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Abdruck in Zeitschrift oder Zeitung: 3 Dinge, die Autoren beachten sollten

Ältere Ausgaben von Literaturzeitschriften

Eine Zeitschrift oder eine Zeitung möchte eine Geschichte von Ihnen abdrucken? Herzlichen Glückwunsch! Aber passen Sie auf! Im Freudentaumel sollten Sie nicht unüberlegt alles unterschreiben.

Wir erläutern die drei wesentlichen Dinge, die Sie beachten müssen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Lesen im Wiederlesen: »Macht und Widerstand« von Ilija Trojanow

»Macht und Widerstand« von Ilija Trojanow

Wer im Roman »Macht und Widerstand« von Ilija Trojanow nur einen historischen Roman sieht, der überliest, wie sehr wir zunehmend wieder Nashörner werden. In erster Linie ist es eine Geschichte der Ohnmacht, meint Bernhard Horwatitsch.

Deutscher Buchpreis 2015: Notizen zur Longlist [und ein Nachtrag]

Die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2015 - Jetzt auch auf der eigenen Website

Letzte Woche wurde die Shortlist zum Deutschen Buchpreis bekannt gegeben. Es sind die 20 Bücher, die nun die Chance haben, im Oktober den Preis zu gewinnen.

Interessant ist, welche Autoren und Verlage auf der Liste stehen – und welche nicht auf der Liste stehen.

Textkritik: Nichts für Mädchen

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Schmal und fremd liegt er vor ihr in diesem leicht verknitterten Weiß. Um den kantigen Kopf spannt sich papierne Haut. Seine Hand zittert leicht auf der Bettdecke, und es sieht aus, als schwebe sie ein klein wenig darüber. Alles Kräftige ist aus ihr gewichen. Einst war diese Hand ihr sicherer Ort. Sie erinnert sich an die gleichmäßig strömende Wärme, wenn Vater ihre Finger fest umschloss.

Es war ein klarer Wintertag. Sonntagvormittag. Im feinen Schnee, den die Sonne glitzern ließ, zwei Spuren: eine große, wie von Vater, daneben fünf kleinere Abdrücke. Die sind von einem Hund, erklärte er. Sie versuchte, ihre Füße in die großen Spuren zu setzen, gab aber nach wenigen Schritten auf, weil sie hüpfen musste. Vater ermahnte sie, ruhig zu gehen. Sie blinzelte in das Sonnenlicht und machte die Augen zu. Sie wusste, sie würde nicht stolpern.

Sie redeten nicht. Vater redete nie viel. Meist arbeitete er irgendetwas. Manchmal sprach er dabei; mit dem Werkstück, das sich beim Einspannen widerspenstig zeigte, mit der Maschine, wenn er einen falschen Ton hörte – er wusste immer, ob alles rund läuft – oder mit sich selbst über die Arbeitsgänge. Still saß er selten. Nur einmal lag er richtig im Bett. Sie hat das Wasser für die Wadenwickel geholt, die ihre Mutter dem Fiebernden immer wieder neu anlegte. Das mit den Wickeln übernahm sie später bei ihren Kindern. Es war das Bild von damals; sie wusste, was zu tun war.

An diesem Wintermorgen gingen sie in die Werkstatt, wie oft sonntags. In der Woche arbeitete Vater für die Kunden seiner Tischlerei, an den Wochenenden für die Familie: Einen Schrank für das Schlafzimmer, das Klappbett für sie, einen Rahmen für den großen Spiegel im Flur. Was gebraucht wurde, baute er. Man konnte sich darauf verlassen. Es gab immer noch etwas, das fehlte, und in den Familien fehlte viel in diesen 1950er Jahren.

