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Stichwort: Google Book Settlement

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Google Book Settlement« versehen wurden.

Beitrag vom 5. Oktober 2009 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online

Urheberrechtskonferenz in Berlin: »Wenn es Google nicht macht, wer macht es dann?«

Panel 1 der Konferenz mit (v.l.) Joerg Pfuhl (Random House), Jan Meine (Meine Verlag), Moderator Andreas Poltermann und Stefan Keuchel (Google)»Das Urheberrecht und wie es sich aufgrund des technischen Fortschritts weiterentwickeln muss, ist eine zentrale rechtspolitische und gesellschaftliche Frage geworden«, betonte Irene Pakuscher, die seit dem Jahr 2000 die Urheberrechtsabteilung des Justizministeriums leitet, auf der Urheberrechtstagung der Heinrich-Böll-Stiftung.

Noch-Ministerin Brigitte Zypries war verständlicherweise nicht mehr selbst zur Veranstaltung gekommen. Aber schließlich »sei es ja egal, wer unter Ihnen Minister ist«, stellte Mitveranstalter Matthias Spielkamp von der Initiative iRights.info bei der Vorstellung Pakuschers ironisch fest.

Die Heinrich-Böll-Stiftung, das Goethe-Institut und iRights.info hatten am 2. Oktober 2009 zur Veranstaltung »Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens« nach Berlin eingeladen. Das Interesse war groß, der Veranstaltungssaal mit über 200 Zuhörern gut gefüllt.

Beitrag vom 2. August 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books, Literatur online

Digitale Wahrheiten: Google sieht sich als zukünftige Über-Buchhandlung

Google Buchsuche 1984Dan Clancy leitet die Entwicklung der Google Buchsuche. Er war am Donnerstagabend, 30. Juli 2009,  zu Gast im Computergeschichte-Museum im Kalifornischen Moutain View. Das Gespräch mit dem Leiter des Museums wurde von Google gesponsert, sodass davon auszugehen ist, dass Google den Abend bewusst nutzen wollte, um die Visionen des Unternehmens zum Thema Bücher und Digitalisierung zu verkünden.

Die Google Buchsuche und die aktuell auch in Deutschland geführte kontroverse Diskussion um das Google Books Settlement spiegle laut Clancy nicht wider, wie Google die Zukunft des Buches tatsächlich sehe. Bei der aktuelle Buchsuche gehe es primär um vergriffene Bücher, sagte Clancy und spielte die Tatsache herunter, dass das so nicht ganz richtig ist.

Der Chefentwickler der Google Buchsuche wollte über die Zukunft sprechen. Er sieht das Geschäftsmodell der stationären Buchhandlungen um die Ecke als bedroht und überholt an. Sie seien »der wunde Punkt des Bücher-Ökosystems«. Stattdessen soll es nach den Wünschen von Google künftig nur eine große digitale Über-Buchhandlung geben – und die heißt Google.

Beitrag vom 28. Juli 2009 | Rubrik: Literarisches Leben

Wissenschaftliche Dienste des Bundestages sehen Vorteile in der Google Buchsuche und halten Heidelberger Appell für überzogen

Infobrief zum Heidelberger Appell»Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages unterstützen die Abgeordneten bei ihrer politischen Arbeit in Parlament und Wahlkreis durch Fachinformationen, Analysen und gutachterliche Stellungnahmen.« So ist es auf der Website des Deutschen Bundestages zu lesen.

Für die Abgeordneten und für den Normalbürger steht aktuell ein Infobrief zum Download bereit: »Das Für und Wider der urheberrechtlichen Diskussion im Zusammenhang mit dem “Heidelberger Appell”« (PDF, 175 kByte).

In dem Dokument analysieren die beiden Autoren Roger Cloes und Christopher Schappert die Kritikpunkte des Heidenberger Appells an der Google Buchsuche und dem Publikationsmodell Open Access.

Das Urteil zu Letzterem ist eindeutig: »Die Kritik an Open Access kann kaum nachvollzogen werden«, heißt es im Infobrief. Und auch die Google Buchsuche und das unerlaubte Scannen urheberrechtlich geschützter Bücher kommt in dem Dokument erstaunlich gut weg.