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Stichwort: 2017

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »2017« versehen wurden.

Beitrag vom 16. Mai 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Bettina Soller über Fanfiction und die Auflösung der Autorenschaft

Literaturwissenschaftlerin Bettina Soller auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Literaturwissenschaftlerin Bettina Soller auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Im Netz entwickeln Fans das Universum von Büchern, Serien, Filmen oder Computerspielen weiter. Basierend auf dem Original werden Geschichten um Figuren, Plots oder andere Elemente geschrieben, gelesen und kommentiert. Das bekannteste Beispiel für den kommerziellen Erfolg solcher Satellitentexte ist »50 Shades of Grey«.

Die Literaturwissenschaftlerin Bettina Soller arbeitet an ihrer Dissertation zum Thema Fanfiction. Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt sprachen mit Bettina Soller nach ihrem Vortrag auf der Narrativa unter anderem darüber, warum Feminismus und Fanfiction eng zusammenhängen und ob sich die Rolle des Autors ändert oder gar auflöst.

Beitrag vom 15. Mai 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Literaturkritikerin Meike Feßmann über gegenwärtiges Erzählen

Literaturkritikerin Meike Feßmann auf der Narrativa in Frankfurt (Foto: Tischer)

Literaturkritikerin Meike Feßmann auf der Narrativa in Frankfurt (Foto: Tischer)

Am 12. und 13. Mai 2017 fand in Frankfurt am Main die erste Narrativa statt, die Tagung für gegenwärtiges Erzählen. Die Narrativa ist eine Veranstaltung der Textmanufaktur und richtet sich an Autoren, Lektoren und Literaturagenten.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt haben sich für den Podcast des literaturcafe.de mit den Referentinnen und Referenten über die unterschiedlichen Aspekte des Geschichtenerzählens unterhalten.

Erste Gesprächspartnerin ist die Literaturkritikerin Meike Feßmann, die u. a. 2006 mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet wurde und seit 2009 zur Jury des Ingebrg-Bachmann-Preises in Klagenfurt gehört.

Beitrag vom 21. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Sebastian Fitzek über »AchtNacht« und »Pupsi & Stinki«

Sebastian Fitzek auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Sebastian Fitzek auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

So voll wie bei Sebastian Fitzek ist es vor den Bühnen der Leipziger Buchmesse nur selten. Es ist 17 Uhr. Schon gut eine halbe Stunde vorher streichen die ersten Fans und Leser um die Bühne, um später einen guten Platz zu bekommen.

Und dann kommt Fitzek. Hinter ihm liegt an diesem Tag schon eine Signierstunde, die tatsächlich drei Stunden dauerte, weil die Schlange der Wartenden nicht aufhörte. Wie kein anderer lebt Fitzek für seine Fans und Leserinnen. Selbst kurz vor dem Auftritt signiert er noch rasch das Buch einer Leserin. Doch dann geht es auf die Bühne.

Beitrag vom 20. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Feridun Zaimoglu über seinen Luther-Roman »Evangelio«: »Ich habe mich in die Bücher geschickt«

Wolfgang Tischer im Gespräch mit Feridun Zaimoglu auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Wolfgang Tischer im Gespräch mit Feridun Zaimoglu auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Im Luther-Jahr 2017 zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation gehe es oftmals um Bekömmlichkeit, sagt Feridun Zaimoglu: »Man macht aus Martin Luther ein pausbäckiges Kräutermännlein, und je näher wir ihn zu uns zerren und je mehr er uns ähnelt, desto besser.« Doch das sei Schwindel!

Feridun Zaimoglu wollte sich mit seinem Buch nicht wie ein Rucksack-Tourist in die Zeit Luthers begeben: »Wenn ich schon für diesen Stoff brenne, muss ich es in Kauf nehmen, es der Leserin, dem Leser ein bisschen schwer zu machen.«

Beitrag vom 19. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Lass mich nicht allein mit ihr: Klatschen Sie nicht für Tex Rubinowitz

Tex Rubinowitz auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Tex Rubinowitz (rechts) auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Der Applaus war lang und freundlich, doch man hört ihn nicht am Ende dieses Interview-Mitschnitts von der Leipziger Buchmesse, denn Tex Rubinowitz empfahl, einhändig zu klatschen. Aber auf keinem Fall vor dem Interview, denn man weiß ja nicht, was kommt: »Hinterher ärgern Sie sich, dass Sie applaudiert haben.«

Beitrag vom 7. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Kraft: Jonas Lüscher über das Schreiben für 1 Million Dollar

Jonas Lüscher im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Jonas Lüscher auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Prof. Dr. Richard Kraft sitzt in einer amerikanischen Universitätsbibliothek und schreibt an einem Vortrag, der ihm eine Million Dollar einbringen soll. Und Jonas Lüscher schrieb an Kraft und verzichtete auf seine Dissertation.

