen war immer irgendwo ein Haken versteckt. Außerdem bringen sie einen kostenlos bei amazon unter.Paperback und download.
    Viel Erfolg
    Günter Schmitz

  36. Degia schrieb am 10. Juni 2010 um 15:43 Uhr

    Wenn man mal nach “Buch drucken” googelt findet man dort ja eine Menge Alternativen wie 1buch.de, epubli oder auch aprinto von Cewe Color. Da wird einem halt alles in einer Online Applikation abgewickelt – dafür ist es bezahlbar. http://www.aprinto.de – finde ich sehr interessant, da man dort auch eine Word Datei direkt uploaden kann. Tipps rund um aprinto findet man auch auf http://www.buch-drucken-guenstig.de. Für Hobbyautoren und Testdrucke scheinen mir diese Dienste auf jeden Fall BoD vorziehbar…

  37. john schacher schrieb am 15. Juni 2010 um 22:45 Uhr

    Hallo zusammen,
    jetzt habe ich 3 Bücher bei Lulu untergebracht (2 Hardcover, ein Paperback). Alles korrekt per PayPal bezahlt etc. Heute kommt aber der Postbote nicht mit den ersehnten Büchern, sondern einer Benachrichtigung vom 25 km entfernten Zollamt!
    Zudem habe ich als ebook veröffentlicht: das konnte ich mir zur Aktivierung für 1,07 Euro herunterladen und musste sehen, dass man den Text problemlos mit paste & copy rausholden kann. Das darf doch nicht wahr sein! Ein Kundendienst ist bei Lulu nicht vorhanden, da wartet man erfolglos… bin nun einigermaßen irritiert und nicht mehr so begeistert…

  38. Günter Schmitz schrieb am 24. Juli 2010 um 13:09 Uhr

    Hallo, lieber Herr Schacher
    Ich musste bisher noch nie zum Zollamt. In fast 4 Jahren. Vielleicht sind das Stichproben vom Zoll, die aber ganz bestimmt nichts mit Lulu zu tuen haben. Die Bücher kommen meistens aus England, Spanien oder aus Malmö. Der Download ist in der Regel für den Autor kostenlos. Und Hilfe bei Reklamationen schickt man per mail und erhält 3 Tage später Antwort. In Deutsch und mit Namen des Ansprechpartners. Adresse oben rechts in der Ecke. Ich empfehle, das kostenlose Werbepaket zu nehmen. Damit hat Lulu mein Buch – Strandgeflüster- Ibizastories-kostenlos bei amazon.com untergebracht. Meine beiden anderen Bücher. -Money. Macht Geld glücklich- und -Nonnenexpress-Mein Jahr mit indischen Nonnen- folgt in etwa 4 Wochen. Kostet alles nix.
    Viel Erfolg
    Günter Schmitz

  39. john schacher schrieb am 25. Juli 2010 um 00:28 Uhr

    Lieber Herr Schmitz,
    danke für Ihre Reaktion. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg mit Ihren Büchern. Da Sie sich so lieb kümmern, möchte ich gerne erklären, was konkret passiert:
    1. Bei einer Bestellung von 3 Büchern (inkl. Porto 70,- habe ich Einfuhrumsatzsteuer zahlen müssen – ansonsten liegt der Zollfreibetrag bei 150 Euro). Doch auch der ermässigte Umsatzsteuersatz muss ab einer anteiligen Höhe von 5,- Euro bezahlt werden; dazu kommen Fahrt und Formulare. Eine Bestellung mehrerer Bücher (10 Stück) verteuerte in der Kalkulation die Portokosten pro Stück um 10%! Einzelne Verschickungen sind preislich “normaler” – allerdings deutlich teurer für Autoren als für “normale” Kunden, auch das ist eruierter Fakt.
    2. Dann das Publisher-Grade-Programm: Buchpreis günstig (aber keine ISBN), Porto dann exorbitant teuer. (250 Seiten Paperback ist teurer als ein 500 Seiten-Hardcover, beides “derzeit nur in USA herstellbar”). Ein Buch für 4 Euro kostet 10 Euro Porto für den Autoren, so holt lulu letztendlich etwas mehr Geld als z. B. shaker, die zudem gratis verschicken.
    3. Zwei Fertigungsfehler (schiefe Goldprägung Hardcover & falscher Beschnitt Paperback führten zur angeforderten Abgabe von Digitalfotos Anfang des Monats, zwei Ticketnummer und einem seit 4 Wochen unerfüllten Versprechen einer Reaktion in 3 Fällen. Service bei mir war bisher MIES, wirklich.
    4. Eine Anfrage bzgl. der Marketingpakete (Extended/Golbal) ergab keine Reaktion – dies seit 6 Wochen.
    Vielleicht können Sie mir eine Antwort geben, Herr Schmitz:
    1. Werden die Extended-reach-Titel irgendwann auch bei der Suche auf amazon.de angezeigt oder muss man dafür extra auf amazon.com gehen? Ich habe 2 Hardcover (mit ISBN) bei Lulu und je ein Paperback bei Lulu und shaker. Bei shaker ab Erscheinen alles sichtbar (“Brot aus Stienen”). Bei LULU-Titeln (vorher erschienen) finde ich in Buchsuchmaschinen und amazon bisher nichts.
    2. Werden durch die 2 Pflicht-Exemplare (gratis) an die Nationalbibliothek Listungen erreicht, die zur leichteren Auffindbarkeit beitragen?

