Start Schlagworte Prosa

SCHLAGWORTE: Prosa

Textkritik: Da ist nichts zu retten

Malte Bremer bespricht einen Text, der offenbar der Anfang einer Erzählung oder eines Romans ist. Doch schon nach wenigen Zeilen gibt unser Textkritiker auf.

Horror-Kitsch in der Textkritik: Überflüssige Wörter und hilfloses Übertreiben

»Da passt gar nichts zusammen, kann auch nicht, denn da wird nur wild herumgeblödelt. Zu verbessern ist auch nichts, das kann man nur löschen«, meint unser Textkritiker Malte Bremer.Das hat er dann aber doch nicht gemacht, sondern den Text mit Anmerkungen versehen, aus denen andere - hoffentlich - etwas lernen können.

Eine Textkritik am Rande des Abhangs

Kurz vor Weihnachten schenken wir Ihnen und schenken wir einer Autorin eine 5-Brillen-Wertung von Malte Bremer.Unser Textkritiker schaut diesmal sehr genau hin, was warum wie gut ist.

Textkritik: Dieser Text sitzt nicht so richtig

Texte über menschliche Schwächen und Unarten können durchaus amüsant sein - wenn sie gut gemacht sind. Es fallen einem Wilhelm Busch, Heinz Erhardt oder Eugen Roth ein.Doch Vorsicht mit dem spitzen Sprachwerkzeug! Setzt man den Leser allzu deutlich an die Stelle der Kritisierten und erhebt man sich als Autor über ihn, dann wird ein Text schnell zur Moralpredigt und verfehlt sein Ziel. So geschehen bei dem Text, den sich unser Textkritiker Malte Bremer angesehen hat.

Textkritik: Beklemmend, stimmig – vielleicht ein Anfang

Texte benötigen keine Einleitungen, die dem Leser sagen sollen: Was jetzt kommt, das ist spannend! Wenn die Autorin gut schreiben kann, dann ist der Text einfach spannend, und solch ein Einstieg ist überflüssig, auch wenn es nur ein kleiner Satz ist.Denn die Autorin, deren Text Malte Bremer heute bespricht, kann erzählen. Ihre Beschreibungen sind klar, stimmig und präzise. Ein gutes Beispiel für die Schreibregel: »Show, don't tell!«. Schleichend wird auch dem Leser unwohl, und man möchte wissen, was weiter passiert. Und das wird einfach nur beschrieben, ohne überflüssige Erläuterungen und Erklärungen. Es könnte auch ein Romananfang sein.

Textkritik: 110 fehlende Leerzeichen

Kennen Sie das? Sie lesen einen Text und alles wird Ihnen vom Autor erklärt und erläutert. Der Autor hält sie offenbar für dumm - oder traut der eigenen Geschichte und Erzählkraft nicht.Doch auch das kann noch getoppt werden, indem die Personen im Text ihr eigenes Handeln für den Leser kommentieren. Nicht nur der Autor, sondern auch seine Charaktere halten Sie für dumm.Solche Texte mag man nicht lesen - es sei denn, man ist Textkritiker im literaturcafe.de und seziert einen solchen Text, damit andere daraus etwas lernen können.

Textkritik: Wenn der Frost nach Sommer schmeckt

»Man wird förmlich hineingesaugt in die Stimmung durch Sprache und Rhythmus, und am Schluss hält man ebenfalls still und rätselt darüber, was einem gerade widerfahren ist. Das ist eigentlich mehr wert als 5 Brillen«, meint Malte Bremer und zieht seinen Kritikerhut vor der Autorin des heutigen Textes.Lassen auch Sie sich hineinsaugen in einen Text, in dem der Frost nach Sommer schmeckt.

Textkritik: Lockende Locken vor Lok

Dass man Liebesgeschichten auch mal ganz anders präsentieren kann, zeigt dieser von unserem Textkritiker besprochene Prosabeitrag.Kurz, knapp und ironisch lässt er den Kritiker schmunzeln - und hoffentlich auch den Rest der Leserschaft.Höchstens an Details wäre zu feilen. Und wie so oft gilt: Gute Literatur lässt Raum für die Gedanken von Leserin und Leser. Lassen Sie sich locken!

