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Textkritik: Die Rolltreppe – Prosa

Eine Textkritik von Malte Bremer

Die Rolltreppe

von Claudia Carl
Textart: Prosa
Bewertung: 2 von 5 Brillen

Es war ein leichtes Streicheln an ihren Innenschenkeln, ein fast unmerkliches. So, als ob eine Fliege vorsichtig auf nackter Haut auf ihnen empor tapse.
Ein leises angenehmes Kitzeln, das von unten in ihre Sinne drang, während von oben raue Wahrnehmungen dagegen tackerten. Hautköpfe, Haarbüschel, Buntjacken, Aktenkoffer. Menschen überholten Schandra links, während sie rechts auf den silbrigen, ineinander gleitenden Ritzen stand, eine Hand auf dem mitfahrenden kalten Gummi.
Auf der Rolltreppe vom U-Bahn-Untergeschoss Marienplatz zum Ausgang Weinstraße. Plattform nach Plattform erklimmend, um endlich hinauf zu kriechen durch das letzte Loch. Der Himmel winkt bereits, das befreiende Rollband ist betreten. Eng an eng stehen die Menschen, Stufe um Stufe. Ihre Haarpracht wird hinaufgetragen ans Licht.
Schandra träumt. Sie trägt einen Mantel über dem kurzen Rock, der ihr jetzt von hinten gegen die Schenkel weht, von einem starken Luftzug gegen ihre Beine gedrückt wird, sie ein unwillkürliches Zucken denken lässt. Nur denken. Wegzucken von dieser Berührung, die ungewohnt ist.
Eine Fingerspitze, die sich langsam die Schenkelinnenseite hinauf in Richtung Schritt bewegt, die wartet auf den sie maßregelnden Aufschrei, das Herumwirbeln, Kreischen, Sie unverschämter Kerl Sie.
Bis dieser Schrei ertönt, bewegt sie sich weiter, millimeterweise, sacht, vielversprechend, das Innerste des Körpers kitzelnd. Schandra dreht sich nicht um. Vielleicht ist das, was sie als zarte Hand eines verklemmten Buben fantasiert, die knochige Pranke eines alten Türken. Vielleicht… wie sich das Kitzeln von der Außenhaut der Seidenstrümpfe in den Unterleib ausbreitet… sehen all die Menschen, die hinter ihr stehen, jetzt zu. Vielleicht… oh bitte, noch ein Stück höher… Schandra fühlt einen Ruck durch ihren Körper gehen, wie ein aus dem Zahnrad gefallenes Glied schert sie aus der rechten Reihe aus, stapft plötzlich trotzig auf der linken Seite der Rolltreppe ein Stück nach oben, stellt sich wieder rechts in eine Lücke. Eroberungsaufforderungsspiel.
Sie spürt, wie sich direkt hinter ihr etwas in Bewegung setzt. Ein Wesen in Wintermantel. Schwarz, mit Aktenkoffer. Schandra weiß nicht, wie sie in das vorüberziehende Gesicht blicken soll. Sehnsuchtsvoll, mein Gott tu was, oder vorbeugend abweisend? Sie hat es noch nicht gesehen. Ist er hässlich oder schön?
Er ist gepflegt. Die schwarzen Haare vom Friseur akkurat geschnitten. Ein Hemd mit Krawatte. Ein Lodenmantel. Die Aktentasche hebt er mit einer Hand hoch, leicht vor seinen Körper. Er schaut Schandra an.
Seine Augen flackern, die Wangen sind bleich wie die eines Vampirs. Er stellt sich vor Schandra in eine Lücke.
Das Ende der Rolltreppe naht. Er wird hinunterkatapultiert in den Fußgängerstrom der Weinstraße, muss weitergehen und Schandra, die hinter ihm bleibt, aus den Augen verlieren. Er geht aufrecht, wie ein tapferer Mann. Traurig sieht Schandra dem entopferten Jäger nach. Er verschwindet in einer engen Häuserspalte.

