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Beitrag vom 22. April 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Literaturagentur von Werneke: seriös oder nicht?

Literaturagentur von WernekeGesucht wird der Literaturagent Friedr. Wilh. von Werneke. Der Mann mit den abgekürzten Vornamen betreibt scheinbar eine Literaturagentur in Berlin, und es existieren nachweislich eMails, die seinen Namen tragen. Es gibt sogar eine Homepage, auf der er um Autoren wirbt. Nur: das Büro in Berlin entpuppt sich bei näherem Hinsehen lediglich als gemieteter Briefkasten und fragt man bei einigen kleineren und größeren Verlagen nach, so ist dort ein Literaturagent mit Namen Werneke nicht bekannt.

Tatsächlich häufen sich in unserer Redaktion in letzter Zeit die Nachfragen besorgter Autoren nach der Seriosität der Literaturagentur Friedr. Wilh. von Werneke. Erst unlängst hatten wir eine Liste mit möglichen Kennzeichen unseriöser Agenturen veröffentlicht, und die adelige Berliner Agentur scheint diese Negativpunkte fast vollständig zu erfüllen. Freilich: diese Kennzeichen müssen nicht automatisch auf unseriöse Literaturagenten schließen lassen, allerdings ist erhöhte Vorsicht geboten!

Doch im Falle Werneke sind es nicht nur diese Negativpunkte, sondern eine ganze Reihe weiterer Indizien, die darauf schließen lassen, dass es dem Adelsmann lediglich darum geht, indirekt Geld von Autoren abzukassieren und man daher mit Herrn von Werneke – so er überhaupt existiert – besser keinen Kontakt aufnehmen sollte.

In der Tat sind die Parallelen zum Fall »Lindbergh & Well« bzw. Rodja Smolny mehr als deutlich. Ein kritischer Bericht des NDR beendete im Herbst 2007 die dubiosen Aktivitäten der deutschen Niederlassung der angeblich aus Schweden stammenden Literaturagentur (siehe auch weiterführende Links am Ende des Artikels).

Auch Werneke gibt zunächst vor, im Sinne der Autoren fair und kostenfrei zu vermitteln. Doch in allen uns bekannt gewordenen Fällen versucht er, den Interessenten vor der Vermittlung eine Lektorierung des Manuskripts auf Kosten des Autors als unabdingbar und branchenüblich zu verkaufen – interessanterweise beim gleichen Dienstleister wie seinerzeit der Literaturagent Rodja Smolny von Lindbergh & Well. Weigert sich ein Autor für diese Dienste zu zahlen oder hält er sie für überflüssig, so wird Werneke gerne mal pampig und wirft dem Autor Unprofessionalität vor. In der Regel geht es hier um den nicht geringen Betrag von knapp 4.000 Euro.

Eine ganze Reihe weiterer Indizien sprechen dafür, dass die Gemeinsamkeiten mit »Lindbergh & Well« alles andere als Zufall sind. So wird beispielsweise auch der Web-Auftritt Wernekes in Dänemark gehostet, und zur Pflege der Seiten wird das gleich System wie seinerzeit bei Lindbergh & Well eingesetzt.

Ansonsten bleibt Friedr. Wilh. von Werneke ein Phantom. Auf der Website der Agentur findet sich weder ein Foto des Inhabers, noch seine Vita und erst recht keine Referenzen. Eine Google-Suche liefert nur offenbar von der Agentur selbst erstellte Pressemitteilungen, in denen sich Werneke quasi selbst interviewt und seine Erfolge preist. Auch Rodja Smolny bewarb sich seinerzeit auf die gleiche Weise selbst.

Hinweise zur Literaturagentur von Werneke gesucht

Sollten Sie bereits Kontakt zur Literaturagentur Friedr. Wilh. von Werneke aufgenommen haben oder womöglich sogar einen Vertrag mit ihm unterzeichnet haben, so freuen wir uns über Ihre sachdienlichen Hinweise, die natürlich vertraulich behandelt werden. Schicken Sie uns einfach eine Mail an redaktion(at)literaturcafe.de.

Selbstverständlich wären wir erleichtert, wenn alle Belege und Indizien nur fälschlicherweise in die Richtung »Bauernfägerei« zeigen würden und wir demnächst Entwarnung geben und Herrn Werneke in höchsten Tönen loben könnten.

Allein uns fehlt der Glaube.

86 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Nicole schrieb am 22. April 2008 um 18:27 Uhr

    Das ist alles schön und gut und die Hinweise hilfreich, doch was sagt eine Software, die zur Erstellung einer Website genutzt wird, über die Glaubwürdigkeit des Inhalts aus??

  2. Eddie schrieb am 22. April 2008 um 19:48 Uhr

    @Nicole: Na, das sich jeder in fünf Minuten so eine Website basteln kann. Und der Inhalt bei von Wernike ist doch das, was allgemein bei allen Literaturagenturen zu lesen ist. Ein wenig Recherche, bevor man sein Manuskript an “obskure” Adressen schickt, sollte Pflicht sein. Aber heutzutage ist es ja so leicht, per Klick seinen Anhang in fremde Hände zu geben. Und Geld hat auch “jeder” reichlich in der Tasche, der unbedingt ein Buch gedruckt sehen will. Kein Wunder also, das immer wieder Abzocker auftauchen.

  3. Redaktion schrieb am 22. April 2008 um 22:19 Uhr

    @Nicole: Das mag zugegeben im Artikel etwas allgemein ausgedrückt sein.

    Gemeint ist nicht eine Software wie Dreamweaver oder Frontpage, mit der sich HTML-Seiten erstellen lassen, sondern ein sogenanntes Content-Management-System (CMS), mit dem man eine Website auch ohne HMTL-Kenntnisse pflegen und aktualisieren kann.

    Sowohl Lindbergh & Well als auch Werneke setzten bzw. setzen hier das gleiche und eher weniger bekannte »CMSimple« ein, das bei weitem nicht so verbreitet ist wie Typo3 oder WordPress. Auch Rodja Smolny setzte dieses System für viele seiner Websites ein. Daher fällt es schwer, hier an einen Zufall zu glauben.

  4. R. Daniel Roth schrieb am 10. Mai 2008 um 17:44 Uhr

    Hallo,

    ich habe bei von Wernecke nach gefragt, ob ich mein Manuskript schicken darf und es wurde Interesse signalisiert. Sicherheitshalber habe ich aber erstmal im Internet über eine etwaige Seriosität nachgeforscht und bin auf diese Website gestoßen. Jetzt ist meine Verwirrung natürlich groß, denn das klingt nicht sehr gut, was ich hier über Mutmassungen bezüglich von Wernecke lese.
    Ich sollte wohl Abstand davon nehmen, mein Manuskript dorthin zu schicken??
    Was kann mir in diesem Stadium überhaupt für Schaden entstehen?

    Freue mich über eine Rückmeldung!

    Daniel

  5. Thomas Deuner schrieb am 13. Mai 2008 um 10:29 Uhr

    Leute, nochmal ganz deutlich: Werneke hat mit einer Literaturagentur nichts zu tun. Man darf sich in keiner Weise auch nur ansatzweise Hoffnungen auf eine seriöse Vermittlung machen. Hier geht es einzig und allein darum, durch ein kostenpflichtiges Lektorat von den Leuten Kohle zu bekommen.

    Daniel, wenn du nicht zahlst, geht nichts kaputt. Du hast höchstens Ärger und etwas Ungewissheit, was mit deinem Manuskript in solch dubiosen Händen passiert. Aber wahrscheinlich nichts.

    Aber du darfst dir auch nicht nur ansatzweise Hoffnung machen, dass du über Werneke an einen seriösen Verlag vermittelt wirst. Dazu wurde die “Literaturagentur Werneke” nicht erfunden.

  6. Edgar Kobi schrieb am 14. Mai 2008 um 10:26 Uhr

    Thomas Deuner hat auch nach meinen persönlichen Erfahrungen mit der Agentur Werneke ganz Recht.
    v. Werneke reagiert sofort auf eine Manuskriptzusendung mit einer für den Autor scheinbar positiven Nachricht und sendet ihm per email ein unverfängliches Vertragsangebot zu, das ich fast wörtlich unter http://www.federkiel2000.de/literaturagenturen wiedergefunden habe. Über ein den Autor verpflichtendes Lektorat steht im Vertrag direkt erst einmal nichts drin.
    Dieses wird im Anschreiben zu einem stolzen, angeblich bran-chenüblichen Preis von 8,- je Normseite von 1.650 Zeichen vorgelegt.
    Ich verzichtete auf dieses Angebot, woraufhin ich von Herrn v. Werneke eine ziemlich arrogant formulierte email erhielt, die für mich Anlass war, weitere Geschäftsverbindungen abzubrechen.Das Büro des “Herrn” ist zwar laufend besetzt, am Telefon erscheint er selbst wegen angeblicher Besprechungen aber nie.
    Edgar Kobi

  7. R. Daniel Roth schrieb am 16. Mai 2008 um 16:33 Uhr

    Ja, so wird es wohl sein. Danke Thomas für Deine Antwort! Ich laß es dann lieber. Ich muß mir keinen vermeidbaren Arger einhandeln. Jetzt frage ich aber doch noch mal nach, ob mir jemand vielleicht eine seriöse Agentur nennen kann, die die Nase nicht so weit oben hat (oder so überlastet ist), dass sie gar keine Manuskripte mehr annimmt???Würde mich über einen kleinen Tip(p) freuen! Geb auch gern einen weiter, wenns ansteht.

  8. Pjotr schrieb am 17. Mai 2008 um 13:50 Uhr

    Ich habe folgende Erfahrung mit Werneke gemacht: Nach Einsendung meines Manuskripts erhielt ich einen Vertrag mit der Bitte um Unterschrift, dem im Anschreiben der Hinweis hinzugefügt war, dass der Abschluss eines Lektoratsvertrags auf meine Kosten zu einem Preis von 8 Euro pro Seite des Manuskripts notwenig sei. Die Vermittlung dieses Vertrages würde Werneke kostenlos übernehmen.

    Ich habe den Abschluss des Vertrages abgelehnt und um Rücksendung des Manuskripts gebeten.

  9. Anton Brunner schrieb am 7. Juni 2008 um 12:48 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Leider habe ich Ihre Webseite zu spät gefunden.
    Als Neuling in der Branche fiel ich natürlich glatt auf Herrn von Wernecke herein. Ich habe mein Buch schon bei ihm gegen Rechnung lektorieren lassen und auch schon einen Vertrag über ein Jahr abgeschlossen.
    Wie komm ich da wieder rauß???
    Wenn mir jemand dafür einen Tipp geben könnte wäre ich höchst dankbar.
    Toni B.

