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Buchhandel: Hört mit dem Geschwurbel von »geistigen Tankstellen« auf!

Hinweis an der Tür einer geschlossenen Buchhandlung
Hinweis an der Tür einer geschlossenen Buchhandlung

Dass Discounter Bücher im Laden verkaufen dürfen, während Buchhandlungen schließen müssen, ist ein Skandal! Multimilliardär Roßmann darf den eigenen Bestseller in seinen Filialen anbieten, Buchhandlungen aber nicht. Amazon wird, quasi staatlich gefördert, im Lockdown immer größer!

Doch was macht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels? Er schwurbelt sich wieder einen ab mit dem ausgelutschten Begriff der »geistigen Tankstellen«.

Lockdown ist ein Förderprogramm für Amazon

Dass dieser Regierung und den Bundesländern die Buchhandlungen und generell der Einzelhandel offenbar wurscht sind, ist skandalös! Der ungerechte und willkürlich Lockdown wirkt wie ein gewaltiges Förderprogramm für Amazon. Zu Beginn des zweiten staatlichen Schließzwangs war größtenteils nicht einmal das Abholen bestellter Bücher in den Buchhandlungen erlaubt. Wenn US-Konzerne hierzulande kaum Steuern bezahlten, dann sollen sie wenigstens gut verkaufen, schien man sich zu sagen.

Im Supermarkt um die Ecke, in dem sich ohnehin schon die Menschen drängeln, konnte man vor Weihnachten den neuen Fitzek kaufen. Die unabhängige Buchhandlung um die Ecke, die bereits zuvor aufgrund der Corona-Hygieneverordnungen nur drei Leute in den Laden lassen durfte und den Kassenbereich mit Plexiglasscheiben verpanzert hatte, durfte das nicht.

Logik?! Nicht zu erkennen. Aber wer würde Politikern und Bürokraten Logik unterstellen? »Kulturbetriebe«, so schreibt der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe, »werden von den Regierungen diverser Bundesländer immer wieder in gemeinsame Verordnungstöpfe mit Spaßbädern und Bordellen geworfen.«

Lesen ist eine Nischenbeschäftigung

Niemand muss lesen! Frau Merkel und Herr Spahn scheinbar auch nicht. Seit Jahren geht die Zahl der Lesenden zurück. Dafür kaufen die Lesebegeisterten jedoch mehr Bücher. Lesen ist nun mal zur Nischenbeschäftigung verkommen, da darf man sich als Buchmensch nichts vormachen.

Und dennoch gehört die Ungleichheit und Ungerechtigkeit der Corona-Maßnahmen angeprangert! Öffnet die kleinen Buchhandlungen, damit sie nicht für immer schließen müssen, sodass wir Bücher nur noch in den Filialen der Buchhandelsketten kaufen können, die in ihrer branchenzersetzenden Wirkung nicht unbedingt besser sind als Amazon.

Doch was macht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels? Er verschickt heute eine Pressemitteilung, quasi einen offenen Appell an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident:innen. Titel und Tenor der Meldung:

Buchhandlungen jetzt öffnen: »Unsere Gesellschaft kann nicht länger auf ihre geistigen Tankstellen verzichten«

Ich fasse es nicht! Im März 2021 begründet der Branchenverband seine Forderung nach privilegierter Öffnung tatsächlich immer noch mit der Begründung, Buchhandlungen seien etwas Besseres als die restlichen kleinen Läden? Die verwenden allen Ernstes noch den ausgelutschten und vor Überheblichkeit triefenden Begriff der »geistigen Tankstellen«?

»Die Menschen haben das Bedürfnis nach Perspektivwechsel, Inspiration und gesicherter Information«, schreibt der Börsenverein. Und die sollen die Menschen ausgerechnet in den Buchhandlungen bekommen? Vielleicht aus blutigen Psychothrillern? Aus Büchern des Kopp Verlags?

Gesicherte Information?

Hört doch mit dieser Überhöhung des Buchhandels auf! Perspektivwechsel, Inspiration und gesicherter Information? Die kann ich auch bei Amazon bestellen. Darum geht es doch nicht!

Hört auf, Buchhandlungen als den Ort der hehren Geistigkeit zu verkaufen, ohne die die Gesellschaft kulturell vor die Hunde ginge. Sie wird es nicht tun! Oder tut es schon längst. Die großen Ketten wählen ihre Titel ohnehin in erster Linie nach Verkäuflichkeit und nicht nach Kultur aus.

Friseure kümmern sich um die Köpfe

Es kann doch nicht das einzige Argument sein, dass Buchhandlungen nur deswegen bevorzugt werden sollten, weil sie angeblich besser sind. Oder haben die Friseure mit dem gleichen Argument eine Priorisierung erhalten, weil sie was für die Köpfe der Menschen tun?

