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„Die Fülle der Autoren taugt natürlich auch nichts“

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Vito von Eichborn kennt die Buchbranche wie kaum ein Zweiter. Und bei seinen Interviews nimmt er kein Blatt vor den Mund. Das hat er bereits im Gespräch mit Wolfgang Tischer für den BoDcast bewiesen.

In der Netzeitung oder bei Golem gibt es jetzt wieder ein Interview mit von Eichborn. Unbedingter Lesebefehl!

Es gibt A-, B- und C-Autoren; die C-Autoren sind die, die nicht gehen, die die Verlage aber trotzdem haben wollen, weil man sie liebt. Die B-Autoren, die zwischen 3000 und 5000 Exemplare pro Buch verkaufen, die will niemand mehr.

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Vonnegut liest virtuell

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Auf diese Bühne soll am kommenden Freitag der Science-Fiction- und Fantasy-Autor Kurt Vonnegut lesen.

Es ist keine reale Bühne, denn sie befindet sich in der Online-Community "Second Life". Dort wird der Avatar Vonneguts, also seine digitale Nachbildung, "live" lesen. Und jeder kann hingehen.

Die Wegbeschreibung zur Veranstaltung sieht so aus (Dank an trnd): "In Second Life einloggen. Unten auf MAP klicken und im Suchfeld REGION nach "The Infinite Mind" suchen. Dann TELEPORT klicken um zum Studio von Infinite Mind zu gelangen. Dort zum Ampitheater gehen. Dort finden die Events statt."

Bereits am 3. August trat dort das virtuelle Abbild der Sängerin Suzanne Vega auf ("My name ist Luka").

Vonneguts Lesung beginnt um 20 Uhr nach amerikanischer Ostküstenzeit, also um 2 Uhr am Freitagmorgen nach unserer mitteleuropäischen Sommerzeit.

Sieht man sich dort virtuell?

Bücher sind uncool und nur was für alte Säcke

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Ist schon gruselig, was man so für einen medialen Eindruck bekommt, wenn man sich die Pressemeldung und die Website des Corine-Buchpreises so anschaut. Diana Gabaldon siegt bei der Leserwahl – und ansonsten überreichen sich ein Haufen alter Männer ein paar Preise. Helmut Markwort (69) lobt Kurt Biedenkopf (76), Edmund Stoiber (64) lobt Amos Oz (67), Sir Peter Jonas (60) lobt Klaus Maria Brandauer (62), der Mozart (250) liest.

Und dann beklagen sie wahrscheinlich wieder, dass die Jungend und insbesondere die Jungs so wenig lesen. Ja, wer will denn schon sowas Uncooles machen, was sonst nur alte Säcke tun?

Ulrich Wickert, übernehmen Sie!

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Inspirierende Bücher für Terroristen

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Gesehen bei Thalia in Reutlingen.

„Die Arbeit der Nacht“ schon jetzt ein Bestseller

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Normalerweise kennt man sowas nur von Büchern wir „Harry Potter“: noch bevor er am kommenden Samstag (05.08.2006) im Buchhandel erhältlich ist, ist der neue Roman „Die Arbeit der Nacht“ des Österreichers Thomas Glavinic bereits in aller Munde und wird in den höchsten Tönen gelobt.

Die Österreichische Zeitschrift NEWS machte Glavinic zum Aufsteiger der Woche, da sein Roman auf Platz 1 der ORF-Besteliste zu finden ist. Und Schriftsteller-Kollege Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) bezeichnet das Werk im aktuellen SPIEGEL schlicht als Meisterstück.

Diesem Urteil können wir uns nur anschließen, hatten wir doch die Ehre und das Vergnügen, das Buch ebenfalls bereits zu lesen. Und damit nicht genug, denn demnächst wird von Thomas Glavinic und dem literaturcafe.de noch mehr zu hören sein. Mehr sei hier aber noch nicht verraten.

(Vor-)Bestellen kann man den Roman natürlich auch bei Amazon. Dort ist das Buch bereits aktuell auf Verkaufsrang 85 zu finden.

