Bachmannpreis-Podcast 2013 Folge 2: Eröffnung und Interview mit Vizebürgermeister Albert Gunzer

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Albert Gunzer»Kultur ist wirtschaftlich nicht messbar«, sagt Klagenfurts Vizebürgermeister und Kulturreferent Albert Gunzer. Er spricht sich bei der Eröffnung der Tage der deutschen Literatur und im Podcast-Interview klar für den Erhalt des Bachmannpreises aus. Ansonsten hat die Eröffnung und Michael Köhlmeiers Rede bei Wolfgang Tischer einen bedenkenswürdigen Eindruck hinterlassen. Vergessen wir Jörg Fauser nicht.

2 Kommentare

  1. Ich weiß nicht, wie das in Deutschland mit den Buffets nach den Literaturevents ist, doch, das nach der dBP-Vergabe habe ich einmal per Video gesehen, da waren die Schüßeln reichlich und die Leute haben sich auch dazu gedrängt, hineingekommen ist man zwar wahrscheinlich nur mit einer persönlichen Einladung, Klagenfurt ist, glaube ich, öffentlich zugängig, zumindest war das so, als ich 1996 einmal auf eigene Kosten hingefahren bin, um mir das Ganze anzusehen, da habe ich dann auch gegessen und das Fernsehen hat mich gefilmt dabei, aber ob wirklich soviele Klagenfurt nur wegen des Buffets zur Eröffnung gekommen sind, würde ich von Wien aus mal bezweifeln und wenn sich wirklich ein bis zwei “Sandler” gratis angegessen haben, habe ich nichts dagegen.
    So möchte ich Ihnen gerne mitteilen, daß ich dieses “Buffet-Pushing” sehr billig peinlich gefunden habe und es schade finde, daß Sie sich gestern nicht einmal ein Glas Wasser gönnten, denn, daß dieses lebenswichtig ist, merkt man erst, wenn man am Verdursten ist, hat Burhard Spinnen gestern ja in seinem Statement gesagt und mir geht dieses ewige Buffetgerede ein bißchen auf die Nerven.
    Buffets gehören halt dazu und wenn es den Bachmannpreis rettet, kann man im nächsten Jahr ja, Wasser oder billigen Wein und ein paar Soletti und Käsestangerln, wie das auch im Wiener Literaturhaus üblich ist, hinstellen und einen Topf, der um Spenden bittet, aber über was werden Sie dann lästern und die Leute gegen die Buffethaie aufbringen, die sich nicht zur Literatur interessieren, die höchstwahrscheinlich doch zum größten Teil aus den Ehrengästen, den Lektoren, Verlagsvertretern, Autoren, Literaturkursbesuchern und ein paar Interessierten bestanden haben? Ein bißchen mehr Sachlichkeit wäre vielleicht besser!

  2. Ich kann das Büffet-Entsetzen nicht ganz nachvollziehen. Es ist die offizielle Eröffnung mit Ehrengästen und Pipapo, das Büffet nicht übermäßig opulent, viele von weither angereist und noch ohne Abendessen. Kein ganz schönes Gedrängel, aber das Büffel war eh schon viel weniger als in den Vorjahren. Einzelne “Sandler” mögen dabei gewesen sein, ist ihnen zu gönnen, ansonsten werden schon alle da etwas zu tun gehabt haben. Für dieses Büffet muss man sich nicht einschleichen. Ist doch schön, dass der normale Besucher nicht ausgesperrt wird. Meinetwegen sollen sie es ohne Büffet machen und Brezeln verkaufen. Wenn man’s weiß, geht man dann halt vorher essen.

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