Leser erreichen und erfolgreich binden – Mitschnitt von der Frankfurter Buchmesse 2018

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Vor dem Gespräch: Laura Newman, Thorsten Simon, Alicia Zett, Jaqueline Vellguth und Mira Valentin
Vor dem Gespräch und hinter ihren Büchern: Laura Newman, Thorsten Simon, Alicia Zett, Jaqueline Vellguth und Mira Valentin

Wie Autoren im Self-Publishing die Aufmerksamkeit von Lesern gewinnen und sie zu Fans machen. Es diskutieren die Autorinnen Alicia Zett, Mira Valentin, Jaqueline Vellguth und Laura Newman. Moderation: Thorsten Simon von BoD.

Um viele Leser zu erreichen, gehört die eigene Vermarktung zu den zentralen Aufgaben eines Autors im Self-Publishing. Doch wie verschafft man sich Sichtbarkeit, gewinnt neue Leser hinzu und bindet diese langfristig an sich? Erfolgreiche Autoren berichten von Ihren Erfahrungen und geben Tipps.

Es diskutieren:

  • Alicia Zett
  • Mira Valentin
  • Jaqueline Vellguth
  • Laura Newman
  • Thorsten Simon (Moderator)

Hören Sie den Mitschnitt einer Bühnenrunde vom 14. Oktober 2018 von der Self-Publishing Area der Frankfurter Buchmesse 2018.

2 KOMMENTARE

  1. Ich habe es gerade komplett angehört! Das war ein wirklich schönes und spannendes Interview! Besonders interessant, wie ja jeder eben seinen eigenen Ansatz hat und diesem folgt.

    Es gibt eben viele Wege und man muss einen finden, der einem selbst liegt.

  2. Eine quirlige Runde, die uns rührende Anekdoten schenkt, darüber, was Leser-Autor-Bindung bedeutet und wie man sie schaffen kann. Aber auch eine Runde, die von der Kehrseite berichtet: Bis zu 50% der Autorenzeit strömen in die sozialen Medien, ganze Tage werden dort verbracht.

    Hier deutete sich ein Grundproblem an, das trotz großer Relevanz nicht weiter diskutiert wurde. Die meisten Schreiber können sich kurze Nächte, lange Durststrecken, Geringstverdienste und dergleichen nicht leisten, wegen der Familie, der Gesundheit, den Lebenshaltungskosten, usw. Wie gehen Leser-Autor-Kontakt bzw. selbstbetriebenes Marketing und Schreib-Produktivität zusammen, auch für nebenberuflich tätige Autoren?

    Die Antwort auf diese Frage lautet oft: Prioritäten setzen, und wenn es immer noch nicht reicht, dann geht es halt (momentan) nicht. Das finde ich zu wenig. Schließlich geht es bei dem Produkt Literatur meist und in erster Linie um Geschichten in Textform, nicht um Selbstdarstellung und Kontaktpflege. Hier könnte das Thema Arbeitsteilung relevant sein. Selfpublisher lassen immer öfter lektorieren, formatieren, designen. Warum nicht auch einen Teil des Marketings outsourcen? Wie könnte das aussehen? Interessante Fragen für zukünftige Runden.

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