In diesem Beitrag geht es weder um Literatur noch um Bücher. Da jedoch hin und wieder Online-Abstimmungen genutzt werden, um über die besten Gedichte oder Bücher, die besten Literatur-Websites oder die besten Autorinnen und Autoren abzustimmen, gibt es indirekt doch einen Zusammenhang.
Nach unserem satirischen Aufruf von letzter Woche, eine Online-Abstimmung zu manipulieren, erreichten uns tatsächlich einige Dutzend Anfragen nach einer von uns vermeintlich angebotenen Software, um diese Wahlen zu manipulieren.
Wir erläutern daher hier ausführlich, wie Sie Online-Wahlen und -Umfragen austricksen und manipulieren können. Wir machen dies nicht, um zu kriminellen Handlungen aufzurufen oder dies in irgendeiner Form gut zu heißen.
Wir wollen stattdessen zeigen, dass Online-Abstimmungen nur bedingt glaubwürdig sind, da sich alle mehr oder weniger gut manipulieren lassen. Gleichzeitig wollen wir Möglichkeiten zeigen, solche Votings halbwegs zu sichern.


Dan Clancy leitet die Entwicklung der Google Buchsuche. Er war am Donnerstagabend, 30. Juli 2009, zu Gast im Computergeschichte-Museum im Kalifornischen Moutain View. Das Gespräch mit dem Leiter des Museums wurde von Google gesponsert, sodass davon auszugehen ist, dass Google den Abend bewusst nutzen wollte, um die Visionen des Unternehmens zum Thema Bücher und Digitalisierung zu verkünden.
Sascha Lobo hat wieder mal alles versaut. Der nach Umfragen unter Vodafone-Kunden bekannteste und
»Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages unterstützen die Abgeordneten bei ihrer politischen Arbeit in Parlament und Wahlkreis durch Fachinformationen, Analysen und gutachterliche Stellungnahmen.« So ist es auf der Website des Deutschen Bundestages zu lesen.
Früher war der Duden »maßgebend in allen Zweifelsfällen« – zumindest in Westdeutschland. Doch die Rechtschreibprüfung der Textverarbeitung, die Aberkennung des Status‘ »
Professor Roland Reuß, der Verfasser und Initiator des Heidelberger Appells, hatte ins Frankfurter Literaturhaus eingeladen. »Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit« lautete der Titel der Tagung am 15.07.2009, die man mit Fug und Recht als dramatisierte Bühnenversion des Appells bezeichnen kann.
Die kurze Meldung, die das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels am vergangene Freitag in seiner Online-Ausgabe boersenblatt.net in der Rubrik »Hintergrund Recht & Gesetz« verbreitet, klingt edel und gutmütig. Dort
»Da hinten winkt jemand ganz heftig«, sagte Frau Fried, womit offenbar die Regieassistentin gemeint war – und hopp, weiter zum nächsten Buch … Und schon waren die 30 Minuten der neuen Literatursendung »Die Vorleser« um.
Heute Abend (Freitag, 10. Juli 2009) wird um 22 Uhr 30 die erste Folge der neuen ZDF-Literatursendung »Die Vorleser« ausgestrahlt. Das literaturcafe.de hat letzte Woche von der
Warum Twitter bei Verlagen und Buchhandlungen nicht funktionieren wird, das hat literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer bereits im Februar dieses Jahres
Diesmal ein spätes PS: Literaturagenturen.
Eine Meldung zu einem Fünftel in eigener Sache: Die Akademie des Deutschen Buchhandels in München bietet vom 20. bis zum 24. Juli 2009 erstmals eine »Sommerschule« mit einem Lehrgang zum »Projektmanager E-Publishing« an. In fünf Tagen werden die Grundlagen der Online-Produktentwicklung vermittelt. Das reicht von der Konzeption bis hin zur Vermarktung von E-Publishing und Online-Medien. Jedes Thema wird dabei von einem anderen Experten behandelt.
Ein Sendeplatz für Literatur war frei geworden. Nachdem sich Elke Heidenreich mit »lesen!« selbst
Ab sofort bietet das soziale Web-Netzwerk