  10. Stephanie Posselt schrieb am 8. Juni 2008 um 13:20 Uhr

    Ihr Lieben,
    auch ich gehöre zu den “Auserwählten” des Mannes mit dem wahrscheinlich erkauften Adelstitel. Gestern lag ein Agenturvertrag in meinem Postfach, den ich nur unterschreiben muss, um…..ja, was? Um abgelinkt zu werden, das vermute ich zu einhundert Prozent.
    Mir ist nämlich neben den ganzen zuvor geäusserten Vermutungen folgendes aufgefallen: Auf mein Manuskriptangebot hin bekam ich per E-Mail eine Eingangsbestätigung, versendet am Donnerstag dem 22.Mai 2008 um 9.59 Uhr. Na, habe ich mir gedacht, der ist aber fleissig. Der arbeitet sogar Feiertags. Gleichzeitig erschien mir die Eingangsbestätigung standartisiert, da auf bestimmte Dinge meines Anschreibens gar nicht reagiert wurde.
    Genau wie versprochen, bekam ich tatsächlich exakt eine Woche später den Agenturvertrag, ausgestellt am 30.Mai. Wir können also davon ausgehen, dass es sich bei der Korrespondenz, die jener adelstitelige Mensch betreibt, um reine Softwarearbeit handelt, die von einem Rechner standardmässig abgearbeitet wird. Ganz besonders, wenn wir darüber nachdenken, wie dieser Agent es schafft, etliche Manuskripte in genau einer Woche zu “prüfen”.
    Beim Durchlesen dieses Vertrages und des dazugehörigen Anschreibens hatte ich den Verdachte, dass es wahrscheinlich nur um das Verkaufen eines Lektorats geht, an dem dieser dubiose Agent irgendwie verdient. Gleichzeitig war ich natürlich überstolz, meinen ersten Agenturvertrag auf dem Tisch zu haben. Ich nahm mir vor, per Telefon oder E-Mail ein paar Dinge nachzufragen, bevor ich unterschreiben würde. Zuvor jedoch, würde ich ihn googeln. Und siehe da, Telefonat und E-Mail kann ich mir offenbar sparen.
    Es ist erstaunlich und enttäuschend, was manche Menschen sich so alles einfallen lassen, um an der Hingabe, Leidenschaft und Liebe anderer für eine Sache zu verdienen.
    Ich vermute, Herr Friedr. Wilh. von Wernecke ist ein abgezockter Geschäftsmann, den unsere Manuskripte, unsere Arbeit und Bemühungen einen echten Schreissdreck interessieren.
    Meine Antwort auf sein Angebot wird die Empfehlung dieses Beitrags sein. Und, Herr von Wernecke, hiermit fordere ich Sie auf, mein Manuskriptangebot als Zurückgezogen anzusehen und versage Ihnen jeglichen weiteren Umgang damit.

    @ Anton Brunner: Vielleicht konsultierst du am besten einen Anwalt. Die Sache erscheint mir nicht gerade unernst.

    AN ALLE: Damit nicht noch mehr von uns Schreiberlingen in diese miese Falle tappsen, fände ich es gut, in allen Blogs und Pages über diese dubiose Literaturagentur zu informieren.

  11. Olaf Ludmann schrieb am 8. Juni 2008 um 17:05 Uhr

    Hallo,
    auch ich habe vor einiger Zeit eine E-Mail an Herrn von Wernecke geschrieben, ohne Ms-Anhang. Also eine reine Anfrage. Ich meine, dies sollte man als Autor immer so handhaben. Die erste Antwort auf eine solche Anfrage verrät nämlich viel über den Verlag oder die Agentur.
    In der Mail teilte ich ihm unteranderem mit, daß ich bisher und auch weiterhin nicht mit Zuschußverlagen oder -agenturen zusammenarbeite. Zudem bemerkte ich, daß ich davon ausgehe, daß seine Agentur eine seriöse Agentur ist.
    Seine Antwort war eindeutig: Schweigen. Bis heute erhielt ich keine Antwort. Ich denke, das sagt einiges über diese Agentur aus.

  12. Sabrina schrieb am 19. Juni 2008 um 16:34 Uhr

    Schön, dass ich diese Site gefunden habe.
    Letzte Woche fand ich im Internet die Page des F.W.v. Wernecke

    Genau wie meine Kollegen und Kolleginnen hier im Forum habe ich von Herrn v.W. eine Mail erhalten …. blabla, interessiert, Lektorat 8,- die Seite.
    Habe sofort (oder auch zu Spät…) Lunte gerochen und angerufen.
    Herr W. ist in einem Meeting und ruft zurück.
    (bin wütend und habe vor, den Herren zu ärgern)
    Habe der Dame am Telefon gesagt, dass ich im Internet Lektorate gefunden habe, deren Preis zwischen 2,45 und 3,50 die Seite liegt und mit diesen zusammenarbeiten möchte. Im Agenturvertrag stehe ja nicht mit welchem Lektor ich zusammenarbeiten muss, daher werde ich den Vertrag natürlich annehmen, aber das Lektorat suche ich mir selber aus (im Anschreiben steht, dass SOFORT nach Lektorierung mit der Vermittlung begonnen wird).
    Tja, ich werde natürlich nix unterschreiben, gönne mir jedoch den Spaß diesem Herren die Zeit zu stehlen. Stell mich einfach doof und lass ihn auflaufen.
    Abgesehen davon werde ich alle Leute die ich kenne bitten, diese Agentur mit “Saudämlichen” Gedichten und Geschichten (dadaismus?) zu bombadieren. Da hat er aber dann zu tun…

    Wer mitmachen möchte, tut Euch keinen Zwang an…

  13. Anke Müller de Rot schrieb am 22. Juni 2008 um 14:48 Uhr

    Ich bin sehr erschrocken, denn auch ich habe Herrn v. Werneke per e-Mail mein Manuskript geschickt. Auf die positive Reaktion war ich natürlich recht stolz. Gott sei Dank habe ich einen Sohn in Berlin -Übersetzer- den ich vor der Unterschrift des Vertrages konsultierte und der mir sofort diese Seite mailte. Sonst wäre ich wohl auch gnadenlos hereingefallen! Doch was passiert jetzt mit meinem Manuskript? Kann er damit “Schindluder” treiben?
    Anke Müller de Rot

  14. Peter L. schrieb am 1. Juli 2008 um 15:48 Uhr

    Nachdem ich den Vertrag mit Herrn v. W, unterschrieben hatte, erhielt ich innerhalb 1 Woche eine definitive Lektoratsrechnung in saftiger Höhe. Ich mailte dem Lektorat, ich habe das nicht beauftragt und auch keine Vollmacht erteilt, eine Vermittlung sei kein Auftrag. Prompt mailte man mir pampig zurück, das hätte ich missverstanden es habe sich lediglich um ein Hernn v. W. übermitteltes Angebot gehandelt, die Rechnung ist gelöscht. Herr v. W. mailte mir ebenfalls, dass er mit solchen Leuten wie mir, einem, der nur zoffen wolle, keine Geschäftskontakte haben wolle. Vertrag beendet.ATAGY

  15. Renate Kohns schrieb am 3. Juli 2008 um 15:28 Uhr

    Gott sei Dank, bin ich am Sonntag eher aus Zufall ins Literaturcafe geraten. Denn auch ich habe mit diesem Werneke vor gut einer Woche per Mail Kontakt aufgenommen und mein Manu im Anhang geschickt. Das Gleiche wie vielen Autoren vor mir bekam ich acht Tage später, Freitags, 2 Vertragsvorlagen und ein überschwängliches Schreiben . . . sehe große Aussichten auf Erfolg Ihres Romans. . . Und dann kam der untere Abschnitt von wegen Lektorat . . . 8 Euro pro Seite . . . zwecks besserer Vermittlung . . .Das machte mich höllisch stutzig. Hallo, hat nicht jeder Verlag sein Lektorat? Denn ein Manu ist immer ein Rohdiamant, der seinen Schliff vom Lektor des Verlages bekommt. Also bin ich Sonntags ins Internet. Gott sei Dank. Habe sofort dem Herrn eine Mail geschrieben, dass ich unter diesen Umständen den Vertrag nicht unterschreibe. Prompt kam am Dienstag eine freche Mail von Werneke. Mein Manu wäre voll Fehler, aber anscheinend hätte ich es nicht nötig, lektorieren zu lassen . . . Sogar ein Günther Grass liesse lektorieren bevor sein Manu an den Verlag ging, und noch mehr solche Nettigkeiten. Was der Herr von Werneke nicht wissen kann, ich bin Journalistin und mache in meiner Schreibe selten Fehler und kenne mich ausserdem ein wenig aus, habe bereits ein Buch veröffentllicht. An dieser Stelle dringende Warnung an alle: Finger weg von der Literaturagentur eines
    Herrn von Werneke.

  16. Rolf Thum schrieb am 14. Juli 2008 um 08:30 Uhr

    Hallo, ja, so kann man angehen. Auch mir flatterte gleich ein Vertrag ins Haus und auch in meinem Vertrag stand unter Abs. 4 der Hinweis, dass die Agentur das Lektorat vermittelt. Im Anschreiben steht dann etwas von den “üblichen 8 Euro pro Normseite”. Kurz habe ich dann überschlagen, was mich die Sache kosten würde – rund 4.000 Euro für mein Manuskript. Nun bin ich lange genug im Geschäft und nebenher auch ein wenig als Verleger tätig, um zu wissen, dass a) dieser Preis völlig überzogen ist und b) jeder größere Verlag sein eigenes Lektorat hat (bei erfolgreicher Vermittlung also sowieso nochmals lektoriert wird) und c) natürlich keine Garantie für die Vermittlung gegeben werden kann (auch seriöse Agenturen geben diese nicht) und somit die 4.000 Euro vermutlich in den Sand gesetzt sind. Ich wollte nun diesen Herrn heute anrufen und fragen, wie ernst er das mit der zwangsweisen Lektoratsvermittlung meine, spare mir aber dies, werde ihm lediglich per E-Mail eine entsprechende Antwort schicken. Im Übrigen: Mein Manuskript war bereits von zwei Personen begutachtet und lektoriert worden (inhaltlich sowie auf Schreibfehler) und das derart professionell, dass ich mich nicht scheuen würde das Werk sofort im eigenen Verlag zu veröffentlichen – mit den 4.000 Euro könnte man eine große Menge Bücher drucken lassen, wenn man wollte :-)! (Fremdveröffentlichung ziehe ich allerdings vor).
    Auf eine Frage hier im Forum: Anstellen kann die Agentur mit eingesandten Manuskripten nichts; würde sie es ohne Vertrag tun, könnte der Autor auf Schadenersatz klagen.
    Übrigens kam ich auf v. Werneke über die Web-Seite http://www.petralit.de/html/body_literaturagenturen_belletristi.html; dort wird Friedr. Wilh. von Werneke inzwischen nicht mehr aufgeführt – auch das sicher ein Hinweis, dass mit der Agentur etwas nicht stimmt.
    Danke allen, die in diesem Forum Ihre Erfahrungen und Meinungen niedergeschrieben haben. Ich gebe diese auch gern an mir bekannte Autoren weiter. Der mir zugesandte Vertrag kommt in meine Kuriositätensammlung!

  17. Rolf Thum schrieb am 16. Juli 2008 um 08:17 Uhr

    Ergänzung zu meinem Kommentar vom 14. Juli:
    Bestätige die Erfahrung von Renate Kohn, 3. Juli; auf ein E-Mail von mir, in dem ich vom Vertrag Abstand genommen habe, kam prompt eine Antwort, ebenfalls per E-Mail, mit gleichem Tenor wie an Frau Kohn sowie dem Hinweis auf Günther Grass.
    Richtig stellen möchte ich noch, dass die Agentur v. Werneke nicht auf den Seiten von http://www.petralit.de gelistet war; hier lag meinerseits eine Verwechslung vor. Die Betreiberin dieser (sehr guten!) Web-Seite teilte mir inzwischen mit, dass sie besagte Agentur nicht aufgeführt habe, da sie von vorn herein Bedenken bezüglich deren Seriosität hatte.

  18. Nina schrieb am 19. Juli 2008 um 19:13 Uhr

    Hallo!

    Ich muss sagen, dass ich (leider) erst jetzt auf diese Seite gestoßen bin. Okay, zu spät ist es noch nicht und darüber bin ich auch sichtlich froh! Auch ich war zu voreilig und habe mein Manuskript per Mail an F. W. von Werneke gesandt und heute kam (per Post) eine Antwort, wie ich sie hier schon des Öfteren gelesen habe. Und auch ich war mehr als erfreut über die positive Entwicklung, aber dennoch habe ich zunächst einige Recherchen über diese Agentur betrieben und dann erfahren, dass sie nicht so seriös ist, wie sie tut bzw. die Internetpräsenz vorgibt.
    Die Vertretungsvertäge liegen neben mir, natürlich nicht von mir unterzeichnet und ich werde sie bestimmt nicht zurückschicken. Es ist also noch nicht zu spät um abzutreten und eine klare Absage zu erteilen. Ich hoffe wirklich, dass mein Manuskript nicht missbraucht werden kann, da ich es im Anhang mitgesandt hatte, denn dort stecken nicht nur Jahre an Arbeit und Schweiß drin, sondern auch mein Herzblut und das soll nicht umsonst gewesen sein bzw. aufgrund einer solchen Agentur zunichte gemacht werden.
    Vielen Dank für die Aufklärung über diese Agentur, wenn ich könnte, würde ich euch alle auf einen Kaffee einladen – aber so verbleibe ich einfach mit herzlichen Dankesworten und wünsche allen Autoren/Autorinnen viel Erfolg bei der Suche bzw. mit einem Verlag. Ich werde jetzt wohl den direkten Weg über einen Verlag nehmen.

