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Perlentaucher wird englisch

Heute, am 1. März 2005, startet der Perlentaucher sein englischsprachiges Angebot. Künftig will die bekannte und renommierte Kultur-Website unter der Adresse www.signandsight.com (Zeichen und Ansichten) auch das englischsprachige Publikum erreichen (Merkwürdig, warum lesen wir ständig signandsigh.com (“Unterschreiben und Seufzen”)?).

Die tägliche Presse- und Feuilleton-Schau soll speziell für das nicht deutschsprachige Publikum aufbereitet werden. Natürlich schaut man nun auch in ausländische Zeitungen und Magazine und das erweiterte Perlentaucher-Redaktionsteam will ausgewählte deutsche Presseartikel ins Englische übersetzen.

Da so viel Ausbau natürlich Geld kostet, erhält der Perlentaucher eine “Anschubfinanzierung” von knapp 1,4 Millionen Euro von der Bundeskulturstiftung.

Soviel Subventionierung von redaktionellen Angeboten mit Steuermitteln sieht man bei der privatwirtschaftlichen Presse natürlich kritisch. Die FAZ meint sogar, man müsse sich beim Perletaucher für dieses Geld auch wieder etwas mehr anstrengen.

Das wird man dem Perlentaucher, der bislang fünf Jahre ohne staatliche Hilfe auskam, sicherlich nicht sagen müssen. Sich das nicht-deutschsprachige Publikum zu erobern, wird allerdings kein leichtes Unterfangen sein. Sign and Sigh eben.

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