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Eine neue Literaturplattform startet im Mai

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Die virtuelle Bibliothek readme.cc ist ein digitales Austauschforum über Bücher, die uns helfen, die Zukunft zu verstehen. In spielerisch interaktiver Form kreiert readme.cc eine virtuelle Buch-Community und speichert einen Chor von Leser-Stimmen, die über die Sprach- und Kulturgrenzen hinweg Bücher und Lektüren vermitteln.

Ja, so klingen vermutlich Projektbeschreibungen, über die mehrköpfige europäische Wissenschaftsgremien tagelang diskutiert haben.

Dabei ist das von der europäischen Kommission unterstützte Projekt offensichtlich gar nicht so langweilig und trocken, wie die Beschreibung befürchten lässt.

Das Prinzip: Stelle dich und deine Bücher in Text und Bild im Internet vor. Mehr Infos gibt’s in einem digitales Prospekt, der auf der Projektwebsite heruntergeladen werden kann.

Warum man als Titelbild das Motiv einer Frau gewählt hat, die ausschaut, als würde sie in der Fußgängerzone den Wachturm verkaufen, ist uns jedoch ein Rätsel.

Alternativer Medienpreis 2005 vergeben

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Zur Stunde (Freitagabend, 11. März 2005) wird in Nürnberg der Alternative Medienpreis 2005 vergeben. Gerne wären wir dabei gewesen, schließlich gehörte das literaturcafe.de im letzten Jahr zu den Gewinnern dieses angesehenen Preises. Leider haben wir es aber wegen der Messevorbereitungen zeitlich nicht in die fränkische Hauptstadt geschafft.

Daher gratulieren wir allen diesjährigen Gewinnern recht herzlich aus der Ferne!

Die diesjährigen Preisträger und Laudatios finden sich auf der Websites des Alternativen Medinepreises.

Übrigens, das kleine Orangenbäumchen, das wir vor einem Jahr neben Preisgeld und Urkunde erhalten haben, trägt zwischenzeitlich reichlich Früchte.

Else Buschheuer hat in München gelesen

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Im LichtBlicke-Weblog findet sich eine sehr persönliche Schilderung mit sehr guten Fotos von Else Buschheuers Lesung in München. Die Sicht der Schriftstellerin über ihre aktuelle Lesetour kann man in ihrem Webl… nein, nein: Tagebuch nachlesen (Man muss nicht immer alles nach neuen Modebegriffen benennen. Schließlich schrieb Else Buschheuer schon Internet-Tagebuch, als der Begriff Weblog noch nicht in aller Munde war). [nach einem Hinweis auf polarluft]

Kaminer podcastet bei audible

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Unser Chefredakteur, Jahrgang 1967, schwebte heute den ganzen Tag selig lächelnd durch die Redaktionsräume, nachdem er die aktuelle Pressemeldung von audible.de gelesen hatte, in der Wladimir Kaminer, Jahrgang 1967, als „Jungautor“ bezeichnet wird. Das hätte noch gefehlt, dass ihn die Praktikanten künftig als „Jungherausgeber“ bezeichnen müssen. Aber das nur am Rande…

Künftig können Beiträge des Bestsellerautors Wladimir Kaminer bei audible.de kostenlos als MP3-Häppchendateien heruntergeladen werden. Wer etwas auf sich hält und hipp ist, der bezeichnet dies als „Podcast“. Der Begriff setzt sich aus broadcast (senden) und dem Namen des schicken MP3-Player iPod von Apple zusammen. Mit entsprechenden Programmen wie dem iPodder kann man so automatisiert und regelmäßig Musikdateien auf die tragbaren digitalen Musikplayer laden. Es existieren mittlerweile spezielle Verzeichnisse von Websites und Weblogs, die solche Podcasts zur Verfügung stellen. audibles Podcast „sendet“ unter der URL www.audibleblog.de

Drei Nominierungen bei der roten Feder 2005

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Abebooks, der nach eigener Aussage weltweit größte Internet-Marktplatz für neue, gebrauchte, antiquarische und vergriffene Bücher, hat die drei Nominierungen für den hauseigenen Schreibwettbewerb „Die rote Feder“ bekannt gegeben. Die Beiträge sind online für jederman abrufbar.

Es ist reichlich ernüchternd zu wissen, dass dies die drei besten Beiträge eines Schreibwettbewerbs sein sollen.

Aber vielleicht lag es auch daran, dass die Jury aus sage und schreibe 28 Mitgliedern bestand! Wie in anderen Bereichen auch bestätigt sich hier wohl der Grundsatz: je mehr Entscheider bei einer Sache mitreden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis eher durchschnittlich statt top ist.