    Liebe Grüße,

    Nina

  19. Klaus schrieb am 28. Juli 2008 um 18:55 Uhr

    Da bin ich ja schön reingefallen. Ich habe die Agentur durch Zufall im Internet gefunden und per e-mail zwei Arbeiten zugesandt. Bald darauf erhielt ich die Nachricht, dass eines meiner eingesandten Manuskripte für eine Veröffentlichung geeignet sei. Ich wurde gleichzeitig gebeten, einen Vertretungsvertrag zu unterzeichnen, was ich getan habe. Kurz darauf erhielt ich eine Lektoratsrechnung über 2088,00 Euro, die ich leider bezahlt habe. Wie sich herausstelt, wahrscheinlich rausgeschmissenes Geld. Ich hätte es besser wissen müssen, denn dass ich meine Arbeit selbst lektorieren lassen muss, bevor sie einem Verlag angeboten wird, kam mir schon was seltsam vor. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen und die Hoffnung stirbt zuletzt. Ist schon traurig. Einerseits hagelt es von den Verlagen Absagen mit fadenscheinigen Argumenten (“passt nicht ins Programm und so”), andererseits wirst du auch noch abgezockt. Na ja, wieder was gelernt. Das Geld kann ich wohl abschreiben und meine Hoffnungen wohl auch.
    Übrigens, die Lektorats-Rechnung kam von der Lektoren.ch GmbH, Bahnhofstraße 27, CH 6301 Zug. Schweiz, auch das hätte mich stutzig machen sollen.

  20. Nina schrieb am 28. Juli 2008 um 20:10 Uhr

    @ Klaus:

    Ich hätte es auch beinahe zu spät erfahren und wollte die Vertretungsverträge schon unterschrieben per FAX (!) zurückschicken, doch eine kleine Stimme hat mir dann geraten erst mal ein paar Lektorenpreise online zu recherchieren und darüber bin ich dann gott sei Dank auf diese Diskussion gelangt.

    Hat sich die Agentur denn nochmal mit dir in Verbindung gesetzt? Ich meine, nachdem das Manuskript von dir lektoriert wurde und die Rechnung beglichen wurde? Wurde dir ein Exemplar zur Verfügung gestellt oder wenigstens der nähere Ablauf besprochen?

    LG

  21. Rolf Thum schrieb am 29. Juli 2008 um 11:32 Uhr

    Auch nochmals @ Klaus
    Die Frage von Nina halte ich für sehr wichtig: Konnte die Agentur nachweisen, was das Lektorat mit dem Manuskript angestellt hat? Jeder Verlag und jedes Lektorat sendet das korrigierte Manuskript an den Autor zurück, denn der Autor hat ein Recht darauf zu erfahren, ob und was das Lektorat verändert hat. Mitunter treten ja auch Missverständnisse auf und die Änderungen entstellen einen Text, so dass der Autor damit nicht einverstanden ist. Vielmehr noch: Kein seriöser Lektor arbeitet “auf’s gerade Wohl”, d.h. ohne mit dem Autor in Kontakt zu treten, und ändert Passagen oder Sätze selbstherrlich. Wenn er es doch tut, ist das m.E. nicht nur Abzockerei sondern auch möglicherweise ein Verstoss gegen das Urheberrecht. Vermutlich wird aber hier allenfalls ein Korrekturlesen erfolgt sein. Doch auch dessen Ergebnisse müssen auf einer Korrekturfahne nachgewiesen werden. Wenn die Agentur bzw. das Lektorat diese Korrekturfahne nicht nachweisen kann, müsste die Gebühr eigentlich wieder zurückerstattet werden, d.h., es bestünde die Möglichkeit, diese – wegen nicht erbrachter Leistung – einzuklagen. Wäre also interessant zu erfahren, welche Erfahrungen nach Begleichung der Lektoratsrechnung erfolgt sind.
    Grüße, R.Th.

  22. Peter L. schrieb am 30. Juli 2008 um 15:10 Uhr

    Lektoratsrechnung bezahlt? und dann?
    Zur letzten Frage von Rolf Thum:
    IN DER BAHNHOFSSTR . 27 in ZUG (CH) GIBT ES DIESE FIRMA NICHT!
    Das behauptet wenigstens die die dortige Post. Ich erhielt so 2 Briefe zurück. GotT sei Dank hatte ich aber die identischen Inhalte bewusst sicherheitshalber zusätzlich gemailt und erhielt so per mail die Auskunft, es handle sich nicht um eine Rechnung, sondern nur um ein Angebot, ich müsse also nicht bezahlen, wenn ich das Angebot ablehne. Das tat ich denn auch und hörte dann nichts mehr, weder von W., noch von der Lektoren.ch

  23. Kurt Myltz schrieb am 9. August 2008 um 10:09 Uhr

    Auch ich gehöre zu den fast Reingefallenen. Als ich ihn bat, den Absatz betreffend Lektorat zu streichen, da mein Manuskript bereits von einer professionellen Lektorin überarbeitet sei, bekam ich folgendes Mail:

    Sie haben sich bei mir beworben und nicht umgekehrt. Wenn Ihnen das nicht gefällt, lassen Sie es einfach. Allerdings sei mir eine Bemerkung noch gestattet: Das das Manuskript lektoriert wurde, merkt man nicht. Und es hat ganz bestimmt niemand bearbeitet, der häufiger für die großen Publikumsverlage arbeitet und deren Anforderungen kennt. In dieser Profiliga spielen nämlich nur eine handvoll Lektoren. Aber deren Arbeit führt dann auch zum Erfolg.
    Also, die Spielregeln werden vom Markt gemacht und nicht von den Autoren.

    Vielleicht hätte von Werneke seine Antwort besser vor dem Absenden lektorieren lassen.

    Ich kann mich meinen VorschreiberInnen nur anschliessen. Hände weg von Friedrich Wilhelm.

  24. Renate Kohns schrieb am 9. August 2008 um 17:35 Uhr

    Ich habe mich bereits am 3. Juli zu meinen eigenen Erfahrungen mit der Agentur von Werneke geäußert. Es wundert mich, dass trotz dieser aufgedeckten Missstände es nicht möglich ist, dem “feinen” Herrn das Handwerk zu legen. Oder sind wir gar selber schuld? Wir wollen unser Manuskript anbieten, haben vielleicht schon ein paar Absagen von Verlagen in der Schublade und greifen dann prompt auf diese Angebote zu. So wie wir selbstkritisch unser Manuskript überarbeiten, so sollen wir jedes Angebot überprüfen. Das habe ich nun aus dem Literaturcafe gelernt. Ich bin heute noch dankbar, dass mich der Zufall dorthin geführt hat. Jetzt bin ich jeden Tag dort zu Besuch.

  25. Doris Taskesen schrieb am 12. August 2008 um 23:07 Uhr

    ich hatte mich ebenfalls bei der Agentur von Werneke beworben und dieses Einheitsvertragsangebot bekommen. Meine schlaue Tochter schickte mich zum Nachforschen, Gott sei Dank! Da ich absoluter Neuling bin, hörte sich das Angebot für mich im ersten Moment fair an. Die Sache mit dem Lektorat konnte ich erstmal nicht einschätzen, aber das hat sich nun glücklicherweise erledigt, denn ich habe den Vertrag noch nicht unterschrieben. Vielen Dank!

  26. Katie schrieb am 14. August 2008 um 12:56 Uhr

    Hallo,
    vielen, vielen Dank an alle in diesem Forum… Auf meiner Suche nach einem Literaturagenten bin ich auch prompt auf Herrn Werneke gestoßen und habe ihm – dummerweise – mein Manuskript im Anhang verschickt…
    Was bedeutet das nun für mich? Habe natürlich nichts unterschrieben, werde ich auch sicher nicht! Aber was kann er mit meinem Manuskript machen???
    Kann mir hier jemand Auskunft geben, bitte…
    Gruß Katie

  27. Redaktion schrieb am 14. August 2008 um 18:33 Uhr

    Hinweis: An dieser Stelle wurden zwei Kommentare des Nutzers »Klaus« abgegeben, der sich nach seinem obigen ersten Kommentar nun sehr lobend über die Qualität des Lektorats geäußert hat.

    Wir haben diese nicht veröffentlicht und uns umgehend mit Klaus in Verbindung gesetzt und um einen differenzierten Kommentar gebeten, da die Qualität des Lektorats nichts an der Tatsache ändert, dass Werneke im großen Stil daran gelegen ist, den Autoren eine Dienstleistung zu verkaufen, die Aufgabe der Verlage ist und für die Autoren nicht zahlen sollten.

    Uns liegen neben den obigen Kommentaren Dutzende von Rückmeldungen von Autoren vor, die von Werneke zu einem solchen Lektorat überredet werden sollten. Da glücklicherweise die meisten der Autoren dies erkannten, versucht Werneke derzeit, den Druck auf potenzielle »Opfer« zu erhöhen.

    Wie schon von Peter L. berichtet, verschickt Werneke bereits nach Eingang der Manuskripte Dokumente, die wie eine Rechnung des Lektorats aussehen, es jedoch formal nicht sind. Werneke baut darauf, dass die Autoren aus Unsicherheit den dort genannten Betrag bezahlen. Bezahlen Sie solche »Rechnungen« nicht!

    Da Werneke hier mitliest, verwundert es nicht, dass er Klaus in seinem Sinne instrumentalisiert und den Text selbstverständlich vorbildlich lektoriert. Nichts würde mehr von der eigentlichen Tatsache ablenken, als eine positive Nutzermeinung über das Lektorat. Obwohl sich Klaus auf unsere Rückfrage hin nicht gemeldet hat, gibt es jedoch keine Belege und Hinweise dafür, dass Klaus womöglich Werneke selbst ist. Wir bitten den Nutzer Klaus, sich bei der Redaktion zu melden.

    Es sei hier nochmals deutlich davor gewarnt, sich von einer Literaturagentur kostenpflichtige Dienstleistungen andrehen zu lassen, egal wie glaubhaft und »branchenüblich« dies begründet wird – und egal, wie gut diese ausgeführt werden.

    Seriöse Agenten arbeiten ausschließlich auf Erfolgs- und Provisionsbasis und verlangen keine Geld vom Autor, bevor dieser nicht selbst welches von einem vermittelten seriösen Verlag als Honorar erhalten hat.

  28. Klaus schrieb am 14. August 2008 um 19:17 Uhr

    Hallo, hier ist nochmal Klaus. Also der Herrr Werneke bin ich nicht, das steht schon mal fest. Was meine Instrumentalisierung durch ihn betrifft, so kann das vom zeitlichen Ablauf nicht stimmen. Meine erste Meldung im Forum stammt vom 28. Juli. Am gleichen Tag setzte ich mich mit “Lektoren.ch” in Verbindung, wo mir ein Urs Erler mir unverzüglich mitteilte, dass mein Manuskript in Arbeit sei, es wegen eines Umzuges jedoch zu leichten Verzögerungen komme. Zu diesem Zeitpunkt war also mein Manuskript schon bei “Lektoren.ch”. Auf eine Nachfrage vom 12. August erhielt ich postwendend die e-mail von Herrn Werneke mit den bereits genannten Anhängen. Diese datieren vom 11. August. Ich habe für eine Lektorierung bezahlt und diese bekommen, auch wenn ich, wie Ihr alle, der Meinung bin, dass das eigentlich eine Aufgabe der Verlage sein müsste, sofern die die Arbeit annehmen. Bisher habe ich von denen aber nur Absagen erhalten, das Angebot der Literaturagentur erschien mir daher verlockend. Und bisher hat ja alles funktioniert. Wenn die Agentur mich jetzt nicht vermittelt, ist das mein Pech, aber ich habe daheim wenigstens einen fertig lektorierten Text. Im übrigen habe ich bereits drei Romane auf eigene Kosten beim R. G. Fischer-Verlag editiert.

