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Schreiben

In dieser Rubrik finden Sie Tipps und Hinweise, die Ihnen Hilfe und Anregungen für Ihren literarischen Schreiballtag geben sollen. Von der Normseite bis zur Autoren-Software, vom Profi-Tipp bis zur Warnung vor dubiosen Websites.

Beitrag vom 28. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

Unverzichtbarer Jahresbegleiter: Der Autorenkalender 2009 der 42er Autoren

AUTORENKALENDER 2009Mit der Ausgabe für 2009 erscheint er zum sechsten Mal, der Autorenkalender der 42er Autoren. Für viele Schreibenden hat er sich zum unverzichtbaren Begleiter und Impulsgeber entwickelt, denn in dem handlichen Büchlein mit Lesebändchen steckt auch für 2009 mehr drin als nur ein Kalendarium zum Notieren von Terminen.

Und wer den Autorenkalender bereits von den Vorjahren her kennt, der oder die weiß, dass selbst im reinen Kalenderteil mehr zu finden ist als nur Platz für Notizen. In diesem Jahr hat man sich bei den 42er Autoren ein Quiz ausgedacht. Tag für Tag muss anhand von Beruf und kleiner biografischer Notiz erraten werden, welcher bekannte Autor welchen Beruf ausgeübt hat – neben der Schriftstellerei. Bereits in diesem Ratespiel steckt eine Erkenntnis, die auch im Serviceteil des Kalenders aufgegriffen wird: Es ist nicht einfach, nur vom Schreiben zu leben, und selbst die großen und bekannten Autoren hatten oft mehr oder weniger spannende Hauptberufe, mit denen sie ihren Lebensunterhalt verdient haben.

Beitrag vom 25. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

Kooperation mit Kaffeeröster: Das eigene Buch bei Tchibo veröffentlichen

Kooperation Tchibo-BoDDer Print-on-demand-Dienstleister Books on Demand (BoD) ist eine Kooperation mit dem Kaffeehändler Tchibo eingegangen. Ähnlich wie Postbank oder Matratzenhersteller Schlaraffia bietet BoD ein Produkt in einer exklusiven Form im Online-Shop von Tchibo in der Rubrik »Tchibo plus« an.

Im Fall von BoD kann man für 39,90 Euro das eigene Buch veröffentlichen. Hierzu erwirbt man zu diesem Preis einen digitalen Gutschein, den man selbstverständlich auch verschenken kann. In diesem Preis ist eine ISBN enthalten, sodass der Titel auch in den Katalogen der Buchgroßhändler gelistet und somit über den Buchhandel vor Ort und online bestellbar ist. Ebenfalls enthalten ist eine »persönliche Beratung«, die jedoch im Angebot im Umfang nicht näher spezifiziert ist, und ein kostenloses gedrucktes Exemplar für den Eigenbedarf (Belegexemplar). [Nachtrag: BoD hat uns mitgeteilt, dass die Beratung in keiner Weise eingeschränkt oder limitiert ist.] Das Angebot ist bis zum 6. Januar 2009 befristet, wobei die erworbenen Gutscheine in einem Zeitraum von 3 Jahren eingelöst werden müssen.

Vergleicht man dieses Angebot mit den normalen BoD-Preisen, so entspricht es dem Paket BoD Comfort, das regulär für 399 Euro angeboten wird. Beim Weg über den Kaffeeröster spart man so 350 Euro.

Beitrag vom 9. November 2008 | Rubrik: Schreiben

Hochkarätiges Kursprogramm bei der Textmanufaktur Leipzig – Sonderkonditionen bei Anmeldung über das literaturcafe.de

Die TextmanufakturDie Textmanufaktur in Leipzig ist eine neue Autorenschule, die mit insgesamt 11 Kursen im kommenden Jahr 2009 startet. Gegründet hat sie der Autor und Journalist André Hille. Das Kursprogramm ist absolut hochwertig und setzt ausschließlich auf professionelle Top-Referenten aus der Buchbranche. Insbesondere viele Lektoren namhafter Verlage finden sich darunter, so z. B. Constanze Neumann (Lektorin bei S. Fischer), Andreas Paschedag (Lektor Aufbau Verlag), Thorsten Ahrend (Wallstein-Verleger), Uwe Heldt (MohrbooksLiterary Agency, Berlin). Ebenfalls zu den Referenten zählt der Bestseller-Autor Wladimir Kaminer.