    Abschliessend wollte ich noch auf die jährliche Ausschüttung von Pauschalen hinweisen, die dieses Jahr besonders hoch ist. Vielleicht sollte dieses Thema vertieft werden, da ein Betrag von 500-800 Euro pro Titel schon viel hilft und im Falle Lulu sogar mehr als die minimalen Produktionskosten bedeutet….
    Hierzu hätte ich ein Schriftstück.
    beste Grüsse&beste Ideen

    john Schacher

  40. Valerie J. Long schrieb am 25. Juli 2010 um 12:26 Uhr

    1. Bei über 20 Bestellungen direkt bei Lulu habe ich noch nie Kontakt mit dem Zoll gehabt – bisher kamen aber auch alle Lieferungen aus Europa, nicht aus den USA.
    Für die Versandkosten hat bei mir bisher keine Rolle gespielt, ob ich eigene oder fremde Titel bestellt habe.

    2. Europäische Autoren sind gut beraten, vom Publisher Grade die Finger zu lassen – dass der Druck nur in den USA erfolgt, erfährt der Autor schon bei der Neuanlage seines Projekts. (Das hatte ich in #33 schon einmal erwähnt.)
    Dass die teuren Portokosten bei Lulu landen sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Der Transporteur rechnet mit der Druckerei ab und diese wiederum mit Lulu. Der Verdacht, dass die Drucker dabei großzügig kalkulieren, ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

    3. Ich habe nicht oft Anlass dazu, aber eine sachlich vorgebrachte Reklamation mit allen erforderlichen Fakten hat bisher bei mir in jedem einzelnen Fall zu einer zügigen Reaktion und Ersatzlieferung geführt. Wenn ich andere Reaktionen sehe, habe ich da wohl Glück gehabt.

    4-1. Extended Reach bringt meine Titel auf amazon.com, auf amazon.co.uk, eventuell auch nach Japan, aber Amazon Deutschland hält sich da vornehm zurück. Dritte bieten die Titel dann “gebraucht” und zu Fantasiepreisen an. Andererseits gibt es Onlinehändler wie Lehmann (www.lob.de), bei denen meine Titel gelistet werden.
    Die Anbindung an den deutschen Buchhandel ist bei Lulu schlecht.
    4-2. Ich muss nur ein Exemplar an die d-nb abführen, Abteilung Auslandserwerbungen.
    Ich hoffe, das hilft.
    Liebe Grüße, Valerie Long

  41. Günter Schmitz schrieb am 30. August 2010 um 18:08 Uhr

    Hallo, liebe Frau Jong.
    Nach einigen Monaten der Listung meiner Bücher bei amazon.com bin ich ohne jedes Zutun auch bei amazon.de gelistet.
    Oh Wunder.
    Aber wie haben Sie es gemacht, bei Lehman gelistet zu werden??
    War das schwer?
    Mit freundlichem Gruß
    Günter Schmitz

  42. DrNI schrieb am 4. September 2010 um 23:32 Uhr

    Danke für die Warnung vor dem BOD-Vertrag. ;-)

    Was all die Layout-Geschichten angeht, es gibt auch noch LaTeX. Für die meisten Leute dürfte das sehr fordernd sein, ich benutze es regelmäßig für wissenschaftliche Dinge. Seine Handhabung ist konkurrenzlos haarsträubend, sein Satz konkurrenzlos gut, und sein Preis… bei Linux ist es dabei. Kostet nichts. Gerade wenn man überwiegend Fließtext hat, ist nach dem haarigen Einstellen eines guten Layouts der Rest von alleine erledigt. Man muss “nur noch” schreiben.