Technorati-Tags: die arbeit der nacht thomas glavinic

Bindestriche für Handtaschenträger

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Bindestriche sind eine Erfindung für Handtaschenträger. Das schreibt Sven Lennartz im Weblog von Dr. Web. Weiter heißt es da: Auch wurscht was der Duden dazu sagt, hier ist Internet. In Zeiten von Suchmaschinen und Tagging braucht es keine überlangen Koppelungen. Großbrowser Firefox findet das übrigens auch. Wer zuviele Bindestriche setzt, erhält ab und an einen Zeilenumbruch wo er ihn gar nicht brauchen kann – und damit hässliche Lücken

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Deppenapostroph ist nicht neu

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Unter der falschen Bezeichung „Neue Rechtschreibung“ schreibt die Süddeutsche am 31.07.2006: Früher war alles irgendwie besser: Viele schrieben „Ulli´s Imbiss“ – und einige wussten, dass es eigentlich „Ullis Imbiss“ heißen muss. Doch zum Ärger der Sprachpfleger erlaubt der neue Duden beide Formen.

Ui, da hat man aber bei der Süddeutschen schon lange nicht mehr in den DUDEN geschaut, denn dieser listet die Schreibweise mit Deppenapostroph bereits seit 1996 (21. Auflage) als möglich auf.

Naja, aber wenigstens ist diese „Neuentdeckung“ der Süddeutschen ein Interview mit dem Betreiber der Website www.apostrophen-alarm.de wert, die die Süddeutsche im Artikel nicht verlinkt hat.

Technorati-Tags: deppenapostroph

Was ist denn nun mit den digitalen Büchern?

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In der Spectrum-Wochenendbeilage der Presse schreibt André Spiegel, warum auch in der digitalen Welt Bücher einfach einen Vorteil haben. Ein lesenswerter Artikel, der die aktuelle Situation zum Thema „elektronische Bücher“ sehr gut beschreibt

Verlinken kann Die Presse aber leider nicht. Daher haben wir hier den im Text erwähnten Beitrag „Vegetal and mineral memory: The future of books“ von Umberto Eco verlinkt.

Ein junger Bursch und seine Bücher

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Nach dem Erfolg der Sendung „Lesen!“ im ZDF mit Elke Heidenreich (64), startet demnächst auch in der ARD eine Sendung, um der Jugend endlich wieder Literatur nahe zu bringen. Man setzt jedoch auf einen jüngeren, zielgruppengerechten Moderator: Ulrich Wickert (63). In der ersten Folge spricht er mit Güther Grass (79).

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Literarische Werke als Spam

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Christian Esch hat Sätze literarischer Werke in Spam-Mails entdeckt und erklärt in der Berliner Zeitung, was es damit auf sich hat.

Und wer Spam einmal hören will, der kann dies nachwivor bei unserem kleine Experiment „Beeindrucken Sie mit Ihrer harten Aufrichtung“ tun.

Technorati-Tags: Spam Zufalls-Poesie

Das Internet macht die Bestseller

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Mehr denn je zeigt sich gerade in letzter Zeit, dass es genau umgekehrt ist, dass es keinerlei verlegerische Zukunft ohne das Netz gibt, dass, wer sich nicht das Internet als Werbefläche, als Inspirationsquelle, als Ideenversuchslabor, als Distributionsmittel, als Publikationsort nutzt, sich nicht wundern darf, sich nicht beschweren muss, wenn er abgehängt und am Ende belächelt wird. Dies schreibt Elmar Krekeler im Börsenblatt.

Natürlich spielt das Internet eine wichtige Rolle. Und natürlich können z. B. Weblogs Meinungen in einem gewissen begrenzten Rahmen beeinflussen. Wie wichtig das Internet sein kann, das versuchen auch wir immer wieder zu verdeutlichen.

Allerdings sollte man die Kirche im Dorf lassen, denn Elmar Krekeler übertreibt natürlich und alle von ihm genannten Beispiele hinken. Aus keinem davon lässt sich gar ein Erfolgsrezept ableiten.

