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Büchermachen XXV: Warum haben Kurzgeschichten so geringe Chancen?

Unregelmäßig und immer am Samstag berichtet der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn über das Büchermachen. Es geht ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redet Klartext, räumt mit Vorurteilen auf – und will zum Widerspruch anregen. Und er bittet um Fragen über den Buchmarkt, um an dieser Stelle darauf einzugehen.

Eine Kolumne von Vito von Eichborn

Mail von einer Autorin (nur etwas gestrafft):

Meine Frage betrifft das Verhältnis des deutschen Buchmarktes zu Kurzgeschichten.

Vor vielen Jahren habe ich zunächst einige us-amerikanische Autoren durch die »creative writing«-Literatur entdeckt (Richard Yates, Raymond Carver, Mary Flannery O’Connor), mittlerweile erfahre ich von der Gegenwartsliteratur meistens in der amerikanischen Presse. Erst letzte Woche fand ich eine aktuelle Shortlist »Debut Story Collections«, und als ich den Artikel dazu las, habe ich mich gefragt, ob so etwas in Deutschland überhaupt denkbar wäre.

Einige der Autoren und Autorinnen wurden – meistens nur mit geringer zeitlicher Verzögerung – auch auf den deutschen Markt gebracht; ich denke da an Alice Munro, Elizabeth Strout, jüngst Lucia Berlin.

Kurzgeschichten scheinen also durchaus auch bei der deutschen Leserschaft gut anzukommen, müssen aber offenbar vorher auf ihrem einheimischen Markt »funktioniert« haben. Auf mich wirkt es jedenfalls so, als hätten übersetzte Autoren hierzulande viel größere Chancen als deutschsprachige. Ich kenne auch nicht viele (zeitgenössische) deutsche Autoren, die mit Kurzgeschichten debütiert haben (ad hoc fällt mir Judith Hermann ein, Karen Duve hatte, wenn ich mich recht erinnere, bereits einen erfolgreichen Roman publiziert, bevor man ihre Kurzgeschichten druckte; sicher gibt es eine Handvoll anderer, die aber doch wohl eher die Ausnahmen sind – oder irre ich mich?).

Ich frage also nun Sie, den Experten, weshalb das so ist bzw. ob ich das richtig einschätze: Warum interessieren sich deutsche Verlage und Literaturagenturen nicht für Kurzgeschichten deutschsprachiger Autoren? (Oder erst dann, wenn ein Autor bereits einen erfolgreichen Roman veröffentlicht hat?)

Schreiben deutsche Autoren einfach keine guten Kurzgeschichten? Klar, Short Stories haben im us-amerikanischen Raum eine andere Geschichte und einen anderen Stellenwert als hierzulande; erfolgreiche Autoren erzählen in Interviews, Autobiografien oder Büchern über ihr Schreiben, darüber, wie sie zunächst Kurzgeschichten bei Zeitschriften eingereicht haben und sich damit langsam aber stetig einen Namen gemacht haben. Das wäre also schonmal ein großer Unterschied – die Möglichkeiten des Einsteigens.

Mit Wolfgang Tischer hatte ich schonmal über das Thema Kurzgeschichten gesprochen und er hat mich ermutigt, Ihnen zu schreiben und die Frage zu stellen. Wenn das als Thema für das literaturcafe.de geeignet wäre, können Sie meine Anfrage dafür gern als Aufhänger benutzen.

Diese Anfrage gefällt mir – weil sie gut recherchiert ist und im Grunde selbst alle Antworten gibt. Eben, anderer Stellenwert – es gibt hierzulande keine bedeutenden Foren für Kurzgeschichten. Jedoch auch im Umkehrschluss: Die Fluten der Kurzgeschichten, die über meinen Schreibtisch gingen, enthielten (soweit ich die Käseprobe machte) keine einzige, die zwingend war, Magie hatte, begeisterte, zum Weiterlesen verführte. Könnte es sein, dass deutsche Autoren diese Gattung als beliebige Fingerübung missverstehen? Sich mit ihren Regeln und Kriterien nicht auseinandersetzen? Auch mit Erzählung und Kürzestgeschichte? Überhaupt mit den Grundlagen des Schreibens? Nebenbei: Agenten und Verlage interessieren sich für alles – wenn es klasse ist, schon mit dem ersten Satz gefangen nimmt.

