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Beitrag vom 7. Januar 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books, Self-Publishing

Interview: Selbstverlegerin Emily Bold tritt Rechte der englischen Buchausgabe an Amazon ab

Emily BoldDie deutsche Selbstverlegerin Emily Bold hat die englischsprachigen Rechte ihrer »The Curse«-Reihe an Amazon abgetreten.

Amazon will die beiden Bände in englischer Übersetzung künftig als Imprint selbst auf dem amerikanischen Markt anbieten und vermarkten. Nach Jonas Winner sichert sich der US-Konzern die Rechte eines weiteren deutschen Selbstverlegers direkt.

Einen der Bände, die trotz des englischen Titels im Original auf Deutsch erschienen sind, hatte Emily Bold bereits selbst ins Englische übertragen lassen.

Der große internationale Durchbruch soll nun durch Amazon kommen – denn die Selbstverlegerin hatte einen entscheidenden Aspekt nicht berücksichtigt.

Emily Bold schreibt überwiegend Romance. Das ist die Art von Romanen, auf deren Umschlagbildern Männer mit nacktem Oberkörper Frauen leidenschaftlich küssen. In ihren Büchern gehe es um »Liebe, Leidenschaft und starke Männer«, definiert die Autorin ihre Bücher selbst. Der Fachjargon im Buchhandel für diese Art romantischer Frauenliteratur lautet »Nackenbeißer«. Doch Emily Bold steht zu dieser Art von Unterhaltungsliteratur.

Im Interview mit Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de beschreibt sie ihren Weg zur Selbstverlegerin. Mit dem Schreiben begonnen hatte sie 2007 nach der Geburt ihres ersten Kindes. Seitdem schreibt sie Romance-Titel (Historicals) und eine Jugendbuchreihe – und das überaus erfolgreich.

http://www.youtube.com/watch?v=hzJuRqUWz74

70% ihrer E-Books verkaufe sie über Amazon, dann folge Weltbild und die übrigen Online-Shops teilen sich den Rest. Dennoch sei es ihr wichtig, überall präsent zu sein, betont Emily Bold. Zuletzt nutzte sie Amazons CreateSpace, um ihre Werke auch gedruckt anbieten zu können.

Und künftig wird Amazon mit seinem Imprint-Verlag Amazon Crossing zunächst zwei ihrer Werke im englischen Sprachraum anbieten. Der Vertrag dazu wurde bereits im Dezember 2012 unterzeichnet, doch heute verkündete die Autorin die Vereinbarung offiziell. Dabei geht es um die E-Book- und Print-Rechte der englischen Ausgabe.

Den ersten Band von »The Curse« hatte die Autorin bereits selbst ins Englische übertragen lassen – allerdings ins britische Englisch. Und das mag man auf dem US-Markt nicht sonderlich. Also überarbeitet Amazon derzeit die Übersetzung nochmals in enger Zusammenarbeit mit der Autorin, um die Titel fit für den US-Markt zu machen. Die Übersetzung des zweiten Bandes besorgt dann Amazon. Amazon wird die Cover der deutschen Ausgabe übernehmen.

Im Video-Interview mit Emily Bold, das auf der Frankfurter Buchmesse 2012 aufgezeichnet wurde, erzählt die Selbstverlegerin von ihren Erfahrungen und gibt Tipps.

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1 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Pius von Heereman schrieb am 19. Februar 2013 um 11:43 Uhr

    Sehr sympathisches Interview.

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  1. Leipziger Buchmesse: Veranstaltungen für Autoren - Ich mach was mit Büchern | Ich mach was mit Büchern verlinkte am 12. Februar 2013 um 15:55 Uhr

    [...] Modick werden von Schreiben und ihren aktuellen Büchern erzählen. Mit dabei ist auch Selfpublishing-Star Emily Bold. Verlagsprofis u. a. von Bastei Lübbe und Random House geben Tipps für Autoren – [...]

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