Sie freute sich auf die Werkstatt, auf den frisch-würzigen Geruch des Holzes, allgegenwärtig, aber besonders intensiv, wenn Vater sägte oder hobelte. Dann stand sie schräg links oder rechts hinter ihm und kniff vor Anspannung die Augen zu Schlitzen. Wenn er die Grate mit der Hand schliff, sagte sie manchmal, dass sie das auch möchte. Aber er schüttelte stets den Kopf: Nichts für ein Mädchen.

Also wartete sie auf die schönen Ringelspäne und phantasierte, was sie wohl darstellen könnten. Manchmal nahm sie ein Abfallstück an die Nase, sog den würzigen Geruch mit einem langen Atemzug ein und wähnte sich im Wald, dessen Würze sie ebenso liebte. Im Herbst ging sie mit Vater oft in die Pilze. Sie kannte schon einige, und er lobte ihren Pilzblick. Seither liebte sie es, in die Schonungen zu kriechen, wo die besten wuchsen. Das konnten auch Mädchen. Nie hat sie ihm von ihren Prügeleien mit den Jungs aus der Straße erzählt. Einmal, als sie bei einem Streit spürte, dass ihre Körperkraft nicht reichen würde, hieb sie einem gleichaltrigen Jungen mit aller Kraft ihre Sandkastenschaufel mit der schmalen Seite auf den Hinterkopf. Blut quoll durch dessen dunkle Haare, der Junge schrie, sie erschrak heftig. Gleichzeitig freute sie sich ein klein wenig.

Auf den Spielplatz ging sie dann lange nicht mehr.

Jetzt hebt sie vorsichtig Vaters Kopf. Sie will ihm aus der Schnabeltasse zu trinken geben. Aber er presst die Lippen fest aufeinander. Dann murmelt er plötzlich etwas Unverständliches. Ob die Worte in seiner Welt wohl einen Sinn ergeben?

Sie legt seinen Kopf zurück auf das Kissen, respektiert die Energie, die er für sein Nein aufbringt. Dann sieht sie wieder auf die zitternde Hand, hebt in einem Impuls ihre Rechte und möchte seine Hand fest umschließen. Doch sie zögert, streicht nur über die Bettdecke und räuspert das aufkeimende Gefühl weg. Sie sieht lange auf den schon kahlen Baum vor dem Fenster, der knorrig nach dem niedrigen Novemberhimmel langt.

Plötzlich ein klarer Satz: »Ich will nicht mehr.«

Endlich kann sie es tun: Sie nimmt den schmalen Alten in den Arm und drückt ihn, fast zu kräftig. Gern möchte sie sagen ›Lass los!‹, aber sie schafft nur ein beruhigendes Summen.

© 2015 by Charlotte Buchholz. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Eine kleine, unprätentiöse Erzählung, der man sich gerne überlässt.
Kleinigkeiten stören – aber die sind schnell behoben. Schwerer wirkt, dass das Thema der Überschrift zu wenig vertieft wird.

Die Kritik im Einzelnen

Diese beiden Sätze würde ich streichen, denn sie enthalten ausschließlich Todes-Klischees (schmal, fremd, jemand liegt in einem Weiß, kantiger Kopf, papierne Haut)! Stattdessen sollte der folgende Satz mit Vaters Hand beginnen. zurück

Diese Adjektive sind überflüssig: Man fragt sich unwillkürlich, was denn eine ungleichmäßig strömende Wärme wäre? zurück

5 kleinere Abdrücke von 1 Hund? Vier von den Pfoten und 1 vom Schwanz oder der Schnauze? Ich kann es mir nicht erklären! Wären neben den großen einfach nur kleinere, wäre alles in Ordnung. zurück

Kürzer und damit besser wäre und schloss die Augen. zurück

Der Strichpunkt ist hier fehl am Platz: Ein Doppelpunkt wäre sinnvoller, denn es folgt eine Aufzählung von Vaters Gesprächpartnern – aber es ginge auch ohne jedes Satzzeichen an dieser Stelle. zurück

