Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons

Stichwort: lulu.com

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »lulu.com« versehen wurden.

Beitrag vom 2. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Wirtschaftskrise erreicht die Print-on-Demand-Branche: Lulu.com erhöht die Endkundenpreise

lulu.com wird teurerIn einer auf Deutsch etwas unbeholfen klingenden Meldung voller Rechtschreibfehler teilt der Print-on-Demand-Anbieter Lulu.com seinen Kunden mit, dass sich die Endpreise im Lulu-Online-Shop ab dem 28. Oktober 2008 erhöhen werden.

»Niemand ist gefeit gegen unsere momentane Wirtschaftlage (sic!)«, schreibt Lulu-Gründer Bob Young in der Nachricht an die Autoren. »Die Kosten, unser Unternehmen zu leiten sind gestiegen und die Inflation beinträchtigt (sic!) viele unserer existierenden Angebote.« Mit den »erhöhten Kosten für Rohmaterialien, Fracht und Versand« müsse man leider den Grundpreis anheben.

So erhöht sich beispielsweise der Grundpreis für eine Publikation im Format DIN A5 von derzeit 3,85 Euro auf 4,86 Euro. Hinzu kommt der Preis pro Buchseite, der sich von 2 Cent auf 2,2 Cent erhöht. Die Gesamtherstellungskosten eines Buches mit 200 Seiten betragen also derzeit 7,85 Euro und demnächst 9,08 Euro. Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 23. September 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Praxistest: Print on Demand mit BoD und Lulu

Print-on-Demand-Buch im VierfarbdruckRuben Wickenhäuser hat mit zwei Buchprojekten die beiden großen Print-on-Demand-Anbieter BoD und Lulu.com einem Praxistest unterzogen. Hier sein Bericht:

Vor Jahren schlug »Print on Demand« hohe Wellen als technische Möglichkeit für jeden, eigene Bücher ohne Verlagssuche und ohne die enormen Kosten des Eigen- oder gar Zuschussverlags direkt drucken zu können. Tatsächlich ist Print on Demand ein relativ junges Druckverfahren, das es erlaubt, Bücher direkt nach Bestelleingang zu drucken – Einzelstücke also -, wodurch Lagerkosten, hohe Investitionen in eine Startauflage usw. entfallen.

Diese Technologie ist interessant für bereits vergriffene Titel, die so weiterhin verfügbar gehalten werden sollen (beispielsweise um daraus Lesungen halten zu können), oder für Spartenliteratur, die im Angesicht des fehlenden oder geringen Marketings keine Chance auf eine reguläre Veröffentlichung hat. Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 27. Juli 2007 | Rubrik: Notizen

Ein Roman, der vollständig auf dem Handy geschrieben wurde

Tastatur des Nokia 6630Der Italiener Roberto Bernocco hat die 368 Taschenbuchseiten seines Romans »Compagni di viaggio« (Reisegefährten) ausschließlich auf seinem Nokia-Handy eingetippt. Bernocco nutze hierfür die Zeit, die er auf dem Weg zur Arbeit im Zug verbrachte. In 17 Wochen war sein Science-Fiction-Roman fertig getippt. Das Werk ist in normalem Italienisch geschrieben, ist also kein Roman im SMS-Stil oder verwendet gar die üblichen SMS-Kürzel. Bernocco verwendete die normale Zahlentastatur seines Handys mit der T9-Worterkennung. Zuhause überspielte er dann die mobil erfassten Texte auf den PC und redigierte sie dort.

Erschienen ist der Roman allerdings nicht in einem richtigen Verlag, sondern Bernocco veröffentlichte das Werk in Eigenregie beim Print-on-Demand-Dienstleister lulu.com (höre unser Interview mit lulu.com), dem das ganze eine Pressemeldung wert war. Zum Inhalt des Romans ist dort jedoch nichts zu lesen, denn es mögen sich zwar die Schreibwerkzeuge ändern, doch ob der Roman dem Leser gefällt, das beeinflussen sie freilich nicht.

Beitrag vom 8. Juni 2007 | Rubrik: Podcast

23. Podcast-Folge: MySpace für Autoren und Interview mit Lulu.com

Der Literatur-Cafe-PodcastUnser (fast) monatliches literarisches Radioprogramm im MP3-Format können Sie über die Links am Ende dieses Beitrags herunterladen oder sofort anhören. Besser und komfortabler ist das Abo des Podcasts-Feed, z.B. mit Apple iTunes. Die Feed-Links finden Sie rechts am Rand.

Die 23. Folge wird wieder moderiert von Kerstin Schlüter und Wolfgang Tischer.

Die Themen: (mit Zeitangabe im Podcast und Links)

  1. Intro: Moppi kann bestimmt lesen wie ein frisch geölter Compjuta
  2. Literarisches Filmschnipselquiz: Die Suche geht weiter (01:18)
  3. Dicke Freunde: MySpace als Literaturplattform (02:00)
  4. Lulu kommt gewaltig: Ein Interview mit Daniel Bender (06:50)
  5. Literarisches Filmschnipselquiz: Zweiter Versuch mit zweitem Leben (18:51)
  6. Antje Bruns liest Fräulein Else – Teil 4 (19:22)

Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 11. September 2006 | Rubrik: Notizen

Lulu mit oder gegen BoD?

Vor einiger Zeit hatten wir hier in den Notizen bereits über Lulu.com geschrieben. Dort können Autoren ohne finanzielle Vorleistung und Risiko ihr Buch veröffentlichen. Das hat allerdings noch Nachteile, wie wir ebenfalls bereits geschrieben haben.

Und liest man den Artikel von Holger Dambeck im SPIEGEL Online, so könnte man den Eindruck gewinnen, Herr Dambeck habe unsere Notiz als Vorlage für seinen Text genommen.

Wir hatten allerdings prophezeit, dass Lulu durchaus zu einer Konkurrenz von BoD werden könnte, auch wenn derzeit BoD mehr Vorteile bietet.

Holger Dambeck berichtet nun, dass BoD und Lulu in Deutschland zusammenarbeiten. Genauer gesagt ist BoD einer der Dienstleister von Lulu.com, die die Bücher von Lulu-Kunden drucken.

Bei solchen Artikeln im SPIEGEL Online wünscht man sich allerdings der Ehrlichkeit halber immer einen Hinweis, der deutlich macht, dass auch der SPIEGEL Verlag Anteile an BoD besitzt und daher die Berichte sicherlich nicht unbedingt kritisch sein und zu Ungunsten von BoD ausfallen werden. Und daher sei hier vermerkt, dass das Literatur-Café auch Dienstleister für BoD ist und wir den BoDcast produzieren. Zum Thema "Digitaler Druck" und die Veränderungen im Buchmarkt lohnt es sich auf jeden Fall, nochmals die erste BoDcast-Folge mit Vito von Eichborn anzuören.