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Textkritik: Lockende Locken vor Lok

Dass man Liebesgeschichten auch mal ganz anders präsentieren kann, zeigt dieser von unserem Textkritiker besprochene Prosabeitrag.Kurz, knapp und ironisch lässt er den Kritiker schmunzeln - und hoffentlich auch den Rest der Leserschaft.Höchstens an Details wäre zu feilen. Und wie so oft gilt: Gute Literatur lässt Raum für die Gedanken von Leserin und Leser. Lassen Sie sich locken!

Drama mit dem Drama: Es gibt zu tun in Hülle und...

Unser Textkritiker bespricht meist Prosa und Lyrik. Doch ab und zu widmet er sich auch anderen Formen. Diesmal ist ein Drama dran - also ein Theatertext.Auch diesmal wird an diesem Text Exemplarisches gezeigt, denn es sollen ja alle aus den Kritiken lernen können.Ein Problem des Dramentextes besteht in den Regieanweisungen. Wann sind sie notwendig? Wann sind sie überflüssig? Wann sind sie unlogisch? Und wann schränken Sie später Regisseur oder Schauspieler zu sehr ein?

Textkritik: Innenhof der Bibliothek mit wenigen überflüssigen Wörtern

Wasser ist nass, Schnee ist kalt und Vergissmeinnicht ist blau. Das weiß man und das muss man nicht sagen.Hinterfragen Sie in einem Gedicht jedes Wort. Nie sollte eines als Notreim dienen oder überflüssige Adjektive des Rhythmus‘ wegen im Satz verbleiben. Es gibt immer bessere Alternativen - zumindest für den guten Dichter.In der heutigen Textkritik hat Malte Bremer jedoch nur wenig Überflüssiges gefunden.

Kritikerkritik: »Was fällt dem selbsternannten Kritiker eigentlich ein?«

Erscheint wieder mal eine harsche Textkritik im literaturcafe.de, folgt fast standardmäßig mindestens ein Aufheulen per E-Mail an die Redaktion nach dem Motto, wer denn...

Textkritik: Bei dieser Lyrik hilft keine Meduzin

Krankheit, Liebeskummer, Tod, sexueller Missbrauch, Umweltkatastrophen und Depressionen: Erlebnisse, die oft spontan in einem Gedicht verarbeitet werden.Lyrik kann Lebenshilfe sein, doch man sollte solche Werke besser im Tagebuch belassen, bei der Gruppentherapie vortragen oder bei der nächsten Sitzung dem Psychiater zeigen.Auf keinen Fall sollte man sie veröffentlichen oder gar bei Wettbewerben einsenden, denn dann leiden auch Leser, Kritiker oder Juroren, wenngleich eher unter missglückten Sprachbildern, Grammatik, Syntax, Form und Versmaß.Unser Kritiker Malte Bremer blickt diesmal auf solches Leid.

Textkritik: Kurz, schmucklos – und doch nicht ohne

Der Text, den Malte Bremer heute bespricht, ist kurz. Und kurz sind auch seine Anmerkungen. Viel gibt es nicht zu sagen, da der Prosabeitrag von ihm eine 5-Brillen-Wertung bekommt.Wenn sich an vielen besprochenen Texten beispielhaft Fehler aufzeigen lassen, so kann man hier beispielhaft Positives sehen. Und das ist die fehlende Moralkeule.Viele Texte und Gedichte triefen oftmals von einer Moral und einem Sendungsbewusstsein. Die Botschaft scheint dem Autor wichtiger als die Qualität des Textes.Doch hier ist es anders. Ein kurzer Text, der dem Leser Freiraum lässt und Platz für eigene Gedanken und Interpretationen. Ein Text, der nicht beim Schlusspunkt endet. So muss gute Literatur sein.

Textkritik: Hundephilosophie und Hundehandwerk

Manche Menschen glauben, wenn Wörter unter- statt nebeneinander stehen, dann sei das schon ein Gedicht. Allerdings können ein paar Jamben und Reime nie schaden.Vieles kann in der Lyrik freier gestaltet werden - auch das Setzen von Satzzeichen. Doch fehlende Satzzeichen machen ebenfalls noch kein Gedicht aus. Im Gegenteil: Man macht es dem Leser oft nicht einfach, den Sinn zu erfassen.Und dann ist da noch der Inhalt. Der sollte nicht zu überfrachtet sein, meint unser Textkritiker Malte Bremer.

Textkritik: Zwei ganz wunderbare Sätze! Es geht doch! Mehr davon!