Im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichtet Jonas Lüscher über die Entstehung seines neuen Romans, auf den nach seinem Erstling »Frühling der Barbaren« alle gewartet haben.

Beitrag vom 5. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Rotlicht: Nora Bossong im Gespräch über käufliche Lust

Nora Bossong im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Nora Bossong im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Für ihr Buch »Rotlicht« hat sich Nora Bossong an Orte begeben, an denen Lust und Sex käuflich sind. Sie war in Table-Dance-Bars, auf Sexmessen, in Swingerclubs und Laufhäusern. Sie sprach mit Prostituierten, Pornoproduzenten und Geschäftsinhabern.

Im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichtet Nora Bossong von der Entstehung des Buches, ihren Erfahrungen bei der Recherche und wie man über dieses Thema schreibt, ohne selbst in der Schmuddelecke zu landen.

Beitrag vom 4. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Illegal: Krimi-Autor Max Annas im Gespräch

Max Annas im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Max Annas im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Auf der Leipziger Buchmesse hat sich literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer auf der Bühne wieder mit Autorinnen und Autoren über ihre Bücher unterhalten. Im literaturcafe.de veröffentlichen wir die Mitschnitte, die Voice Republic von diesen Gesprächen angefertigt hat.

Den Anfang macht der Max Annas. »Illegal« ist sein dritter Krimi, der soeben im Rowohlt Verlag erschienen ist. Die Vorgänger »Die Farm« und »Die Mauer« wurden beide mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

Beitrag vom 22. Februar 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben, Literatur online

buchmesse:blogger sessions 17 in Leipzig: Warum es keine Buchblogger gibt

buchmesse:blogger (Foto: Leipziger Buchmesse)

buchmesse:blogger (Foto: Leipziger Buchmesse)

Zum zweiten Mal findet auf der Leipziger Buchmesse 2017 am Messe-Sonntag eine Konferenz für Buchblogger statt. Austausch und Information stehen am 26. März 2017 im Mittelpunkt der »buchmesse:blogger sessions 17«.

Ich habe in diesem Jahr die Ehre und das Vergnügen, die Veranstaltung zu moderieren. Daher an dieser Stelle ein paar Gedanken über Buchblogs und warum der Besuch der buchmesse:blogger sessions für Profis und Anfänger wichtig ist.

Beitrag vom 12. Februar 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017

Blogger-Fotoaktion auf der Leipziger Buchmesse

Birgit-Cathrin Duval (Foto: takkiwrites)

Birgit-Cathrin Duval (Foto: takkiwrites)

Bestsellerautoren, Selfpublisher, Hobbyautoren – in den vergangenen Jahren hat die Profi-Fotografin Birgit-Cathrin Duval hunderte Autorenporträts aufgenommen, die 2014 und 2015 in der Online-Galerie des literaturcafe.de veröffentlicht wurden.

Dieses Jahr ist geplant, Bloggerinnen und Blogger auf der Blogger-Konferenz am Messe-Sonntag, 25. März 2017 zu porträtieren.

Beitrag vom 29. Januar 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Basler Lyrikpreis 2017 an Walle Sayer: »Mikroskopischer Blick für das Detail«

Walle Sayer erhielt den Basler Lyrikpreis 2017 (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Walle Sayer erhielt den Basler Lyrikpreis 2017 (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Der mit 10.000 Schweizer Franken dotierte Basler Lyrikpreis wurde am 28. Januar 2017 an Walle Sayer vergeben.

Sayer sei in seinen Werken ein Zeit- und Ding-Forscher, so Laudatorin Claudia Gabler bei der Preisverleihung im Literaturhaus Basel, und die Dinge seien eben meist mächtiger als ihre Betrachter. Und nie sei so ganz klar, wer da einen Blick auf wen werfe.