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Textkritik: Sätze wie Geisterfahrer

A1Wie ein Geisterfahrer knallt manchmal ein letzter Satz oder ein letztes Wort in einen Text und macht alles zunichte. Gerade Anfänger überspannen oftmals den Bogen. Sie meinen, sie müssten am Ende ihres Textes nochmals besonders originell sein oder müssten nochmals etwas deutlich und auch für den Dümmsten erklären, was eigentlich zwischen den Zeilen davor deutlich gesagt war.

Machen Sie bei Ihren Kurzgeschichten einmal den Crashtest und lassen Sie den letzten Satz, die letzten Sätze oder den letzten Absatz weg. Häufig werden Sie merken, dass dem Text nichts fehlt und er immer noch »funktioniert«. Vielleicht wird er sogar besser.

In der heutigen Ausgabe von »Maltes Meinung«, unserer Textkritik im literaturcafe.de, zerstört ein letzter Satz ein wunderbares Gedicht. Hier versuchte der Autor, eine Pointe zu setzen, die völlig überflüssig ist und die schöne Stimmung davor zerstört. Durch den Aufprall wurde eine Wertung von 5 Brillen auf 2 verkürzt.

Zur aktuellen Ausgabe von Maltes Meinung »

Textkritik: A1 – Prosa

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Normalerweise geht man erst am Ende über die Wupper,
aber ich
absolut jeden Tag.
Und dann wieder dieser verdammte Stau bei Langerfeld.
Alles wie immer, Gelaber im Äther
Siffwetter und schon
Schnee auf dem Kahlen Asten. Vielleicht später
Westen Besserung,
strichweise.

Ist das, was da vorne aufleuchtet, die Sonne,
oder schon das Jenseits?

Verdammt, da blitzen die Bullen?

© 2008 by Hubert Geissler. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Jammerschade: Die Schlusszeile zerstört das bis dahin großartige Gedicht.
Das macht dann summa summarum zwei trübe Brillen statt fünf leuchtenden.

Die Kritik im Einzelnen

Falls jemand die Redewendung »über die Wupper gehen« und ihre mutmaßlichen 3 Bedeutungen nicht kennen sollte: hier wird’s erklärt. zurück
Wer es genau wissen will; und dort scheint es sich wirklich häufig zu stauen: Google fand ca. 4550 Einträge zu dem Suchbegriff-Paar »Langerfeld Stau«. zurück
Wunderschön, diese lakonische Aufzählung des Wetterberichts via »Äther«, wo ja auch das Wetter realiter stattfindet; und dass statt dem »strichweisen Regen« unvermittelt eine »strichweise Besserung« prognostiziert wird. zurück
Der Rahmen zur Eingangszeile ist gespannt, dieses Ende wäre endgültig. zurück
Bis vor dieser Zeile stimmte das Gedicht: Die tägliche Langeweile im Stau (es geht nicht weiter), das miese Wetter, der völlig belanglose Wetterbericht (man steckt ja mitten im Wetter), die vage Verheißung einer strichweisen Besserung: man könnte genauso gut tot sein. Dabei schwingt mit eine leise Ironie, nämlich dass das Jenseits auch nicht viel mehr zu bieten hat oder das Leben gewissermaßen versifft ist. Jedenfalls konnte ich mich meines Schmunzelns nicht erwehren.
Aber dann wird einem diese völlig verkorkste Schlusszeile aufs Auge gedrückt, und die leise Freude weicht einer bitteren Enttäuschung: Schon der Ausruf Verdammt passt nicht, denn der Stau, in dem das lyrische Ich angeblich steckt, ist bereits verdammt; dann wird aufleuchten mit blitzen gleichgesetzt, was inhaltlich Blödsinn ist; und zuguterletzt erheische ich Auskunft, was das denn für ein seltsamer Stau sein soll, in dem die »Bullen« erfolgreich einzelne Raser erblitzen können?-:?! Nein: hier erwürgt oberplattester Witz-Komm-Raus den zuvor sorgfältig aufgebauten Humor! zurück

Herzlichen Glückwunsch: romansuche.de wird 10!

Heike Prassel (Quelle: romansuche.de)Auch bei den literarischen Websites gibt es so etwas wie heimliche Bestseller. Websites, die nie mit großem Werbebudget angeschoben wurden und dennoch ihre Besucher und Fans haben – und Erfolge. Der Grund mag darin liegen, dass sie nie mit Gewinnabsicht aufgebaut wurden, sondern von leidenschaftlichen Literaturliebhaberinnen und -liebhabern.

Ein solches Projekt ist die von Heike Prassel betriebene romansuche.de. Eine Manuskript-Vermittlungsplattform, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert.

romansuche.de will Autoren helfen, einen Verlag zu finden. Hierzu kann man ein Exposé seines Werkes sowie eine aussagekräftige Leseprobe auf romansuche.de präsentieren.

