Seriöse Verlagsautoren: »Nein, wir zahlen nicht!« (30) Anke: Lieber Michael Stein, weit gefehlt. Ich bin kein Alter Ego von Frau Küppers.... Tom Liehr: Liebe Frau Küppers, die sich wohlig an der Eiche reibende Sau verfügt... Michael Stein: Anke, warum schreibst Du Design Pavoni in Versalien, so wie es Frau...
Eine Casting-Show für Schreibtalente, das fehlt noch im deutschen Fernsehen. Milena Moser hat eine solche Talentshow ins Schweizer Fernsehen gebracht – fiktiv. In ihrem neuen Buch »Möchtegern« lässt sie 10 Schreibtalente in der Show »SchreibStar« auf die knallharte Jury treffen, darunter die alternde Skandalautorin Mimosa Mein, die mit 17 Jahren ihren ersten Roman geschrieben hat, der wegen sexuell allzu anzüglicher Passagen zum Bestseller wurde. Interessant – und tatsächlich nur ein Zufall – eines der Bücher von Autorin Mimosa Mein heißt »Road Kill«.
Mosers Roman ist seit Montag in jeder Buchhandlung erhältlich und in der Schweiz sofort auf Platz 10 der dortigen Bestsellerliste eingestiegen. Trotz ironischer Passagen ist Milena Mosers Roman vor allen Dingen eines: glaubhaft. In mindestens einer der 10 Kandidaten erkennt sich jeder Schreibende wieder – oder man erkennt eine(n) schreibende(n) Bekannte(n). Pflichtlektüre nicht nur für die Literatur-Café-Redaktion!
»Da hinten winkt jemand ganz heftig«, sagte Frau Fried, womit offenbar die Regieassistentin gemeint war – und hopp, weiter zum nächsten Buch … Und schon waren die 30 Minuten der neuen Literatursendung »Die Vorleser« um.
Was kann, was darf man an einer neuen Literatursendung und an einem neuen Moderatorenteam kritisieren? Deutlich war den beiden Vorlesern Amelie Fried und Ijoma Mangold die Aufregung vor dem ersten Mal anzumerken. Deutlich war auch, dass sie sich selbst noch erproben müssen, um den optimalen Umgangsstil miteinander zu finden. Zu künstlich oder aufgesetzt wirkten oftmals Begeisterung oder Dissens bei vorgestellten Titeln. Und schon lautete es wieder: »Dann kommen wir jetzt zum nächsten Buch …« Hier klicken und den vollständigen Text lesen »
Gestern nun fand im alten Hauptzollamt am Hamburger Hafen die Aufzeichnung der Sendung statt, die heute Abend im Fernsehen gezeigt wird.
Isabel Bogdan gehörte zu den Gästen, die im Publikum saßen, und sie berichtet heute in ihrem Weblog von ihrem Live-Eindruck.
Mit freundlicher Genehmigung der Autorin präsentieren wir den Bericht von der gestrigen Fernsehaufzeichnung auch hier im Literatur-Café. Dafür vielen Dank! Und hier der Bericht: Hier klicken und den vollständigen Text lesen »
Die Vorleser im ZDF: Eine Woche vor der Ausstrahlung der ersten Folge der neuen Literatursendung hat sich Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de mit den beiden Moderatoren Amelie Fried und Ijoma Mangold unterhalten. Zudem finden Sie hier einen ausführlichen Bericht über die neue Literatursendung im ZDF.
Amelie Fried ist sicherlich auch Nicht-Lesern als Moderatorin und Journalistin bekannt, anders ist es bei Ijoma Mangold, der jedoch zumindest in literarischen Kreisen z. B. als Bachmannpreis-Juror bekannt sein sollte. Da man seinen Namen nun öfters hören wird, wollte Wolfgang Tischer zunächst einmal wissen, wie man den Vornamen Ijoma korrekt ausspricht.
Im Interview geht es zudem um die Frage, worin der Unterschied zwischen Literaturvermittlung im Feuilleton einer Zeitung und im Fernsehen liegt. Und fürchtet sich Amelie Fried schon davor, künftig von Büchern und Manuskripten überhäuft zu werden? Hier klicken und den vollständigen Text lesen »
Ein Sendeplatz für Literatur war frei geworden. Nachdem sich Elke Heidenreich mit »lesen!« selbst ins Aus katapultiert hatte, suchte das ZDF nach einen Nachfolgeformat. Unlängst wurde verkündet, dass es Amelie Fried und Ijoma Mangold sein werden, die den Sendeplatz literarisch beerben.
Am 2. Juli 2009 präsentierte das ZDF nun erstmals das neue Moderatorenteam der Presse. Gleichzeitig wurden die Bücher bekannt gegeben, die in der ersten Sendung am 10. Juli 2009 um 22:30 Uhr besprochen werden. Als erster Gast ist der Schauspieler Walter Sittler eingeladen. Hier klicken und den vollständigen Text lesen »
Dass der Krimiautor Henning Mankell große Teile des Jahres in Afrika verbringt, ist mittlerweile bekannt. In Mosambiks Hauptstadt Maputo arbeitet der Schöpfer von Kommissar Wallander als Theaterregisseur. Obwohl sich Mankells Afrika-Erfahrungen in Büchern wie »Chronist der Winde« oder »Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt« wiederfinden, hält sich der schwedische Autor ansonsten eher bedeckt, was sein dortiges persönliches Hilfsengagement angeht.
Umso erstaunlicher und interessanter, dass es ZDF-Redakteur Jens Monath gelungen ist, Henning Mankell für eine gemeinsame Reise durch Afrika zu gewinnen. Die zweiteilige Reportage war jeweils dienstags am 28. April und 5. Mai 2009 um 20:15 Uhr im ZDF zu sehen und ist nun auch als DVD verfügbar.
Der Bundesverband der jungen Autorinnen und Autoren (BVjA) hat sich in die Diskussion um die Heidenreich-Nachfolge eingemischt und einen offenen Brief ans ZDF geschrieben. Darin fordert der Verband ein Ende der »spätabendlichen literarischen Kaffeefahrten, in denen Bücher von Prominenten nur in die Kamera gehalten und gelobt werden, wobei insbesondere Bücher aus dem Ausland oder Bestseller in der Heidenreich-Sendung häufig ihren Sendeplatz bekamen.«
Bereits mit der Ersatzsendung im Dezember habe man die Chance vertan »ein frisches Format etwa mit einem Moderator unter 35 Jahren und aufregender junger Literatur anzubieten und stattdessen auf eine lustlose Anpreisung von Büchern« gesetzt. Eine Wortwahl, die uns beim Literatur-Café durchaus bekannt vorkommt.
Weiter fordert der BVjA »dass in der neuen Sendung wieder Bücher besprochen werden, und nicht nur über sie gesprochen wird«. Von diesem Sendeplatz solle, so der Verband, kein »Starallüren-Charakter« mehr ausgehen. Hier klicken und den vollständigen Text lesen »