»Wenn die Schließungen noch länger andauern, droht für viele Buchhandlungen das Aus«, schreibt der Börsenverein. Und dann fehlten »wichtige Kulturorte« in den Gemeinden, die für »die kulturelle Bildung vor Ort unabdingbar« seien.

Ich selbst bin in einer Gemeinde aufgewachsen, in der es seit jeher keine Buchhandlung und keine Bibliothek gab. Und ich habe auch das Abitur geschafft. So unabdingbar sind Buchhandlungen nicht. Lesestoff bekommt man auch auf anderen Wegen.

Buchhandlungen sind nicht nur Kultur

Ich liebe Buchhandlungen! Ich bin selbst gelernter Buchhändler. Auch heute noch kann ich an keiner Buchhandlung vorbeigehen (außer es ist eine große Kette).

Aber es kann doch nicht einzig und allein das Argument der »geistigen Tankstellen« sein, das für den Buchhandel spricht.

Der Lockdown vernichtet Existenzen. Auch die der kleinen Buchhandlungen, die schon ohne die nicht nachvollziehbaren Schließungen oft genug um ihr Bestehen kämpfen. Es gibt keinen Beleg dafür, dass man sich vor dem Zeitschriften- und Bücherregal im Supermarkt weniger mit dem Covid-Virus ansteckt als in einer Buchhandlung.

Warum, lieber Börsenverein, droht vielen Buchhandlungen das Aus? Was, außer dem Kulturaspekt, bedeutet das? Habt ihr den keine Zahlen oder Prognosen? Habt ihr keine plakativen Einzelschicksale, auf die die Medien doch so gerne anspringen? Wie viele Buchhandlungen werden nach dem Lockdown für immer schließen? Wie viele Buchhandlungen verschleppen derzeit mit staatlicher Genehmigung ihre Insolvenz? Wie viele Buchhandlungen warten vergeblich auf Fördergelder? Dass es nicht nur durch den Onlinehandel, sondern auch durch die zunehmende Konzentrierung durch die Ketten zu Machtverschiebungen und einer Aushöhlung der Rabattstruktur kommt, das habt ihr ja durchaus gesagt. Aber eher nur intern. Aber das sind doch ebenso wichtige Aspekte! Was bedeutet der Lockdown für die Vielfalt des Buchmarktes? Wenn niemand mehr in die Buchhandlungen darf, können neugierige Leser:innen keine neuen Bücher und Autor:innen mehr entdecken. Schon jetzt melken die Verlage lieber von ihren bekannten Bestsellerautor:innen noch ein weiteres Buch ab, anstatt neuen Autor:innen eine Chance zu geben. Von den kleinen Verlagen, die es ebenfalls vor der Pandemie schwer hatten und denen es jetzt nicht leichter gemacht wird, will ich gar nicht erst reden.

So viel hängt an den Buchhandlungen für uns Buchliebhaber:innen. So wichtig ist es, dass Buchhandlungen vor Ort zeigen können, was sie haben. Und dass sie mehr sind als die ollen »geistigen Tankstellen«.

Öffnet die Buchhandlungen!

Wolfgang Tischer

Nachtrag vom 4. März 2021:
Buchhandlungen dürfen ab dem 8. März 2021 wieder öffnen

In der gestrigen Sitzung haben Bund und Länder beschlossen, dass ab dem 8. März 2021 auch Blumenläden, Gartenmärkte und Buchhandlungen wieder öffnen dürfen. Sie zählen zum »Einzelhandel des täglichen Bedarfs« (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche).

Bund und Länder sehen in ihrem Beschluss fünf Öffnungsschritte vor. (Foto: Bundesregierung)
Bund und Länder sehen in ihrem Beschluss fünf Öffnungsschritte vor. (Foto: Bundesregierung)

9 Kommentare

  1. Das ist wieder so eine ambivalente Sache, wo ich mich frage, sind Sie jetzt für oder gegen die geistigen Tankstellen, die Wichtigkeit der Bücher und der kleinen Buchläden?
    Mir geht es ebenso, denn natürlich sind Bücher wichtig, aber ich kaufe mir weder bei Amazon noch in dem kleinen Tante Emma-Laden welche und fürchte fast, den Leuten, die lesen, geht das ebenso und mir persönlich wären Bücher, um zwanzig Euro das Stück auch zu teuer!
    Ich weiß, der Buchhandel wird jetzt sagen, sie sind immer noch zu billig?
    Aber wer kauft sie sich? Vielleicht ein paar Lehrerinnen nach Lesungen oder zu Weihnachten, als Geschenk für die Schwiegermutter, die sie dann ungelesen in die Bücherschränke legt und ich hole sie mir von dort heraus und dann, das haben wir ja beim Benedict Wells festgestellt, gibt es zu viele Bücher!
    Es wurde alles schon geschrieben und ich kann das Coming of age genausogut beim Salinger lesen, den vielleicht meine Großmutter im Bücherschrank hat, als beim Benedict Wells den hundersten schönsten ersten Satz!
    Wahrscheinlich ist die Öffnung für alle Geschäfte gleich wichtig und der Schuster wird sagen Schuhe sind am wichtigsten, der Buchhandel die Bücher, etcetera, also lesen, lesen, lesen und natürlich auch schreiben, wenn man das gerne will!