    Was mich interessieren würde ist: Welche Anbieter sind eigentlich mit Creative Commons 3.0 vereinbar? Wie ich unlängst erfahren habe, ist die VG Wort mit CC vereinbar, nicht so wie GEMA bei der Musik.

  43. faby schrieb am 20. Mai 2011 um 16:17 Uhr

    Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Test würde ich gern wissen, hat sich in der Zwischenzeit viel getan?

  44. Juergen schrieb am 4. November 2011 um 15:07 Uhr

    Lulu.com?
    Ist das nicht der Laden, bei dem man fürs iBook nur auf Englisch und Französisch veröffentlichen kann?
    Ich verstehe nicht, worin der Reiz liegen soll, für einen toten Absatzkanal zu produzieren und auch noch Eintrittsgeld zu bezahlen.

  45. Günter.F. Schmitz schrieb am 11. November 2011 um 18:06 Uhr

    Bei Lulu muss man kein Eintrittsgeld zahlen, sondern nur die Druckkosten für die für den Eigenvertrieb bestellten Bücher. Bei 220 Seiten etwa 8,50 plus Porto.
    ISBN und Vertriebsprogramm- extented reach- sind kostenlos. Also für amazon com und de, sowie für dowloads. Organisiert alles Lulu. Ich bin seit 2008 dabei und restlos zufrieden.Keine Abzocke oder Abtreten von Rechten. Nichts. Also, haut in die Tasten und schreibt.l

  46. Rael Wissdorf schrieb am 24. September 2012 um 13:48 Uhr

    Ich habe insgesamt 7 Bücher veröffentlich, 5 davon bei “regulären” Verlagen, wurde also irgendwann mal “gedruckt” und erhielt das ganze Programm wie Lektor, Korrektur, Vorschuss und Honorar, die letzten 2 dagegen machte ich selbst per BoD. Warum? Eines davon war ein Erzählband, das andere ein Kurzroman. Beides hätte ohnehin keine Chancen bei einem Verlag gehabt. Das wirtschaftliche Ergebnis unterscheidet sich bei beiden kaum voneinander. Warum sich also den Frust und Ärger einer Ochsentour unterziehen, um unbedingt einen “richtigen” Verlag zu finden? Der einem dann noch im Buch rumpfuschen will? Und am Ende eh nichts für den Autor tut? Gerade in unseren Internet Zeiten kann ein Autor heute fast mehr für sein Buch tun, als jeder Verlag das wird: Homepage für das Buch, Facebookseite, Hörbuch und Booktrailer auf Youtube. Mein neuester Roman wird auch wieder Print on Demand, wahrscheinlich Lulu, da mich bei BoD der Vertrag nervt.

  47. Günter.F. Schmitz schrieb am 14. November 2012 um 17:51 Uhr

    Hallo, liebe Einzelkämpfer. Ich habe mein letztes Buch:-Der Golfclub- wieder bei Lulu drucken lassen. 243 Seiten für 5,30 Euro. Ein sehr fairer Preis. Dann das Buch mit dem kostenlosen extended reach für Amazon. de angemeldet. Dauert so etwa 4 Wochen bis es erscheint. Anschließend per KDP amazon. Kindle Direct Publishing. als e-book hochgeladen und veröffentlicht. Dauert 10 Minuten und das Buch ist am nächsten Tag bei amazon zu sehen.Life und in Farbe. Kostenlos!!Sagenhaft. Es geht tatsächlich auch ohne Verlag. Sie sollen ruhig so weitermachen mit ihrer austerity Politik und ihren Ansagen,dass sie keinen Kontakt mit Autoren wünschen. Also, weiterkämpfen. Günter.F.Schmitz

