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Stichwort: betrug

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »betrug« versehen wurden.

Beitrag vom 9. September 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Notizen

Mittellos in Spanien: Der angebliche Hilferuf eines Bestsellerautors

E-Mail Hilferuf aus SpanienEin ungewöhnlicher Hilferuf erreichte gestern per E-Mail die literaturcafe.de-Redaktion. Absender war ein bekannter Bestsellerautor. Er sei in Madrid ausgeraubt worden und nun mittellos. Bargeld, Mobiltelefon und Kreditkarten seien weg und seine Bank könne ihm so schnell nicht helfen. Er benötige dringend Hilfe und Bargeld.

In der E-Mail war eine spanische Telefonnummer genannt, unter der man ihn an der Hotelrezeption erreichen könne. Was tun?

Beitrag vom 5. Mai 2008 | Rubrik: Literatur online

Abzockversuch: Erneute Warnung vor Gedichte-Websites

Betrügerisch: Die Website gedichteonkel.comAus aktuellem Anlass muss erneut vor Websites mit angeblich kostenlosen Gedichten gewarnt werden. Besonders auffällig und verdächtig sind perfiderweise Websites, die bereits auf der Startseite betonen, dass die Gedichte dort »100 % KOSTENLOS« seien.

Namentlich betrifft dies Angebote wie z. B. www.gedichteonkel.com oder www.gedichteservice.com, die von der in Dubai ansässigen Firma Web Content FZE betrieben werden.

Sämtliche Links auf diesen Websites führen nicht auf Gedichte, sondern auf ein Programm namens gedichte.exe. Hierbei handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Virus oder ein Dialer-Programm, das den betroffenen Computer schädigt. Das Programm sollte auf keinen Fall heruntergeladen und ausgeführt werden. Mit frei erfundenen Logos wird dreist behauptet, das Programm diene dazu, »die Vorlagen vor unerlaubten Zugriffen von falschen Suchmaschinen oder Seiten die unsere Inhalte böswillig kopieren« zu schützen.

Insbesondere bei Nutzern, die sich nachwievor mit einem Modem ins Netz einwählen, besteht die Gefahr, dass dieses in betrügerischer Absicht auf eine kostenpflichtige Einwahlnummer umgestellt wird. Für die erwähnten Websites wird aktuell mit Google-Anzeigen geworben.

Virenscanner erkennen in der Regel solche Dialerprogramme. Daher ist unbedingt zum Einsatz eines Virenschutzprogrammes zu raten.

Nie sollte man unbekannte Programme von dubiosen Websites herunterladen und ausführen.

Beitrag vom 4. März 2008 | Rubrik: Literatur online, Notizen

Abzocker-Website: Wenn ein Goethe-Gedicht plötzlich 60 Euro kostet

Abgezockt auf www.gedichte-datenbank.deDaniela K.* kann es nicht fassen. Für den Geburtstag eines Freundes suchte sie im Internet nach einem passenden Gedicht. Unter anderem stieß sie auf das Angebot www.gedichte-datenbank.de, in dem laut Anbieter über 2.000 Gedichte verzeichnet sind. Diese sind »Nur noch 1 Klick entfernt«. Zuvor musste Daniela lediglich ihre Adresse eingeben. Das kam ihr zwar merkwürdig vor, doch sie dachte sich nicht viel dabei. Leider erwiesen sich die Gedichte, die sie im Angebot fand, als nicht sonderlich originell. Fast alle hatte sie bereits zuvor auch schon beim Projekt Gutenberg gefunden, bei dem sie ihre Adresse nicht hinterlassen musste.

Die Überraschung kam einige Tage später per Post: Die NETContent Ltd. stellte für den Zugang zu der von ihr betriebenen gedichte-datenbank.de exakt 59,95 Euro für einen Halbjahreszugang in Rechnung. Daniela K. schaute nochmals auf der Website nach. Und tatsächlich: Ganz unten auf der Anmeldeseite stand im Kleingedruckten, dass sie per Klick auf den »Zum Gedichte-Archiv«-Link diesen Bedingungen einwilligte. Leider hatte sie bei ihrer Gedicht-Recherche gar nicht so weit nach unten gescrollt.

Beitrag vom 19. Februar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

So erkennen Sie dubiose Literaturagenten, Literaturagenturen und Zuschussverlage

Klingt gut, ist aber alles gelogen: Scheinagentur per PhotoshopDie Tricks, wie dubiose Verlage und Literaturagenten an das Geld gutgläubiger und naiver Autoren kommen wollen, sind raffinierter geworden. Da entpuppt sich beispielsweise der professionell und ganz im Sinne der Autoren agierende Agent plötzlich als Abzocker und vermittelt für den Autor kostenpflichtige Lektoratsaufträge an eine Firma, die mit ihm in Verbindung steht.

Aus aktuellem Anlass haben wir daher ein paar Indizien zusammengestellt, die Sie bei einer Literaturagentur misstrauisch machen sollten. Die gleichen Hinweise gelten auch für dubiose Zuschussverlage.

Um es deutlich zu sagen: Keiner der folgenden Punkte muss bedeuten, dass dahinter ein Betrüger steckt, der nur Ihr Geld will – jedoch ist erhöhte Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall gilt: Finger weg!