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Beitrag vom 15. November 2014 | Rubrik: Literarisches Leben

Diskussion: »Amazon. Das Buch als Beute«

Amazon. Das Buch als Beute

Amazon hat mit einer nahezu lückenlosen Warenpalette und aggressiver Wachstumspolitik die Einkaufsgewohnheiten weltweit revolutioniert. Eine Entwicklung, die vor allem den Buchhandel betrifft.

Wie also können sich Verlage, Sortimenter, Autoren und Buchkunden sinnvoll positionieren? Was haben wir noch von Amazon zu erwarten? Was kann die Politik tun?

Eine Diskussion auf den Stuttgarter Buchwochen verspricht, diesen Fragen nachzugehen.

Eingeladen hat der Schmetterling Verlag, und er konnte für die Runde am 25.11.2014 um 20 Uhr hochkarätige Diskutanten gewinnen:

  • Katja Splichal, Leiterin Verlagsbereich Online & Lernmanagement-Systeme im Eugen Ulmer Verlag, Vorstandsmitglied log.os e.V.
  • Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Geschäftsführender Gesellschafter der Osianderschen Buchhandlung GmbH, Tübingen
  • Wolfgang Tischer, gelernter Sortimentsbuchhändler, Gründer, Herausgeber und Chefredakteur des »virtuellen Kaffeehauses« literaturcafe.de
  • Daniel Leisegang, Politikwissenschaftler und Redakteur der Monatszeitschrift »Blätter für deutsche und internationale Politik«. Autor des gleichnamigen Buches »Amazon. Das Buch als Beute«.

Moderiert wird das Gespräch von Hermann G. Abmayr, Journalist, Buch- und Filmautor (ARD/Plusminus). Siehe »Amazon – kleine Händler im Würgegriff«.

Der Schmettering Verlag erhofft einen »sicher aufschlussreichen Abend«, das Börsenblatt meint: »Schon jetzt zeichnet sich eine kontroverse Debatte ab«.

Allerdings: Wie üblich nimmt kein Amazon-Vertreter an der Runde teil. Leider auch kein Vertreter Luxemburgs. Zeigt sich doch derzeit, dass einer der nicht unwichtigen Förderer des US-Konzerns derzeit an der Spitze der EU-Kommission sitzt. Auch darüber wird zu reden sein.

Diskussion: »Amazon. Das Buch als Beute« auf den Stuttgarter Buchwochen am 25.11.2014 im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19 in Stuttgart, Raum Karlsruhe um 20 Uhr.
Der Eintritt ist frei

Daniel Leisegang: amazon: Das Buch als Beute. Taschenbuch. 2014. Schmetterling Stuttgart. ISBN/EAN: 9783896570680. EUR 12,80 » Bestellen bei Amazon.de :-)

1 Kommentar zu diesem Beitrag lesen

  1. Gebhard Bock schrieb am 29. Dezember 2014 um 12:00 Uhr

    Amazon wird nicht zu vermeiden sein. Die Frage ist, in welchen Interessengebieten bietet dieses Unternehmen wirkliche Vorteile. Bücher die literarischen Wert haben, werde ich nicht bei Amazon kaufen. Kurzlebige Bücher mit aktuellen politischen Inhalten dagegen schon, dann am liebsten als Datei für das Lesegerät. Ich hoffe sehr, dass sich da Nischen ausbilden, so dass ich die schnelle Information, wo auch immer, als E-Datei und das wertvolle oder interessante Buch in meinem Buchladen kaufen kann. Große Buchhandlungen wie z. B. Osiander schlingern da als Allerwelts-Geschäfte dazwischen. Meiner Meinung nach müssten sie in ihren Geschäften die primitive Unterhaltungsliteratur deutlicher von der besseren Literatur trennen. Für mich als Autor ist es allerdings auch frustrierend, wenn solche großen Händler meine Bücher dem nachfragenden Kunden als nicht oder schwer beschaffbar darstellen, während der kleine Buchhändler da keine Probleme kennt.

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