Post von einem großen deutschen Verlag

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Heute kam Post von jenem Verlag, über den wir in einer früheren Notiz ausführlich berichtet hatten. Darin das Rezensionsexemplar des erwähnten Taschenbuchs mit erotischen Geschichten. Schöne Brüste auf dem Buchcover. Aber sonst nur der Lieferschein anbei. Kein persönliches Schreiben. Auch parallel keine eMail. Dabei hatten wir doch einige Fragen und uns auf eine Antwort gefreut. Und jetzt?

Umfrage zum Thema Online-Buchhandel

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Im Rahmen seiner Dissertation am Institut für Marketing und Handel der Universität Göttingen beschäftigt sich Alexander Magerhans mit dem Thema „Kundenzufriedenheit im eCommerce“. Als Beispielbranche hat er den Online-Buchhandel gewählt.
Für die Überprüfung seiner Hypothesen benötigt er noch empirische Daten und daher führt er zur Zeit eine Online-Befragung durch.

Der Fragebogen findet sich unter:

134.76.155.29/amstudie/start.php

Teilnehmen kann jeder, der schon einmal ein Buch online bestellt bzw. gekauft hat.

Das eBook ist zurück

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In einem ausführlichen Artikel berichtet heute der Tagesspiegel über das neue eBook-Angebot beim Buchgroßhändler libri.de. Rechtzeitig vor der CeBit präsentiert man eine eigene Online-Buchhandlung für elektronische Bücher.

Scheinbar ist einiges neu: Am heutigen Montag … will der Internet-Buchhändler Libri.de das elektronische Lesen mit einer eigenen E-Book-Abteilung in seinem Online-Shop wieder in Mode bringen. Allerdings unter gänzlichen neuen Vorzeichen, so schreibt es der Tagesspiegel. Wenn künftig von E-Book gesprochen wird, so wünscht es sich Nina Kreutzfeldt vom eBook-Verlag, dann geht es nicht mehr um die Hardware, sondern um die Inhalte, die Bücher. Denn von den Geräten gibt es bereits genug: Sieben Millionen Deutsche tragen ständig einen Handheld-PC oder ein Smartphone mit sich herum. Die Lesegeräte sind also ohnehin vorhanden, wir bieten jetzt die Inhalte an, beschreibt Kreutzfeldt die geänderte Ausgangssituation.

Der eBook-Kenner beginnt sich bereits hier zu fragen, warum das plötzlich eine neue Ausgangssituation darstellt, denn auf den kleinen tragbaren Computern wird schon seit Jahren viel gelesen. Vieles davon sind zugegebenermaßen sicherlich Raubkopien, wie auch der Tagesspiegel berichtet, denn die Verlage tun sich schwer damit, Inhalte bereitszustellen. Schließlich will man nicht Ähnliches wie die Musikindustrie erleben.

Allerdings gibt es durchaus schon seit Jahren legale eBook-Systeme, die, im Gegensatz zu anderern Anbietern, auch heute noch existieren, wenngleich sie vor sich hin dümpeln.

Einer dieser Anbieter ist das französische Unternehmen Mobipocket, das 2001 mit dem damals noch existierenden eBook-Award ausgezeichnet wurde.

Bereits seit dem Jahre 2001 stehen auch die aktuellen Beiträge des literaturcafe.de für den Mobipocket-Reader zum täglichen Abruf für unterwegs bereit. Aufgrund der breiten Hardware-Unterstützung ist für uns Mobipocket die erste Wahl, die wir unseren mobilen Lesern empfehlen.

Warum erzählen wir Ihnen das?

Ein Blick auf die libri-Website erklärt dies schnell. Bei den Fünf Schritten zu Ihrem eBook liest man dort: Kostenlose Lesesoftware installieren – Die eBook-Lesesoftware „Mobipocket Reader“ steht zum kostenlosen Download bereit. Sie ist verfügbar für unterschiedliche Lesegeräte wie alle gängigen PDAs sowie Smartphones und natürlich für den PC bzw. Notebook.

Nicht immer sind also neue Ausgangssituation für alle neu. Und vieles setzt sich erst mit der Zeit durch. Ein langer Atem ist manchmal gefragt. Und vielleicht gelingt es Mobipocket mithilfe von libri (oder umgekehrt), das unkompliziert und legal bereitszustellen, was vielfach einfach fehlt: gute, erstklassige Inhalte.