Rollende Augen, geballte Fäuste und kichernde Schüler

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Schauspieler (Bildquelle: zeitensprung.de)»(…) rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie (…)! Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Thüre. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht.«

Solche Reaktionen gibt es heutzutage nur noch bei der »Feuchtgebiete«-Lektüre. Jedoch beschreiben diese Sätze die Wirkung eines Theaterstückes auf die Zuschauer. Ein Werk, das man heute definitiv zu den Klassikern zählt; woran man wieder einmal sieht, dass sich die Sicht auf einen Text und die Reaktionen darauf durchaus in 230 Jahren erheblich ändern können.

Heute bringt dieses Werk lediglich Teenager zum Kichern, wie Natalie Puttkammer in ihrem monatlichen Quiztext und als Theaterbesucherin feststellen muss. Wie immer können Sie mitraten.

Wer und wessen Werk war es?

Halbmarathon ist eigentlich kein schönes Wort

Cover: Richtig trainieren für den HalbmarathonGelegentlich bekommen wir Bücher zugeschickt, die uns in fremde und fantastische Welten entführen, mit denen wir gar nichts anfangen können, die uns verwundern und befremden. Schlecht geschriebene Fantasytexte oder öde Weltschmerzromane – oder Bücher über Sport.

Doch da ein Buch über den Halbmarathon zwar nichts für die Chefredaktion des literaturcafe.de ist, wir jedoch eine ziemlich sportliche Mitarbeiterin haben, wurde das Buch weitergereicht. Birgit-Cathrin Duval ist im Frühjahr in Hamburg ihren ersten Marathon gelaufen. Sie hat sich das Buch »Richtig trainieren für den Halbmarathon« von Andreas Butz einmal angesehen. Hier ihr Eindruck:

Prosa: Tipps vom Literaturagenten

Klaus Britting: Tipps vom LiteraturagentenHeute gibt es Tipps vom Literaturagenten in einer besonderen Form, nämlich als Satire von Klaus Britting. Vielleicht kommt dem einen oder der anderen der Inhalt des dort mitprotokollierten Telefongesprächs nicht ganz unbekannt vor.

Britting weiß, wovon er schreibt, denn als ehemaliger Verlagskaufmann war er selbst über 30 Jahre lang bei verschiedenen Verlagen tätig. Seit zehn Jahren schreibt er fast ausschließlich Satiren für Zeitungen und Zeitschriften, und wir freuen uns, dass er diese thematisch sehr passende Geschichte dem literaturcafe.de zur Verfügung gestellt hat. Und es bleibt natürlich eine Satire mit Übertreibungen? Oder etwa doch nicht?

Der Autor freut sich über Ihre Rückmeldungen. Wie immer bei unseren Prosa- und Lyrikbeiträgen nicht öffentlich, sondern persönlich an den Autor. Klicken Sie beim Beitrag einfach auf seinen Namen.

Zu den »Tipps vom Literaturagenten« »

Wilde Medienspekulation: »Amazons eBook-Reader Kindle kommt nach Deutschland«

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Sieht so das Kindle 2.0 aus?»Amazon bringt E-Book-Reader Kindle nach Deutschland« oder »Amazons E-Book-Leser kommt nach Deutschland« titeln seit gestern einige Online-Medien. Doch schon der Konjunktiv in den Meldungen dazu macht stutzig: »Das Gerät könne auf der Frankfurter Buchmesse seine Deutschland-Premiere haben«. Am Messestand von Amazon sicherlich nicht, denn der Online-Händler ist auf der Buchmesse nur virtuell vertreten.

Grundlage für all diese Spekulationen ist ein dpa-Bericht, der wiederum auf einer Vorabmeldung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beruht. Liest man den Artikel in der heutigen Ausgabe, so zeigt sich schnell, dass die FAZ damit nur einen völlig belanglosen Bericht interessant machen wollte, der nichts Neues über den eBook-Reader Kindle enthält außer hinlänglich bekannten Dingen, wie die von TechCrunch vermuteten Verkaufszahlen von 240.000 Exemplaren in den USA. Der Rest beruht auf Amazons eigenen Marketing-Aussagen. Und wieder einmal wird die Parallele zu Apples iPod gezogen, was man offenbar davon ableitet, dass das Gerät auch weiß ist und man käufliche Inhalte nur vom Hardware-Anbieter in einer Art Monopolstellung beziehen kann.

Die Vermutung, Amazon könnte die Buchmesse für den Deutschland-Start des Kindle nutzen, wird allein aus einer vagen Aussage des Geschäftsführers von Amazon in Deutschland, Ralf Kleber, abgeleitet.