Unser Textkritiker Malte Bremer hat im heutigen Prosa-Beitrag durchaus einige »ganz wunderbare Sätze« gefunden. Dennoch erhält der Text als Gesamtwertung nur drei von fünf Brillen.Denn die Erzählung sei zwar raffiniert gesponnen, doch zu selten blitze das Können des Autors auf. Stattdessen muss ein Leser mit vielen Nicklichkeiten kämpfen wie viel zu flüchtig Hingeschriebenem, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern.Malte hat sich durchgekämpft!

Textkritik: Auch von schlechten Texten kann man vieles lernen

Das Beste an der Erzählung, die sich unser Textkritiker Malte Bremer heute angesehen hat: Sie ist eine Fundgrube für Beispiele, wie man besser nicht schreibt, wenn man schreibt. Da lässt sich viel daraus lernen – aber nur, wenn man dies auch will …Denn dazu soll Maltes Textkritik schließlich dienen: Man kann von guten Texten lernen, wie man gut schreibt, aber auch von schlechten, wie man besser (nicht) schreibt.

Textkritik: Noch kein Gedicht, aber eine Ausgangsbasis!

»Nachtfahrt« lauter der Titel des Gedichts, das sich unser Textkritiker Malte Bremer diesmal angesehen hat. Es scheint eines der vielen lyrischen Werke zu sein, die mal »so hingeschrieben wurden«, aus einer Laune oder Stimmung heraus. Dabei muss nichts Schlechtes entstehen, wie die »Nachtfahrt« zeigt.Doch nur bei Genies ist es mit dem Hinschreiben getan, denn oft fehlt dem Gedicht Form uns Struktur. Bilder sind nicht so ganz stimmig oder es rutschen Allerweltswörter hinein, für die besser und weniger abgegriffener Ersatz gefunden werden muss. Es beginnt die handwerkliche Arbeit.Malte Bremer zeigt an diesem Beispiel sehr gut, wo noch was zu tun wäre.

Textkritik: Diese Schtorri läuft gut

Malte Bremer ist unser Textkritiker - und nicht unser Korrektor. Normalerweise behebt er die Rechtschreibfehler in den Einsendungen der Autorinnen und Autoren nicht. Wer ihm einen Text voller Schreibfehler schickt, hat wenig Aussichten, dass Malte den Beitrag bespricht. Wer schreiben will, sollte dies auch recht tun. Ausreden wie »Mir kommt es auf den Inhalt an, Rechtschreibung ist Nebensache« lassen wir nicht gelten.Nur manchmal, ja, manchmal macht Malte Bremer eine Ausnahme, behebt 32 Zeichensetzungsfehler und 10 sinnentstellende Rechtschreibfehler, um dann doch noch einen Text zu finden, der Potenzial hat.

Textkritik: Irrlichternd irritierende Erinnerungsfetzen

Gute Lyrik lässt der Leserin oder dem Leser Freiräume für eigene Assoziationen. Das gilt zwar nicht automatisch für jedes Gedicht, noch gilt es nur für Lyrisches.In den Köpfen der Leser entstehen eigene Bilder, doch darf der Freiraum für Assoziationen nicht mit Beliebigkeit verwechselt werden.Unser Textkritiker Malter Bremer hat sich ein Gedicht angesehen, das er als »irrlichternd irritierende Erinnerungsfetzen« beschreibt. Drei der Irritationen geht er nach, und es entstehen Fragen ohne eindeutige Antwort.

Textkritik: Drei Brillen für drei Miniaturen

»Die die Wahrheit lieben« ist Titel und Thema von drei kurzen Szenen, die sich Malte Bremer für seine Textkritik angesehen hat. Textminiaturen, die »lebendig« und »mit ironischer Distanz« erzählt sind.Doch trotz der Kürze sind sie zu ausufernd, viel Überflüssiges wird gesagt. Nie sollte man seine Leser unterschätzen. Oft genügen wenige Wörter, um Personen und Situationen zu beschreiben, und der Leser weiß, womit er es zu tun hat. Erläuterungen sollten nicht augewalzt und Überflüssiges sollte vermieden werden.Auch Kurzes kann gekürzt werden.

Textkritik: Malte tröstet die Form für eine Brille

Nach der Sonderrunde mit Romananfängen widmet sich unsere Textkritiker Malte Bremer diesmal wieder einem lyrischen Werk.Im ebenfalls frisch renovierten Bereich von »Maltes Meinung« ist die Begeisterung des Kritikers jedoch eher verhalten bis nicht vorhanden: nur eine von fünf Brillen wird für das Gedicht vergehen.Einzig die Form kann es vor dem Untergang retten, der Inhalt ist »herzlich wirr«.

Textkritik eines Romananfangs: Der Beste am Schluss

Man soll immer mit etwas Positivem aufhören. Daran hält sich auch Malte Bremer. In einer Spezialausgabe seiner Textkritik hat unser Kritiker für SchreibStar.tv, der...