  48. jens baltrusch schrieb am 12. Februar 2013 um 07:07 Uhr

    Guter Praxisbericht! Ich finde die lange Vertragslaufzeit bei BOD nicht zeitgemäss, wenn man bedenkt, das bei einer Neuauflage der Vertrag erneut um 5 Jahre verlängert wird. Auch die Vorauszahlung der gesamten Vertragsgebühr im Falle einer Kündigung ist doch nicht wirklich autorenfreundlich. Welchen Vertrag muss man bei Kündigung im Voraus bezahlen, ausser den Vertrag mit BOD? Weiterhin hat BOD die monatliche “Datenhaltung” auf 3,50 € erhöht – unabhängig von der in Anspruch genommenen Datenmenge. Ich bezahle also für ein Booklet mit 60 Seiten und ca. 5 Mb Speicherplatz soviel wie jemand, der bei BOD ein 200 seitenstarkes Reisebuch mit 50 Mb, oder mehr, Speicherplatz veröffentlicht (für ca. 15 € kann man eine eigene Domain mit 500 Mb Speicherplatz mieten – auch hier kassiert BOD also kräftig von Kleinautoren ab!). Ich rate von diesen langen und kostspieligen Verträgen ab, da es mittlerweile viele kundenfreundlichere und kostenfreie bzw. low-Budget Alternativen gibt.

  49. Frank Rawel schrieb am 12. Februar 2013 um 09:07 Uhr

    BoD ließ sich nach Anfrage da leider auch gar nicht auf Diskussionen ein. Auch die Kritik, dass man das doch schon bei der Offerte auf der Homepage fairerweise deutlicher den Kunden vorab klarmachen könnte, wurde abgewiesen. Steht doch alles kleingedruckt genug im Vertrag. Auch im “embedded” BoD-Forum fanden sich beflissene Stimmen, die die Knebelungen richtig fanden. Mache nix mehr mit denen.

  50. Andreas J. Kampe schrieb am 23. Juli 2013 um 22:13 Uhr

    Ist alles interessant, was hier steht.

    Habe gerade – Juli 13 – bei Lulu den Kostenkalkulator befragt. Da für mich nur ein größeres Format in ‘Frage kommt, wie 21x27cm, und in Farbe, durch viele Fotos, spuckte der Kalkulator aus
    für 150 Seiten cirka 29 Euro,
    für 200 Seiten cirka 30, 35 oder 38 Euros Euro,
    (allerdings bezieht sich das viellcht. nur auf 1 Expl. und wird bei 50 oder 100 Büchern dann “billiger”?)
    Die Bindungen sind ja schön und attraktiv, doch auch bei der bescheidenen Klebebindung läuft das auf 29 Euro raus; dann entfällt dies zunächst mal, dann ist die Luft raus –
    Geht das Denken auf CreateSpace hin, oder auf BoD –
    Grüße an die Beitragenden

  51. Anonymus schrieb am 29. November 2013 um 00:28 Uhr

    Mir fehlt hier noch – wie übrigens auch bei den vielen Links, die ich in den vergangenen beiden Stunden anklickte – die konkrete Umsetzung. Es soll ja Leute geben, die so ein Buch im Selbstverlag auch ohne fremde Hilfe, wie diese zauberhafte Druckmaschine, einfach vorgelegt haben. Mitunter sogar in Fadenheftung und Hardcover. Lektorat, Satz usw. inbegriffen. – Sind für ein PoD-Buch immer noch PDF-Dateien nötig? – Zugegeben, ich habe die meisten Seiten nur überflogen, aber was macht jemand, der einfach nur diese Druckmaschinen nutzen will?
    Wie baue ich die Datei, die von der Maschine dann als Buch herauskommt?

  52. Valerie J. Long schrieb am 29. November 2013 um 10:52 Uhr

    @51:
    Manche Autoren schwören für den Satz auf Profi-Werkzeuge wie InDesign, doch im Grunde reicht eine Textverarbeitung wie Word oder OpenOffice, mit der man sein Buch sauber durchformatiert. Den Umgang mit Seiten- und Absatz-Layouts sollte man dabei schon beherrschen.
    Will man das Resultat professionell verkaufen, verlangt z.B. Lulu ein mit Adobe Acrobat erstelltes PDF. Für den Eigenbedarf kann ein Freeware-PDF-Tool es aber vermutlich auch tun.
    Für den Austausch unter Autoren, Tipps etc. empfiehlt sich ein Besuch in einschlägigen Foren, z.B. http://www.dsfo.de.
    Ich hoffe, damit geholfen zu haben.

