Einige Zuschussverlage, bei denen Autoren für eine Veröffentlichung zahlen, sind für ihre einschlägigen Methoden und ihr rigoroses Vorgehen gegen Kritiker berüchtigt. Um zahlungswillige Kunden zu ködern, wird dort oft mit wohlklingenden Autorennamen à la Schiller und Goethe geworben, die sich dagegen nicht mehr wehren können.
Umso mehr erstaunt es, dass ein Zuschussverlag mit der hochtrabenden Bezeichnung »Deutsche Literaturgesellschaft« mit dem Namen und dem Konterfei Elke Heidenreichs wirbt. Für Mai 2009 ist auf der Website des Verlages ein neuer Titel angekündigt, bei dem Elke Heidenreich scheinbar als Mitherausgeberin fungiert. Groß ist ihr Gesicht auf dem Cover abgebildet. »Bücher könnte ich lassen, Oper nie!« lautet der Titel (siehe Screenshot).
Wir haben bei Elke Heidenreich nachgefragt. Eindeutige und unmissverständliche Antwort: Elke Heidenreich kennt weder den Verlag noch das Buch. Sie würde auch nie bei »so« einem Verlag veröffentlichen.


Irgendwo muss es geheime Textvorlagen für ganz besondere Briefe geben. Zum Beispiel dafür, wie man von Autoren Geld verlangt. Die Argumente dieser Briefe ähneln sich nämlich wie ein faules Ei dem anderen.
Hermann Mensing hat in den letzten Wochen im literaturcafe.de von seinen Lesereisen für sein neues Buch »Pop Life« nach
Da ist die Story wieder, diesmal in der Braunschweiger Zeitung. Selbst das zum Artikel gehörende, fast schon obligatorische Bild eines lachenden jungen Mädchens, das vor einem Computer sitzt und stolz das erste eigene Buch in die Kamera hält, haben wir z.B.
Aus drei Kurzgeschichten des Literaturnobelpreisträgers Isaac B. Singer hat Drehbuchautor und Regisseur Jan Schütte einen Film gemacht, der ab Donnerstag, 9. April 2009, in den deutschen Kinos anläuft. »Bis später, Max!« lautet der Titel.

Der Autor Hermann Mensing ist auf Lesetour mit seinem neuen Roman »
»Liebe ist stark wie der Tod« steht hinten auf dem Cover von Andrew Davidsons Roman »Gargoyle«, und ich mache es mir mit dem 574-Seiten-Schmöker gemütlich. Aber nichts da – schon auf den ersten Seiten ist Schluss mit gemütlich, und ich kann die Szene fast sehen – einen drogenbenebelten Ich-Erzähler, seine Flasche Bourbon zwischen den Knien, wie er eine steile Straße entlang fährt. Die Vision brennender Pfeile lässt ihn das Lenkrad herumreißen, und er stürzt eine Böschung hinab. Ich kann hören, wie Flammen sein Fleisch zum Blubbern bringen. Doch dabei bleibt es nicht. Wunderbar bildhaft bringt er mir nahe, was es heißt, einen von Feuer zerstörten Körper wieder einigermaßen lebensfähig zu machen. Unser Autor muss gut bei den Medizinern aufgepasst haben.
Das Medienecho war gewaltig, als Elke Heidenreich im letzten Jahr verkündete, nach ihrem
Von Zeit zu Zeit, an besonderen Gedenktagen oder Jubiläen, passt Google sein Logo für einen Tag entsprechend an. Auf das Logo kann dann geklickt werden, und es erscheinen die Suchbegriffe zu diesem speziellen Anlass – das können durchaus auch literarische sein. Im August des letzten Jahres feierte man z. B.
Der Autor Hermann Mensing war auf der Leipziger Buchmesse 2009, um dort auf der Lesebühne der jungen Verlage aus seinem neuen Roman »
Daniel Kehlmann hat den Preis der Leipziger Buchmesse 2009 für seinem Roman »Ruhm« nicht erhalten. Damit ging wieder einmal einer der beiden bekannten Buchpreise an ihm vorbei. 2005 war er für »Die Vermessung der Welt« für den erstmals auf der Frankfurter Buchmesse verliehenen Deutschen Buchpreis nominiert, unterlag jedoch damals in der Jury-Gunst Arno Geigers »Es geht uns gut«.
Für Amokläufe gibt es strenge, ungeschriebene Regeln. Diese gelten nicht nur für die Tat selbst, sondern auch für die Reaktionen der Presse, der Politiker, der »Experten« und »der Öffentlichkeit«. Visuell hat sich für einen Amoklauf in den Medien zudem das Bild des langhaarigen weiblichen weinenden Teenys durchgesetzt. Weinende Teenager kostet nach Angaben von w&v zwischen 20 und 100 Euro. Zum Standard gehört mittlerweile auch die
Im September 2003 stellt die US-amerikanische Buchhandelskette Barnes & Noble den Verkauf von elektronischen Buchdateien – den sogenannten eBooks – ein. Der Betrieb der Plattform
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