Ende der Fünfziger waren Kurzgeschichten durchaus beliebt. Übrigens sind die von Böll besonders großartig – und besser als seine Romane. Warum sich das so geändert hat, wird mit der Nachkriegszeit erklärt. Mir leuchtet das nicht ein – es ist mir ein Rätsel. Wobei – natürlich sind die Medienlandschaften in verschiedenen Kulturkreis eben dies: verschieden. Cuentos im Spanischen haben wieder ganz andere Traditionen und Gesetze. Wie in der Musik …

Judith Hermann kam aus dem Off – und die ganze Branche war verblüfft über den Riesenerfolg. Einerseits traf sie eine Lücke – es wurde grade keine andere Sau durchs Dorf getrieben; es ist also auch Glück, wie groß die Konkurrenz in den Feuilletons grade ist. (Manchmal versuchen Verlage gezielt, Newcomer in diese Pause zu positionieren.) Andererseits jedoch sind die Geschichten grandios, in diesem lakonischen Ton mit eigenem Sound, ganz ohne Geschrei eine Wohltat. Viele haben es dann vergeblich versucht, auf der Hermann-Welle zu reiten.

Erst wenn Schriftsteller bekannt sind und zur Marke werden, haben auch ihre Kurzgeschichten einen Markt. Der Buchhandel weiß aus Erfahrung: Geschichten unbekannter Autoren gehen nicht; er zeigt sie also nicht im Laden, wenn er nicht wie bei Hermann von den Medien gezwungen wird.

Das geht. Als »Fromme Lügen«, sieben Erzählungen von Irene Dische, in der Anderen Bibliothek erschien, jubelten die Feuilletons. Hab’ ich schon mal erzählt: Rowohlt zahlte mir für die Taschenbuchlizenz hunderttausend Mark.

Ich kann nur raten: Nachmachen! Auf eigene Art natürlich. Ganz einfach: So großartig schreiben, dass wir alle begeistert sind.

Vito von Eichborn

Bewerbungen? Fragen? Meinungen? Manuskripte? Kommentare? Vito von Eichborn freut sich über Rückmeldungen! Am besten unten in den Kommentaren oder per Mail an buechermachen(at)literaturcafe.de.

Vito von Eichborn, 1943 geboren, Studium, Journalist und Aussteiger, begann 1973 im Lektorat bei Fischer in Frankfurt. 1980 Gründung des Eichborn Verlags, den er 1995 freiwillig verließ: »Das war der Fehler meines Lebens.« Geschäftsführer bei Verlagen in Hamburg. Lebt seit 2007 in Bad Malente. Gründete zwischenzeitlich auf Mallorca den Verlag Vitolibro, den er mit norddeutschen Regionalia, literarischen Ausgrabungen und Kuriosa fortsetzt. Ist manchmal Agent für Autoren (»nur, wenn das Projekt marktfähig ist«), schreibt, lektoriert, entwickelt Projekte.