© 2001 by Claudia Carl. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Das hätte ein leichter erotischer Tagtraum einer Frau werden können, hätte der Text sich nicht in überflüssigen und unverständlichen Wortlabyrinthen verirrt.
Das beginnt bereits bei der Überschrift: die Rolltreppe spielt keine Rolle, aber alles spielt sich auf ihr ab (abgesehen von dem höchst seltsamen Schluss): von Rechts wegen müsste dieser Text »Auf der Rolltreppe« heißen. Die Grundidee und einige Stellen in der ersten Hälfte (bis zu dem von mir vermuteten Ende des Traums) kann ich genießen; das Ende jedoch…
Übung macht den Meister: und sonst gar nichts! Andernfalls ersticken die besten Einfälle in untauglichen Wörtern.

Die Kritik im Einzelnen

Wie viele Schenkel hat den dieses bestreichelte Wesen? Oberschenkel, Unterschenkel, Außenschenkel, Innenschenkel, mal 2 macht 8? Ich habe jetzt sicherheitshalber im Großen Brockhaus nachgeschaut und im Anatomieatlas: dort gibt solche Körperteile nicht! Hat hier der Innenwinkel aus der Geometrie dazwischengepfuscht? Wir sind oder waren schließlich alle Schulkinder!
Sicherheitshalber habe ich auch im Internet nachgeschaut: und siehe da: etliche Innenschenkel, vor allem bei Frauen! Deren Innenschenkel scheinen sehr anfällig zu sein, denn es werden allerlei Hilfen angeboten zum Straffen und Fettabsaugen (schlappe DM 2.900.-) und Massagen – und tatsächlich sind immer die Innenseiten der Oberschenkel gemeint – wenn es um Frauen geht; bei Tieren meint Innenschenkel »Hand« mit Unterschenkel. Geht es jedoch weder um Frauen noch um Tiere, sondern z.B. um die Erste Hilfe, heißt es »Innenschenkel (Oberschenkel)«. Man lernt nie aus! zurück
Das Streicheln wird zu sehr betont: es ist leicht – fast unmerklich – wie Fliegentapsen; ich würde leichte entfernen und sofort den richtige Ausdruck fast unmerklich setzen. zurück
In den bisherigen und folgenden Zeilen finde ich keinerlei raue Wahrnehmung: dieses blinde Motiv soll wohl dazu dienen, das Angenehme dieses Gefühls noch deutlicher zu machen; ich halte es jedoch für überflüssig und letztlich abträglich: denn ist das Gefühl angenehmer, wenn in unmittelbarer Nähe ein Ausländer zusammengeschlagen oder eine Frau vergewaltigt wird? Etwas derart Heftiges muss es schon sein, schließlich tackert die raue Wahrnehmung!
Sollte jedoch etwa ganz anderes gemeint sein, z.B. dass eine andere Rolltreppe die anschließend genannten Menschengruppen nach unten transportiert, während Schandra nach oben fährt? Dann sollte das auch so formuliert werden; auch wären es keine rauen Wahrnehmungen (denn die hat die aufwärtsfahrende Schandra), sondern und wenn es denn sein muss: raue Wirklichkeit oder banale Realität oder Alltag oder oder oder. Und ein passender Ausdruck muss gefunden werden für das leise Geräusch, das diese Rolltreppe verursacht: Tackern erscheint mir viel zu laut, doch kenne ich diese spezielle Rolltreppe nicht, dafür raunende und klopfende und summende.
