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Stichwort: thomas glavinic

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »thomas glavinic« versehen wurden.

Beitrag vom 15. Oktober 2016 | Rubrik: Literarisches Leben

Literarisches Quartett: Ohne Drogen fehlt dir was

Gastgeber Volker Weidermann (links) und Gast Thomas Glavinic (Foto: ZDF)

Gastgeber Volker Weidermann (links) und Gast Thomas Glavinic (Foto: ZDF)

Dies sind die Anmerkungen zum Literarischen Quartett vom Oktober 2016. Sie können sich aber auch die Besprechungen der früheren Sendungen durchlesen. Diese sind zeitlos. Es tut sich nichts in dieser neuaufgelegten Literatursendung des ZDF, nur der Gast wird ausgetauscht. Diesmal war es der österreichische Schriftsteller Thomas Glavinic. Gelegentlich bringt zumindest der Austauschkandidat etwas Pepp in die Diskussion. Diesmal jedoch nicht.

Beitrag vom 22. April 2016 | Rubrik: Podcast

35. Podcast-Folge: Zwei Menschen und vier Bücher

35. Podcast-Folge: Zwei Menschen und vier Bücher

Fabian Neidhardt (links) und Wolfgang Tischer

Der preisgekrönte Podcast des literaturcafe.de ist zurück! Wolfgang Tischer unterhält sich mit seinem Gast Fabian Neidhardt über vier aktuelle Bücher. Die beiden blicken auf eine gewaltvolle Ehe, einen Mann, der aufsteht und geht, auf eine seit vielen Jahren 19-jährige Pfandleiherin und einen drogen- und sexsüchtigen Schriftsteller.

Beitrag vom 28. Oktober 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

E-Book-Tipp: Das Lesen dieses Buches war insofern ein Glücksfall

Cover: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein GlücksfallWie kommt man an gute E-Books? Ich weiß es nicht, noch nicht.

Doch neulich habe ich ein E-Book empfohlen bekommen. Und was für eines! Das hätte ich Bücherliebhaber durchaus gerne gedruckt in der Hand.

Der schriftstellernde Protagonist Adrian Tuppek liest, ein gewisser Thomas Glavinic habe seinen Roman »Der Kameramörder« innerhalb von 6 Tagen geschrieben.

Tuppek will dies auch versuchen, da er Geld braucht.

Beitrag vom 7. Oktober 2013 | Rubrik: Notizen

Wolfgang Tischer bloggt für Deutschlandradio Kultur von der Buchmesse

Deutschlandradio Kultur BuchmesseblogDeutschlandradio Kultur betreibt während der Frankfurter Buchmesse ein Buchmesseblog unter blog.dkultur.de. Als Gastblogger sind die Autorin Monika Zeiner, der Autor Thomas Glavinic und Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de mit dabei.

Einen Tag vor Messebeginn, am Dienstag, 8.10.2013, gibt es um 16:10 Uhr im Deutschlandradio Kultur zudem ein Livegespräch aus Frankfurt mit dem Herausgeber des literaturcafe.de zu hören.

So wird also von Wolfgang Tischer in den nächsten Tagen weniger hier im literaturcafe.de und mehr im Buchmesseblog des Deutschlandradios zu lesen sein.

Beitrag vom 27. August 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Unterwegs im Namen des Herrn: Thomas Glavinic überholt sich selbst

Cover: Thomas Glavinic: Unterwegs im Namen des HerrnUnd wieder ein neuer Glavinic. Der österreichische Autor ist mittlerweile nicht nur einer der vielseitigsten im deutschsprachigen Raum, sondern auch einer der vielschreibendsten.

Hatte Thomas Glavinic gerade noch im Frühjahr dieses Jahres mit »Lisa« einen fulminanten Internet-, Paranoia- und Drogenroman um einen Webradio-Moderator präsentiert, ist er nun »Unterwegs im Namen des Herrn«.

Es ist der scheinbar autobiografische Bericht einer Pilgerbusreise nach Medjugorje in Bosnien. Ein Buch, dem aber leider der göttliche Beistand im entscheidenden Moment fehlte.

Beitrag vom 20. März 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Literarisches Leben, Podcast

Thomas Glavinic: »Man darf Facebook nicht mit der Wirklichkeit verwechseln« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Thomas GlavinicTom nennt sich die Hauptfigur im neuen Roman »Lisa« von Thomas Glavinic. Tom ist davon überzeugt, dass die brutale Serienmörderin Lisa hinter ihm her ist und daher zieht er sich mit seinem Sohn in ein Ferienappartment in den Alpen zurück. Von dort betreibt er ein Internet-Radio und Glavinics Roman ist ein Monolog des Moderators mit Hörer und Leser.

Aus der Perspektive des klassisch unzuverlässigen Erzählers zu schreiben, der Unmengen an Kokain und Alkohol zu sich nimmt, hat Thomas Glavinic großen Spaß gemacht.

