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Petition mitzeichnen: Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige

Gehört auch zu den Mitunterzeichnern der Petition: Sebastian Fitzek (Foto: Birgit-Cathrin Duval)
Gehört auch zu den Mitunterzeichnern der Petition: Sebastian Fitzek (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Während die Bundesregierung Konzerne mit Millionenzahlungen unterstützt, erhalten Künstler und andere Solo-Selbstständige völlig unzureichende oder unklar geregelte Hilfen aufgrund der Corona-bedingten Honorarausfälle. Ihnen drohen womöglich Rückzahlungen oder Strafen (wir berichteten). Eine Petition fordert die Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige. Erfreulicherweise ist jetzt schon klar, dass sich der Bundestag mit dieser Petition befassen muss. Dennoch sollten Sie bis morgen 25.06.2020) noch mitzeichnen.

Die Corona-Soforthilfe kann von Autorinnen und Autoren und anderen Solo-Selbstständigen oftmals nicht genutzt werden, da damit nicht die Kosten für private Lebenshaltung, Miete und Krankenversicherung bezahlt werden dürfen. Und selbst wenn ein kleiner Teil für den privaten Lebensunterhalt eingesetzt werden darf, so sind diese geringen Summen auf nur drei Monate beschränkt. Die massiven finanziellen Probleme durch abgesagte Lesungen oder eingebrochene Buchverkäufe und die damit einhergehenden Honorarausfälle werden sich jedoch oftmals erst später auswirken.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände fordert daher in einer Petition an den Deutschen Bundestag, die Soforthilfen zu verlängern, rechtssicher auszugestalten und neben laufenden Betriebskosten auch die Lebenshaltung, Miete und Krankenversicherung als notwendige Ausgaben anzuerkennen. Nebenberufler dürfe man nicht ausschließen. Zudem müssten Selbstständige beim Wiederaufbau ihrer Unternehmen und ggf. ihrer Altersvorsorge durch bürokratie- und belastungsarme Jahre unterstützt werden, so die Forderung.

Die offizielle Petition an den Deutschen Bundestag wurde bereits von mehr als 50.000 Personen unterzeichnet. Damit ist die Hürde genommen, sodass sich der Bundestag in einer Debatte damit beschäftigen muss. Zu den Unterzeichnern gehören auch prominente Autorinnen und Autoren wie Nina George und Sebastian Fitzek.

Bis morgen (Donnerstag, 25. Juni 2020) kann die Petition noch online mitgezeichnet werden. Obwohl die Hürde von 50.000 Mitunterzeichnern genommen ist, sollten Sie noch mitmachen, um die Forderung weiterhin mit vielen Stimmen zu stärken:

Link ins Web:

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