Auch dieser Satz kann komplett entfernt werden, denn er ist inhaltlich überflüssig: Das Wickeln hat die Ich-Erzählerin übernommen. zurück

Hier habe ich einen Doppelpunkt eingefügt, weil eine Aufzählung folgt. zurück

Ein Tischler baut nicht, der tischlert oder zimmert. zurück

Kleine sprachliche Vorschläge: Es fand sich immer was, denn es fehlte viel in diesen 1950er Jahren. Vor allem irritiert fehlte in den Familien, denn ein Bett fehlt nicht in der Familie (schließlich ist ein Bett kein Familienmitglied), sondern fehlt der Familie. zurück

Jetzt kommt der entscheidende Satz, der dem Text auch den Namen gab: Nichts für Mädchen. Das ehemalige Mädchen – also die Ich-Erzählerin – muss diesen Satz ja gehört haben. Hat ihr Vater diesen Satz schon häufiger gesagt, sodass dem Mädchen inzwischen ein Kopfschütteln genügt, um diesen Satz zu hören? Oder hat sie diesen Satz von anderen gehört und legt ihn jetzt ihrem Vater in den Mund?
Das ist hier die zentrale Stelle – und die bleibt bedauerlicher Weise unscharf. Denn immer wieder geht der Vater mit ihr sonntags in diese Werkstatt … zurück

Das ist zu ausführlich geraten: Wenn man an etwas riecht, hebt man es an die Nase oder nähert diese dem Gegenstand: Das ist dermaßen trivial, weil selbstverständlich, dass es nicht auch noch beschrieben werden muss! So ist auch die Erläuterung, dass sie beim Riechen Luft holt, nur noch albern, zumal hier nicht von einem tiefen Atemzug die Rede ist, sondern von einem langen – und letzterer muss nicht tief sein. Folgender Satz genügt vollauf:
Manchmal schnupperte sie an einem Abfallstück, sog den würzigen Geruch tief ein. zurück

Da wäre mit der Kante treffender. zurück

Dieser Satz war eigentlich der Schluss des vorangegangenen Abschnitts. Ich halte ihn aber für ihn so wichtig, dass ich ihm mehr Raum gab: Hier wird das schlechte Gewissen deutlich, denn Art der Auseinandersetzung war damals nichts für Mädchen. zurück

Ach, dieses heben und halten! Um süddeutschen Raum ist heben in der Umgangssprache (bzw. dem Dialekt: »Heb mol!«) gleichbedeutend mit dem hochdeutschen Festhalten, während das hochdeutsche heben (bzw, an- oder hochheben) lupfen heißt (»Lupf mol die Kischt!«). Um möglichen Missverständnissen zu entkommen, sollte der Satz heißen (ohne das überflüssige Jetzt): Vorsichtig hebt sie Vaters Kopf an. zurück

Auch dieser Satz lässt sich problemlos kürzen: Weg mit Dann und wieder sowie dem Impuls (steckt bereits im möchte) und ihre Rechte (es ist unwichtig, welche Hand sie verwendet): Was bleibt? Das bleibt: »Sie sieht auf die zitternde Hand und möchte sie fest umschließen.« zurück

Genau das war gerade im vorangegangenen Satz zu lesen: Wie wäre es mit betrachtete? zurück

Buch mit Stelle: »Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit« von Dana Grigorcea

»Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit« von Dana Grigorcea

Dana Grigorcea hat in Klagenfurt den 3sat-Preis gewonnen. Für einige war sie sogar Favoritin für den Bachmannpreis. Gelesen hatte sie einen Ausschnitt aus ihrem Roman »Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit«. Wegen des Preisgewinns hat der Dörlemann Verlag den Erscheinungstermin vorgezogen.

Manchmal wirkt dann die Bachmannpreis-Teilnahme wie eine Marketingmaßnahme. Manchmal freut man sich aber auch auf die Langfassung. Manchmal wird man aber auch bitter enttäuscht.