Außerdem plädiere ich dafür, diesen Abschnitt direkt an den vorigen zu hängen, da sie inhaltlich direkt ineinander übergehen. zurück
Was sind Hautköpfe? Ist das die gleichnamige Pilzgattung oder die Übersetzung von »Skinheads«? Sollten letztere gemeint sein, passt das nicht in die anschließende Reihe, denn da werden nur Teilwahrnehmungen aufgezählt. Stünde hier Glatzen, könnte ein Leser sehr wohl auch an Skins denken, bei Haarbüschel auch an Punks, müsste es aber nicht, denn auch brave Bürgersleut können Haarbüschel und Glatzen tragen! Ich empfehle: Glatzen, weil das sowohl Teil als auch das Ganze meinen kann! Dadurch gewinnt die Aufzählung an Reiz. zurück
Wenn Schandra (warum der indische Frauenname? Oder soll das ein Arno Schmidt’sches Etym sein: Schande + Sandra = Schandra?) auf der Rolltreppe steht, dann unmöglich auf den ineinandergleitenden Ritzen: Darauf kann sie sich nur einen kurzen Moment stellen, bevor die Rolltreppe im Boden verschwindet – sie jedoch steht noch eine ganze Weile auf derselben! zurück
Mir ist nicht klar, wozu dieser Abschnitt dienen soll: Die Ortsangabe ist uninteressant, ausgenommen vielleicht für Kenner der Rolltreppenszene; Erklimmen und Durch-ein-Loch-Kriechen eignet etwas höchst Anstrengendes – dabei stehen alle bequem auf einer Rolltreppe; angeblich ist bereits ein befreiendes (??? Befreiung vom Sklavenjoch Rolltreppe?) Rollband betreten worden, obwohl die Menschen dicht an dicht stehen auf jeder Stufe: Bänder stelle ich mir erheblich flacher vor!
Das ist allüberall fürchterlich angestrengt und bemüht und ärgerlich unverständlich, so dass ich im vollen Bewusstsein meiner Unkenntnis der wirklichen Rolltreppen-, Rollband- und Plattformsituation des U-Bahnhofs Marienplatz zum Ausgang Weinstraße den ganzen Schmonzes rigoros zusammenzustreichen anempfehlen würde! Mein Änderungsvorschlag für die drei ersten Abschnitte liest sich so:
Es war ein fast unmerkliches Streicheln an ihren Innenschenkeln, als ob eine Fliege vorsichtig auf nackter Haut an ihnen empor tapse, ein leises, angenehmes Kitzeln, das von unten in ihre Sinne drang, während von oben der Alltag entgegen kam: Glatzen, Haarbüschel, Buntjacken, Aktenkoffer. Eng an eng standen die Menschen, Stufe um Stufe. Einige  überholten Schandra links, während sie auf den silbrigen Stufen rechts stand, eine Hand auf dem mitfahrenden kalten Gummi.. zurück
Jeder der beiden Innenschenkel (es hieß zu Beginn an ihren Innenschenkeln) hat eine entsprechende und ihm zugehörige Hautfläche – (das müsste bei einem Innenschenkel dann logischerweise dessen Außenseite sein. Wie sich das aber anhörte: Die Fingerspitze bewegt sich langsam über die Außenseiten der Innenschenkel… Gehört aber überhaupt nicht hierher, fiel mir nur gerade ein und musste schnell wieder raus.) Wo war ich eigentlich? Ja doch: Die Schenkel haben Innenseiten, das Wort muss also Schenkelinnenseiten heißen. zurück
Pardon: aber Zahnräder haben keine Glieder! Erotische Literatur rechtfertigt keinesfalls, ein Zahnrad mit einem Glied zu versehen, gar mit mehreren: das würde ich allenfalls dem Zeichner Robert Crumb durchgehen lassen, der schon seit jeher alle möglichen Gerätschaften mit männliche Gliedern bestückt hat. Zahnräder jedoch haben von Haus aus Zähne und in der Regel ein Loch für die Achse. Dass Schandra wie ein Zahn oder wie ein Loch aus einem Zahnrad ausschert, halte ich als Bild für ausdrucksarm & einigermaßen schräg. Was aber dann?
