Der Tod meiner Mutter: Georg Diez im Gespräch – Buchmesse-Podcast 2009

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Georg Diez: Der Tod meiner MutterAufschreiben als Beweismittel für das Leben. Georg Diez hat ein schmerzvoll schönes Buch geschrieben über das Sterben seiner krebskranken Mutter.

Das Aufschreiben gelang ihm erst in dem Zeitvakuum zwischen dem Tod seiner Mutter und der Geburt seiner Tochter. Zuvor hatte der Journalist eine seltsame Angst davor, die Bewegung des Lebens zu unterbrechen. Das Schreiben erlebte Diez dann als sinnliches Moment, in dem um jedes weh- oder wohltuende Wort gerungen wird.

Seit Erscheinen des Buches führen Feuilletons eine Debatte über die angemessene Darstellung persönlicher Krankheitsbiographien (»Susan Sontag? Zu viele Sicherheitsleinen im Denken.«).

Das Gespräch wurde lang, weil auch hier jedes Wort mit Bedacht gewählt werden wollte. Dafür ist Diez unvestellt, ehrlich – und anregend, die eigenen Ängste durchzubuchstabieren.

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