7 Kommentare

  1. Ich danke für die erfreuliche Aufklärung, warum Kurzgeschichten so schlecht bei den Verlagen ankommen. Mit meinen fast 94 Jahren habe ich 150 mehr oder weniger haarsträubende, wahre Geschichten zusammengetragen, alle mit humorigem Ende und einer kleinen Fotopointe. Über 20 Bücher habe ich mit guten Verlagen gemacht (Pilzliteratur und Natur- und Kochbücher), aber seit 40 Jahren lebe ich auf La Palma-Canarias und habe keinen Kontakt mehr zu meinen früheren Verlagen. Wenn Sie Humor haben und sich etwas amüsieren wollen, dann gehen Sie doch mal auf die Webseite von Herrn Siebold
    La Palma Aktuell – Frische Nachrichten aus La Palma
    wo Sie einige meiner Erlebnisse in der Kolumne Dähncke finden und mich kennenlernen können. Viel Spass, und vielleicht helfen Sie mir weiter? Rose Marie Dähncke

  2. Zum Thema Kurzgeschichten auf dem deutschen Markt: Mit großem Interesse habe ich den Beitrag der Fragestellerin verfolgt und kann auch den meisten Antworten Vito von Eichborns zustimmen, z.B. dass
    Bölls Kurzgeschichten besser sind als seine Romane, ich war begeistert, als ich auf seine kleine Prosa
    stieß. Aber eines glaube ich nicht, dass es keine Käufer von Kurzgeschichten gäbe. Ich selbst suche immer nach Kurzgeschichten in den Buchhandlungen und finde meist keine, jedenfalls keine größere Auswahl. Und ja, ich gehöre auch zu den unbekannten Kurzgeschichten-Autoren/innen
    Warum gibt es eigentlich kaum Möglichkeiten in Zeitungen und Zeitschriften in D kleine Prosa mit Inhalt oder etwas Tiefe unterzubringen und wenn überhaupt, nur als Glosse? Das war in den 50 ern auch in deutschen Medien einmal besser…

  3. Ein Problem der deutschen Kurzgeschichte ist, dass man zu fixiert auf die »typische« Kurzgeschichte blickt, wie sie in den 1950er und 1960er Jahren geschrieben wurde; nicht nur von Böll, sondern auch von anderen, etwa Wolfgang Borchert, Wolfdietrich Schnurre, Wolfgang Weyrauch, Ilse Aichinger und vielen anderen. Das es eine »Entwicklung« gab, wird in der Regel unterschlagen. Man beruft sich oft sogar auf eine »Lehrmeinung«, was eine Kurzgeschichte sei (keine oder kurze Einleitung, personaler Erzähler, erzählte Zeit kurz usw.), die sich vor allem auf die Kurzgeschichte bezieht, wie sie in den fünfundzwanzig Jahren nach dem Krieg geschrieben wurde. Diese Grenzen (Regeln?) wurden aber gesprengt, schon damals z.B. von Arno Schmidt und Alexander Kluge, später auch von Schnurre und Weyrauch und vor allem den »Nachkommen« wie Helmut Krausser, Judith Hermann, Ingo Schulze – um nur ein paar exemplarische Namen zu nennen.

    Das Problem, das Kurzgeschichten von Verlagen kaum und nur zögerlich, und wenn, mit geringem Werbetat verlegt werden, liegt in den vermuteten geringen Gewinnaussichten. Die hängen nicht unwesentlich mit den Erwartungen der Leser und Leserinnen zusammen. Echte Kurzgeschichten haben die kaum noch im Blick. Man schaut eher auf Autorinnen wie Alice Munro, deren Texte jedoch allein vom Umfang schon den Rahmen der Kurzgeschichte (oder »Short Story«) sprengen. Genau genommen sind es eher Erzählungen. So kann es passieren, das »echte« Kurzgeschichten von wenigen Seiten Länge als »zu kurz« von Lesern bewertet werden. Das ging meiner Kurzgeschichte »Strandbegegnung« (veröffentlicht bei digital publishing in der Reihe booksnacks) so, die bei einem Umfang von 12 Normseiten als »Minikurzgeschichte« und »ganz kurze Geschichte« bewertet wurde und die sich manche Leserinnen länger gewünscht hätten. Zeitungen und Zeitschriften als Publikationsmöglichkeiten fehlen auch weitgehend. Zwar gibt es noch eine ganze Reihe von Literaturzeitschriften, doch die haben eine geringe Auflage und kaum Breitenwirkung. Tages- und Wochenzeitungen drucken schon seit einem Vierteljahrhundert keine Prosa mehr ab. Anthologien, wie sie aus Wettbewerben heraus entstehen, werden nur im Umfeld der teilnehmenden Autorinnen und Autoren gelesen. Einzig im Umfeld des E-Books hat sich die Kurzgeschichte einen kleinen Restrückzugsort sichern können. Dort wird sie veröffentlicht, auch gelesen, wenn auch, wie schon gechrieben, mit veränderten Erwartungen.

