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Willms’ Woche: Watson, komm herüber!

Die erste E-Mail, die im Jahr 1970 über das ARPAnet versendet wurde, war eine Nachricht an eine Gruppe von Computerwissenschaftlern an der University of California. Das Stanford Research Institut schickte damals folgenden Text:

»Watson, komm herüber. Ich brauche deine Hilfe.«

Natürlich bezieht sich diese Anspielung auf keinen geringeren als den wohl berühmtesten Detektiv der Literaturgeschichte. Sherlock Holmes, der mit seinem Freund Dr. Watson knifflige Kriminalfälle allein durch rationales Denken zu lösen pflegt, wurde durch seine Popularität nicht nur oft für eine real existierende Figur gehalten, sondern dient bis heute immer wieder als Vorbild für eigensinnige Helden. Sogar die beliebte Arztserie »Dr. House« ist bewusst an die Geschichte aus der Feder Sir Arthur Conan Doyles angelehnt. Sowohl Sherlock Holmes als auch Gregory House lösen ihre »Fälle« auf sehr eigenwillige Art und Weise und sind gewissen Rauschmitteln nicht abgeneigt. Auch die Namen House und Holmes offenbare eine gewisse phonetische Nähe zu einander.

Sir Arthur Conan Doyle konnte sich also nicht nur zu Lebzeiten an der ungeheuren Popularität seiner Figur berauschen, sondern auch an seinem 149. Geburtstag am 22. Mai.

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