Breaking News: CNN enthüllt die Geheimnisse des Geschichtenerzählens

CNN Doku: The spirit of storytellingDer amerikanische Nachrichtensender CNN zeigt am kommenden Samstag und Sonntag (9. und 10. August 2008) eine Dokumentation über »The spirit of storytelling« – den Geist des Geschichtenerzählens. Darin kommen die Autoren Paolo Coelho, Isabel Allende, Nadine Gordimer und Doris Lessing zu Wort. Und auch Kurt Vonneguts Schreibregeln werden beleuchtet.

Nachtrag: Der Beitrag ist nun in drei Teilen auch im Internet anzusehen (Teil 1, Teil 2, Teil 3).

Was macht gutes Schreiben und Geschichtenerzählen aus? Welche Rolle spielt es in der heutigen digitalen Welt? »Es ist erstaunlich«, so ist auf der CNN-Website zur Dokumentation zu lesen,  »wie viele Bücher, Filme, Theaterstücke und sogar betrunkene Freunde auf Partys vergessen, dass eine gute Geschichte in erster Linie unterhalten muss.« Und wie sieht es mit dem belehrenden Aspekt einer guten Story aus?

Vito von Eichborn will vergriffene Buchschätze heben und baut auf Ihre Mitarbeit

Vito von Eichborn wartet auf Ihr VorschlägeDer Journalist, Publizist, Herausgeber, Ex- und Wieder-Verleger Vito von Eichborn plant eine neue Buchreihe. Unter dem Label »vitolibri1000« will er vergriffene Bücher aus den letzten 30 Jahren neu auflegen. Die Auflage pro Titel soll jeweils nur 1.000 Stück betragen. Damit sich ein solches Projekt überhaupt rechnet, setzt Eichborn auf Belletristik und narrative Sachbücher deutschsprachiger Autoren, um Übersetzungskosten zu sparen. Lektoratskosten würden bei einer Neuausgabe ebenfalls nicht mehr anfallen. »Ich denke an büttenartige Broschuren, es geht um die Inhalte, nicht also um kostenträchtige bibliophile Effekte«, so Eichborn.

Auch die Leser und Besucher des literaturcafe.de sind aufgerufen, Vorschläge für zu unrecht vergriffene Bücher zu machen, die eine Neuausgabe verdient hätten.  Eichborn: »Ich habe ein breites Spektrum, konnte ja bekanntlich noch nie E und U trennen. Starten möchte ich mit etwa einem Dutzend Titeln, habe jedoch keinerlei Zwänge.« Jedoch muss eine realistische Chance bestehen, dass von den Titeln auch 1.000 Exemplare verkauft werden.

Vito von Eichborn freut sich über Ihre Vorschläge, entweder per Mail an vitolibri(at)web.de oder direkt hier in den Kommentaren. Vito von Eichborn liest dort mit und gibt ggf. seinen Senf dazu.

Welches vergriffene Buch hat eine Neuausgabe verdient? Machen Sie hier Ihre Vorschläge »

Auch Google feiert den 125. Geburtstag von Jachim Ringelnatz

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Google feiert RingelnatzHeute vor 125 Jahren wurde der Schriftsteller, Seemann, Kabarettist und Maler Joachim Ringelnatz geboren. Auch Google präsentiert daher heute auf seiner deutschen Startseite das Logo im Ringelnatz-Look. Und wir erfreuen uns an einem seiner Gedicht (»Im Park«):

Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum
still und verklärt wie im Traum.
Das war des Nachts elf Uhr zwei.
Und dann kam ich um vier
Morgens wieder vorbei.
Und da träumte noch immer das Tier.
Nun schlich ich mich leise – ich atmete kaum –
gegen den Wind an den Baum,
und gab dem Reh einen ganz kleinen Stips.
Und da war es aus Gips.

Boah ey! Kafka war voll Porno!

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Aus Kafkas Porno-SammlungMit medial inszenierter Entrüstung, um den Absatz seines neuen Buches anzukurbeln,  verkündet der britische Wissenschaftler James Hawes Schockierendes: Franz Kafka hat Pornos besessen! Ja, wirklich! Es ist vielleicht sogar davon auszugehen, dass er sich die auch angesehen hat. Schockierend! Die »Heftchen« mit Goldprägung trugen den unverfänglichen Titel »Der Amethyst« und waren von Franz Blei herausgegeben.

In den Bänden enthalten waren nicht nur erotische Texte von Goethe und Waldemar Bonsels (ja, genau, der mit der Biene Maja! Bienen und Blüten… na, Sie wissen schon), sondern auch schockierende pornografische Darstellungen. Hawes verkündet nur ganz wenige Details, aber es gäbe darin Darstellungen von »girl-on-girl action«, also Mädels, die miteinander… Oh Gott, man mag es gar nicht aussprechen… Und auch Darstellungen mit Tieren seien dabei! Auch das mögen wir gar nicht aussprechen, sondern haben still danach gegoogelt. Das Ergebnis finden Sie rechts. Wi-der-wärtig, was da Kafkas Franz so alles konsumiert hat.