  29. Lena schrieb am 14. August 2008 um 20:21 Uhr

    Also so wie du das schreibst, Klaus, hat man fast den Eindruck, Werneke ist eine Erfindung eines Lektorats, um sich für gutes Geld ein paar Aufträge zu verschaffen. Eigentlich gar keine schlechte Idee *gg*.
    Der lektorierte Text wird dich einem richtigen Verlag auch nicht nahe bringen. Was haben die denn verbessert? Woher wissen die denn, was ein Verlag will? Haben die das auf neue Rechtschreibung gebracht? Und was ist, wenn ein Verlag noch die alte verwendet? Und umgekehrt. Nur mit der klaren Programmvorstellung eines Verlages kann man doch nur einen Text klar auf eine Veröffentlichung hin lektorieren. Klaus, du hast dreimal Geld an R.G.Fischer bezahlt und nun wohl auch ein drittes mal einfach so… was soll man da sagen? Wird man denn aus Schaden nicht klug? Das hat dich doch auch ziemlich viel gekostet…

  30. Heidrun Bücker schrieb am 14. August 2008 um 22:42 Uhr

    Es geht diesem Herr wohl nur um die Lektorierungskosten. Mein Manuskript war erst gut, laut Aussage von Wernekes, als ich die Lektorenkosten nicht übernehmen wollte, sondern er mir erst einen guten Verlag nennen sollte, war mein Manuskript auf einmal schlecht. Ohne diese Kosten würde er es nicht vermitteln können. Komentar von ihm: Die Lektoren der bekannten Verlage wären nur zum Kaffee kochen und Zimmer buchen zuständig. Für mein Manuskript sollte ich 3500 bezahlen. Ich habe mich bei anderen Lektoren erkundigt, sie wollten für das gleiche Manuskript zwischen 500 – 800 . Der Rest des Geldes wäre für Wenike, nehme ich an, wenn er das Manuskript überhaupt weitergeleitet hätte.

  31. Anna Davis schrieb am 20. August 2008 um 04:05 Uhr

    Ich habe vergangene Woche meinen ersten E-Mail-Kontakt mit Herrn Werneke gehabt. Und obwohl ich von Anfang an verschiedene Dinge doch recht seltsam fand, habe ich versucht diese innere Stimme zu überhören, vielleicht deswegen, weil man sich insgeheim zu sehr darüber freut, endlich einmal die Anerkennung für die Arbeit, die man in sein Buch gesteckt hat, zu bekommen. Dennoch war ich aus verschiedenen Gründen dann doch zu skeptisch. Da ich prinzipiell niemals einen Vertrag mit einer Person abschließen würde, der ich nie im Leben begegnet bin, war für mich klar, auf ein persönliches Treffen zu pochen, was Herrn Werneke wohl nicht in den Kram gepasst hat. Zusätzlich habe ich ihn gefragt, weswegen diese Lektoren so viel mehr verlangen als andere, was er mir nicht plausibel zu erklären vermochte. Außerdem machte es mich stutzig, dass er mir an einem Feiertag früh morgens antwortete (wer in diesem Land arbeitet freiwillig an einem Feiertag??). Des weiteren kam es mir seltsam vor einen Vertrag ohne weiteres verstehen zu können. Es gibt nicht umsonst einen Haufen Anwälte, die sich lediglich auf Vertragsrecht spezialisiert haben. Die Aufmachung des Vertrags war ebenfalls zu schlicht und simpel.
    Zusätzlich ging alles einfach viel zu schnell. Dass jemand innerhalb von einer Woche einen Roman vertreten will, wenn andere Agenturen wochenlange Wartezeiten angeben, erscheint ziemlich unglaubwürdig.
    Auf meine Frage, ob ich ihn in Berlin in seinem Büro aufsuchen kann, habe ich bisher noch keine Antwort erhalten. Doch jetzt weiß ich ja, wie sie ausfallen wird. Pampig und negativ.

    Ich bin wirklich nicht der naive Typ und mir war von Anfang an klar, dass ich einen Vertrag nur dann abschließe, wenn ein Agent mir sympathisch ist, was ich nur durch ein persönliches Treffen entscheiden kann. Doch der Fakt, dass es Menschen gibt, die sich auf eine solche Art bereichern, empfinde ich als derart geschmacklos, dass mir die Worte fehlen – was nicht oft der Fall ist.
    Da ich an der Uni Vertragsrecht hatte, war mir klar, dass ich keinen Vertrag unterschreiben sollte, der nicht von einem Anwalt begutachtet wurde, und dass eine seriöse Agentur in keinem Fall Geld für Leistungen vor erfolgreicher Vermittlung in Rechnung stellt, weil der Agenturvertrag das untersagt.
    Dennoch kann ich verstehen und auch nachvollziehen, dass man sich dennoch dazu verleitet fühlt, es doch zu tun, weil man sich von einer solchen E-Mail so viel verspricht.
    Ich kann nur, wie alle anderen zuvor – außer Klaus – dringend davon abraten einen solchen Vertrag zu unterschreiben und nur ein Wort dieses vermeintlichen Literaturagenten zu glauben. Und vor allem: Auf keinen Fall bezahlen!

  32. Peter L. schrieb am 22. August 2008 um 09:37 Uhr

    Zunächst einmal denke ich, dass es inzwischen genug Kommentare gibt, die ausreichen, um die Situation zutreffend beurteilen zu können. Jeder kann wohl nun selbst entscheiden, wie er sich verhält.
    Objektiv ist nur noch die Anmerkung der Redaktion etwas zu korrigieren, dass W. die Scheinrechnungen unmittelbar nach Erhalt des Manuskriptes per Brief verschickt. Er tut dies unmittelbar (innerhalb weniger als einer Woche) nach Erhalt des unterschriebenen Vertrages. Wohl nur, wer sich einigermaßen juristisch auskennt, oder selbständig ist, erkennt, dass z. B. die Überschrift RECHNUNG fehlt, weiterhin die in Deutschland geforderte Steuernummer, die zur Möglichkeit des evtl. Absetzens beim FA zwingend erforderlich ist.

  33. Monika schrieb am 25. August 2008 um 11:15 Uhr

    Hallo,

    interessant, das alles hier zu lesen – und ich könnte viele der hier bereits veröffentlichten Text Wort für Wort wiederholen. Glücklicherweise stand ich noch mit anderen Agenturen in Kontakt, die einen telefonisch und halt mit persönlicher Note betreuen und beraten und bei meiner Schilderung sofort von jedem weiteren Kontakt abrieten (wie immer er auch in Wirklichkeit heißt). Unten seine letzte E-Mail als Antwort auf meine Weigerung, den Vertrag zu unterschreiben. Was fällt auf: genau derselbe Wortlaut, von dem Nina bereits berichtet hat. Ich kann jedem nur raten, seinen Anwalt einzuschalten, der hier bereits reingefallen ist.

    bei rund 60-80 Autorenanfragen am Tag kann ich nicht mit jedem persönlich sprechen, das tue ich mit den Autoren, die ich vertrete und denen widme ich meine Zeit, das verstehen Sie sicherlich denn auch mein Arbeitstag hat nur 24 Stunden. Was ich nicht verstehe, woher nehmen Sie Ihr wissen, was “branchenüblich” ist? Niemand bestreitet, dass ein Verlag auch einen Lektor beschäftigt, schauen Sie in die “Zeit” vom 13.3., da ist gerade sehr schön nachzulesen, was die Verlagslektoren tun. Sie passen den Text an die Verlagsfarbe an, betreuen den Autor während des Herstellungsprozesses (irgendeinen Ansprechpartner im Verlag brauchen Sie ja) und bucht Ihnen ein Zimmer bei der Buchmesse. Aber: Soweit müssen Sie erst einmal kommen! Und wenn SIe sich für einen Job bewerben, dann müssen Sie dafür sorgen, dass Ihre Unterlagen fehlerfrei sind, und das sind Ihre nicht. Selbst ein Günter Grass lässt seine Werke lektorieren, bevor er sie beim Verlag abliefert, das gehört nun mal zum Handwerk.

  34. Heike Koch schrieb am 27. August 2008 um 14:33 Uhr

    Hallo,

    auch ich bin auf diesen feinen Herrn hereingefallen und habe den Vertrag unterschrieben.Ich sollte für das lektorieren meines Manuskripts 3370 Euro zahlen und hab auch zugestimmt aber nichts dahingehendes unterschrieben. Ich habe gerade eben eine Mail an das Lektorat geschrieben das ich meinen Auftrag zurück ziehe,funktioniert das so, oder muß ich damit rechnen das die doch Geld wollen.Wie komme ich aus diesem Vertrag mit der Agentur wieder raus und ist der eigentlich rechtskräftig? Was passiert mit meinem Manuskript.
    Vielen Dank

  35. Heike Koch schrieb am 27. August 2008 um 15:08 Uhr

    Hallo,

    Ich bin es gleich nochmal.Ich habe 14:25 Uhr dem Lektorat geschrieben das ich den Auftrag zurück ziehe und bereits 14:39 Uhr bekam ich eine Mail von dem Herrn von Werneke in der er letztendlich von dem Vertrag zurück tritt.Bin ich froh das ich aus der Nummer raus bin und nichts gezahlt habe,aber ich gebe nicht auf.Ich werde aber in Zukunft genauer nachlesen wem ich mein Manuskript schicke.

  36. Monika schrieb am 27. August 2008 um 15:48 Uhr

    Hallo Heike,

    das tut mir Leid, klingt gar nicht gut. In dem mir vorliegenden Vertragsentwurf ist das Lektorat gar nicht erwähnt, das mit den 8,– Euro pro Seite findet sich lediglich im dazugehörigen anschreiben. Dort steht, dass man erst mit der Vermittlung an einen Verlag beginnt, wenn das Lektorat beendet ist. Hast Du denn die Rechnung schon erhalten? Hier war ja glaube ich mehrmals zu lesen, dass die gesetzlich nicht i. O. ist wg. fehlender Steuernummer etc.

    In jedem Falle würde ich vorsorglich den Vertrag sofort in schriftlicher Form mit Rückschein kündigen, um einer automatischen Verlängerung auf jeden Fall zu entgehen. Solltest Du eine Rechtschutzversicherung haben, dann solltest Du auf jeden Fall einen Anwalt konsultieren und alle Unterlagen und auch Ausdrucke von dieser Seite hier mitnehmen. Ich hoffe für Dich, dass sich hier noch andere finden, die sich besser auskennen und Auskunft geben können.

    Ich selbst habe heute trotz meiner Bitte, auf jeden weiteren Kontakt zu verzichten, wieder Mailpost von dort bekommen… Zu einem “freundlichen Gruß” am Ende reicht es seit einigen Mails schon nicht mehr. Rhetorisch geht man hier ehrlich gesagt sehr geschickt vor und dreht die eigenen Worte ziemlich rum. Angeblich stehe ich sehr auf “Angebereien” in Form von Referenzen und gebe das auch zu, besonders wenn eine Agentur einen Autor vertritt, von dem ich schon etwas gelesen habe… Und auch, wenn er mich als Autorin als Bittstellerin sieht und darstellt, die gerne mit ihrem Literaturagenten Tee trinkt (“…auf eine Tasse Tee zusammensetzen, sich mit denen künstlerisch auseinandersetzen und davon schwärmen, wie freundlich die sind…”), meine Schreiberei mache ich neben meinem Beruf und zwar mit so viel Freude, dass ich mir das nicht von anderen Menschen verderben lassen möchte, auch wenn es bedeutet, nie zu veröffentlichen (mit dem von Werneke hätte ich das ja auch nie geschafft).