Vielleicht ist eine Versammlung von Zahnrädern gemeint, deren eines stiften geht: diese Art von Versammlungen nennt man Getriebe (z.B. in Autos oder in Kafkas Erzählung »In der Strafkolonie«: da flüchten am Ende viele Zahnräder aus der Mordmaschine). Das Bild vom Getriebe passt allerdings nicht zu Menschen auf der Rolltreppe, allenfalls zur Rolltreppe selbst; in keinem Fall könnte Schandra als ein Glied aus dem Getriebe fallen (denn da sind ebenfalls keine enthalten), sondern nur als ein Zahnrad. Auch dieses Bild wäre nicht minder schräg. Was könnte noch sein?
Soldaten! Soldaten stehen gerne in Reih und Glied, und wenn einer heraus tritt aus dieser Reihe, dann tritt er aus dem Glied, anschließend geht’s wieder zurück ins Glied. Hat wohl etwas mit Ketten zu tun, aber deren Glieder können nicht heraustreten, ohne das die Kette reißt. Die Menschenkette auf der Rolltreppe jedoch reißt nicht, wenn Menschenkettenglied Schandra aus der Kette fällt!
Mögliche Lösung: Schandra schert links aus dem Glied. Ach was: Beste Lösung: weg mit dem untauglichen und überflüssigen Vergleich, lassen wir Schandra ganz normal aus der Reihe ausscheren, nach oben stapfen und sich wieder eingliedern. So wird alles klar. Und das Wort Glied ist gerettet, muss vielleicht in einer erotischen Geschichte so sein; von mir aus darf es getrost so heißen wie im Original: stellt sich wieder in eine Lücke. zurück
Wird Schandra erst trotzig, als sie bereits aus der Reihe getreten ist? Warum ist sie denn aus der Reihe getreten? Diesem trotzig kann ich nichts abgewinnen: weg damit! Stapfen ist emotional genug, über die Ursache möchte ich mir meine eigenen Gedanken machen! zurück
Die wiederholten Angaben rechts und links sind überflüssig: sie steht schließlich auf der rechten Seite der Rolltreppe und wird links überholt: ist alles bekannt, muss nicht breitgetreten werden. Vorschlag:
Ein Ruck geht durch Schandras Körper; sie schert aus der Reihe, stapft ein Stück nach oben, stellt sich dann wieder in eine Lücke: Eroberungsaufforderungsspiel. zurück
Jetzt wird es heikel: was hat Schandra geträumt? Was ist Wirklichkeit? Endet ihre Tagträumerei an dieser Stelle, hat sie sich also auch den Ortswechsel nur vorgestellt? Es muss wohl so sein, denn anders kann ich die Rolle des Mannes direkt hinter ihr nicht begreifen! Also: ab jetzt gehe ich davon aus, dass die vergangenen drei Abschnitte alle taggeträumt sind!
Dann müsste dieser Abschnitt der rauen Wirklichkeit angehören. Wenn aber die Bewegung direkt hinter ihr war, wie will sie dann den schwarzen Wintermantel sehen, den Aktenkoffer? Wie kann jemand, der sich direkt hinter ihr in Bewegung setzt, an ihr vorbeiziehen? Der prallt doch auf Schandra! Also muss er doch zumindest schräg hinter ihr stehen, besser: zunächst zur Seite schlüpfen (was Schandra sehr wohl spüren kann, ganz im Gegensatz zum Geschlecht dieses Wesens, Accessoires, Bekleidung und Farbe), dann nach oben und an Sandra vorbei. Und erst während das Wesen an Schandra vorbei schlüpft, kann sie all das andere beobachten; bis dahin aber müsste sie sich gefragt haben, ob das Wesen ein Mann ist, und klären, auf welche Weise sie den Mann anschauen wird, wenn es tatsächlich ein Mann ist, welche zusätzlichen Faktoren eine Rolle spielen könnten usw.: sonst ist es zu spät!