Nur unser Redaktionspraktikant hat müde gelächelt. »Er habe da«, so sagte er uns, »viel besseres Material auf seinem Handy.«

Linzer Buchmesse LITERA beschäftigt nun die Gerichte

Eintrittskarte zur LITERADie erste Linzer Buchmesse LITERA endet so unrühmlich wie alles begann. Wie ORF und Standard berichten, hat das Linzer Design-Center, in dem die Messe im April 2008 stattfand, nachwievor einen Großteil der Miete nicht überwiesen bekommen. Die Sache wurde nun dem Gericht übergeben. Ebenso hat die Autorin Margit Schreiner, die den vom Veranstalter ausgelobten Belletristikpreis erhalten hat, noch keinen einzigen der 5.000 Euro Preisgeld gesehen. Auch Schreiner ziehe laut den Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft vor. Nochmals, so ist im Standard zu lesen, würde sie den Preis nicht annehmen. Ohnehin sei ihr die Sache bereits im Vorfeld »verdächtig« vorgekommen.

Dass der Veranstalter der Messe, die Linzer Kongressgesellschaft mit ihrem Chef Berthold Greif, finanziell auf dünnem Eis unterwegs ist, war bereite im Vorfeld der Messe offensichtlich. Bereits Anfang April drohte der Direktor des Design-Centers damit, die Hallen geschlossen zu lassen, wenn Mietvorauszahlungen nicht erfolgen. Die Reservierung für das Jahr 2009 habe das Center nun definitiv gestrichen, berichten die OÖN.

Legale und illegale Downloads: Erstaunlich kluge Worte vom Hörverlag

Interview mit Heike Völker-Sieber vom HörverlagFrüher fand das Hörspiel fast nur im Radio statt. Produktionen auf Schallplatte oder Kassette waren eher für Kinder und Jugendliche konzipiert, wie Märchen, die drei ??? oder Hui Buh.

Kriminalhörspiele und anspruchsvollere Produktionen gab es nur im Radio zu hören. Hatte man ein Hörspiel verpasst, war der Empfang des Senders schlecht oder war man dabei eingeschlafen, so hatte man keine Chance, das Hörspiel nochmals zu hören. Denn obwohl die Werke mit Gebührengeldern finanziert waren, bekam man bei einer Anfrage an die Sender nach einem Mitschnitt auf Kassette eine Abfuhr erteilt.

Heute ist das anders. Viele Produktionen sind auf CD oder als MP3-Datei bei den Download-Portalen erhältlich. Und neuerdings sind einige Hörspiele sogar kostenlos und legal über die Internet-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender abrufbar.

Aber was sagen die Hörspiel- und Hörbuchverlage zu diesen »verschenkten« Werken?

boersenblatt.net hat sich mit der Unternehmenssprecherin des Hörverlags unterhalten. Und diese sagt zum Thema bemerkenswert kluge und unpolemische Sätze.

Willms‘ Woche: Time to say »Goodbye!«

Wie die Zeit vergeht: Im August 2007 erschien die Kolumne zum ersten Mal im literaturcafe.de. Vieler literarischer Jahrestage haben wir in den letzten 12 Monaten gedacht.

Nun neigt sich ein Jahr »Willms‘ Woche« seinem Ende entgegen, jedoch nicht ohne einen kleinen Ausblick auf die kommenden Jubiläen zu geben.

Am 14. August zum Beispiel feiert die ganze Welt den 82. Geburtstag einer der bekanntesten Texter überhaupt.

Moment mal – wirklich die ganze Welt?

Gebraucht gekauft: AbeBooks gehört nun zu Amazon

AbeBooks gehört jetzt AmazonDer Online-Buchhändler Amazon war wieder auf Einkaufstour. Ab sofort gehört auch AbeBooks, das nach eigener Aussage weltweit größte Web-Angebot für gebrauchte und antiquarische Bücher, zu Amazon. Nach Angaben von paidContent soll dies jedoch künftig nicht unbedingt sichtbar sein, denn AbeBooks wird weiterhin als eigenständige Website auftreten. An dem ursprünglich aus Kanada stammenden Angebot AbeBooks war zuletzt auch Burda mit rund 70% beteiligt.

Nach Europa breitete sich AbeBooks 2001 durch den Kauf von JustBooks aus. Interessant, dass der Link auf justbooks.de noch auf AbeBooks.de zu finden ist, obwohl die Domain justbooks.de schon längst im Besitz des Suchdienstes Bookfinder ist und nichts mehr mit dem ursprünglichen Anbieter zu tun hat.

Die letzte größere Einkaufstour von Amazon fand Anfang des Jahres statt. Da erwarb man mit Audible.com einen der größten Hörbuch-Download-Anbieter.