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Stichwort: buchhandel

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »buchhandel« versehen wurden.

Beitrag vom 8. Mai 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Dokument: Offener Brief an die Geschäftsleitung des mediacampus Frankfurt von den Schülern des 162. Kurses

Offener Brief an die Geschäftsleitung des mediacampus Frankfurt von den Schülern des 162. KursesFrüher hieß er »Schulen des Deutschen Buchhandels«, heute ist er zum »Mediencampus« geworden: Der Ort auf den grünen Hügeln zwischen Seckbach und Bergen-Enkheim bei Frankfurt. Viele Buchhändlerinnen und Buchhändler aus ganz Deutschland haben hier während ihrer Ausbildung die Berufsschule besucht.

Schon die Namensänderung zeigt, dass man sich hier mehr der Zukunft zuwenden möchte. Der Buchhandel muss auf die Digitalisierung auch in seiner Ausbildung reagieren.

Doch wie dies geschieht, scheint bei den Auszubildenden nicht unbedingt auf Zustimmung zu stoßen. Mit einem offenen Brief wenden sich die Schüler des 162. Kurses, die heute ihre Zeugnisse erhalten und den Campus verlassen, an die Geschäftsleitung der Schule.

Ein Brief der Außenstehende verwundert.

Beitrag vom 17. Februar 2010 | Rubrik: Literarisches Leben

Erotik-Kalender »Buchhändlerinnen 2011«: Models und Textstellen gesucht – Interview mit Simone Pfeifer

Simone Pfeifer (Foto: privat)

Buchhändlerinnen sind sexy! Um das zu beweisen, ist für das Jahr 2011 ist ein Erotik-Kalender mit Buchhändlerinnen als Models geplant. Eigentlich sollte es ein Projekt der Buchhandelsfachschule in Frankfurt werden, doch dort war man über diese Form des Marketings nicht sehr erfreut.

Der Kalender »Buchhändlerinnen 2011« erscheint nun bei einem großen deutschen Kalenderverlag, und rund um Projektleiterin Simone Pfeifer hat sich ein freies Projektteam gebildet, zu dem auch das literaturcafe.de gehört.

Gemeinsam suchen wir nun weitere Models für den Kunstkalender. Wo und wie Sie sich bewerben können und dass dies alles andere als ein »Nackedei-Kalender« werden wird, das erzählt die Buchhändlerin und Projektleiterin Simone Pfeifer in unserem Interview.

Beitrag vom 2. August 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books, Literatur online

Digitale Wahrheiten: Google sieht sich als zukünftige Über-Buchhandlung

Google Buchsuche 1984Dan Clancy leitet die Entwicklung der Google Buchsuche. Er war am Donnerstagabend, 30. Juli 2009,  zu Gast im Computergeschichte-Museum im Kalifornischen Moutain View. Das Gespräch mit dem Leiter des Museums wurde von Google gesponsert, sodass davon auszugehen ist, dass Google den Abend bewusst nutzen wollte, um die Visionen des Unternehmens zum Thema Bücher und Digitalisierung zu verkünden.

Die Google Buchsuche und die aktuell auch in Deutschland geführte kontroverse Diskussion um das Google Books Settlement spiegle laut Clancy nicht wider, wie Google die Zukunft des Buches tatsächlich sehe. Bei der aktuelle Buchsuche gehe es primär um vergriffene Bücher, sagte Clancy und spielte die Tatsache herunter, dass das so nicht ganz richtig ist.

Der Chefentwickler der Google Buchsuche wollte über die Zukunft sprechen. Er sieht das Geschäftsmodell der stationären Buchhandlungen um die Ecke als bedroht und überholt an. Sie seien »der wunde Punkt des Bücher-Ökosystems«. Stattdessen soll es nach den Wünschen von Google künftig nur eine große digitale Über-Buchhandlung geben – und die heißt Google.

Beitrag vom 6. Februar 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Warum Twitter bei Verlagen und Buchhandlungen nicht funktionieren wird

Artikel von Wolfgang Tischer über Twitter auf boersenblatt.netEine neue Sau wird von den PR- und Marketingberatern durchs digitale Dorf getrieben: Twitter! War vor zwei Jahren Second Life noch das Nonplusultra, um neue Kunden zu gewinnen und nicht vollkommen von der modernen Welt, ja der Zukunft schlechthin abgeschnitten zu sein, so ist es nun Twitter. Und davor war es das Bloggen, das speziell für Verlage und Buchhändler ein tolles, neues und unmittelbares Instrument darstellen würde, um zu hören, was der Kunde wirklich will.

