Während auf anderen Websites die Jahresrückblicke bereits abgefeuert sind, kommt der des literaturcafe.de wie gewohnt am 1. Januar.
Das Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein gutes, gesundes, glückliches und friedvolles Jahr 2018 mit unserem traditionellen persönlichen literarischen Jahresrückblick auf 2017.
Wir stellen zwei Spiele für Literatinnen und Literaten vor, bei denen Sie weder schießen noch rennen müssen, denn hier erzählen Häuser Geschichten. Beide Spiele zeigen, dass Computerspiele schon längst die besseren interaktiven Bücher sind und Geschichten auf eine Weise erfahrbar machen, wie es kein Buch und kein Film je können werden.
Ausschnitt aus dem Cover der CD-Fassung bei Hörbuch Hamburg (Klick zum Anzeigen)
Für Literatur- und Hörspielfans gibt es zum Jahresende 2017 ein ganz besonderes Highlight: Regie-Meister Walter Adler hat den Roman »Licht im August« vom William Faulkner als rund sechsstündiges Hörspiel adaptiert und inszeniert.
Das Hörspiel ist in vier Teilen ab dem 26. Dezember 2017 täglich um 20:03 Uhr auf SWR2 zu hören und später als CD-Ausgabe bei Hörbuch Hamburg erhältlich.
Mit »Licht im August« ist 85 Jahre nach Erscheinen der Romanvorlage ein beeindruckendes Hörstück entstanden mit über 70 Sprechern, darunter Ulrich Matthes, Yohanna Schwertfeger, Tom Schilling, Angela Winkler und Martin Brambach.
Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de bespricht in einem Video vier Bücher, die von vier Buchhändlerinnen und Buchhändlern für das Literarische Buchhandelsquartett auf den Stuttgarter Buchwochen ausgewählt wurden. Als Moderator dieser Runde musste sich Wolfgang Tischer zurückhalten, im Video sind nun seine Buchkritiken zu hören.
Es geht um die Falklandinseln, ein verschwundenes Kind, einen Roman mit brutalen Gewaltpassagen und eine angebliche unterirdische Eisenbahn.
Durch ein Firmware-Update kann Amazons günstiges Kindle-Einsteigermodell jetzt auch Hörbücher von Audible abspielen. Das kann sonst nur der fast fünfmal so teure Luxusreader Kindle Oasis. Das immer noch aktuelle Paperwhite-Modell aus dem Jahre 2015 wird dies jedoch nie können. Der Grund liegt in der Hardware-Ausstattung.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie den kleinen Kindle zum Sprechen bringen und was das Update für Paperwhite und Oasis bringt.
Neben dem fast 1.000 Seiten starken »Sleeping Beauties«, das Stephen King zusammen mit seinem Sohn Owen schrieb, erschien im Oktober 2017 noch eine weitere Koproduktion von Stephen King zusammen mit Richard Chizmar.
»Gwendys Wunschkasten« ist ein kleines, hübsch aufgemachtes Bändchen mit 125 Seiten. Es ist die Lektüre für einen schaurig gemütlichen Abend und eine King-Geschichte in der Tradition von »Riding the Bullet«.
Das Literarische Quartett vom 8. Dezember 2017 (Foto: ZDF)
Manchmal wünscht man sich, dass nicht irgend so ein Feuilleton-Fuzzi Gast im Literarischen Quartett ist, sondern jemand wie – sagen wir mal – Thomas Gottschalk. Und muss man immer über Walser reden? Warum nicht auch mal über Stephen King?
Das literarische Quartett vom 8. Dezember 2017 kam wieder spät im TV, um 23:35 Uhr. Gast war diesmal Thomas Gottschalk, und gesprochen wurde über das neue Buch von Stephen King. Geht doch!
Die großen goldfarbenen, Großbuchstaben leuchteten mir vielversprechend entgegen: YUKON. Ich bin ihrem Glanz verfallen, so wie ich seit meiner Kindheit dem Ruf der Wildnis von Jack London verfallen bin. Seitdem war der Yukon für mich der Inbegriff von Abenteuer. Dem Yukon haftet ein Mythos an, der einen nicht mehr loslässt. Und wer einmal dort war, der will wieder hin. Als ich die Anfrage nach einer Rezension des Buches im Postfach fand, musste ich einfach ja sagen. Yukon – Mein gehasster Freund – von Joey Kelly, Extremsportler und Bandmitglied der Kelly-Family, und Till Lindemann, Frontmann von Rammstein, das hörte sich vielversprechend an.
Er war und ist einer der bekanntesten spanischen Schriftsteller: Manuel Vázquez Montalbán (1939–2003). Er schrieb Essays, Lyrik und Erzählungen. Doch weltweit bekannt wurde er mit seinen Pepe-Carvalho-Krimis.