  53. Andreas J. Kampe schrieb am 29. November 2013 um 13:26 Uhr

    Wer heiß ist auf eine Zusammearbeit mit Shaker,
    kann sich ruhig etwas abkühlen. Mit meinem Thema, einmal so genannt: Eine fotografierbare Engel-, Schutzheiligen- oder Gottesdurchscheinung (sie ist vorführbar, untersuchbar, prüfbar, auch andere können sie fotografieren), signalisierte Shaker ein Interesse.

    Ich froh, aus dem BoD-Bereich herauszukommen, wo jeder eine Art von Roman einfädeln kann.

    Nun ging meine Mail bei Shaker etwas ins Konkrete, mit Fragen, und Angeboten, dies doch mal in Aachen vorzuführen. Funkstille, EMail-Stille, nichts mehr.

    Manche schrieben ja, dass sie bei Shaker zwar ein ordentliches Buch gestalteten, doch fast null verkauften. Also, wenn von einem Buch nur 2, 5, 7, oder 17 Exemplare verkauft werden (oder 77), dann macht sich das neue Sekreteriat wohl keinen Kopf, mit Ratschlägen und begeisterten Motivationen.

    Denn – nun der kühle Wind, bei Shaker heißt es: Wird in einem Jahr nicht die Menge verkauft, muss der Autor selbst – 25 oder 50 Bücher? – abnehmen, drei Jahre, dann kann er (bzw. vorher) aus dem Vertrag aussteigen; solange ist er gebunden, dort.

    Wesentlich glücklicher dann vielleicht mit Lulu.

    Ich bedenke CreateSpace, auf dem Forum dort bekommt man innerhalb von Stunden detailiierte Antworten.

    Einen Buchhändler gefragt: Kennen Sie den Verlag Shaker (gesprochen Schaker)? Nee.
    Haben Sie schon mal Bücher von Lulu verkauft?

    Sichtoffenbarung, seit 1976

  54. Günter.F. Schmitz schrieb am 30. November 2013 um 17:39 Uhr

    Der Artikel ist von 2008, daher nicht auf dem neuesten Stand.
    Ich arbeite seit 2007 mit Lulu und bin sehr zufrieden.* Das Copyright bleibt in meinen Händen. *Die ISBN ist kostenlos.* Der Vertrieb wird über Amazon und Kindle kostenlos organisiert.* Die Nachverfolgung der Umsätze ist klar und die Monatsabrechnung akkurat. *Die neue Software der Umschlaggestaltung leicht erlernbar. Aber das Allerwichtigste ist, liebe Kollegen der schreibenden Zunft. Man wird nicht beschissen!! Am 23.Januar 20:00 treffen wir Autoren aus Düsseldorf uns im Literaturclub, der dabei ist, sich zu etablieren. Grafenberger Allee, in den Räumen derStiftung Graf Spee. Wer interessiert ist, bitte melden. Günter.F.Schmitz.Autor, Düsseldorf

  55. anonymus vom 29.11.13 schrieb am 29. Dezember 2013 um 22:04 Uhr

    Kindle, Amazon und alles Mögliche, was hier sonst noch steht, haben mich noch nicht überzeugt von BoD/PoD. Als ich mein erstes “Baby” veröffentlichte, suchte ich mir eine schnucklige Buchbinderei, mietete einen Kopierer für mehrere Tage und legte los. Damals war es noch wichtig, Postscript-Dateien zu machen, damit die Zeilen auf der Rückseite der Seite sich mit denen der Vorderseite decken. Ich pfiff drauf! – Aus anderen Gründen wurde nichts aus einem nennenswerten Erfolg, aber ich würde gern mein eigener Verleger bleiben. – Mittlerweile frage ich mich, ob in den letzten zwanzig Jahren die Druckmaschinen vielleicht gut genug sind, solche Probleme virtuos genug zu handeln. – Naja, es sind mir allerdings auch schon Druckprodukte begegnet, die auf Untersatz verzichten. Nicht zu reden von Zwiebelfischen und ähnllichem. – Sollten diese Multifunktionsdrucker mittlerweile in der Lage sein, ein DIN-A4-Blatt beidseitig einigermassen zu bedrucken, so dass man zwei Blatt zu einer Lage à 16 Seiten DIN-A6 verarbeiten kann, so hätte sich das Problem hier für mich erübrigt.

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