Mit Miriam Vollmer zum ersten Lesetag – Bachmannpreis-Podcast 2018 – Folge 3

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Miriam Vollmer und Wolfgang Tischer analysieren den ersten Lesetag beim Bachmannpreis 2018 in Klagenfurt
Miriam Vollmer und Wolfgang Tischer analysieren den ersten Lesetag beim Bachmannpreis 2018 in Klagenfurt

Der erste Lesetag beim Bachmannpreis 2018 ist vorbei, und wir haben 5 von 14 Texten gehört. Bei den Zuhörern und bei der Jury ist die Stimmung noch verhalten. Noch war kein bedeutender Text dabei. Oder doch?

Miriam Vollmer ist diesmal Gast bei Wolfgang Tischer im Bachmannpreis-Podcast 2018. Die beiden blicken auf die fünf Texte des ersten Lesetages.

Wie haben sich zudem die Neu-Jurymitglieder Nora Gomringer und Insa Wilke geschlagen?

Miriam Vollmer ist keine Literaturwissenschaftlerin, keine Literaturkritikerin und keine Literaturagentin. Sie bezeichnet sich selbst als Schlachtenbummlerin, die aus Begeisterung regelmäßig nach Klagenfurt reist. Zudem twittert sie meinungsstark über den Lesewettbewerb unter @miriam_vollmer.

Die folgenden Autoren haben am 5. Juli 2018 gelesen:

  1. Raphaela Edelbauer, Wien (A)
    eingeladen von Klaus Kastberger
    Text: Das Loch
    Über eine unterhöhle Stadt, einen Auffüllungstechniker und historischen Rückblicken.
  2. Martina Clavadetscher, Brunnen/Luzern (CH)
    eingeladen von Hildegard E. Keller
    Text: SCHNITTMUSTER
    Über eine tote 92-Jährige, die zum Ungeziefer wird.
  3. Stephan Lohse, Berlin (D)
    eingeladen von Hubert Winkels
    Text: Lumumbaland
    Über die Sahara in Deutschland und einen weißen Schwarzen.
    Wikipedia-Eintrag zu Patrice Émery Lumumba
  4. Anna Stern, Zürich (CH)
    eingeladen von Hildegard E. Keller
    Text: Warten auf Ava
    Über eine Schwangere im Koma und einen Flugzeugabsturz in Schottland. Info zum historischen Absturz im Web.
  5. Joshua Groß, Nürnberg (D)
    eingeladen von Insa Wilke
    Text: Flexen in Miami
    Über Drogen in jungen Jahren, der Stimmung im Stadion und Birnensaft.

Am ersten Lesetag hatten vor allen Dingen auch die beiden Jury-Neulinge Nora Gomringer und Insa Wilke ihren ersten Kritiker-Auftritt bei den 42. Tagen der deutschsprachigen Literatur. Fazit nach dem ersten Lesetag: Beide machen ihren Job sehr gut und sie fügen sich gut in die bestehende Jury ein. Nur beim letzten Text des ersten Tages hat es Insa Wilke etwas übertrieben mit dem Fürspruch für ihren Autoren.

Mehr darüber hören Sie im Podcast mit Miriam Vollmer und Wolfgang Tischer.

Viel Spaß beim Anhören!

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