Denn was wirklich ein Bestseller wird, darauf hat auch das Internet an sich keinen Einfluss, auch wenn Krekeler dies suggeriert.

Einer der wichtigsten Faktoren für einen Bestseller ist nachwievor nicht ein hohes Marketingbudget, wie viele immer noch glauben, sondern schlichtweg die persönliche Empfehlung. Der Freundin oder dem Freund, die oder der einem ein Buch empfiehlt, glaubt man immer noch am ehesten. Und da das Internet mit eMail, Foren und Weblogs für die persönliche Kommunikation immer wichtiger geworden ist, spielt das Internet schon deswegen eine wichtige Rolle, weil es grundsätzlich eine wichtigere Rolle in der Kommunikation zwischen den Menschen spielt.

Und dem müssen Verlage und Autoren natürlich Rechnung tragen.

Und da gibt es natürlich noch einen weiteren wichtigen Punkt: Das Buch muss einfach gut und – aus welchen Gründen auch immer – lesenswert sein.

Technorati-Tags: bestseller internet weblogs

Literaturport gegen Literaturportal

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Land gegen Bund»Der Literaturbetrieb hat diesen Sommer was zu lachen, denn es gibt jetzt das Literaturportal«, schreibt Robert Rudolf in der Maerkischen Allgemeinen. Hätte man für den digitalen Witz, den das Literaturarchiv Marbach produziert hat, nicht 150.000 Euro an öffentlichen Geldern grundlos und nahezu unsichtbar versenkt, so könnte man unbeschwerter Lachen. Wir warten zudem nach wie vor gespannt auf das Antwortschreiben von Staatsminister Neumann auf unseren offenen Brief.

Doch die Farce der öffentlich bezuschussten Literaturporale geht weiter. Gestern, am 21. Juli 2006, ging der Literaturport online. Auch das ist ein weiteres Literaturportal im Netz, für dessen Aufbau diesmal nicht Bundesmittel, sondern Landesmittel verwendet wurden. Denn der Literaturport soll hauptsächlich das literarische Leben in Berlin und Brandenburg digital abbilden.

Was findet man dort? Ein Autorenlexikon. Wie beim Marbacher Portal. Veranstaltungen. Wie beim Marbacher Portal. Hördateien mit Lesungen. Wie beim Marbacher Portal. Eine Übersicht über Preise und Stipendien. Wie beim Marbacher Portal.

Die Macher des bundesweiten Literarturportals kopierten oder kauften für 150.000 Euro überflüssigerweise nur das zusammen, was es ohnehin schon im Netz gab.

Und kopiert man in Brandenburg nun den Marbacher Dilettantismus, um noch einmal wertvolle und an anderen Stellen sinnvoller eingesetzte Gelder der Literaturförderung ins Netz zu blasen?

»Die haben bei uns abgekupfert.« So zitierte die Maerkische Allgemeine den Leiter des Literarischen Colloquiums am Berliner Wannsee (LCB), der den Literaturport entwickelte. Mit Landesmitteln will er daher gegen die Bundesmittel kämpfen und die Marbacher platt machen. Die Maerkische Allgemeine berichtet, dass Bayern und Sachsen-Anhalt schon angeklopft hätten. In fünf Jahren soll der deutschsprachige Raum nach dem berlin-brandenburgischen Konzept vernetzt sein.

Ja, man könnte in diesem Sommer wirklich laut lachen. Vor allen Dingen bei den kleinen Literaturzeitschriften, denen die öffentlichen Zuschüsse gekürzt oder gestrichen wurden. In den öffentlichen Büchereien und Bibliotheken, die mangels öffentlicher Gelder geschlossen werden, bei den vielen anderen privaten und ehrenamtlichen Literaturangeboten im Internet, denen nun Bund und Länder mit Steuergeldern Konkurrenz machen. Doch das Lachen klingt mehr nach Irrenhaus, denn nach Vergnügen.