  37. Heike Koch schrieb am 27. August 2008 um 16:23 Uhr

    Hallo Monika,
    danke für deine Antwort. Dieser Herr von Werneke hat die Mail mit den Worten beendet,”Ich denke es ist auch in Ihrem Sinne, wenn ich daher die Vertretungsvereinbarung entsorge”.Ich denke ( und hoffe) das die Sache damit erledigt ist.Das Lektorat hat sich garnicht gemeldet.
    Auch ich schreibe nebenbei zu Beruf und Kinder und auch mir macht es sehr viel Spaß. Ich werde mein Glück weiter versuchen und, wer weis, vielleicht klappt es ja mal.

  38. Monika schrieb am 27. August 2008 um 17:17 Uhr

    Hallo Heike,

    ja, am besten machst Du erst mal gar nichts weiter. Wenn man bedenkt, war alleine hier schon alles steht, verstehe ich nur immer noch nicht, warum man solchen Leuten nicht das Handwerk legen kann…

    Viele Grüße, Monika

  39. Heike Koch schrieb am 27. August 2008 um 17:32 Uhr

    Hallo Monika,

    ja,das finde ich auch erstaunlich, aber noch erstaunlicher finde ich das, wenn man bei google ‘literaturagentur’ eingibt, der ganz oben steht. Kein Wunder wenn so viele auf den reinfallen.

    Gruß Heike

  40. Peter L. schrieb am 27. August 2008 um 17:46 Uhr

    Wie eine RECHNUNG zum unverbindlichen ANGEBOT mutiert.

    Zur “Ehrenrettung” von Herrn von W. und des Lektorates sei festgestellt:
    Der Kommentar, wenn auch erst nach Reklamation, zur “Rechnung” ist juristisch absolut korrekt. Betrugsabsicht kann man formal niemandem vorwerfen. Der Autor entscheidet.
    ——————————————————————————————-
    Sehr geehrter Herr ………..
    wir haben eine Anfrage erhalten von der Literaturagentur von Werneke, was die Kosten für das Lektorat wären und haben dies, zusammen mit der Beschreibung des Angebotumfangs, beantwortet. Da Sie offensichtlich kein Interesse an dem Lektorat haben, ist die Rechnung auch hinfällig und ich habe sie gelöscht. Ein Auftrag wäre ja ohnehin auch erst durch Ihre Bestätigung respektive Zahlung zustandegekommen.
    Alles weitere, was Sie schreiben, kann ich nicht nachvollziehen und ich gehe davon aus, dass Sie sich hier im Adressaten vertan haben.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Auftragsannahme Lektoren.ch

  41. Irmgard Hladnik schrieb am 6. September 2008 um 10:28 Uhr

    Ich bin ebenfalls auf diesen Hr. Werneke hereingefallen. In meiner Euphorie, unterschrieb ich einen Vertrag bei dieser Agentur. Gleich darauf bekam ich eine Rechnung von “lektoren.ch.etwas mitraurisch geworen googelte ich infos über Werneke. Dadurch landete ich im Autorencafe. Meinen Schock über die vielen Negativ Infos könnt ihr euch vorstellen. Umgehend kündigte ich eingeschrieben und innerhalb von zwei Wochen den Vertrag. (Warauf die Agentur Werneke eigenartigerweise nie einging) auf meine Mail an das Lektorat und Werneke antwortete mir Werneke, dass dies keine Rechnung sei sondern nur ein Vorschlag. Allerdings stand und steht eindeutig RECHNUNG am Beginn dieses “Vorschlages”. Nachdem Hr. Werneke bemerkte dass er von mir kein Geld zu erwarten hatte wurde er ausfallend. Das Buch, das ihm zuerst so gut gefiel war plötzlich schlecht und voller Fehler. Seine Äußerungen sind mir jedoch egal da mich die Meinung von ……. nicht interessiert. Trotzdem ist es für mich unverständlich warum solchen Betrügern nicht das Handwerk gelegt wird.

  42. Elias schrieb am 11. September 2008 um 16:14 Uhr

    Hallo zusammen,
    auch ich hatte gerade erst kürzlich Kontakt mit dieser Agentur.
    Der Vertrag selbst klingt ja sehr “seriös”, da dem Autor angeblich keine Kosten entstehen. Bevor ich jedoch den Vertrag unterschreiben wollte, wollte ich wissen, wie das mit dem Lektorat gehandhabt wird – und es stellte sich heraus, dass man eben NUR auf durch Herrn Werneke vermittelte Lektoren zurückgreifen darf (und MUSS!!!) … zum Preis von 8 Euro pro Normseite.

    Da ich die Lektoratskosten nicht akzeptieren wollte (und deshalb auch den Vertrag nicht unterschrieb), wurde der Preis um ca. 1 Drittel reduziert … und zusätzlich damit geködert:
    —–
    “Wenn wir fix machen, kann ich das Manuskript noch zur Buchmesse Frankfurt präsentieren.”
    —–
    ;-))) … Vielleicht sollte sich ja mal jemand auf der Frankfurter Buchmesse umsehen, ob Herr Werneke dort auch tatsächlich irgendwelche Manuskripte anbietet!

    Zudem glaube ich mittlerweile, dass Herr Werneke nur ein Strohmann ist, der für “lektoren.ch” lediglich Aufträge an Land zieht (und dafür auch Provisionen erhält), ohne überhaupt relevante eigenständige Kontakte zu Verlagen zu haben. Denn wer kennt andere (z.B. “freie”) Lektoren, die mit ihm zusammen arbeiten (außer lektoren.ch) – und zwar solche Lektoren (diese angeblichen “Profis”), die er so hochlobt?
    Oder gar Bücher, die an diese Verlage vermittelt wurden?

    In einer E-Mail an mich schrieb er auch (weil ich mich selbst um Lektoren kümmern wollte):
    —–
    “ich bitte um Verständnis, dass ich nur mit Lektoren zusammenarbeite, die bereits für die großen Publikumsverlage gearbeitet haben. Bei allen anderen muss ich nur Nachhilfe geben, wofür ich keine Zeit habe, und leider kennen die nicht ansatzweise die Anforderungen der großen Verlage…”
    —–

    Damals wusste ich noch nichts von diesen Infos hier im Literaturcafe, und deshalb fragte ich bei ihm nach, ob er mir denn eine Liste mit Lektoren zusenden könne, mit denen er zusammen arbeitet. Seine Antwort:
    —–
    “Solch eine Liste kann ich nicht aus dem Hut zaubern wenn Sie sich entscheiden, dass wir für Sie die Vertretung übernehmen sollen, werden wir überlegen, welcher Lektor in Frage kommt….”
    —–

    Ich nehme mal an, dass er deshalb keine Liste aus dem Hut zaubern kann, weil er vielleicht NUR mit lektoren.ch zusammen arbeitet … und vielleicht nichts weiter als ein (“selbstständiger”?) Verkäufer derer Dienstleistungen auf Provisionsbasis ist.

    Jedenfalls bin ich froh und dankbar, dass ich hier einiges über seine Machenschaften nachlesen durfte, und deshalb kein schlechtes Gewissen haben muss, sein “Angebot” abgelehnt zu haben.

  43. Veronika schrieb am 13. September 2008 um 09:57 Uhr

    Es ist wohl schon beinahe müßig zu erwähnen, dass im Online-Katalog der Frankfurter Buchmesse der Name “von Werneke” weder im Aussteller- noch im Personenverzeichnis zu finden ist.

  44. Heike Koch schrieb am 13. September 2008 um 17:02 Uhr

    Hallo Veronika,

    sicher wird es so sein das der “feine” Herr von Werneke im Online- Katalog der Frankfurter Buchmesse keine Erwähnung findet ( wir wissen ja nun auch warum),aber nicht jeder Erstautor,zu denen ich micht auch zähle,schaut dort vorher nach.
    Mittlerweile bin ich und viele Andere auch schlauer.

    Gruß Heike

  45. Karlheinz schrieb am 14. September 2008 um 23:26 Uhr

    Es ist ja oben eigentlich alles gesagt über diesen Herrn “von Werneke”. Er ist ein Scharlatan. Wäre fast auch auf ihn hereingefallen. Das Problem ist, dass der Kerl es sehr gut versteht, die Grenze zur Kriminalität nicht zu überschreiten. Eine Anzeige bringt also nichts. Man kann ihn nur outen – und das möglichst konsequent. Vielleicht sollte man mal Journalisten auf die Spur setzen. Eine schöne Geschichte ist das alle Male. Die Adresse – Friedrichstraße 171 in Berlin, das “Einsteinpalais” – ist nichts anderes als eine gewaltige Ansammlung von Briefkastenfirmen. Eine dort ansässige Agentur verschickt bundesweit Nachnahmen an Gastronomiebetriebe mit dem neuen Nichtrauchergesetz. Das eine Blatt Papier, das niemand bestellt hat, kostet dann 15 . Der Gesetzestext ist auch noch falsch.

    Also: Diesem “von Werneke” muss man irgendwie das Handwerk legen. Vielleicht könnte man ihn ja mal in eine Falle laufen lassen. Jedenfalls sollte ein Journalist ihn mal kontaktiren und so tun, als wolle er ein Manuskript unterbringen.

  46. Heike Koch schrieb am 15. September 2008 um 08:35 Uhr

    Hallo Karlheinz,

    die Idee ist gut.Vielleicht sollte man RTL oder einem anderen großen Sender mal einen Tip geben. Es kann ja wohl nicht sein das man an solche Leute nicht ran kommt.

    Was meint denn die Redaktion hier dazu.Hätte so eine Aktion Sinn?

  47. Irmi schrieb am 15. September 2008 um 11:34 Uhr

    Hallo an alle Werneke “Opfer”

    Hat eigentlich schon jemand ein lektoriertes Buch zurückbekommen bzw. wurde schon jemand durch die Agentur Werneke erfolgreich an einen Verlag vermittelt ? Wenn jemand bezahlt hat und nichts dafür bekam ist das doch sehrwohl ein strafbarer Tatbestand !

    Gruß Irmi

  48. S.Timmer schrieb am 15. September 2008 um 21:57 Uhr

    Also, was soll ich sagen…
    wäre auch fast auf v.Werneke reingefallen. Seine positive Antwort hat mich gefreut, aber die Verpflichtung mein bereits lektoriertes Buch nochmals überarbeiten zu lassen, durch ein Lektorat seiner Wahl, war mir dann doch etwas komisch. Nach einiger Recherche bin ich dann -Gott sei Dank- hier gelandet. Werde ihm nunschrieben, dass ich von einer weiteren Zusammenarbeit mit ihm Abstand nehme.
    Danke an Alle

  49. Didi schrieb am 10. Oktober 2008 um 21:14 Uhr

    also…ich hab mir mal alle kommentare über diesen verlag (wenn es denn überhaupt einer ist) reingezogen und bin froh dass ich vorgewarnt wurde. ich habe vor wenigen tagen mein manuskript an diesen “verlag” geschickt, habe diese seite hier aber erst danach entdeckt…naja pech…aber es ist ja noch nichts wirkliches passiert…jedoch bin ich jetzt vorbereitet auf das was noch kommen wird…jetzt aber mal eine andere Frage: Könnt ihr mir, einem jungen Autor, der noch zur schule geht, einen Tipp geben an welchen Verlag man sich denn wenden sollte? es wäre nett, wenn einige von euch mir auf meine frage eine antwort geben könnten.