Besser lesen: So installieren Sie das Update für Kindle, Paperwhite und Voyage

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Bookerly präsentiert sich nach dem Update Amazon hat das seit langem angekündigte Software-Update für Kindle, Kindle Paperwhite und Kindle Voyage bereitgestellt. Der Download ist kostenlos. Neben der neuen Schriftart Bookerly verbessert die Aktualisierung das Lesen auf Amazons E-Readern. Endlich werden Wörter getrennt und Ligaturen sorgen für ein harmonisches Schriftbild wie beim gedruckten Buch. Wir zeigen, wie Sie das Update ohne Wartezeit aufspielen und welche Verbesserungen es bringt. Für Besitzer älterer Geräte gibt es leider eine schlechte Nachricht.

literaturport.de ist wieder wie neu

literaturport.de

Kann man einen Beitrag zur überarbeiteten und aufgefrischten Literaturwebsite literaturport.de schreiben, ohne Hafen- und Schifffahrtsmetaphern und ohne Wörter wie »runderneuert« und »generalüberholt«?

Egal: Der preisgekrönte Literaturhafen im Netz wurde frisch renoviert. Grund genug, ihn wieder einmal anzulaufen. Denn im literaturport.de hat eine der bemerkenswertesten Autorendatenbanken festgemacht.

»Diebe und Vampire« von Doris Dörrie: Vom Schreibenwollen zur Literatur

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Tipps, wie man zum Schreiben schöner Literatur kommt, gibt es genügend. Auch der neue Roman von Doris Dörrie enthält einige davon – und lässt sie zugleich in einem fragwürdigen Licht erscheinen. Aber unausgesprochen zeigt er am Ende doch, worauf es ankommt.

Mit E-Book und E-Reader in den Urlaub: 11 Tipps für Kindle und Tolino

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Lesende am Strand

Mit Kindle oder Tolino haben Sie Ihre komplette digitale Bibliothek auf Reisen dabei. Neue Bücher können Sie sogar unterwegs kaufen, falls Ihnen der Lesestoff ausgeht. Bei den E-Ink-Geräten hält der Akku 14 Tage Südtirol mühelos durch. Selbst im hellsten Sonnenlicht der Karibik bleibt das Schriftbild gestochen scharf.

Vor und während der Reise sollten Sie jedoch einige Dinge berücksichtigen, um keinen digitalen Abenteuerurlaub zu erleben.

Wir haben die elf wichtigsten Punkte für den entspannten Urlaub mit E-Reader zusammengestellt und diesen Beitrag nochmals umfangreich aktualisiert.

Neuer Kindle Paperwhite für 99 Euro bei Amazon – aber schon vorbei

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Kindle Werbung in der S-Bahn
Den neuen Kindle Paperwhite gab es fünf Tage lang für 99 Euro. Gleichzeitig bewarb Amazon das Lesegerät massiv auf Bahnhöfen. [Klick zum Vergrößern]
Manchmal ist Amazons Angebotspolitik schwer nachvollziehbar: Das neue und von uns hier ausführlich getestete Paperwhite Modell des Jahres 2015 gab es fünf Tage lang vom 29. Juli bis zum 2. August 2015 für nur 99 Euro im Angebot. Damit war das Gerät in dieser Zeit sogar 99 Cent günstiger als das Vorgängermodell.

Wer zu den Erstkäufern gehörte, konnte sich ärgern, denn auf einen Schlag war das Gerät über 15 Euro günstiger. Und wie immer stellte sich die Frage: Gab es einen Haken?

»Alpha-Kevin« ist Jugendwort des Jahres – aber nur bei Jugendlichen

Die Stimme des Jugendvolkes? Kommentar auf jugendwort.de
Die Stimme des Jugendvolkes? Kommentar auf jugendwort.de

»Alpha-Kevin« ist das Jugendwort des Jahres 2015. Bei der jährlichen Abstimmung des Langenscheidt Verlags auf jugendwort.de belegte es Platz 1. Alpha-Kevin bedeutet so viel wie »der Dümmste unter den Dummen«.