Mit 155 bzw. 165 Euro sind die Wochenendkurse zudem unschlagbar günstig. Auf Wunsch vermittelt der Veranstalter zudem eine günstige Übernachtungsmöglickeit. Und das Beste: Wir haben mit der Textmanufaktur für literaturcafe.de-Gäste Sonderkonditionen ausgehandelt. Wer sich über das literaturcafe.de anmeldet, der bekommt auf die Kursgebühr nochmals 5 Euro Nachlass. Nutzen Sie das Anmeldeformular am Ende des Artikels.

Beitrag vom 4. November 2008 | Rubrik: Schreiben

Warum Worte aus Wörtern bestehen und Wörter aus Silben

Worte, Wörter, WortEine Besucherin des literaturcafe.de fragt anlässlich einer Textkritik: Wann sind es Worte und wann Wörter? Sind es nur dann Wörter, wenn es tatsächlich um solche geht und nicht um das Gesagte?

Diese selbst gegebene Antwort trifft den Kern!

Das deutsche Wort Wort kennt im Gegensatz zu allen (?) anderen Sprachen zwei Pluralformen: Wörter und Worte.

Wörter sind laut Duden »Lautgebilde bestimmter Bedeutung«; wenn jemand mit uns redet oder wir etwas lesen, gehen wir davon aus, dass Wörter verwendet werden; falls wir einzelne nicht verstehen, fragen wir oder schauen im Wörterbuch nach, vielleicht auch in einem Fremd- oder Spezialwörterbuch oder im Internet: da tummeln sie sich gemeinhin. Manchmal wird man nicht fündig: Dann kann es durchaus sein, dass sie erfunden wurden wie z. B. Pipi Langstrumpfs apothekerverwirrendes Spunk oder auch hier im literaturcafe.de bei Pfarrer Menzel: drei von den in dieser Episode aufgeführten 12 Sprachen sind völlig frei erfunden, eine vierte gibt es gar nicht (das Wort jedoch schon), und eine fünfte ist keine Sprache, sondern eine Schrift.

Beitrag vom 29. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Verbesserte Normseiten-Vorlage für OpenOffice Writer

OpenOffice 3.0Unlängst hat OpenOffice.org die Version 3.0 der kostenlosen Office-Suite »OpenOffice« präsentiert. Die Open-Source-Software steht kostenlos für alle gängigen Betriebssysteme zum Download bereit. Es lohnt sich für Autorinnen und Autoren nicht mehr, Geld für Microsofts Office-Anwendungen auszugeben, denn die kostenlose Alternative »Writer« als Bestandteil von OpenOffice kann alles, was eine Textverarbeitung können muss. Die Version 3.0 ist kompatibel zu MS-Word und hat kein Problem beim Lesen und Schreiben von doc-Dateien. Die Version 3.0 liest sogar die docx-Dateien von Word 2007.

Speziell für schreibende Menschen interessant ist die in Version 3.0 erweiterte Notizfunktion, die es erlaubt, übersichtliche Kommentare zu Textpassagen an den Rand des Dokuments zu schreiben (Menüpunkt Einfügen/Notiz). Sowohl diese Notizfunktion als auch der Überarbeiten-Modus, der Änderungen am Text hervorhebt und nachvollziehbar macht (Menüpunkt Bearbeiten/Änderungen/Aufzeichnen), ist kompatibel zu Word. Diese beiden Optionen eigenen sich z. B. sehr gut für den Austausch überarbeiteter Dokumente zwischen Autor und Testlesern oder Lektor.

Besonders gefreut hat es uns, dass Kamil Stefanowski zudem unsere Normseiten-Vorlage für OpenOffice verbessert und optimiert hat. Hier waren noch Fehler in der Formatierung der Folgeseiten enthalten, die Kamil behoben hat.