  50. Kurt Myltz schrieb am 11. Oktober 2008 um 08:53 Uhr

    @ Didi,

    Werneke ist kein Verlag, er nennt sich Literatur-Agent.
    Eine Seite, die Dir weiterhelfen kann, findest Du hier:

    http://www.petralit.de/index.html

  51. Iris Bittner schrieb am 13. Oktober 2008 um 17:47 Uhr

    Hallo,
    ich habe an diesen Herrn leider mein Manuskript geschickt, Interesse wurde signalisiert, und ich sollte mich vertraglich verpflichten, dem adeligen Herrn Werneke die Vermittlung eines kostenpflichtigen Lektors zu überlassen. (Halt das übliche, wie ich gerade noch rechtzeitig aus den vielen Kommentaren entnehmen konnte…) Hab mal die Adresse gegooglet.Es handelt sich um eine Briefkastenadresse, die jeder bekommen kann, der über eine bestimmte Rechtsanwaltskanzlei eine sog. limitet gründen will, um so z.B. Schulden eines vorherigen Konkurses loszuwerden.http://www.london-consulting.org/schuldnerberatung/limited.htm
    Ich bin froh, dass ich Eure Warnung noch gefunden habe, bevor ich reingefallen bin.

  52. Joachim Schulze schrieb am 14. Oktober 2008 um 23:04 Uhr

    ja, sondern nur eine Firmierung, wahrscheinlich, die von den Lektoren betrieben wird. Ihren Sitz vermute ich in der Schweiz. Diese Firma wird ihre Helfershelfer in der Bundesrepublik Deutschland gefunden haben. Immerhin läßt sich unter der angegebenen Telefonnummer auf besagter Homepage jemand sprechen. Es ist nur sinnlos, dort anzurufen, weil mündliche Absprachen grundsätzlich von der Literaturagentur durch vertragliche Vorschriften ausgeschlossen sind.

    Es ist aber offensichtlich, daß es der sogenannten Literaturagentur nicht um die Vermittlung eines Verlagsvertrages gehen kann. Es geht um die Lektorierung der ihr zugesannten Manuskripte. Jedenfalls machte ich die selben Erfahrungen, wie sie hier von anderen auch vorgeworfen werden.

    Insofern werfe ich dieser Agentur von Werneke den Versuch eines schweren Betruges vor. Sie muß gezwungen werden, ihr Lockangebot auf ihrer Internetseite wenigsten zu modifizieren. Meines Erachtens muß der Betrieb dieser Homepage sogar geschlossen werden, weil Scheinfirmen und das Angebot von Scheinangeboten grundsätzlich illegal sind; sie sind betrügerisch. Insofern sind auch alle vertraglichen Abmachungen nicht gültig, die man mit dieser Firma “von Werneke” schloß. Zynisch, dieser Name und nur negativ Werbewirksam.

    Wie man die Lektoren zur Rechenschaft ziehen kann, weiß ich nicht. Sie sind zumindest Mittäter. Aber auch in meinem Fall hat das Lektorat, in das durch einen Automatismus mein Manuskript verschleppt werden sollte, ihren Sitz in der Schweiz. Es ist zu fragen, ob sich die Lektoren, die mit Werneke in Verbindung stehen, wenn sie denn nicht Urheber dieser Firma sind, sich einer strafbaren Handlung schuldig machen; dieses auch nach Schweizer Recht? Ich erhebe den Vorwurf des Geschäftes mit sich selbst, Dieses macht übrigens von Werneke mutmaßlich mit den Lektoraten. Beide sind vertraglich miteinander verbunden und dieses zum Zwecke des Lektorierens eines Manuskriptes nur nach absprache oder sogar nur konkludent. Absprachen für das Zustandekommen des Geschäftes lassen sich hier nicht nur vermuten; sie waren von vornherein notwendig, um die Firma v. Werneke überhaupt gedeihen zu lassen. Strafbar macht sich aber auch der Autor, denn er begünstigt nicht nur ein Scheingeschäft, er betreibt es sogar, in dem er v. Werneke durch einen Vertretungsvertrag in seinem Namen handeln läßt. Daß heißt, alles was die Agentur betreibt, betreibt eigentlich der Autor. Vorwerfen muß ich der Agentur allerdings die Eigenmacht, die sie bei dem offensichtlichen Mißbrauch der Vollmacht ergriffen hat.

    In diesem Verhältnis, wie ich es zum Schluß dargestellt habe, mutmaße ich die eigentliche strafbare Handlung der Literaturagentur von Werneke. Straftäter sind am Ende alle, die mit dieser Agentur ihr Scheingeschäft betreiben.

    Um mich als Straftäter auszuschließen, habe ich die von mir vielleicht auch leichtfertig ausgestellte Vertretungsvollmacht mir bald möglichst widerrufen und jede weitere Kontaktaufnahme zwischen mir, der Agentur und Lektoren dieser Agentur verbeten. Ich hinterfrage übrigens auch die Wettbewerbsvorteilsnahme bei der Verlagsuche, sollte sie sich überhaupt realisieren lassen. Auch sie könnte nach meiner Auffassung strafrechtlich von Bedeutung sein, die ich dann auszubügeln hätte, weil ich mich hierfür vertreten gelassen hätte. – Schlimmes Ding, dies Ding

  53. Rolf Thum schrieb am 15. Oktober 2008 um 11:41 Uhr

    Der letzte Beitrag (Joachim Schulze) ist sicher der bisher juristisch fundierteste. Wenn dem so ist, wie darin geschildert wird, wäre es sicher angebracht, den Verbraucherschutz bzw. die Verbraucherzentrale zu informieren. Diese überprüft solche Hinweise auf die Möglichkeit von Abmahnungen hin (in diesem Fall Löschung der verfänglichen Web-Seiten oder zumindest Änderung). Web-Seite, Adresse wäre hier: http://www.vzbv.de/go/. Ich könnte das theoretisch machen, habe aber nicht ganz so den juristischen Sachverstand. Wer also würde dies übernehmen?

  54. Sylvia Hödl schrieb am 16. Oktober 2008 um 17:53 Uhr

    Danke für die hilfreichen Hinweise, die mich rechtzeitig vor einem Vertragsabschluss mit v. Werneke bewahrt haben -

  55. Ulrich Franz schrieb am 17. Oktober 2008 um 20:12 Uhr

    Liebe Freund, gerade rechtzeitig habe ich diese Seite gefunden. gestern Abend fand ich die Webseite dieses Herrn und schrieb ihn an, glücklicherweise ohne ihm mein Manuskript zu senden. Kurz darauf bemerkte ich dieses Seite und bin für eure Wahrnung daher sehr dankbar.
    Hoffendlich lesen auch andere diese Seite und sind dadurch gewahrnt. Doch kann mir einer eine Seriöse Adresse nennen?
    Danke!!!

  56. Heike Koch schrieb am 18. Oktober 2008 um 07:04 Uhr

    Hallo Ulrich Franz,

    auf dieser Seite http://www.petralit.de/html/body_literaturagenturen_belletristi.html
    findest du Literaturagenturen für den belletristischen Bereich.
    Ich habe mein Manuskript an die Agentur Schlück geschickt, aber leider eine Absage bekommen. Zur Zeit lass ich es von der Agentur Anke Vogel prüfen.
    Gruß Heike

  57. Klaus Johnson schrieb am 24. Oktober 2008 um 09:54 Uhr

    Hallo zusammen

    Ich könnte Kotz….( Sorry) gibt es eigentlich nur noch Abzockerei auf dieser Welt. Ich habe dem Herrn Fried.W von Werneke vertraut,… wie dumm von mir.
    Meine gute Nachricht kam gestern. Mein Manuskript hätte Potential und ließe sich leicht vermitteln. Wie ihr daraus entnehmen könnt, hat er mein Manuskript bereits. Nur den Vertrag, unterschreibe ich Dank der hiesigen Informationen natürlich nicht…. 670 Seiten x 8 Euro wouw 5200,- Euro
    Herr von Werneke! Sie haben sich mein Manuskript auf betrügerischer Art erschlichen, Sie hegen überhaupt nicht die Absicht einer seriösen Vermittlungstätigkeit. Ich untersage Ihnen hiermit Öffentlich und sehr enttäuscht jegliche Verwertung oder Bearbeitung meines Manuskriptes. Nur gut, das ich mir selbst per Einschreiben ein Manuskript zu gesendet habe. Original verpackt, hätte das bestand vor Gericht.
    - Pitje Clearwater und das Kaaradin- findet einen Verlag auch ohne ihre erhoffte Hilfe. Sie sollten sich was schämen, seit einer Woche schaute ich fast Stündlich in die Mailbox und wartete auf die positive Nachricht. Wie Sie mit den Gefühlen anderer Menschen spielen ist abscheulich. In meinem Buch steht eine Aussage meines Titelhelden, wenn Sie es gelesen hätten um das Potential zu beurteilen, wüßten Sie das.
    Ich zitiere mal meine Helden:
    Menschen wie Sie es einer sind, werden von der Welt verschwinden,… aussortiert von der Evolution als eine fehlgeleitete Sorte Mensch. Andere zu übervorteilen nur um selbst besser da zu stehen, wird es in der neuen Zeit nicht mehr geben.
    Allen Autoren und Autorinnen viel Erfolg,….
    In diesem Sinne
    Klaus Johnson

  58. Ralf Zander schrieb am 30. Oktober 2008 um 16:43 Uhr

    Am 2.9.08 sandte ich mein Manu an die Literaturagentur von Werneke. Am 3.9.08 wurde der Eingang bestätigt. Am 8.10.08 erhielt ich von der Agentur die Mail, daß sie ein “gewisses Potential” für die Verwittlung an einen Verlag sehen, daß sie also die Vertretung übernehmen wollen. Wie bereits von anderen Autoren beschrieben wurde, sollte die Vermittlung an Lektoren durch die Agentur vorgenommen werden, um angeblich die qualitative Durchführung überwachen zu können. Kostenpunkt:
    8 Euro für eine Normseite. Das wäre für mein Manuskript ein Betrag von etwa 6000 Euro gewesen. Der ” Vertretungsvertrag” wurde per Anhang der Mail beigefügt. Mein Schreibseminarleiter wies mich auf Eure Web hin, Meine Bedenken haben sich dadurch bestätigt. Ich bin im Zweifel ob ich noch einmal Kontakt zwecks Absagens zur Agentur haben sollte oder nichts in dieser Richtung unternehme.

  59. Christopher Tiel schrieb am 6. November 2008 um 20:45 Uhr

    Hallo, ich bin christopher. Zuerst wollte ich mich bei euch über diese Informationen bedanken. Problem ist dabei nur dass ich den Vertrag bereits unterschrieben habe. Also dachte ich schreibe ich sofort eine Kündigung und mache somit von meinem Wiederrufsrecht gebrauch. Doch ich bekam nur die antwort: das können sie nicht.
    was heisst das jetzt für mich?
    Ich hoffe jemand kann mir helfen.
    Grüße Christopher

  60. Heike Koch schrieb am 7. November 2008 um 06:53 Uhr

    Hallo Christopher,
    hast du schon ein Angebot ( oder besser gesagt Rechnung) von dem Lektorat bekommen? Wenn nicht würde ich an deiner Stelle warten bis das kommt und dann schreiben das du das nicht zahlen willst. So hab ich es jedenfalls gemacht. Ich hatte dem Lektorat mitgeteilt das ich keine Lektorierung möchte, weil ich erfahren hab das die Agentur von Werneke nur eine Briefkastenfirma ist. Es kam dann auch prompt die Antwort von diesem Werneke der die “Zusammenarbeit” unter diesen Vorraussetzungen kündigt.
    Viel Erfolg

  61. Klaus Johnson schrieb am 7. November 2008 um 08:09 Uhr

    Hallo Christopher
    Werneke schreibt, das Du erst ein Lektorat durchführen sollst, bevor er tätig wird – werden würde.Dafür erteilst Du keinen Auftrag. Wohl ! So habe ich es wenigstens verstanden,… bist Du nun zunächst für ein Jahr gebunden. Wenn es nicht drängt, sitze die Zeit aus. Kündige vorsorglich noch einmal die Vermittlertätigkeit per Einschreiben. Oder sieht das jemand anders.
    mfg
    Klaus Johnson

  62. Christopher Tiel schrieb am 7. November 2008 um 14:21 Uhr

    Hallo,
    also nein die Rechnung für die Lektorarbeit habe ich noch nicht bekommen. Hm ok dann bedanke ich mich sehr für die Tipps und versuche das mal.

    mfg
    christopher Tiel

  63. NoName schrieb am 11. November 2008 um 00:59 Uhr

    Es ist nur noch frustrierend. Abzockverlage, Abzocker-”Literaturagenten”, Abzocke wohin man schaut. Ihr hättet viel weniger Arbeit, wenn ihr statt der schwarzen Schafe nur die seriösen auflisten würdet. Leider scheint man die an einer Hand abzählen zu können. Am besten man steckt alle Manuskripte in den Ofen, dann wird es wenigstens nochmal warm….