Auf den Stuttgarter Buchwochen mit dem diesjährigen Gastland Spanien liest heute Abend (1. Dezember 2018, 19:30 Uhr) Wolfgang Tischer aus dem Krimi »Carvalho und der tote Mittelstürmer«.
Muss sich für die Zusammenarbeit mit Amazon rechtfertigen: KNV-Geschäftsführer Oliver Voerster (Foto: KNV)
Es gibt gute Gründe, warum man den Aktivitäten des Amazon-Konzerns kritisch gegenüberstehen kann und stehen sollte. Peinlich und zahnlos wird dies jedoch, wenn die Kritiker keine Ahnung von Amazons Aktivitäten haben.
So geschieht es aktuell nach der Ankündigung des Buchgroßhändlers KNV, künftig die deutschsprachigen Titel von Amazon Publishing ins Lager aufzunehmen. So der Buchhändler will, können diese Amazon-Titel dann in jeder Buchhandlung bestellt werden, die an den Großhändler angeschlossen sind.
Zum dritten Mal findet während der Leipziger Buchmesse 2018 die buchmesse:blogger sessions statt. Erstmals wird die Buchblogger-Konferenz am Messe-Sonntag (18.03.2018) direkt ins Fachforum der Messehalle 5 gebracht, sodass sie unmittelbar ins Messegeschehen eingebunden ist. Ein zusätzliches Tagungsticket ist nicht mehr erforderlich.
Buchbloggerinnen und Buchblogger können zudem die Inhalte im Vorfeld aktiv mitgestalten. Worüber soll informiert und diskutiert werden? Über einen Call-for-Papers mit anschließender Abstimmung über die spannendsten Themen, sind Buchbloggerinnen und Buchblogger bis zum Nikolaustag eingeladen, ihre Ideen und ihr Wissen mit einzubringen.
und alles was ich an dir fände
bleibt ein unerwünschtes rempeln
in der menge
und wenn ich dich küsste
(ich wüsste schon wohin)
wenn ich dich liebte
es bleibt auch nur beim »wenn«
Ein kleines, verspieltes Schmuckstück!
Und so soll es sein: Keine dumpfe Botschaft, kein moralischer Zeigefinger, sondern eine zufällige Begegnung, die Vorstellungen auslöst – letztlich also etwas völlig Normales! Aber einfach wunderbar verpackt!
Das ist einfach nur schön! Da sprich das lyrische Ich direkt eine Person an und teilt dieser mit, was es an ihr fände – aber sie tut es nicht, denn es war ja nur ein versehentliches Anrempeln in einer Menschenmenge. Also stellt sich das lyrische Ich nur vor, was es sagen könnte! zurück
Offensichtlich hat die berempelte Person doch einen tieferen Eindruck gemacht, wenn das lyrische Ich jetzt schon an ans Küssen denkt … zurück
Jetzt wird diese »Liebe auf den ersten Rempler« noch eine Stufe erotischer, denn das lyrische Ich bleibt in seiner Fantasie nicht bei einem normalen Kuss – sonst würde es nicht so drum herum reden. Offenbar stellt es sich den Landeplatz dieses Kusses gerade vor, und Leser & Leserin bleibt nichts anderes übrig, als das Gleiche zu tun. zurück
Der zufällige Rempler hinterlässt einen flüchtigen Eindruck, der eine erotische Fantasie Bewegung setzt, die jetzt zu einem Liebesgeständnis wird, was allerdings flugs wieder relativiert wird – denn alles Gesagte und nicht-ausgesprochene Gefühlte wird hinter einem WENN verborgen. zurück
Gelegentlich erzählen Menschen nach der Lektüre eines historischen Romans, dass sie »unglaublich viel über die damalige Zeit erfahren hätten«. Das ist irritierend, denn schließlich haben sie ein fiktives Werk und kein Sachbuch gelesen.
Würde man mit einer solchen Haltung den Roman »Underground Railroad« von Corlson Whitehead lesen, so würde man erfahren, dass Anfang des 19. Jahrhunderts ein geheimes und weit verzweigtes unterirdisches Eisenbahnnetz dafür sorgte, dass schwarze Sklaven aus dem Süden der USA in den Norden fliehen konnten.
In Kooperation mit Studiocanal verlosen wir zum Deutschlandstart einen Plüsch-Paddington, das Buch »Ein Bär namens Paddington« aus dem Beltz Verlag und 2×2 Eintrittskarten für den Film »Paddington 2«.
Um am Gewinnspiele teilzunehmen müssen Sie uns 2 Fragen beantworten.
Wenn die Phrase »Ein Film für die ganze Familie« eine Berechtigung hat, dann bei »Paddington 2«. Doch nicht nur Paddington ist zurück im Kino, auch Hugh Grant scheint sich mittlerweile in der Rolle des selbstverliebten Schauspielers zu gefallen, dessen beste Zeiten längst vorüber sind.
Nicht zuletzt sollte ein beeindruckend inszeniertes Popup-Buch uns alle vor Weihnachten ins Kino bringen.
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