Beitrag vom 16. Oktober 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008, Podcast, Schreiben

Tanja Kinkel im Interview: Schreibwerkstatt mit der Bestsellerautorin – Buchmesse-Podcast 2008

Tanja Kinkel

(c) Birgit-Cathrin Duval/bcmpress

Ihr erster großer Erfolg, das waren »Die Puppenspieler«. Seitdem hat die Autorin Tanja Kinkel zahlreiche weitere Bestseller geschrieben, und auch ihr neuestes Werk »Säulen der Ewigkeit« ist auf der Liste der am besten verkaufen Bücher ganz vorne mit dabei.

Das Wichtigste, so Tanja Kinkel im Podcast, das ein Autor oder eine Autorin bekommen kann, ist konstruktives Feedback. Und wo kann man sich besser und schneller über Texte und Bücher austauschen als im Internet?

Daher bietet die Bestseller-Autorin seit kurzem auf ihrer Website www.tanja-kinkel.de eine kostenlose Schreibwerkstatt für Nachwuchsschreiber an. Ausgehend von einem Text ihres Romans sind die Teilnehmer in mehreren Runden aufgefordert, eine Kurzgeschichte zu schreiben und dann ihr Werke gegenseitig konstruktiv zu kritisieren und zu bewerten. Im Buchmesse-Podcast berichtet Tanja Kinkel von diesem Projekt.

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Beitrag vom 28. September 2008 | Rubrik: Neues im Café, Schreiben

Meine Lieblingsregel: »Streichen, Streichen, Streichen!«

Maltes Meinung: Streichen, sterichen, streichen!Der Prosa-Text, den sich Malte Bremer für die heutige Textkritik angesehen hat, zeigt exemplarisch erneut einen Fehler, den viele angehende Schriftsteller machen: Sie wiederholen sich unnötig und treten Dinge breit, die dem Leser längst klar sind.

Aus dem gleichen Grund finden sich in den Manuskripten von Anfängern oft ellenlange Vorworte, in denen die Schreiber dem Leser erläutern wollen, warum sie das Werk geschrieben haben, was sie damit ausdrücken wollen etc. etc. etc.

Ein guter literarischer Stoff braucht solche Erläuterungen nicht. Im Gegenteil: Oftmals wird die Geschichte sogar besser, wenn Überflüssiges und Eindeutiges weggestrichen wird. Von überflüssigen Adjektiven wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden, denn wir wollen uns ja nicht wiederholen!

Zur Textkritik »

Beitrag vom 9. September 2008 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Rechtschreibung im Test: Duden veröffentlicht die Version 5.0 des Korrektors für Microsoft Office

Duden Korrektor PLUS Version 5.0Die Version 5.0 des Duden-Korrektors für Microsoft Office ist auf dem Markt. Demnächst sollen auch die neuen Versionen für OpenOffice und Adobe InDesign erscheinen.

Der Korrektor ersetzt die eingebaute Rechtschreibprüfung der Office-Anwendungen durch eine wesentlich leistungsfähigere aus dem Hause Duden.

Der Vorgängerversion bescheinigte das Computermagazin c’t hervorragende Korrekturleistungen, die weit über denen der eingebauten Rechtschreibprüfungen liegen. Eine Wertung, der wir uns damals absolut anschließen konnten. Doch in den Nutzer-Kommentaren bei unserem Test der Version 4.0 und auch bei Amazon wurde immer wieder bemängelt, dass bei der Aktivierung sämtlicher Korrekturoptionen die Textverarbeitung gnadenlos langsam wurde und kein sinnvolles Arbeiten mehr möglich war.

Nach unserem damaligen Test der Version 4 haben wir uns nun die Version 5.0 in der PLUS-Version angeschaut.

Beitrag vom 7. September 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Die traurige Nachricht vom vermeintlichen Bucherfolg

Artikel im SüdkurierEine Nachricht, wie am 6. September 2008 im Südkurier, findet sich mit steter Regelmäßigkeit in den Regionalteilen meist kleinerer Zeitungen. Endlich, so ist dort fast schon stereotyp zu lesen, hat es Peter K. oder Lisa M. geschafft und nach jahrelanger ergebnisloser Suche einen Verlag gefunden. Ein Lebenstraum geht in Erfüllung, waren doch Freunde und Familie des angehenden Literaturtalents schon immer davon überzeugt, dass das Manuskript veröffentlicht werden muss.