  4. Ich habe ein Buch geschrieben: “Anitas Anekdoten” – Eine Sammlung humorvoller Alltagsgeschichten.
    Das Buch ist bei Heymann/Bookmundo gedruckt, es ist ein sogenannter”Book on Demand”. Dafür habe ich nichts bezahlen müssen, aber wenn man nicht perfekte PC-Kenntnisse hat, ist es ein sehr schwieriges Unternehmen.
    Man hatte mir im Voraus schon gesagt, dass Kurzgeschichten nicht gefragt sind und noch schlimmer meine sind auch noch humorvoll mit einem ironischen Touch. Das Buch ist sehr gut angenommen im Kreis von verschiedenen Klubmitglieder in Hamburg. Meine Buchhändlerin, nannte es “kurzweilig”.
    Das Buch kann man überall bestellen aber mein Problem: ich habe kein PR-Apparat hinter mir und ich kann die Leser nicht erreichen.
    und haben einen wahren Hintergrund und alle haben einen

  5. Hmm, ich habe früher vorzugsweise Kurzgeschichten gelesen, tatsächlich. Bin aber halt kein naturbegabter Schreiber, und am eigenen Stil zu arbeiten, betrachte und empfinde ich als harte Arbeit.

    Als jemand mit eigenem Fantasy- und Science-Fiction-Universum im Hintergrund würde ich es oft gern bei Kurzgeschichten belassen, um aus diesem Universum verschiedene Ecken beleuchten zu können, mich nicht in allen Einzelheiten verlieren zu müssen, und auch nicht zu Konsistenz gezwungen zu sein, durch die Präsentation als “viele Universen für sich”. So sehe ich Kurzgeschichten: Ein ganzes Universum auf weniger als zwanzig Seiten. Patricia Highsmith mag ich. Hat Stories geschrieben, die mir nach Jahren noch im Kopf bleiben. Es liegt eben ein großes Potential darin, in der Lücke, die durch die Kürze zwangsläufig entsteht, in der einerseits eine gewisse Vor- und Mitbestimmung liegt, seitens des Autors, dann aber wieder eine große Freiheit für den Leser.

    Meine Erfahrung geht halt dahin, in meinem literarisch wenig anspruchsvollen Genre (dieses Twilight-Zeug z.B. ist technisch ein reiner Mist und verkauft sich trotzdem): Die Fantasy bestimmen Leseratten. Meine Tante kauft keine Bücher mit weniger als 400 Seiten – alles darunter ist ihr zu schnell durchgelesen. Dient eben der Unterhaltung, das Genre, und ist nicht dazu da, zum Nachdenken anzuregen. Entsprechend hat man unterhaltsam zu schreiben, am besten auch lustig. Als Person mit Marginalisierungshintergrund fällt mir das schon eher schwer, dieses Lustige, Oberflächliche. Der Anspruch ist mir dabei aber relativ deutlich: Trash liefern. Hauptsache viel zu “fressen”.

    Weiterhin: Wenn man als Autor greifbar ist und kurzgeschichtlich schreiben will, begegnen einem dann noch Leute, die das Konzept der Kurzgeschichte als Leser einfach mal so gar nicht anerkennen, und dreist nachfragen, wie’s denn jetzt weitergeht.
    Ja, du Nuss, will man da antworten, das war der Sinn der Sache, dass das dir überlassen ist. Und steht dann aber da mit Universum im Hinterkopf und landet bei der Frage: “Wenn man schon gebeten wird – wieso nicht weiterschreiben?”
    Damit ist das Konzept dann für die Katz’. Da bröckelt es und fällt in sich zusammen.

    Ordentliches Schreiben, ob kurz oder lang, ist Arbeit und wäre ein vollwertiger Beruf. Weniger Worte sollten dabei theoretisch weniger Arbeit bedeuten. Nur: Die Worte müssen in der Kürze schon auch besser sitzen, und da beißt sich dann die Katze in den Schwanz. Fünf oder mehr Charakterstränge miteinander zu verweben, wie das in einem Roman passiert, ist schon auch Arbeit. Aber eine andere, in der man mit Längen manchmal auskommt, und damit, nicht mit jedem Satz “treffen” zu müssen.

    Was mir in der Betrachtung oben fehlt, von wegen Kurzgeschichte als Fingerübung: In Ausschreibungen wird häufig für Anthologien gesucht, und da wird das Konzept praktisch jedem abverlangt, der gelesen werden möchte, ob Interesse oder Begabung dazu besteht oder eben nicht. Was vielleicht einen nicht unerheblichen Beitrag dazu leistet, das Ganze als “Anfänger”-Sparte zu etablieren, die man hinter sich bringen muss, um danach anderes überhaupt zu dürfen. Wer eigentlich bloß Aufmerksamkeit und Bekanntheit abgreifen möchte und Veröffentlichungsreferenzen sammelt, um den eigenen Roman irgendwo unterzubringen, und es vorzieht, mehrsträngige Geschichten zu verweben, wird einen Umfang von 5-15 Seiten als unangenehme Einengung begreifen. Nicht als Gelegenheit zur bewusst gesetzten, kreativen Lücke.

    Wenigstens die Hälfte einer guten Geschichte schreibt ja immer der Leser. Ich würde finden: In der Kurzgeschichte vielleicht noch deutlich mehr als das. Mit so viel Freiheit muss man als Autor dann erstmal umgehen können.

  6. Lieber Herr von Eichborn,

    so sehr ich Herrn Böll als Autor schätze, aber wenn seine Kurzgeschichten gut sein sollen, dann leben wir nicht auf dem gleichen Planeten.

    Viele liebe Grüße aus dem terrestrischen Kleinsteinbach (oh ja, das gibt es wirklich!)

    Peter Hakenjos, Autor von »Schnieke, schräg und buntscheckig: Unmoralische Geschichten für Menschen in der zweiten Lebenshälfte«

  7. Hallo, ich schicke Ihnen einfach mal eine Kurzgeschichte, meine kürzeste:

    M ä n n e r —

    Es war ein älterer, der mich anrief.

    Das Gespräch war kurz, aber nicht etwa bündig. Nein, überhaupt nicht, man merkte von Anfang an, dass es am rechten Kontakt fehlte. Er klang enttäuscht-verärgert-frustriert: “Warum sind Sie denn nicht gekommen? Ich habe über eine Stunde gewartet.”

    “Wohin sollte ich denn kommen?”

    “Natürlich in das Café, wo wir verabredet waren.”

    “Ich kann mich nicht besinnen …”

    “Aber, meine Beste, das gibt es doch wohl nicht. Am Morgen lernen Sie einen Mann am Strand kennen, und bis zum Nachmittag haben Sie schon vergessen, dass Sie mit ihm verabredet sind?”

    “Ich war aber mit niemand verabredet.”

    “Ach, und Sie waren auch nicht am Strand?”

    “Nein. Wen wollen Sie denn überhaupt sprechen?”

    “Frau Dahlke.”

    “Na, dann rufen Sie sie doch mal an, denn jetzt sprechen Sie mit Frau Dähncke.”

    “Ich weiss ja ihre Nummer nicht.”

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