Ein Schandweib und fünf Rezensionen

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Über die Auswahl unserer Rezensenten

Um den potenziellen Interessenten von vorn herein klar zu machen, was sie genau erwartet, wenn sie das E-Book gegen eine Rezension kostenlos erhalten, haben wir den Aufruf bereits eindeutig formuliert. Da es nicht allein um technische Aspekte gehen sollte, sondern Spaß und Interesse am Genre der historischen Romane eine unbedingte Voraussetzung ist, war dies ein wichtiges Kriterium, das wir bei der Auswahl der Testleser berücksichtigten. Wer uns hierzu nichts Glaubhaftes schrieb, die oder der kam nicht in die engere Auswahl. Allerdings reichte auch ein »weil ich diesen spannenden Roman sowieso lesen wollte« nicht, wenn die Bewerberin oder der Bewerber nicht zu erkennen gab, wie sie oder er zum Lesen auf den Digitalgeräten steht. Überhaupt war der Besitz eines solchen natürlich zwingende Voraussetzung.

Und auch der Faktor Zeit spielte eine Rolle, denn immerhin mussten die 550-Buchseiten und die multi- bzw. transmedialen Elemente in fünf Wochen gelesen, gesichtet und bewertet werden.

So erreichten uns innerhalb einer guten Woche insgesamt 28 ernst zu nehmende Bewerbungen. Es gab nur einen Lesewilligen, der keinen geeigneten E-Reader besaß.

Es war also die möglichst stimmige und glaubhafte Beschreibung der Lesemotivation, die letztendlich den Ausschlag gab und bei der technische und thematische Elemente möglichst ausgewogen sein sollten. Wer vom Roman ein multimediales Feuerwerk erwartete, kam jedoch genau so wenig infrage, denn schließlich ging es technisch gesehen nicht um eine App, sondern um ein E-Book im Epub-Format, das von Haus aus gewissen Einschränkungen unterworfen ist. Hier wäre die Enttäuschung vorprogrammiert.

Ganz unterschiedlich bewerteten wir die Aussage der Bewerberinnen und Bewerber, ob sie schon elektronische Lektüreerfahrung besitzen. So haben wir einige ausgewählt, gerade weil sie uns berichteten, schon unzählige E-Books auf den unterschiedlichsten Geräten gelesen zu haben, während andere zwar einen iPad besitzen, aber darauf noch keine Bücher gelesen hatten. Wir haben Bewerber aus beiden »Töpfen« ausgesucht.

Und bei einer Bewerberin bzw. bei einem Bewerber war es schlichtweg der Satz »Ich bin aus Hamburg«, der in diesem Einzelfall den endgültigen Ausschlag gab.

Bei fünf Rezensenten haben wir uns für drei Frauen entschieden, weil sie eindeutig mehr die Zielgruppe für (historische) Romane sind.

Ein großes Kompliment muss allen fünf Rezensentinnen und Rezensenten gemacht werden: Alle Bewertungen trafen pünktlich vor dem 30.November 2011 ein!

Wir möchten uns an dieser Stelle bei ganz herzlich bei Horst-Dieter Radke, Stephanie Thoma-Kellner, Angela Zerfaß, Steffi Lange und Ulrich Seyfried bedanken!

Übrigens: Wer nun vielleicht Lust auf die Lektüre des Romans bekommen hat, aber kein Lesegerät besitzt, der kann das »Schandweib« auch in Papierform lesen.

Claudia Weiss: Schandweib: Roman. Taschenbuch. 2014. Knaur TB. ISBN/EAN: 9783426512807. EUR 9,99 » Bestellen bei amazon.de Anzeige
Claudia Weiss: Schandweib. Hörbuch-Download. 2014. Audible Studios. EUR 23,23 » Bestellen bei amazon.de Anzeige
Claudia Weiss: Schandweib: Roman (hist. Romane). Gebundene Ausgabe. 2011. HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH. ISBN/EAN: 9783455400977. EUR 4,95 » Bestellen bei amazon.de Anzeige

1 KOMMENTAR

  1. Es ist richtig: amazon.COM verkauft mehr Ebooks für das kindle als gedruckte Bücher. In den USA: Für Deutschland liegen keine Zahlen vor. Ein schönes Beispiel dafür, wie Statistik missbraucht wird. Man muss nur einen Ausschnitt Zahlen vorlegen und einige zusätzliche Informationen weglassen. Alle anderen sagen dann, was man nicht sagen darf, aber gern hören will. Das ist “Marketing”, keine verlässliche Information.

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