    Ich hab jedenfalls die Nase voll vom Schreiben und werde kein Manuskript mehr an irgend jemanden senden.

  64. Christopher Tiel schrieb am 11. November 2008 um 15:16 Uhr

    hey hey ^no name^^

    so weit darf mans doch jetz auch nicht kommen lassen^^
    gerade gegen abzocke gibts ja jetz hier ganz viele Einträge^^ und ich denke dass mehr Verlage seriös sind als unseriös^.
    Jetz geb doch nich einfach auf sondern such einfach weiter^^ oben hat da doch jemand ne internet seite angeben die lediglich seriöse agenturen und verläge auflistet, desweiteren steht bei dennen zum Beispiele keine Werneke agentur^^^ die Seite ist : http://www.petralit.de/index.html

    Güße christopher

  65. Andrea Drescher schrieb am 20. November 2008 um 17:56 Uhr

    DANKE – DANKE und nochmals DANKE für diesen Blog. Als ich heute das Vertragsangebot bekam war die Freude zwar groß – aber das Mißtrauen auch. Einmal googeln – und Eure Einträge haben mir einigen Ärger erspart.

  66. roland cecchetto schrieb am 28. Dezember 2008 um 11:43 Uhr

    Da bin ich zu spät auf euch gestossen – ich habe den Vertrag unterzeichnet und die Rechnung für das Lektorat bei lektoren.ch bereits bezahlt. Das lektorierte Manus, das ich eher als “korrigiert” bezeichnen würde, habe ich inzwischen erhalten, nun wartet von Werneke darauf, dass ich ihm die endgültige Version zustelle. Gibts eigentlich auch jemanden, der positive Erfahrungen mit von Werneke gemacht hat …?

  67. Heike Koch schrieb am 28. Dezember 2008 um 13:14 Uhr

    Da gibt es nur eine Antwort: NEIN
    Ich würde dir dringend raten jeden weiteren Kontakt sofort zu unterlassen. Das ist nichts weiter als eine Briefkastenfirma die uns Autoren das Geld aus der Tasche ziehen will, was bei dir ja leider geklappt hat.
    Schau mal bei Andreas Eschbach auf die Homepage. Er gibt sehr gute Tipps woran man seriöse Literaturagenturen erkennt und weiter oben im Blog findest du auch einen Link mit Agenturen.

    Gruß Heike

  68. Adri Galon schrieb am 2. April 2009 um 20:29 Uhr

    Hallo zusammen,

    eine andere Autorin und ich haben zwischenzeitlich Anzeige erstattet gegen Herrn v. Werneke und bitten all Jene, die ebenfalls schon bezahlt haben, sich uns anzuschließen. Nur so besteht die Möglichkeit (vielleicht) den Herren dingfest zu machen und/oder das Handwerk zu legen.
    Die Staatsanwaltschaft in Berlin sollte hellhörig werden.
    Wir streben auch eine Sammelklage aller Betroffenen Autoren an, dazu jedoch brauchen wir noch viele, die betrogen worden sind.
    Ein Anwalt stände für diese Aufgabe zur Verfügung.
    Somit herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit.
    Und bitte an diese Adresse schreiben:
    Thania03(at)gmx.de
    herzlich Adri

  69. A.Brunner schrieb am 26. Juni 2009 um 09:24 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    es wird höchste Zeit, dass Sie auch von Axel Poldner warnen, den angeblichen Besitzer der gleichnamigen Agentur. Er kassierte von mir
    € 4000,00 für das lektorieren eines Buches. Ich bekam weder ein lektoriertes Buch, noch mein Geld, noch meine Arbeit von ihm zurück. Auf Briefe reagierte er einfach nicht. Nach ungefähr acht Monaten war ich die Sache Leid. Ich verklagte Herrn Poldner und bekam Recht. Angeblich ist er aber nicht der Besitzer drer Agentur, sondern eine Dr. C… Buchen. Er ist nur angestellt mit einem Lohn von € 1453,00 und davon muss er angeblich noch zwei volljährigen KIndern Unterhalt zahlen.
    Zu diesen Angaben hat er sogar eine eidesstattliche Erklärung abgegeben. Also alle Autoren die ihre Arbeit veröffentlichen wollen, Finger weg nicht nur von Werneke, sondern auch von Herrn Poldner.

    A. Brunner

  70. Max Meyer schrieb am 11. Juli 2009 um 17:33 Uhr

    Ich habe Herrn v. Werneke ebenfalls kennen gelernt. Er machte mir vor, dass ein Buch von mir zuerst lektoriert werden müsse, auch berühmte Autoren würden dies unternehmen, bevor das Buch einem Verlag präsentiert werde.
    Ich erhielt zweimal eine Nachricht, dass mein Buch an der Frankfurter- resp. an der Leipziger Messe vorgestellt werden konnte. Ich bekam nie eine Antwort, ob mein Buch akzeptiert wird oder nicht.
    Ich habe viel Geld verloren ohne Resultat, ja ohne Antwort.
    Ich bin an Kontakten mit Leuten interessiert, denen es ebenso geschehen ist.
    Freundliche Grüsse
    Dr. Max Meyer

  71. Adri Galon schrieb am 12. Juli 2009 um 11:29 Uhr

    Liebe Mitstreiter,

    in Sachen ” Werneke” hat sich noch nichts getan.
    Auch auf die Anzeige erfolgte bislang keine Reaktion.
    Allerdings habe ich ohne jede Rücksicht auf einen Herrn v. Werneke zwischenzeitlich mein erstes Buch veröffentlicht.
    Ich wünsche allen Autoren hier Mut es auch so zu tun und nicht aus Angst vor Werneke und irgendeinen Vertragsbruch ( von einem nicht borhanden und rechtskräftigen Vertrag) nicht weiter zu suchen oder zu handeln.
    Mein Buch verkauft sich und das war das Ziel, Menschen das Buch nahe zu bringen.
    Alles Liebe hier allen Autoren und auch den zukünftigen.
    Herzlich Adri

  72. Heike Koch schrieb am 12. Juli 2009 um 12:08 Uhr

    Hallo Herr Meyer,
    so wie es aussieht ist dem “feinen” Herrn von Werneke wohl das Handwerk gelegt worden. Zumindest nimmt er momentan,angeblich aus Kapazitätsgründen, keine Manuskripte mehr an. Wie und ob sie eine Chance haben an ihr verlorenes Geld zu kommen weis ich leider nicht,aber ich denke da kann nur ein Anwalt helfen. Ich wünsche ihnen jedenfalls viel Erfolg.

    Mir freundlichen Gruß
    Heike Koch

  73. Heike Koch schrieb am 12. Juli 2009 um 12:17 Uhr

    Hallo Adri Golan,
    erstmal herzlichen Glückwunsch zur Buchveröffentlichung. Wie heisst denn ihr Werk und über welche/n Literaturagentur/Verlag haben sie es veröffentlicht.
    Mit freundlichem Gruß
    Heike Koch

  74. Adri Galon schrieb am 12. Juli 2009 um 20:43 Uhr

    Liebe Frau Koch,
    nachdem “Herr v. Weneke” mich mit dem Lektorat schon ein kleines Vermögen kostete kam es auf den Rest auch nicht mehr an.
    Ich suchte einen Verlag und kam so zu BoD..
    http://www.bod.de/index.html
    Gegen einen lächerlich geringen Betrag konnte ich mein Buch dort veröffentlichen und zwar so, wie ich es mir auch vorstellte.
    Ich denke, es ist ein seriöser Verlag, denn ich kann jederzeit gegen eine Unkostenpauschale iHv 299,- Euro aus meinem Vertrag raus und mich einem anderen Verlag anvertrauen.
    Über mein Buch und mich erfahren Sie mehr, wenn Sie bitte meinen Namen anklicken ( er ist rot geschrieben), dann öffnet sich meine Website.
    Einen wundervollen Abend wünscht Ihnen herzlich Adri

  75. Peter schrieb am 13. Juli 2009 um 09:06 Uhr

    BoD ist zwar durchaus denen zu empfehlen, die es bei einem richtigen Verlag nicht schaffen (also bei einem Verlag, der dem Autor Geld zahlt!!), allerdings ist BoD ein Druckdienstleister und kein Verlag. BoD hat den Vorteil, dass die keine großen Auflagen drucken, auf denen man sitzen bleibt und die haben eine gute Anbindung an den Buchhandel, da die zum Buchgroßhändler libri gehören.

  76. Lisa schrieb am 24. Juli 2009 um 17:06 Uhr

    Hallo,
    zum Eintrag 69:
    kannst Du Dich mal unter der E-Mail-Adresse Moral.und.Ehre (at) gmx.de melden? Ich bin nämlich auch eine Geschädigte und suche nach anderen Opfern, um mich mit ihnen auszutauschen.
    Gruss Lisa

  77. Smoky4713 schrieb am 31. Juli 2009 um 00:14 Uhr

    Vielen Dank für all die Kommentare, aus denen ich sehr viel gelernt habe. Mein Vorschlag: Vor Vertragsabschluß der Agentur Bedingungen zu stellen.

    1. Die Agentur vermittelt nicht an Zuschußverlage.

    2. Es werden keine Lektoratshonorare, Bearbeitungsgebühren oder Druckkostenzuschüsse erhoben.

    3. Das Buch muß innerhalb von 3 Monaten bei einem Verlag untergebracht werden (sonst wartet man ewig und kann es während einer langen Vertragsdauer nicht bei einem anderen Verlag oder Agenten anbieten. Außerdem – wenn der Agent es in dieser Zeit nicht schafft, das Buch zu vermarkten, ist er eh nicht geeignet – ob renommiert oder nicht!).

    4. Sollte einer dieser Punkte nicht eingehalten werden, ist der Autor zu einer fristlosen Kündigung (am besten per Einschreiben mit Rückschein) berechtigt.

    Mit diesen Punkten, so denke ich, kann man – falls akzeptiert oder auch nicht – sehr schnell die Spreu vom Weizen unterscheiden.

    Ich wünnsche Euch allen, boshaft wie ich bin, noch ein schönes Wetter zum Arbeiten!

    Gruß

    Smoky 4713

  78. Myschkin schrieb am 7. September 2009 um 14:31 Uhr

    Zu Eintrag 69:

    Sehr geehrte(r) Herr/Frau Brunner,

    wissen Sie denn, wer diese ominöse Dr. Buchen ist? Hat sie Poldners Firma übernommen oder gab es wieder eine Neugründung, um Gelder von einer Firma zu anderen zu verschieben. Nach meinem Informationsstand ist die “Axel Poldner Media GmbH” insolvent und die “Literaturagentur Poldner” von seinem Sohn Marcello geführt (zumindest auf dem Papier). Wer ist also “Dr. C. Buchen”?

