Das Festspiel der Deutschen Sprache

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Die FAZ berichtet über das Festspiel der Deutschen Sprache, das die Kammersängerin Edda Moser auf der Rudolstädter Heidecksburg initiiert und organisiert hatte.

Drinnen, im Foyer, wo schon Sekt getrunken wird, sieht es anders aus. Greifen wir uns einen Kurzdialog heraus. Frau: Was strahlen Sie denn so? Mann: Ich freue mich immer, wenn ich eine schöne Frau sehe. Frau: Danke des Lobes. Danke des Lobes! Wenn das Schule macht, dann gute Nacht, Ihr Sprachpfleger. Wenn man so etwas hört, ist man geneigt, Verständnis zu haben für den ruppigen Ton, der sich unter Sprachfreunden zuweilen einschleicht. Alles, was nicht dem eigenen Stilempfinden entspricht, aber doch auch aus dem Mund von Mitmenschen kommt, wird als Sprachmüll bezeichnet. Man muß ja nicht so weit gehen wie Jack Nicholsen in dem Film Besser geht’s nicht: Wer in Metaphern spricht, kann mir mal den Schritt shampoonieren.

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