»Liebe ist stark wie der Tod« steht hinten auf dem Cover von Andrew Davidsons Roman »Gargoyle«, und ich mache es mir mit dem 574-Seiten-Schmöker gemütlich. Aber nichts da – schon auf den ersten Seiten ist Schluss mit gemütlich, und ich kann die Szene fast sehen – einen drogenbenebelten Ich-Erzähler, seine Flasche Bourbon zwischen den Knien, wie er eine steile Straße entlang fährt. Die Vision brennender Pfeile lässt ihn das Lenkrad herumreißen, und er stürzt eine Böschung hinab. Ich kann hören, wie Flammen sein Fleisch zum Blubbern bringen. Doch dabei bleibt es nicht. Wunderbar bildhaft bringt er mir nahe, was es heißt, einen von Feuer zerstörten Körper wieder einigermaßen lebensfähig zu machen. Unser Autor muss gut bei den Medizinern aufgepasst haben.
Der Erzähler stellt zynisch fest, dass es nun verstümmelt ist, sein einziges Kapital – der perfekte Körper eines erfolgreichen Pornodarstellers, eine Widerlichkeit, über die nur noch die Hände von Krankenschwestern huschen werden wie »die anmutigsten aller Insekten, die sich auf Kot niederlassen«.


Das Medienecho war gewaltig, als Elke Heidenreich im letzten Jahr verkündete, nach ihrem
Von Zeit zu Zeit, an besonderen Gedenktagen oder Jubiläen, passt Google sein Logo für einen Tag entsprechend an. Auf das Logo kann dann geklickt werden, und es erscheinen die Suchbegriffe zu diesem speziellen Anlass – das können durchaus auch literarische sein. Im August des letzten Jahres feierte man z. B.
Der Autor Hermann Mensing war auf der Leipziger Buchmesse 2009, um dort auf der Lesebühne der jungen Verlage aus seinem neuen Roman »
Daniel Kehlmann hat den Preis der Leipziger Buchmesse 2009 für seinem Roman »Ruhm« nicht erhalten. Damit ging wieder einmal einer der beiden bekannten Buchpreise an ihm vorbei. 2005 war er für »Die Vermessung der Welt« für den erstmals auf der Frankfurter Buchmesse verliehenen Deutschen Buchpreis nominiert, unterlag jedoch damals in der Jury-Gunst Arno Geigers »Es geht uns gut«.
Für Amokläufe gibt es strenge, ungeschriebene Regeln. Diese gelten nicht nur für die Tat selbst, sondern auch für die Reaktionen der Presse, der Politiker, der »Experten« und »der Öffentlichkeit«. Visuell hat sich für einen Amoklauf in den Medien zudem das Bild des langhaarigen weiblichen weinenden Teenys durchgesetzt. Weinende Teenager kostet nach Angaben von w&v zwischen 20 und 100 Euro. Zum Standard gehört mittlerweile auch die
Im September 2003 stellt die US-amerikanische Buchhandelskette Barnes & Noble den Verkauf von elektronischen Buchdateien – den sogenannten eBooks – ein. Der Betrieb der Plattform
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Breitband
Tel Aviv: Der kaltschnäuzige Taxifahrer Kobi bekommt einen seltsamen Anruf von Numi, einer giraffengroßen Außenseiterin aus gutem Hause. Sie will ihn unbedingt treffen, da sie glaubt, Kobis Vater sei bei einem Selbstmordattentat in der Nähe von Tel Aviv umgekommen. Dass der Sohn den Vater nicht vermisste, wundert zunächst nur den Leser: Kobi brach den Kontakt mit seinem kauzigen Vater vor Jahren ab. Entsprechend widerwillig macht er sich mit der ihm bis dato unbekannten Numi auf die Suche nach dem Herrn Papa. Doch auch Numi hat ihre eigenen Gründe, sich mit dem nicht mehr ganz jungen Taxifahrer auf die Reise zu begeben.
Das literaturcafe.de und
Am 26. Februar 2009 läuft in Deutschland der Film »
»Jedenfalls wünsche ich mir häufiger Geschichten und Gedichte, Süppchen und Maltes liebevolle Meinung.« Das schrieb uns letzte Woche jemand ins Gästebuch. Und womit? Mit Recht!
Eine neue Sau wird von den PR- und Marketingberatern durchs digitale Dorf getrieben: