Wie ein Geisterfahrer knallt manchmal ein letzter Satz oder ein letztes Wort in einen Text und macht alles zunichte. Gerade Anfänger überspannen oftmals den Bogen. Sie meinen, sie müssten am Ende ihres Textes nochmals besonders originell sein oder müssten nochmals etwas deutlich und auch für den Dümmsten erklären, was eigentlich zwischen den Zeilen davor deutlich gesagt war.
Machen Sie bei Ihren Kurzgeschichten einmal den Crashtest und lassen Sie den letzten Satz, die letzten Sätze oder den letzten Absatz weg. Häufig werden Sie merken, dass dem Text nichts fehlt und er immer noch »funktioniert«. Vielleicht wird er sogar besser.
In der heutigen Ausgabe von »Maltes Meinung«, unserer Textkritik im literaturcafe.de, zerstört ein letzter Satz ein wunderbares Gedicht. Hier versuchte der Autor, eine Pointe zu setzen, die völlig überflüssig ist und die schöne Stimmung davor zerstört. Durch den Aufprall wurde eine Wertung von 5 Brillen auf 2 verkürzt.


Auch bei den literarischen Websites gibt es so etwas wie heimliche Bestseller. Websites, die nie mit großem Werbebudget angeschoben wurden und dennoch ihre Besucher und Fans haben – und Erfolge. Der Grund mag darin liegen, dass sie nie mit Gewinnabsicht aufgebaut wurden, sondern von leidenschaftlichen Literaturliebhaberinnen und -liebhabern.
»(…) rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie (…)! Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Thüre. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht.«
Gelegentlich bekommen wir Bücher zugeschickt, die uns in fremde und fantastische Welten entführen, mit denen wir gar nichts anfangen können, die uns verwundern und befremden. Schlecht geschriebene Fantasytexte oder öde Weltschmerzromane – oder Bücher über Sport.
Heute gibt es Tipps vom Literaturagenten in einer besonderen Form, nämlich als Satire von Klaus Britting. Vielleicht kommt dem einen oder der anderen der Inhalt des dort mitprotokollierten Telefongesprächs nicht ganz unbekannt vor.
»Amazon bringt E-Book-Reader Kindle
Der amerikanische Nachrichtensender CNN zeigt am kommenden Samstag und Sonntag (9. und 10. August 2008) eine Dokumentation über »The spirit of storytelling« – den Geist des Geschichtenerzählens. Darin kommen die Autoren Paolo Coelho, Isabel Allende, Nadine Gordimer und Doris Lessing zu Wort. Und auch
Der Journalist, Publizist, Herausgeber, Ex- und Wieder-Verleger Vito von Eichborn plant eine neue Buchreihe. Unter dem Label »vitolibri1000« will er vergriffene Bücher aus den letzten 30 Jahren neu auflegen. Die Auflage pro Titel soll jeweils nur 1.000 Stück betragen. Damit sich ein solches Projekt überhaupt rechnet, setzt Eichborn auf Belletristik und narrative Sachbücher deutschsprachiger Autoren, um Übersetzungskosten zu sparen. Lektoratskosten würden bei einer Neuausgabe ebenfalls nicht mehr anfallen. »Ich denke an büttenartige Broschuren, es geht um die Inhalte, nicht also um kostenträchtige bibliophile Effekte«, so Eichborn.
Heute vor 125 Jahren wurde der Schriftsteller, Seemann, Kabarettist und Maler
Mit medial inszenierter Entrüstung, um den Absatz seines neuen Buches anzukurbeln, verkündet der britische Wissenschaftler James Hawes
Die erste Linzer Buchmesse LITERA endet so unrühmlich
Früher fand das Hörspiel fast nur im Radio statt. Produktionen auf Schallplatte oder Kassette waren eher für Kinder und Jugendliche konzipiert, wie Märchen, die drei ??? oder Hui Buh.
Der Online-Buchhändler Amazon war wieder auf Einkaufstour. Ab sofort gehört auch