Schaut man sich den Literaturport näher an, so lässt sich aber in der Tat deutlich erkennen, dass er dem bundesweiten Literaturportal qualitativ überlegen ist. Während das Marbacher Literaturportal die Daten lieblos und mit einer hohen Fehlerquote zusammengetragen hat, sind Darstellung und Aufbau des Literaturports wesentlich solider. An kleinen Details merkt man, dass man sich bei diesem Portal wirklich Gedanken gemacht hat. Die Wettbewerbe sind beispielsweise nach Ablaufdatum in Tagen geordnet. Und klickt man auf die Detaildaten, so merkt man, dass dort tatsächlich welche vorhanden sind. Während die Marbacher Meister des Copy-and-Paste bei den Fördereinrichtungen und Wettbewerben gerade mal die Selbstbeschreibungen der Veranstalter übernommen haben, sind die Infos beim Literaturport detaillierter und strukturierter aufgebaut. Hier hat man sich tatsächlich Gedanken über die Zielgruppe gemacht hat, die natürlich wissen will, an welchem Wettbewerb aktuell die Teilnahme noch lohnt oder für welche Stipendien man sich bewerben sollte. Ein sehr schöner Service.

Und auch die Gestaltung und der Zugriff auf die Regionen oder den Literaturkalender sind beim Literaturport gut gelöst. Doch bei den Inhalten hat auch dieser Kalender (noch?) nicht allzu viel zu bieten. Bei den wenigen Veranstaltungen finden sich aber durchdachte Details wie Links zu Routenplanern und vollständige Angaben zum Veranstalter und kein Kraut- und Rübensalat wie beim Literaturportal, das hier offensichtlich nicht mal auf Datenbanken zurückgreift.

Natürlich stellt sich auch beim Berlin-Branenburger Literturport die Frage, wie lange man diese Qualität durchhalten kann. Denn Qualität kostet Geld. Ein sich durch die Veranstalter selbst befüllender Veranstaltungskalender ist naives Wunschdenken. Ohne Redakteure, die den Daten ständig nachlaufen müssen, kann ein solches Angebot nicht betrieben werden. Ebenso sind gut strukturierte Datenbanken sinnvoll, die man in Berlin-Brandenburg anscheinend hat, in Marbach jedoch nicht.

Vor die Entscheidung gestellt, was man den tun sollte, um zu verhindern, dass weiterhin überflüssige Gelder verjubelt werden, so sollte man keine Kampfansage »Mit Landesmitteln gegen Bundesmittel« machen, sondern nach Durchsicht beider Angebote den Marbachern empfehlen, keinen weiteren Euro in ihr maues Literaturportal zu investieren, sondern die bundesweiten Daten, so sie überhaupt korrekt sind, ins Brandenburger Angebot zu übertragen und ihnen vielleicht auch noch das al im Domainnamen zu überlassen, um dann gemeinsam alles daran zu setzen, die Daten umfangreich und aktuell zu halten.

Aber das wird natürlich nicht passieren, denn zu unüberbrückbar sind die Animositäten zwischen Bund und Ländern. Außerdem müsste man sich am Marbacher Literaturarchiv dann selbst eingestehen, dass man sich mit dem Literaturportal extrem geschadet hat und ein Teil des ansonsten guten literarisch-dokumentarischen Rufes leichtfertig verspielt hat. Von den 150.000 Euro Bundesmitteln ganz zu schweigen.

Vielleicht wäre das aber wirkliche Größe. Ob man sie in Marbach hat?

Ach übringens: Die Adresse literaturpo.de ist aktuell noch frei!