Und jetzt also ist Twitter der neue Hype. Twitter, so erzählt ein PR-Experte dem Börsenblatt, sei ein »neuer Weg der Zielgruppenansprache«, ein »guter Ausgangspunkt für Word-of-Mouth-Kampagnen« und schlechthin der hippe Kanal, um einen »echten Dialog« mit dem Kunden zu führen. Viele Buchhändler und Antiquare waren offenbar jahrelang in dem Irrglauben, dass sie dies im eigenen Laden tun würden.

Hier klicken und weiterlesen auf boersenblatt.net »

Beitrag vom 15. Oktober 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008, Podcast

Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel, im Interview – Buchmesse-Podcast 2008

Screenshot: boersenblatt.netWie im letzten Jahr ist die erste Podcast-Folge des Buchmesse-Podcasts den wichtigen Themen der Buchbranche gewidmet. Mit Torsten Casimir, dem Chefredakteur des Branchenblattes Börsenblatt, unterhält sich Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de. In diesem Jahr ist boersenblatt.net erneut Medienpartner des Buchmesse-Podcasts.

Natürlich gibt es – wenn man den Medien glauben darf – ein Hype-Messethema schlechthin: das eBook. Wann und ob es in welcher Form kommt und ob es der Leser überhaupt will, das muss sich erst herausstellen.

Dennoch ist es wichtig, dass sich die Buchbranche mit dem Thema beschäftigt. Ist die Preisbindung für elektronische Bücher in einer Zeit des weltweiten digitalen Handels nicht überholt? Wie groß ist die Gefahr von Raubkopien und wie kann man ihr begegnen?

Am Schluss des Gesprächs plädiert Torsten Casimir mit Nachdruck dafür, dass es Zeit wird, dass bei der ganzen Diskussion um den Medienwechsel einer oder eine mehr im Mittelpunkt stehen muss: der Autor oder die Autorin, ohne die es die ganze Branche nicht gäbe.

Beitrag vom 8. Mai 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Buchtipp: Erinnerungen an den Packraum 2003-2007

Das Beste aus dem Packraum 2003-2007»Der Packraum« wurde 2007 geschlossen. Leider. Es war ein Weblog mit »Notizen aus den Niederungen des Buchhandels«, das es auch nicht ansatzweise ein zweites Mal gab und gibt.

Eine bis heute anonym geblieben Sortimentsbuchhändlerin, die sich selbst »Die Packerin« nennt, schrieb mit wunderbar respektloser Ironie über sonderbare Buchtitel, Klappentexte, Verlage, Kunden und über den Alltag einer Buchhändlerin schlechthin, die überwiegend Bücher auspackt oder an die Verlage zurückschickt und sich dabei so ihre Gedanken macht.

Jetzt gibt es die Texte aus den Jahren 2003 bis 2007 in Buchform. Wer im Buchhandel arbeitet, der muss dieses schmale Bändchen einfach haben. Enthalten sind darin die undatierten Blogeinträge. Es gibt kein Vor- und kein Nachwort, das Cover ist grau und unscheinbar gestaltet. Dafür amüsiert man sich beim Lesen umso mehr.

Beitrag vom 2. April 2008 | Rubrik: E-Books, Notizen

Kein Scherz: Raubkopien halten Autoren vom Schreiben ab

Times OnlineNatürlich war unsere gestrige Meldung über die radikale Protest-Maßnahme der Buchkonzerne ein Aprilscherz. Kein Scherz war jedoch das abschließende Zitat der britischen Society of Authors, dessen deutsche Übersetzung wir der österreichischen Zeitung »Die Presse« entnommen haben. Darin beklagen die britischen Autoren, dass die Verbreitung von Raubkopien ihrer Bücher im Internet dazu führt, dass Autoren nicht mehr für ihre Arbeit entlohnt werden und dies letztendlich bedeutet, dass einige ganz aufhören werden, Bücher zu schreiben.

Im Original ist der Artikel im Online-Angebot der Times zu finden. Der Titel »Internet book piracy will drive authors to stop writing« lässt zunächst befürchten, dass hier wieder die insbesondere bei Verlagen beliebte Meinung vertreten wird, dass Raubkopien den Buchverkäufen schaden und man daher juristisch und am besten gleich strafrechtlich gegen Raubkopierer vorgehen sollte. Wie berichtet, gibt es hierzu durchaus völlig gegensätzliche Meinungen.