Doch die jungen Alpha-Kevins bei Langenscheidt fanden das superdoof! »Wenn jemand durch unsere bescheuerte Wahl beleidigt werden soll, dann gefälligst die tranige Bundeskanzlerin. Aber doch nicht die Kevins!«, hat man sich scheinbar gesagt.

Hörtipp: Literaturblogger im Deutschlandradio – Beitrag nun online

Deutschlandradio Kultur

»Reader’s Corner – Im Netz ist jeder Leser ein Kritiker« lautet der Titel eines Radio-Features von Sieglinde Geisel für Deutschlandradio Kultur. »Jenseits der klassischen Feuilletons sind Literaturblogs dabei, die Karten der Literaturkritik neu zu mischen«, heißt es in der Sendungsbeschreibung.

Sieglinde Geisel hat sich mit einigen Literaturbloggern unterhalten und stellt sie und ihre Motivation in der Sendung vor, die am Freitag, 24. Juli 2015, zu hören war und nun auch im Netz zum Download und als Transkript bereitsteht.

Wissenschaftlich erwiesen: Café-Klang macht kreativ

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Schreiben im Café

Ein moderater Geräuschpegel im Hintergrund hilft bei kreativen Arbeiten. Das haben Wissenschaftler der Universität Illinois herausgefunden. Solange eine bestimmte Lautstärke nicht überschritten werde, helfen Geräuschteppiche, wie man sie beispielsweise in einem Café findet. Einige Schriftsteller schreiben gerne in Cafés. Ob sie den Kreativitätsschub bereits unbewusst nutzen?

Überarbeiten und Korrekturlesen sollte man seine Texte jedoch nicht im Kaffeehaus, wie die Forscher ebenfalls herausgefunden habe.

Ralf Rothmann: Im Frühling sterben – Auf der Suche nach dem Vater

Ralf Rothmann: Im Frühling sterben
Ralf Rothmann: Im Frühling sterben

Was geschah in diesem Krieg? Was hat Vater so verändert, dass er nie darüber sprechen konnte. Astrid Braun stellt sich diese Frage und findet mögliche Antworten in den Notizen des Vaters.

Der Schriftsteller Ralf Rothmann kennt die Antwort nicht und sucht sie in der Fiktion. Astrid Braun hat sein Buch »Im Frühling sterben« gelesen. Sie erkennt Parallelen in der Suche nach dem nie Ausgesprochenen.

Lesetipp: Wolfgang Tischer über Literaturkritik im Internet

Der junge Sänger von √Georges de la Tour (um 1650)
Ein Smartphone-Nutzer? Nein, »Der junge Sänger« von Georges de la Tour (um 1650), der auf Wolfram Schütte dennoch aktuell wirkt, weil man so beleuchtete Gesichter derzeit überall finden könne. Der Perlentaucher machte den Chorknaben zum Bildmotiv der Debatte um die Literaturkritik im Internet.

In einem Beitrag für den Perlentaucher bedauert der Literatur- und Filmkritiker Wolfram Schütte den Bedeutungsverlust der Literaturkritik. Sie sei in den gedruckten Zeitungen immer weniger zu finden. Spätestens jetzt, so Schütte, komme man ums Internet nicht mehr herum. Vielleicht sei dies der richtige Ort, eine neue digitale Zeitung für Literaturkritik zu schaffen?

Schüttes Vorschläge riefen eine ganze Reihe von Reaktionen und Antworten hervor, die der Perlentaucher dokumentiert.

Wolfgang Tischer, Gründer und Herausgeber des literaturcafe.de, hält nichts von einer solchen Zeitung für Literaturkritik. Sein Debattenbeitrag ist nun ebenfalls im Perlentaucher zu lesen.