  2. Über die geschilderten Probleme und Auswirkungen des Lockdowns sind wir uns wohl weitestgehend einig. Wieso nun aber den Börsenverein der Groll trifft, kann ich nicht nachvollziehen. Der Lockdown wurde bundespolitisch entschieden, die Umsetzung in den Ländern auf Ebene der Bundesländer. Der Börsenverein hat sich sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene vehement und regelmäßig für Öffnungsszenarien eingesetzt, mit unterschiedlichen Erfolgen und Misserfolgen in den Bundesländern von der Möglichkeit der Öffnung bis hin zur Untersagung sogar eines Abholgeschäfts. Der Börsenverein als Branchenorganisation ist hierbei einer von hunderten Interessenverbänden, die alle jeweils für ihre Mitglieder argumentieren. Die wirtschaftliche Not dürfte da der kleinste gemeinsame Nenner sein, den alle hervorbringen. Dass der Börsenverein neben vielen anderen Argumenten unter anderem auch die kulturelle Bedeutung unserer „Ware“ strapaziert, ist doch legitim. Frei nach dem Motto: Ich bringe verschiedene Argumente vor, in der Hoffnung, dass eines (letztlich egal welches) verfängt.
    Ich sehe übrigens keine große Entfernung zwischen dem Argument im Artikel „Wenn niemand mehr in die Buchhandlungen darf, können neugierige Leser:innen keine neuen Bücher und Autor:innen mehr entdecken.“ und der Formel „geistige Tankstelle“. Wer sich schon einmal politisch oder branchenpolitisch engagiert hat, wird bestätigen können, dass in dieser Arbeit die Verdichtung auf plakative Formeln ein probates Mittel ist.

  3. Klar bieten die Buchhandlungen AUCH den Mainstream und Müll an, den man in Supermärkten und an Tankstellen auch in Coronazeiten massenweise vorfindet. Es geht aber gerade darum, dass Buchhandlungen mehr anbieten als nur das. Dass sie auf Laufkundschaft angewiesen sind, und wir unbekannteren Autoren erst recht, weil es oft passiert, dass Kunde ein Buch erst deshalb entdeckt, weil es in einer Buchhandlung ausliegt. Kunde blättert ein wenig, es gefällt und wird gekauft. DAS kann Amazon nicht bieten. Deshalb stimmt das Argument mit den geistigen Tankstellen schon. Aber es ist zu wenig und zu abgegriffen erst recht.

    Natürlich stehen zu Coronazeiten viele Existenzen auf dem Spiel. Aber gerade der Buchhandel ist besonders schützenswert, weil die Gewinne durch die Buchpreisbindung einfach lächerlich sind. 30 oder 40% Aufschlag auf den EK von Büchern, die pro Verkaufsvorgang jedesmal ein paar Euro in die Kasse spülen! Da lacht sich vom Fahrradhändler bis zum Klamottenhändler alles kaputt. Ich habe viele Buchhändler gekannt, die auch schon vor Corona daran gescheitert sind. Sogar schon vor Amazon. Da gab es nämlich schon den großen bösen Hugendubel, der viiiel mehr Auswahl bot und den Verlagen höhere Rabatte abtrotzen konnte. Kleine Buchhandlungen sind letzten Endes anachronistisch. Ein letztes Fähnlein der Hoffnung, dass qualitativ hochwertige Lesekultur erhalten wird.
    Buchhandlungen sind, das ist ja auch der Sinn, der der Buchpreisbindung zugrunde liegt, für die kulturelle Vielfalt unverzichtbar. Es können nicht einige wenige Kulturbonzen bestimmen, was gedruckt und gelesen wird, wenn der Kunde vor Ort noch ein Stückchen probieren und das kaufen kann, was ihm speziell entgegenkommt. Insofern sind die kleinen Buchhandlungen in erster Linie politische Tankstellen und unbedingt systemerhaltend. Aber der schmalspurige Börsenverein hat noch nie mit großartiger Kreativität in seinen Slogans geglänzt. „Mir mache des schon immer so und früher war des en prima Slogähn, gelle?“

    Warum startet literaturcafe keine Petition mit einer Breitbandargumentation? Ich würde sofort unterschreiben.