So heißt es auch im Südkurier-Artikel, dass eine 32-jährige Autorin für ihr in der Schublade schlummerndes Manuskript nach 12 Jahren nun endlich einen Verlag gefunden hat. Das Buch werde »auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst präsentiert« und »im nächstes Jahr für den Deutschen Jugendliteraturpreis angemeldet«.

Ebenso hätte dort stehen können, dass das Werk im nächsten Jahr für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wird. Auch das wäre nicht gelogen, denn einen Brief nach Stockholm schicken kann schließlich jeder.

Beitrag vom 8. August 2008 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Breaking News: CNN enthüllt die Geheimnisse des Geschichtenerzählens

CNN Doku: The spirit of storytellingDer amerikanische Nachrichtensender CNN zeigt am kommenden Samstag und Sonntag (9. und 10. August 2008) eine Dokumentation über »The spirit of storytelling« – den Geist des Geschichtenerzählens. Darin kommen die Autoren Paolo Coelho, Isabel Allende, Nadine Gordimer und Doris Lessing zu Wort. Und auch Kurt Vonneguts Schreibregeln werden beleuchtet.

Nachtrag: Der Beitrag ist nun in drei Teilen auch im Internet anzusehen (Teil 1, Teil 2, Teil 3).

Was macht gutes Schreiben und Geschichtenerzählen aus? Welche Rolle spielt es in der heutigen digitalen Welt? »Es ist erstaunlich«, so ist auf der CNN-Website zur Dokumentation zu lesen,  »wie viele Bücher, Filme, Theaterstücke und sogar betrunkene Freunde auf Partys vergessen, dass eine gute Geschichte in erster Linie unterhalten muss.« Und wie sieht es mit dem belehrenden Aspekt einer guten Story aus?

Beitrag vom 2. Juni 2008 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Schwerpunkt »Blind sein – blind schreiben« in der aktuellen Federwelt

Federwelt mit aufgeklebter Braille-ErläuterungEine tolle und informative Themen-Idee der Kolleginnen der »Federwelt«: Angeregt von einer Leser-Zuschrift widmet sich das Heft 70 der Zeitschrift für Autorinnen und Autoren dem Titelthema »Blind sein – blind schreiben« (Ausgabe Juni/Juli 2008).

Der sehenden Leserin und dem sehenden Leser wird das Thema im wahrsten Sinne des Wortes sehr plastisch nahegebracht, denn als Beikleber findet sich auf dem Heft eine Übersicht der Blinden-Schrift Braille. Hier kann man selbst ausprobieren, wie gut der eigene Tastsinn entwickelt ist und ob man die aus sechs Punkten zusammengesetzen Zeichen unter den Fingerspitzen erfühlen kann.

Neben einer allgemeinen Einführung in das Thema werden die unterschiedlichen Schreib- und Lesegeräte der Blinden vorgestellt, und man widmet sich dem literarischen Schreiben und wie das Nicht-Sehen die Sprache beeinflusst.

Beitrag vom 4. April 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Tipp: Den eigenen Text in Normseiten umwandeln

Als Inhalt einfügen: Text in Norseiten wandelnDas literaturcafe.de stellt kostenlos Vorlagen für Microsoft Office (Word) und Open Office (Writer) zur Verfügung, die der Formatierung einer Normseite entsprechen. Die Normseite ist eine in der Verlagswelt nachwievor gängige Maßeinheit für den Umfang eines Textes. Warum man allein durch Teilen der Zeichenzahl eines Textes nicht auf den Umfang in Normseiten kommt und alles andere Wissenswerte zur Normseite finden Sie auf unserer Erklärungsseite.

Nun sind die Vorlagen ideal, wenn man einen Text neu beginnt. »Wie bringe ich aber einen bereits geschriebenen Text mit einer abweichenden Formatierung ins Normseitenformat?«, so fragte uns unlängst eine Autorin.

Bevor Sie nun umständlich und zeitaufwändig versuchen, den bestehenden Text umzuformatieren, gehen Sie besser wie folgt vor.