Dass Thomas Glavinic auf Facebook nun auch Fans statt Leser hat, findet er doof. Er sei ja schließlich nicht Robbie Williams.

Beitrag vom 14. Februar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

»Lisa« von Thomas Glavinic: Webradio und Drogen für alle

Tom nimmt Drogen und betreibt ein Internet-Radio. Mit seinem Sohn hat er sich in einem einsamen Ferienhaus in den Bergen verschanzt. Tom ist überzeugt davon, dass ihn die brutale Serienmörderin Lisa umbringen will. Das Webradio ist sein einseitiger Kontakt zur Außenwelt.

»Lisa« ist ein irrer Radio-Monolog und der neue Roman von Thomas Glavinic, der sich erneut in die dunklen und gruseligen Randgebiete des Alltäglichen begibt.

literaturcafe.de hat Toms Webradio Wirklichkeit werden lassen. Man kann es auf der eigenen Website einbinden – mit einer markanten und bekannten Stimme, die Ihnen sehr bekannt sein dürfte.

Beitrag vom 16. Oktober 2009 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2009, Podcast

Katastrophales Wunschkonzert: Thomas Glavinic im Gespräch – Buchmesse-Podcast 2009

Thomas Glavinic (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Foto: Birgit-Cathrin Duval

Immer noch ist Thomas Glavinic verwundert darüber, dass viele Leser das wirklich glaubten, was er in seinem letzten Roman »Das bin doch ich« geschrieben hat. Dabei war es nur eine Satire über das Literatenleben. Vielleicht hätte er seinen Ich-Erzähler nicht Thomas Glavinic nennen sollen. Aber dann, so Glavinic im Gespräch, hätte der Roman nicht funktioniert.

Sein neues Werk »Das Leben der Wünsche« ist wieder traditioneller erzählt. Ein Roman, der Protagonist und Leser in dunkle Abgründe reißt. Und alles nur, weil sich die Wünsche der Hauptperson auf mysteriöse Weise plötzlich erfüllen.

Wollte Glavinic den Märchen-Mythos der berühmten drei Wünsche entzaubern? Nein, sagt Glavinic, darum sei es ihm nicht gegangen. Märchen konnte er nie leiden. Er wollte herausfinden, welche Katastrophen entstehen, wenn sich nicht nur die bewussten, sondern auch die unbewussten Wünsche erfüllen.

Kaum ein deutschsprachiger Autor ist wandlungsfähiger als der in Wien lebende Thomas Glavinic. Daher lautet die Antwort auf Frage, ob demnächst von ihm wieder ganz was anderes zu erwarten sein wird, nur kurz: »Ja.«

Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche: Roman. Taschenbuch. 2011. dtv Verlagsgesellschaft. ISBN/EAN: 9783423139830. EUR 9,90 » Bestellen bei Amazon.de
Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche. Gebundene Ausgabe. 2009. Carl Hanser. ISBN/EAN: 9783446233904. EUR 21,50 » Bestellen bei Amazon.de
Lisa Krämer: Das Motiv der Einsamkeit in den 'Jonas-Romanen' von Thomas Glavinic (Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien / BaSt). Taschenbuch. 2016. University of Bamberg Press. ISBN/EAN: 9783863093754. EUR 16,00 » Bestellen bei Amazon.de
Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche: Roman. Kindle Edition. 2009.  » Herunterladen bei Amazon.de
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Anna Katharina Michalski: Wirklichkeit im Werk von Thomas Glavinic: "Der Kameramörder" und "Das Leben der Wünsche" (Beiträge zur Literaturwissenschaft). Kindle Edition. 2011. Akademische Verlagsgemeinschaft München » Herunterladen bei Amazon.de

Beitrag vom 18. September 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche – Eine unbändige Freude, sich und sein Publikum mit Neuem zu überraschen

Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche»Mein nächster Roman wird wieder etwas dunkler und düsterer werden«, sagte Thomas Glavinic auf der Frankfurter Buchmesse 2007. Er hatte seinerzeit das geschafft, worauf der Protagonist seines Romans Das bin doch ich vergeblich hoffte: Glavinic war auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Das Interessante dabei: Der Protagonist des Romans ist ein reichlich hypochondrisch veranlagter österreichischer Autor mit Namen Thomas Glavinic!

Witziger, selbstironischer und gnadenloser ist wohl noch kein Autor mit sich umgesprungen, wo man doch weiß, dass der durchschnittliche Romanleser grundsätzlich davon ausgeht, dass ein Autor restlos alles, worüber er schreibt, auch selbst erlebt hat.

Bei der Buchpreisjury konnte Glavinic damit punkten, denn die Branche liebt selbstironische Bücher von Autoren über Autoren.

Und jetzt also das neue, das in der Tat wieder etwas dunklere oder muss ich sagen: das wunderbar dunkle neue Buch?