  4. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass der Börsenverein eben nicht „die“ Branchenorganisation des deutschen Buchmarktes ist. Aufgrund der hohen Beiträge sind kleine Verlage und kleine Buchhandlungen oft nicht Mitglied im BöV, können weder von dessen Angeboten profitieren noch auf die Insider-Informationen zugreifen.
    Der BöV ist von vornherein der Vertreter der mittleren und großen Unternehmen der Branche – und eben sicherlich auch der großen Buchhandelsketten.
    Da er aber zugleich das einzige Sprachrohr der Buchbranche ist, das öffentlich wahrgenommen wird, schlägt sich das auch in der öffentlichen Wahrnehmung nieder. Und in politischer Aktion. Seien es spezifische Förderprogramme, seien es Preise aus den Kultusministerien: Oft werden die ganz kleinen von vornherein ausgegrenzt.
    Dass sich das auch auf diese Argumentationskette auswirkt, ist also kein Wunder.

  5. @Frank Friedrichs: Der BöV ist ausdrücklich nicht „der Vertreter der mittleren und großen Unternehmen der Branche – und eben sicherlich auch der großen Buchhandelsketten“. Er arbeitet für die ganze Branche und ihre Sparten, was natürlich nicht heißt, dass er immer die Interessen aller gleichermaßen durchsetzen kann, da es innerhalb der Mitgliedschaft auch unterschiedliche Interessen gibt. Wichtig aber: ein kleines Inhabergeführtes Unternehmen hat bei Abstimmungen genau so eine Stimme wie der große Filialist mit hundertfacher Größe.
    Als wir etwa in der ersten Welle erfolgreich damit waren, in Berlin den Sortimenten weiter die Öffnung zu ermöglichen, haben vor allem kleinere Buchhandlungen im Kiez profitiert, weniger die Filialisten, deren Verkaufsstellen sich oft in ansonsten verwaisten Einkaufszentren befinden. Darüber nehmen in der Krise vor allem die unabhängigen, kleineren Mitglieder unsere Beratungs- und Hilfsangebote wahr und natürlich resultieren aus diesem Austausch auch viele Anstöße für unsere politischen Initiativen.
    Auch viele Förderprogramme und Preise sind ausdrücklich und in den Richtlinien leicht nachzuvollziehen auf unabhängige Mitglieder ausgerichtet. Schauen Sie sich beispielsweise mal die Bedingungen für den Berliner Verlagspreis an.
    Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass es vielerorts ein Erfolg ist, dass sich die Kultusministerien überhaupt für unsere Branche zuständig fühlen und nicht allein die Wirtschaftsressorts. Das ist letztlich auch der hier im Artikel kritisierten Argumentation zu verdanken, dass unsere Ware auch ein Kulturgut und das Lesen an sich (egal von was) eine wichtige Kulturtechnik.

  6. Die „geistigen Tankstellen“ sind vielleicht ein Klischee zum Fremdschämen.
    Aber wenn solche Klischees dazu beitragen, das Bewusstsein für die besondere Bedeutung gerade der kleinen inhabergeführten Buchhandlungen zu schärfen, dann haben sie ihr Ziel erreicht. „Richtiges Bewusstsein“ ist eine schöne Sache. Überleben ist wichtiger.

    • Klischees haben die dumme Angewohnheit, nichts mehr auszusagen. Was heißt das schon für eine(n) geistig durchschnittlich Bemittelte(n), dessen geistige Tankstelle sich in den sogenannten Social Media befindet? Früher fürchteten sich Politiker selten vor scharfzüngigen, geistreichen Kommentaren in überregionalen Zeitungen. Erst wenn die Bildzeitung ins Spiel kam, spürte man starke Bewegung. Hab ich selber hautnah erlebt. Heute fürchten sie sich vor Shitstorms bei Fratzenbook. Oder vielleicht ganz neuen Argumenten. Da kommt man mit abgelutschten Begriffen so weit wie mit einer Wasser-Gun-Pump beim Banküberfall.

  7. Der Beitrag vermischt zuviel mit zu vielem, ich finde es schwer, dazu Stellung zu nehmen. Aber auch mir stößt das Wort von den „Geistigen Tankstellen“ unangenehm auf, danke, Wolfgang, dass Du das aufgegriffen hast. Diese Floskel umweht ein unguter Hauch von Autobahn, gehäkelter Klorolle auf der Heckablage, Vati mit Zigarre am Steuer und „freie Fahrt für freie Bürger“. Ist das wirklich das Bild, in dem der/die Buchhändler*in sich als „geistige Tankwart*in“ wiedererkennt? Aber unsere gesamte, liebenswert aus der Zeit gefallene Buchbranche hat ja einen Hang zum Großväterlich-Antiquierten, ich sag nur „stationärer Buchhandel“ – klingt wie etwas, das die Krankenkasse bezahlt.

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