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Beitrag vom 7. Juli 2013 | Rubrik: Bachmannpreis 2013, Literarisches Leben

Katja Petrowskaja gewinnt den Bachmannpreis 2013

Katja PetrowskajaKatja Petrowskaja hat den mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis gewonnen. Die Jury prämierte damit Petrowskajas Text »Vielleicht Esther« über die Vertreibung der Juden in Kiew im 2. Weltkrieg. Bereits nach Petrowskajas Lesung am Freitag gab es Jubel im Publikum des Klagenfurter ORF-Theaters. Seitdem galt Katja Petrowskaja als Favoritin, und die Jury folgte nun diesem Urteil gleich im ersten Wahlgang. Eingeladen wurde die Autorin von Jurorin Hildegard Keller. Die Qualität des Textes analysierte bereits gestern Uwe Heldt im Video-Podcast.

Weitere Preise gingen an Verena Güntner, Benjamin Maack und Heinz Helle. Der Publikumspreis ging in diesem Jahr an Nadine Kegele.

Der mit 10.000 Euro dotierte kelag-Preis der Kärntner-Elektrizitäts-Aktiengesellschaft – sozusagen der 2. Platz – ging an Verena Güntner für »Es bringen« nach einer Stichwahl. Sie wurde von Juror Paul Jandl nach Klagenfurt geholt.

Der 3sat-Preis von ARD, ZDF und ORF – mit 7.500 Euro dotiert – ging nach einem zweiten Wahlgang an Benjamin Maack für seinen Käfertext (eingeladen von Juror Winkels).

Den Ernst-Willner-Preis (5.000 Euro), gestiftet von den deutschsprachigen Verlagen, erhielt ebenfalls nach einer Stichwahl Heinz Helle für »Wir sind schön«, von Jurorin Daniela Strigl eingeladen.

Der Publikumspreis, für den gestern im Internet abgestimmt werden konnte, ging an Nadine Kegele. Der Publikumspreis ist mit 7.000 Euro dotiert und wird von der BKS Bank gestiftet. Nadine Kegele wird damit auch automatisch Klagenfurter Stadtschreiberin im kommenden Jahr 2014.

Bei der Preisverleihung war auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz anwesend, der zwei Wochen zuvor die Absetzung des Literaturwettbewerbs androhte. Jedoch hatte Wrabetz bereits in der Nacht eindeutige Signale gegeben, dass der Bewerb am Wörthersee auch 2014 weitergeführt wird. Dies versicherte er nun in seinem Grußwort.

Mehr zur Preisverleihung und Interviews mit den Preisträgern sehen Sie in Folge 6 unseres Bachmann-Podcasts 2013.

1 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Renate Maas schrieb am 11. Juli 2013 um 11:39 Uhr

    Erstmal herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!
    Dennoch muss ich hinzufügen, dass der Text von Katja Petrowskaja nicht ganz so meinen Geschmack getroffen hat.

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Blogs, die auf diesen Beitrag verlinken

  1. engl @ absurdum » Blog-Archiv » keine klagen (24) verlinkte am 8. Juli 2013 um 00:17 Uhr

    […] sitzt zwanzig, dreißig meter entfernt auf einmal die diesjährige preisträgerin auf einer bank. ganz allein, sie telefoniert, liest ein buch. woran erkennt ihr, daß sie das ist, […]

  2. engljetzt » Blog-Archiv » keine klagen (24) verlinkte am 25. April 2017 um 23:55 Uhr

    […] sitzt zwanzig, dreißig meter entfernt auf einmal die diesjährige preisträgerin auf einer bank. ganz allein, sie schaut sich um, telefoniert, liest in einem buch. woran erkennt […]