Was man über Zuschussverlage sagen darf

Bitte notieren:

  • Druckkostenzuschussverlage haben ein gutes Lektorat.
  • Autoren, die zuerst bei Druckkostenzuschussverlagen veröffentlichen, können diese bei angesehenen Verlagen als Referenz angeben.
  • Feuilletons von Zeitungen, Zeitschriften und andere Rezensenten haben absolut keine Probleme mit von Druckkostenzuschussverlagen herausgegebenen Büchern.

Vorsicht! Wer das Gegenteil behauptet, kann verklagt werden. Wer es besser weiß, kann Robert Herbig aus der Patsche helfen, der soeben mit einem Streitwert von 50.000 Euro verklagt wurde, weil in seinem Autorenforum jemand das Gegenteil behauptet hat. [via Bernd Röthlingshöfer]
Hm, gibt es in diesem Land nicht so etwas wie eine Meinungsfreiheit? Wo kämen wir da hin, wenn z. B. jeder Kritiker für einen Verriss vom jeweiligen Verlag auf einen solchen Streitwert verklagt würde? Negative Berichte auch über angesehene Verlage gibt es doch immer wieder mal. Da sollte man doch souverän darüberstehen. Oder etwa nicht? Merkwürdig.

Urteil gegen Buchmarkt

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Das Branchenmagazin Buchmarkt ist zu einer Veröffentlichung eines Unterlassungsausspruchs verurteilt worden, weil es nicht viel Positives über einen Verlag geschrieben hat. Buchmarkt bezeichnete den Verlag in einem Artikel u.a. auch als klagefreudig, woraufhin dieser den Buchmarkt wegen des negativen Artikels verklagt hat. Der Buchmarkt distanziert sich nun von dieser offensichtlich falschen Aussage und Herausgeber Christian von Zittwitz sieht sich schon im Knast.

Ausreden bei der Ausleihe

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Cornelia Freiwald und Petra Ott von der Universitätsbibliothek Bielefeld haben ein nützliches Formular ins Netz gestellt, der bei den Ausreden helfen soll, warum man den Säumniszuschlag für zu spät zurückgebrachte Bücher nicht bereit ist zu zahlen. Lesen und freuen! [via netbib]

Unglaubliches, das manche glauben

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Diese Site haben wie gerade bei den Google-Anzeigen entdeckt, die auch im literaturcafe.de geschaltet sind. Da wird einem doch tatsächlich versprochen, man habe Chancen, dass das eigene Drehbuch oder der eigene Roman in Hollywood verfilmt wird. Bei einem Wettbewerb können bis zu 3.000 Dollar gewonnen werden und zusätzlich gibt`s „bis zu $ 1 Million in Optionsprämien von den Studioproduzenten“.

Oberhammermäßig!

Demnächst gehe ich dann mit meinen Bekannten in den neuen Scorsese Film mit Leonardo DiCaprio und beiläufig werde ich dann erwähnen können: „Übrigens *hüstel* das Drehbuch habe ich geschrieben. Habe da bei einem Wettbewerb im Internet mitgemacht.“

Und um dort teilzunehmen, muss man nur schlappe 25 Euro zahlen, nach dem 14. April leider 45 Euro. Aber das ist quasi geschenkt, denn die selbstlosen Anbieter dieser Website kostet es 70 Euro, das Script durch einen Analysten bewerten zu lassen. Die zahlen quasi drauf! Man kann sogar Romane einschicken, die Bewertung kostet 49 Euro. Aber ist ja auch logisch, schließlich müssen die das noch schnell zu einem Drehbuch umscheiben.

Wer glaubt sowas? Wer schickt dort allen Ernstes 25 bis 49 Euro und seine Manuskripte ein? Niemand kann doch so naiv sein?

Das zu glauben, wäre allerdings auch naiv. Denn wenn es sich nicht lohnen würde, wenn sich die eingeschickten Geldbeträge von denen, die sich demnächst als großen Hollywood-Autor sehen, nicht zu einem beträchtlichen Sümmchen addieren würden, würde keiner solche Seiten ins Netz stellen.

Autorenfehler Einschreiben – GMX bringt Unsinn online

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Warum sollten Autoren online nicht die gleichen Fehler machen wie offline? Da soll es doch in der Tat Autoren geben, die ihr Manuskript per Einschreiben an einen Verlag schicken. Schließlich will man sicher gehen, dass das Werk angekommen ist. Kein Verlag kann sich so später herausreden, er hätte das Manuskript nicht bekommen. Super Idee!