Textkritik: Kurz, schmucklos – und doch nicht ohne

Der Text, den Malte Bremer heute bespricht, ist kurz. Und kurz sind auch seine Anmerkungen. Viel gibt es nicht zu sagen, da der Prosabeitrag von ihm eine 5-Brillen-Wertung bekommt.Wenn sich an vielen besprochenen Texten beispielhaft Fehler aufzeigen lassen, so kann man hier beispielhaft Positives sehen. Und das ist die fehlende Moralkeule.Viele Texte und Gedichte triefen oftmals von einer Moral und einem Sendungsbewusstsein. Die Botschaft scheint dem Autor wichtiger als die Qualität des Textes.Doch hier ist es anders. Ein kurzer Text, der dem Leser Freiraum lässt und Platz für eigene Gedanken und Interpretationen. Ein Text, der nicht beim Schlusspunkt endet. So muss gute Literatur sein.

Textkritik: Zwei ganz wunderbare Sätze! Es geht doch! Mehr davon!

Unser Textkritiker Malte Bremer hat im heutigen Prosa-Beitrag durchaus einige »ganz wunderbare Sätze« gefunden. Dennoch erhält der Text als Gesamtwertung nur drei von fünf Brillen.Denn die Erzählung sei zwar raffiniert gesponnen, doch zu selten blitze das Können des Autors auf. Stattdessen muss ein Leser mit vielen Nicklichkeiten kämpfen wie viel zu flüchtig Hingeschriebenem, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern.Malte hat sich durchgekämpft!

Textkritik: Auch von schlechten Texten kann man vieles lernen

Das Beste an der Erzählung, die sich unser Textkritiker Malte Bremer heute angesehen hat: Sie ist eine Fundgrube für Beispiele, wie man besser nicht schreibt, wenn man schreibt. Da lässt sich viel daraus lernen – aber nur, wenn man dies auch will …Denn dazu soll Maltes Textkritik schließlich dienen: Man kann von guten Texten lernen, wie man gut schreibt, aber auch von schlechten, wie man besser (nicht) schreibt.

Textkritik: Diese Schtorri läuft gut

Malte Bremer ist unser Textkritiker - und nicht unser Korrektor. Normalerweise behebt er die Rechtschreibfehler in den Einsendungen der Autorinnen und Autoren nicht. Wer ihm einen Text voller Schreibfehler schickt, hat wenig Aussichten, dass Malte den Beitrag bespricht. Wer schreiben will, sollte dies auch recht tun. Ausreden wie »Mir kommt es auf den Inhalt an, Rechtschreibung ist Nebensache« lassen wir nicht gelten.Nur manchmal, ja, manchmal macht Malte Bremer eine Ausnahme, behebt 32 Zeichensetzungsfehler und 10 sinnentstellende Rechtschreibfehler, um dann doch noch einen Text zu finden, der Potenzial hat.

Textkritik: Drei Brillen für drei Miniaturen

»Die die Wahrheit lieben« ist Titel und Thema von drei kurzen Szenen, die sich Malte Bremer für seine Textkritik angesehen hat. Textminiaturen, die »lebendig« und »mit ironischer Distanz« erzählt sind.Doch trotz der Kürze sind sie zu ausufernd, viel Überflüssiges wird gesagt. Nie sollte man seine Leser unterschätzen. Oft genügen wenige Wörter, um Personen und Situationen zu beschreiben, und der Leser weiß, womit er es zu tun hat. Erläuterungen sollten nicht augewalzt und Überflüssiges sollte vermieden werden.Auch Kurzes kann gekürzt werden.

Textkritik: Karina – Prosa

Eine Textkritik von Malte Bremer

Textkritik: Heimat der Heimatlosen – Prosa

Eine Textkritik von Malte Bremer