Doch auf welche Weise Schandra im entscheidenden Augenblick schaut, wird im vorliegenden Text nicht einmal erwähnt: wozu dann dieses umständliche Getue? Stattdessen wird – bezogen auf das Gesicht – überflüssigerweise festgestellt: sie hat es noch nicht gesehen. Dazu müsste sie sich ja umdrehen! Diese Textstelle ist höchst schlampig durchgeführt! Einen Verbesserungsvorschlag mache ich nicht, ich habe schon mit der Aufdröselung des Unfugs genug zu tun: außerdem weiß ich nicht einmal, ob meine Voraussetzung (Traum bzw. Realität) richtig ist. zurück
Jetzt folgen kurze Beobachtungen, entsprechend kurz sollte die Beschreibung sein; dass der Kerl die Aktentasche vor sich hoch hebt, ist fürchterlich süddeutsch: denn er hebt sie nicht hoch (wozu auch, es wäre denn Fitnesswahn auch auf der Rolltreppe: Gewichtheben mit bleigefüllter Aktentasche), sondern er hält sie (Zustand, nicht Bewegung). Folgendermaßen würde ich kürzen:
Gepflegt: die schwarzen Haare vom Friseur akkurat geschnitten, Hemd mit Krawatte, Lodenmantel; die Aktentasche hält er einhändig leicht vor seinem Körper. zurück
Dieser Satz gehört unbedingt an den vorigen: da hat der Taschenheber schließlich Schandra angeschaut! Allerdings frage ich mich: wie lange? Wann schaut er nicht mehr? Oder schaut er gar noch, als er (wie weit?) vor Schandra in eine Lücke schlüpft? Oder war es nur ein kurzer Blick, weniger ein Schauen denn ein Sehen? Und wie reagiert Schandra darauf, was bewegt das in ihr… wie hat sie selbst überhaupt ihn angeschaut? Das muss sie ja, wir kriegen doch eine Beschreibung! Tote Hose: nix gibt der Text her! zurück
Von was wird er hinterkatapultiert? Schmeißt ihn jemand von der Rolltreppe, weil er dauernd Schandra anstiert? Das Ende der Rolltreppe kann es nicht sein, denn erstens katapultiert es nicht, und zweitens ist es noch gar nicht da: es naht lediglich! zurück
Ganz ehrlich: ich möchte dieser Rolltreppe nie in meinem Leben begegnen. Ich bin normale Rolltreppen gewöhnt, die ebenerdig enden, diese Killerversion aber trägt die arglos sie Betretenden nach oben hoch über die Straße, um sie anschließend in die Fußgängerzone hinunter zu katapultieren! Unseren Schandra-anstierenden Taschenstemmer hat es voll fett erwischt, macht aber gar nichts (außer dass er jetzt – es wird aber auch allerhöchste Zeit – Schandra aus den Augen verliert, hab doch geahnt, dass der die ganze Zeit Schandra anglotzt: typisch Mann.):denn er geht aufrecht! Doch nicht irgendwie aufrecht, sondern auf eine ganz spezifische Weise: nämlich wie ein tapferer Mann, z.B. einer, der Magenkoliken oder sein ausgekugeltes Hüftgelenk tapfer ignoriert, bis er tapfer aufrecht gehend endlich beim Arzt angelangt ist. Aufrecht gehend wie ein tapferer Mann? Waggelaweia! zurück
Wie bitte? Wieso Jäger? Wieso Opfer? Wieso entopfert? Was hat dieser titanianische Wortwildwuchs »entopferter Jäger« mit dem Text zu tun, der einem erotischen Traum Schandras verhandelt? Wer oder was hat denn da wen oder was gejagt? Wer oder was hat wen oder was oder wurde geopfert? Träumt die immer noch? Hat die nie geträumt? Träume ich? Ich verstehe absolut nichts mehr. Dennoch halte ich mich aufrecht wie ein tapferer Mann, bis zum bitteren Ende! Ehrenwort! zurück
Dass der Mann am Ende in einer engen Häuserspalte verschwindet – im Gegensatz zu den weiten Häuserspalten wie Stachus oder Weinstraße, tut diesem Text keinerlei zusätzlichen Tort mehr an; vielleicht gehört sich das ja so bei erotischer Literatur: enge Spalte. Was nicht gar… zurück

© 2001 by Malte Bremer. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe – gleich welcher Art – verboten.