Wenn Sie es sich also bei einem Verlag gleich von Anfang an so richtig verscherzen wollen, dann sollten Sie bedenkenlos den Weg des Einschreibens wählen. Da weiß der Verlag gleich, dass sie ihm grundsätzlich Misstrauen oder an einer Form der Paranoia leiden. Ein durch und durch vertrauensvoller Start also. Niemand verschickt mehr Original-Manuskripte, die ein Einschreiben auch nur ansatzweise rechtfertigen würden!

GMX macht solchen Unsinn nun auch im Web möglich.

Da erreicht uns doch heue eine Mail, die wir fast schon als Spam abgetan hätten. Sie trägt ein rotes Ausrufezeichen und ist als wichtig gekennzeichnet. Eine Kennzeichnung, die Spam-Mails gerne einsetzen und die daher mittlerweile das Gegenteil bewirkt. Der Absender lautet „GMX Einschreiben“ und erinnert in dieser Form auch an typische Spam-Absenderkennungen wie „Ihre Bank“ oder „Buchhaltung“. Der Betreff lautet „Benachrichtigung über ein GMX Einschreiben von …“. Die Mail selbst fordert dazu auf, einen Link anzuklicken. Auch das ein typisches Element einer Spam-Mail, um zu prüfen, ob der Empfänger die Mail gelesen hat, was ihn als Spam-Adressat noch interessanter macht. Tunlichst sollte man solche Links nicht anklicken, auch wenn Sie z.B. vorgeben, man könne so die unerwünschte Werbung abbestellen. Das Gegenteil ist der Fall.

Unser Mauszeiger kreiste also schon über dem Button „Als Spam markieren“, als wir anhand weiterer Daten doch feststellen mussten, dass es sich hier tatsächlich um einen speziellen Dienst von GMX handelt. Statt die Mail direkt zu verschicken, bekommt der Empfänger eine Mail, dass der Absender gerne eine Mail schicken würde. Grandios! Über jenen Link, möge man die Mail abrufen, sodass der Absender darüber informiert wird und erfährt, ob der Empfänger die Mail abgerufen hat. Ob er sie gelesen hat, ist ja dann nochmals eine ganz andere Geschichte.

„Einschreiben“ nennt GMX diesen mailtechnischen Unsinn, der eher einer postlagernden Sendung gleichkommt.

Gerne fordern wir unsere Besucher auf, uns Kurzgeschichten und Gedichte zu zusenden. Und obwohl wir natürlich in keinster Weise eine Veröffentlichung garantieren können und wollen, erhält jeder oder jede von uns eine Eingangsbestätigung des Textes. Wer aber einen Text auf der Poststelle hinterlegt und darauf wartet, dass wir ihn abholen, der wartet leider auch bei uns vergebens.

Perlentaucher wird englisch

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Heute, am 1. März 2005, startet der Perlentaucher sein englischsprachiges Angebot. Künftig will die bekannte und renommierte Kultur-Website unter der Adresse www.signandsight.com (Zeichen und Ansichten) auch das englischsprachige Publikum erreichen (Merkwürdig, warum lesen wir ständig signandsigh.com („Unterschreiben und Seufzen“)?).

Die tägliche Presse- und Feuilleton-Schau soll speziell für das nicht deutschsprachige Publikum aufbereitet werden. Natürlich schaut man nun auch in ausländische Zeitungen und Magazine und das erweiterte Perlentaucher-Redaktionsteam will ausgewählte deutsche Presseartikel ins Englische übersetzen.

Da so viel Ausbau natürlich Geld kostet, erhält der Perlentaucher eine „Anschubfinanzierung“ von knapp 1,4 Millionen Euro von der Bundeskulturstiftung.

Soviel Subventionierung von redaktionellen Angeboten mit Steuermitteln sieht man bei der privatwirtschaftlichen Presse natürlich kritisch. Die FAZ meint sogar, man müsse sich beim Perletaucher für dieses Geld auch wieder etwas mehr anstrengen.

Das wird man dem Perlentaucher, der bislang fünf Jahre ohne staatliche Hilfe auskam, sicherlich nicht sagen müssen. Sich das nicht-deutschsprachige Publikum zu erobern, wird allerdings kein leichtes Unterfangen sein. Sign and Sigh eben.

Mutige Bücher

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Von traurigen Telefonen oder beleidigen Sitzkissen hat man selten gehört. Nur Bücher, die sind sehr oft mutig. In Google finden sich über 2.000 Hinweise zu unseren tapferen kleinen Regalbewohnern.