Nachtrag/Presseschau:
Weitere online verfügbare Artikel über Literaturport und Literaturportal
Frankfurter Rundschau: Die FR weiß, dass der Literaturport einen Zuschuss von 23.000 Euro erhalten hat. Auch dort stellt man fest, dass der Literaturport auf den ersten Blick besser ausschaut als das Marbacher Portal. Als amüsant und absurd wird der Regionalbezug des Literaturport bezeichnet, der insbesondere bei „überregionalen“ Schriftstellern wie Kafka jede allgemeinen Info ausklammert.
Die Welt: „So wird’s gemacht“, ruft Wieland Freund in der Welt den Marbachern zu. „Der Literaturport kommt einem doch vor wie ein lautes Ätsch“. Freund ist voll des Lobes für den Literaturport und berichtet, dass man in Marbach nun alles neu und anders machen will, wozu es aber wahrscheinlich schon zu spät sei.
FAZ: Sebastian Domsch fasst den Vergleich der beiden Portale gut zusammen: Nicht nur die zwei Buchstaben zeigen: Weniger ist oft mehr.

Der Duden hält sich nicht an den Duden

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Morgen erscheint die 24., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage des Duden. Der Duden selbst wirbt mit dem Spruch: "Das sichere Ende der Rechtschreibung ist gelb." Da bei bestimmten Wörtern weiterhin mehrere Schreibweisen zugelassen sind, spricht der Duden nun ertmals gelb markierte Empfehlungen für eine Schreibung aus.

Für die FAZ hat der Erlanger Sprachwissenschaftler Theodor Ickler den Duden durchgesehen und festgestellt, dass der Duden in seinen Empfehlungen alles andere als logisch und konsequent ist und sich auch selbst widerspricht.

Die seit zehn Jahren in den Schulen gelehrten Reformschreibweisen sind also nicht verzeichnet. Die KMK hat jedoch im März 2006 beschlossen: »Bis zum 31. Juli 2007 werden Schreibweisen, die durch die Amtliche Regelung (Stand 2006) überholt sind, nicht als Fehler markiert und bewertet.« Folglich ist der Duden für die Schule nicht geeignet.

Ein Schüler, der Leid tun, abwärts fahren, auseinander halten oder lahm legen schreibt, muß damit rechnen, daß ihm sein Lehrer, auf den neuen Duden gestützt, einen Fehler anrechnet – zu Unrecht, denn diese Reformschreibungen sind für mindestens ein ganzes Jahr noch hinzunehmen, und nach dieser Zeit kann die Reform schon wieder ganz anders aussehen. Weiter bei der FAZ-Online…

Auf nach Marbach zu Arno Schmidt!

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Auf nach Marbach zu Arno Schmidt!
Bombensicher: Das Deutsche Literaturarchiv

Heute, am bislang wohl heißesten Tag des Jahres, fand der literaturcafe.de-Betriebsausflug statt. Das Außenthermometer des klimatisierten Reisemobils zeigte 34,5 Grad Celsius an. Die Fahrt ging nach Marbach am Neckar, also nicht allzu weit. Endlich wollten wir einmal das in den Medien vielgelobte neue »Literaturmuseum der Moderne« auf der Schillerhöhe besichtigen. Die klimatisierten Räume mit einer Luftfeuchtigkeit von 55% und genau 18 Grad waren eigentlich genau das Richtige für diesen heißen Tag.

Sakrament nochmal

Ja, das wird im diesjährigen Bücherherbst eine Herausforderung für Buchhändler werden, wenn ein Kunde in den Laden kommt mit den Worten: »Also, äh, den Autor und Titel vom Buch kenn´ ich nich´. Aber das Cover sah so aus wie Stein oder Papier. Und da war dann so ein rotes Zeichen drauf. Und der Titel war irgendwas mit S am Anfang. Und es war ein historischer Roman. Ah, der Autor hatte ein ck im Namen, falls Ihnen das weiterhilft.«

Da hätten wir rechts:
Tim Willocks; Ulrike Seeberger: Das Sakrament: Roman. Gebundene Ausgabe. 2006. Rütten & Loening Berlin. ISBN/EAN: 9783352007392

Und da hätten wir links:
John Sack; Klaus Timmermann (Übersetzung); Barbara Schnell (Übersetzung); Ulrike Wasel (Übersetzung): Im Zeichen der Seraphim: Roman. Gebundene Ausgabe. 2006. Droemer HC. ISBN/EAN: 9783426197240. 19,79 €  » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel