
Gleich am ersten Lesetag ein kleiner Skandal: Eine Autorin verlässt das Studio unmittelbar nach der Lesung. Außerdem gibt es in dieser Podcast-Folge ein Gespräch mit Helga Schubert zu hören. Wie hat sich die Jury-Arbeit nach rund 30 Jahren verändert? Und als Gast auf der Bühne am Lendhafen: Literaturagentin Astrid Poppenhusen.
Live vor Publikum am Lendhafen: Bozena Badura und Wolfgang Tischer besprechen mit ihrem Gast, der Literaturagentin Astrid Poppenhusen, den ersten Lesetag der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur. Fünf Texte wurden gelesen, fünf Texte wurden von der Jury diskutiert – und ein kleiner Eklat sorgte für Gesprächsstoff.

Vor der Besprechung des ersten Lesetages gibt Astrid Poppenhusen Einblicke in den Beruf der Literaturagentin: Wie kommt ein Text zum Verlag, warum lohnt sich eine Agentur und worauf sollten Autorinnen und Autoren bei Verträgen achten? Außerdem berichtet sie vom neu gestarteten Klagenfurter Literaturkurs 2.0.
Besprochen werden die Lesungen vom 25. Juni 2026:
- Fiona Sironic, D/A
- Kurt Prödel, D
- Jovana Reisinger, D
- Kinga Tóth, H
- Slata Roschal, D
Alle Texte stehen auf der Website des ORF zum Download und Nachlesen bereit.
Warum verließ Slata Roschal nach ihrer Lesung das Studio – und wie reagierte die Jury? Welcher Text nimmt nach Einschätzung der Runde aller Voraussicht nach einen Preis mit nach Hause? Zu hören sind in der Folge außerdem zwei Original-Töne: Kinga Tóth direkt nach ihrer Lesung und Jurymitglied Mithu Sanyal, die den Studio-Eklat überraschend gut findet. All das und noch viel mehr wird im Podcast besprochen.

Am Ende der Folge gibt es exklusiv im Podcast ein Gespräch mit Helga Schubert, die am Vortag die Klagenfurter Rede zur Literatur gehalten hat. Sie war von 1987 bis 1990 selbst Jurorin und gewann 2020 mit 80 Jahren den Bachmannpreis. Im Gespräch erzählt sie, wie sich die Jury-Arbeit seither verändert hat und wie aus persönlicher Erfahrung Literatur wird.
Vielen Dank an das großartige Publikum am Lendhafen und den Verein Lendhauer, der auch in diesem Jahr die Live-Aufnahme auf der Bühne ermöglicht hat.
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