Beitrag vom 3. April 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

Kurt Vonneguts hinterlistige Ratschläge für kreatives Schreiben

Kurt Vonnegut: Suche Traum, biete michDer im letzten Jahr verstorbene Kurt Vonnegut – vor allem bekannt durch seine Science-Fiction-Romane und -Erzählungen – hat auch einmal einen Kurs für kreatives Schreiben geleitet – und seine Regeln sind ganz schön hinterlistig! Gefunden haben wir sie in der Einleitung zu seiner Sammlung von Kurzgeschichten »Suche Traum, biete mich« (übersetzt von Harry Rowohlt). Diese Regeln – zu finden auf Seite 19 des Werkes – möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:

Beitrag vom 22. März 2008 | Rubrik: Notizen, Preise und Wettbewerbe, Schreiben

Selbstbefriedigung vor dem Bildschirm: Texte von Männern gesucht

Da hier in wenigen Stunden die Buchrezension zu Charlotte Roches erstem Roman »Feuchtgebiete« zu lesen sein wird, stimmen wir uns schon mal auf den Themenbereich ein und leiten folgenden Aufruf des Linksbuch-Forums weiter:

Dieser Projektaufruf richtet sich an Männer! Im Internet ist es für Männer ein Leichtes, pornografische Seiten aufzurufen und diese als Vorlage zur Selbstbefriedigung zu nutzen. Der Weg in die Sucht ist durch derartige Angebote vorgezeichnet: Die schnelle Lustbefriedigung wird zum täglichen Ritual mit allen daraus sich ergebenden negativen Folgeerscheinungen wie Abhängigkeit, zunehmende Vereinsamung, Störung bzw. Zerstörung intimer Beziehungen zur Partnerin. Unter dem Arbeitstitel “Die Einsamkeit des Wichsens” werden Erfahrungsberichte von männlichen Autoren gesucht, die das eigene diesbezügliche Erleben und die daraus resultierenden Erfahrungen und Probleme ehrlich und offen darstellen. Die Wahrung der Anonymität der Teilnehmer wird zugesichert. Manuskriptzusendungen im Umfang von mindestens 10.000 Zeichen als Word-Datei über die Kontaktseite von www.linksbuch-forum.de erbeten. Einsendeschluß für Beiträge ist der 1. Juli 2008.

Eine Frage jedoch: Warum geht man das Thema denn schon von vornherein voreingenommen negativ an?

Beitrag vom 18. März 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Kreative Schreibprogramme für MAC und PC – Eine Auswahl

Schreibsoftware ScrivenerIdeen entstehen zuallererst im Kopf: Texte, Gedichte, Romane. Um sie ins Leben zu rufen, müssen wir auf Handwerkszeug zurückgreifen: Füllfeder, Bleistift, Kugelschreiber, PDA-Stift, Finger, Notizzettel, Kladde, Tagebücher, Bierdeckel, Schreibmaschine, Diktiergeräte. Heute stehen uns zusätzlich eine große Anzahl von Schreibprogrammen zur Verfügung, die uns in unserem kreativen Prozess unterstützen und inspirieren wollen. Inwieweit lässt sich aber der kreative Prozess beeinflussen? Bzw. was hilft uns, was hindert uns? Und gibt es das wirklich: Schreibprogramme, die unserem kreativen Prozess weiterhelfen?

Ich habe entdeckt, dass mir gewisse ästhetische wie auch kreative Elemente beim Schreiben helfen. Natur ist für mich eine unendliche Quelle an Inspiration. Ich liebe den Himmel, Wolken, Sonnenauf- und -untergänge. Meinen Arbeitsplatz habe ich deshalb so eingerichtet, dass ich meinen Blick in die Ferne schweifen lassen kann. In den Himmel und auf die umliegenden Weinberge und Berge der Vogesen und des Schweizer Jura. Nun hat nicht jeder eine schöne Aussicht. In Arbeitsbereichen, in denen ich kein Zimmer mit Aussicht habe, hänge ich mir inspirierende Landschaftsposter an die Wand, oder stelle eine schöne Pflanze auf den Tisch.

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