    Herzlichst,
    Myschkin

  79. Karin Sellmeier schrieb am 24. September 2009 um 14:28 Uhr

    Leider lese ich diese Kommentare hier auch viel zu spät, schade.
    Wir sind auch auf die so seriös wirkende Literaturagentur reingefallen und haben viel Geld für das Lektorat bezahlt. Danach haben wir sogar noch die korrigierte Fassung zur Ansicht bekommen und es wurden weitere Schritte eingeleitet, wie zum Beispiel Verfassen des Klappentext und einige Worte über die Autorin.
    Auf mehrere Nachfragen per E-Mail von unserer Seite kamen auch Anfangs noch Antworten aber inzwischen kommen weder Antworten noch das Manuskript zurück. Schade ,da ist ein junger Mensch so motiviert( in der Zeit des Komasaufens) Bücher zu schreiben und dann fällt er so auf die Nase.

  80. Heike Koch schrieb am 24. September 2009 um 15:26 Uhr

    Ich dachte diesem Werneke wäre das Handwerk gelegt worden,nachdem ich auf seiner Homepage las das er,angeblich aus Kapazitätsgründen keine Manuskripte mehr annimmt,aber eben fand ich das hier:
    http://www.openpr.de/news/187702/Neue-Chancen-fuer-Autoren-Literaturagenten-vermitteln-Manuskripte-an-Verlage.html
    Da gibt dieser Typ doch tatsächlich ein Interview und er hat auch eine neue Homepage:
    http://www.vonwerneke.de/
    Allerding kann ich diese nicht öffnen. Vielmehr steht da folgender Text:
    Die Website hat die Anzeige dieser Webseite abgelehnt.
    HTTP 403
    Wahrscheinlichste Ursachen:
    •Diese Website erfordert, dass Sie sich anmelden.

    Mögliche Vorgehensweise:
    Wechseln Sie zur vorherigen Seite.

    Weitere Informationen

    Dieser Fehler (HTTP 403 Verboten) bedeutet, dass Internet Explorer eine Verbindung mit der Website herstellen konnte. Jedoch verfügen Sie nicht über die Berechtigung, um diese Webseite anzeigen zu können.

    Weitere Informationen über HTTP-Fehler erhalten Sie in der Hilfe.

    Ich bin völlig sprachlos….

  81. Adri Galon schrieb am 24. September 2009 um 21:01 Uhr

    Hallo zusammen,

    auch bei mir gibt es Neuigkeiten.
    Ich bekam dieser Tage Poost von Herrn Von Werneke.
    Hier die Mail:
    Sehr geehrte Frau Galon,

    die Wirtschaftskrise macht auch vor den deutschen Verlagshäusern nicht
    halt. War es in der Vergangenheit schon schwierig, gute Manuskripte
    neuer deutscher Autoren bei den Verlagen unterzubringen, scheint es
    derzeit unmöglich. Alle relevanten Verlage verlassen sich derzeit nur
    auf umsatzgarantierte Bestseller aus dem englischsprachigen Raum.
    Vor diesem Hintergrund sind alle meine Bemühungen, Ihr Manuskript bei
    wichtigen Verlagen unterzubringen, ohne Erfolg geblieben. Ich bedaure
    dies und es hat natürlich auch Auswirkungen auf meine Arbeit und die
    meiner Mitarbeiter. Wir sind daher gezwungen, die Vermittlung
    einzustellen. Den Vertrag löse ich mit sofortiger Wirkung auf, um
    Ihnen bei der weiteren Suche nach einem Verlag nicht im Wege zu stehen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und dem Buchprojekt, dass ich nach wie
    vor für sehr gelungen und mit viel Potential versehen betrachte, viel
    Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Friedrich W. von Werneke

    PS: Alle urheberrechtlich relevanten Daten werden von mir vernichtet

    Ja was soll ich dazu noch sagen?

    Ich habe das Buch schonletztes Jahr veröffentlicht, auch ohne seine Genehmigung.
    Allen hier einen wundervollen Abend..
    Herzlich Adri

  82. Adri Galon schrieb am 30. Januar 2010 um 13:48 Uhr

    Hallo alle zusammen,

    heute bekam ich Post aus Berlin.
    Ich war denn doch etwas erstaunt, warum ?

    Bitte lesen!
    ———————————————————

    Amtsanwaltschaft Berlin
    Kirchstrasse 6
    10567 Berlin

    AZ: 3042PLs 3633/09

    Betrifft: Ihre Anzeige vom 31.03.2009
    gegen Friedrich Werneke

    Sehr geehrte Frau Galon,

    das Verfahren kann zurzeit nicht fortgesetzt werden, da ein Aufenthalt des Beschuldigten in der Bundesrepublik Deutschland nicht bekannt ist.

    Falls Sie Kenntnis vom Aufenthalt des Beschuldigten im Inland erhalten, wird um Nachricht zu dem oben angegebenen Aktenzeichen gebeten.

    Hochachtungsvoll
    Auf Anordnung

    Lutz
    Justizfachangestellte

    ————————————————–

    Ja was ist dazu noch zu sagen?
    Hat noch wer, der Anzeige erstattet hat, ein solches Schreiben erhalten und wenn ja, wie geht es denn dann weiter?
    Ich hab da nicht so die Ahnung, weil auch keinen Anwalt hinzu gezogen.
    Ich laß mich mal überraschen.

    Somit zunächst allen ein wundervolles Wochenende.
    Herzlich Adri

  83. Schmidt schrieb am 27. März 2010 um 16:40 Uhr

    Arbeit von Literaturagenturen:
    Weil mir damals Wernekes Internetauftritt sympathisch war, rief ich seine Nummer in Berlin an. Eine junge Dame meldete sich. Ich fragte, ob Sie im Vorzimmer des Agenten Werneke säße. Sie stöhnte leise vorsich hin und antwortete in Berliner Mundart: “Fraren Se mir ma wat Leichteres!”
    Ich glaube, es ist niemandem gelungen, Werneke jemals ans Telefon zu bekommen.
    Es gibt einfache Möglichkeiten, eine Agentur unter die Lupe zu nehmen, eben auch die Genannte.
    Ich bleibe dabei – dem Werneke wird´s einfach gemacht. In meinem letzten Beitrag habe ich schon darauf hingewiesen. Viele der angeschriebenen Agenturen reagieren nicht, sind unhöflich, überheblich, obwohl sie eine Menge Fehler in ihre Anschreiben machen oder aber geben an, sie seien überlastet. Einige bekannte Agenturen verlangten sogar Referenzen, wenn möglich die eines G. Grass oder E. Loest. Viele solcher AG´s sind sich darüber nicht bewusst, dass bekannte Autoren keine Agentur benötigen.
    Ich rate allen Autoren, meinen, also den unbequemen Weg zu gehen. Der sieht wie folgt aus:
    Viele Agenturen anvisieren! Allerdings handelt man sich viele Absagen ein, aber die kosten nichts. Es heißt ja wohl auch, dass es schwieriger ist, eine Agentur zu finden, als einen Verlag. Allerdings ist dies mit Vorsicht zu genießen!

    Kosten für Lektoratsarbeit:
    Ich möchte sagen, dass es Nachahmer der Wernekeschen Taktik gibt, allerdings mit anderen Ansätzen, und nach dem Motto “Kleinvieh macht auch Mist”. Mir bekannte Agenturen, einige sind noch neu in der Branche, prüfen den Text (oder auch nicht). Dann üben sie Kritik und bieten, für “erfolgversprechende Texte”, eine Lektoratstätigkeit für 100 Euro an.
    Wenn eine AG im Monat 10 Leseproben prüft, sind das schon 900 Glocken. Ebenso verhält es sich mit der Literaturbetreuung. Ein Agent wollte pro Seite Lektorat gleich 12 Euro kassieren. Er schrieb: “Wir haben einen großen Publikumsverlag an der Angel – an den könnten wir Sie anschließend vermitteln!”
    Ich habe mich mit jenem Verlag in Verbindung gesetzt und bekam folgende Antwort: “Mein Herr, wir nehmen schon seit Längerem keine neuen Autoren auf, auch nicht über eine Agentur!”

    Wie Sie sehen – es wir immer wieder versucht.

    Ich hoffe, meine Erfahrungen nützen den Lesern!

    Herzliche Grüße!

  84. Schmidt schrieb am 24. Januar 2011 um 19:06 Uhr

    Die Texte unseriöse Agenturen betreffend,
    sind meiner Meinung nach überholt – 22. 4. 2008!
    Aktuell ab 2011 ist:
    Jene Agenturen arbeiten weiter. Ich habe einen bekannten Agenten gestestet, nach dem man ihm gerichtlich ans Leder ging. Ich bot ihm einfach einen Auftrag an, u. er griff zu -
    abgebrüht bis zum Gehtnichtmehr.

    Nächster Punkt:
    Unseriöse Agenturen oder DKZV´s hauen immer auf die alte Stelle. “Ihr Manuskript ist toll, aber wir müssen daran feilen!”
    Ich habe ein Exposé überarbeiten lassen. Danach war es schlechter als vorher. So viel Brühe um das Lektorat! Ein Lektorat im Verlag – o.k.!
    Man muss selbst versuchen, einen ordentlichen Text abzuliefern. Mitunter lasse ich lesen u. korrigieren, so dass man sich bei Agenturen od. Verlagen nicht blamiert. Das ist auch alles. Es gibt auch noch Korrekturprogramme z. Rechtschreibung.
    Kein Publikumsverlag interessiert sich dafür, ob Text lektoriert wurde – er kommt nicht ins Verlagsprogramm – basta! “Name des jeweiligen Autos? Unbekannt? Dann unwichtig!”
    Die Agentin Dr. F. Jungk-Lindemann z. B. nimmt solche Bewerber gar nicht für voll.

    Ich hatte mal ein Angebot von K. Middendorf. Wollte 12 Eu für Lektorat/Seite haben. Natürlich wurden große Chancen zugesichert, das Manuskript unter Dach und Fach zu bekommen. Middendorf nannte sogar einen Groß-Verlag. Pustekuchen – jener Verlag war an neuen Texten gar nicht interessiert.
    Wenn ich durch unsere Kaufhalle gehe, wird mir schwindlig. Dort liegen in Wühlfächern 20 Zentner Papier, bestehend aus preisgesenkten Horror- u. Kriminalromanen. Das sind meist Linzenzen aus dem Ausland, verlegt von bekannten Publikumsverlagen. Also keine Chance, dort anzukommen.
    Und wenn gesagt wird, dass nur jedes tausendste Manuskript in einer Buchhandlung landet, dann gute Nacht!

    Also: Zuschussverlage und Dubiose AG´s haben immer wieder Brot.

    W. Schmidt

  85. Ingeborg schrieb am 25. März 2012 um 11:09 Uhr

    Hallo Myschkin,
    ich suche benefalls nach Angaben über die ominöse Frau Dr. Cornelia Buchen, die angeblich Geschäftsparterin des ebenfalls ominösen Axel Poldner ist.
    Können Sie Angaben machen?
    Vielen Dank

  86. Myschkin schrieb am 22. August 2012 um 14:27 Uhr

    Liebe Ingeborg,

    ich habe Ihren Beitrag erst jetzt gelesen. Leider weiß ich nichts über diese Person, sie ist erst lange nach meinem Fall bei der Agentur Poldner eingestiegen.
    Ich habe auch erst durch Ihren Eintrag ihren Vornamen erfahren, den Poldner ja immer abgekürzt hat. Darf ich fragen, wie Sie daran gekommen sind?

    Jedenfalls habe ich festgestellt, dass der Name dieser ominösen Dame wieder vollständig von der Agenturwebseite verschwunden ist. Ein Schelm, der schlechtes dabei denkt…

    Herzlichst,
    Myschkin

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