Beitrag vom 12. Oktober 2007 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2007, Podcast

Thomas Glavinic: Das bin doch ich – Buchmesse-Podcast 2007

Keine Angst: nur Schokolade mit BuchwerbungViele waren im letzten Jahr erstaunt darüber, dass das Buch »Die Arbeit der Nacht« von Thomas Glavinic nicht einmal auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stand. In diesem Jahr hat er es geschafft und landete – durchaus zum eingenen Erstaunen – auf der Shortlist, d.h. unter den nach Meinung der Jury sechs besten Romanen des Jahres 2007.

»Das bin doch ich« zu lesen macht Spaß und es ist ein mutiges Buch. Darin spielt ein hypochondrischer, von vielen Ängsten geplagter Buchautor die Hauptrolle, der für sein neues Werk einen Verlag sucht und schließlich findet. Dennoch hält er sich für unterschätzt, denn: »Der weltbeste Schriftsteller, das bin doch ich!« Die Hauptfigur des Romans trägt den Namen Thomas Glavinic, das Buch heißt »Die Arbeit der Nacht« und der Verlag Hanser.

Eine der häufigsten Leserfragen lautet: »Wieviel im Buch ist autobiografisch?«. Es besteht also die akute Gefahr, dass viele den Thomas Glavinic im Buch mit dem Autor Thomas Glavinic gleichsetzen. Aber wer stellt sich schon gerne als von Neurosen geplagter Hypochonder dar? Thomas Glavinic, der literarisch einer der wandlungsfähigsten deutschsprachigen Autoren ist, macht dieses Spiel offenbar Spaß.

Mehr über Thomas Glavinic ist auf seiner Website www.thomas-glavinic.de zu erfahren, auf der nachwievor der Podcast zu »Die Arbeit der Nacht« zu hören ist, in dem Glavinic und Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de durch ein menschenleeres Wien laufen.

Thomas Glavinic: Das bin doch ich: Roman. Taschenbuch. 2017. FISCHER Taschenbuch. ISBN/EAN: 9783596298983. EUR 11,00 » Bestellen bei Amazon.de
Thomas Glavinic: Das bin doch ich: Roman. Gebundene Ausgabe. 2007. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. ISBN/EAN: 9783446209121. EUR 19,90 » Bestellen bei Amazon.de
Victoria Rickertsen: Autofiktion: Neue Verfahren literarischer Selbstdarstellung: Am Beispiel Thomas Glavinics Roman "Das bin doch ich". Taschenbuch. 2012. Grin Publishing. ISBN/EAN: 9783656226260. EUR 14,99 » Bestellen bei Amazon.de
Thomas Glavinic: Das bin doch ich: Roman. Kindle Edition. 2017. FISCHER E-Books » Herunterladen bei Amazon.de
Christina Ca: ,Ist das er'? Thomas Glavinics "Das bin doch ich". Ein Spiel zwischen Autobiographie und Fiktion. Taschenbuch. 2014. Grin Publishing. ISBN/EAN: 9783656735137. EUR 14,99 » Bestellen bei Amazon.de
Das bin doch ich: Roman von Thomas Glavinic (20. August 2007) Gebundene Ausgabe. Gebundene Ausgabe. 1600. . EUR 81,35 » Bestellen bei Amazon.de
Marijana Becker: Das Männerbild in Thomas Glavinics Roman "Das bin doch Ich". Taschenbuch. 2014. Grin Publishing. ISBN/EAN: 9783656719076. EUR 15,99 » Bestellen bei Amazon.de
Lisa Atzler: Auf der Suche nach sich selbst: (Auto)Biographische Aspekte in Thomas Glavinics 'Das bin doch ich'. Taschenbuch. 2012. Grin Publishing. ISBN/EAN: 9783656220763. EUR 12,99 » Bestellen bei Amazon.de
Beitrag vom 16. Februar 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Hörbücher

Hörbuchkritik: Die Arbeit der Nacht

Buch gegen Hörbuch: Die Arbeit der Nacht von Thomas GlavinicDie Arbeit der Nacht von Thomas Glavinic ist für mich ein ganz besonderer Roman. Noch bevor er in den Feuilletons überaus positiv besprochen wurde, verbrachte ich zusammen mit dem Autor einen Tag in Wien, um den Podcast www.die-arbeit-der-nacht.de zu produzieren. Ich bemerkte damals, dass in der Herbstvorschau des Hanser Verlags noch kein Hörbuch zu diesem Roman angekündigt wurde. Da dies bei anderen Titeln durchaus geschah, nahm ich es als Indiz, dass auch der Verlag nicht sicher war, ob das Buch ein Erfolg werden würde. Aber es wurde einer.

Jetzt, gut ein halbes Jahr später, hat sich HörbucHHamburg die Rechte gesichert und veröffentlicht Die Arbeit der Nacht als Hörbuch, gelesen von Heikko Deutschmann. Es gab in letzter Zeit kein Hörbuch, auf das ich mit größerer Spannung gewartet hätte. Wie gut hat man Glavinic’ grandiosen Roman akustisch umgesetzt?