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Gisbert Haefs schreibt Perry Rhodan

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Gisbert Haefs (sprich: „Haafs“, mit Dehnungs-e) ist der Autor des 2289. Perry-Rhodan-Bandes „Der eiserne Finger Gottes“. Das Heft erscheint am 1. Juli 2005. Haefs als Gastautor zu gewinnen, war schon lange der Plan von Rhodan-Chefredakteur Klaus N. Frick. Jetzt hat es endlich geklappt.

Haefs ist ansonsten eher als Verfasser historischer Romane bekannt. Sein Roman „Hannibal“ war lange auf den Bestsellerlisten zu finden. Ebenso schuf er mit dem dicken und verfressener Detektiv Balthasar Matzbach eine sehr eigenwillige Krimi-Figur, die er in mehreren Büchern auftreten ließ („Und oben sitzt ein Rabe“ u.a.).

Aber Haefs zaehlt auch zu den bedeutenden Übersetzern. Zuletzt übertrug er den sehr eigenwilligen Reiseführer „Molwanien -Land des schadhaften Lächelns“ ins Deutsche. Haefs ist es auch zu verdanken, dass der wohl berühmteste der Sherlock-Holmes-Krimis von Arthur Conan Doyle „The Hound of the Baskervilles“ endlich im Deutschen korrekt als „Der Hund der Baskervilles“ übersetzt wurde. Der immer wieder falsch zu lesende Titel „Der Hund von Baskerville“ ist zudem auch innhaltlich unsinnig, da es in diesem Roman keinen Ort mit diesem Namen gibt.

Nun macht Haefs einen Ausflug ins Science-Fiction-Genre und adelt den Groschenroman.

Israel Kamakawiwo’ole: Somwhere over the Rainbow

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Eine wunderschöne Hommage an den Hawaiianischen Musiker Israel Kamakawiwo’ole, der heute (26.06.2005) vor acht Jahren im Alter von 38 Jahren starb, ist auf IT&W zu lesen (Link zu archive.org). Und Israels „Somewhere over the rainbow“ schallt schon seit Monaten hin und wieder auch durch unsere Redaktionsräume. So auch jetzt beim Schreiben dieser Zeilen.

Nachtrag vom 15. Oktober 2010:
Gelegentlich passieren merkwürdige Dinge. So ist der Song heute, über fünf Jahre später, auf Platz 1 der Deutschen Musikcharts zu finden. Und da die Rechte nun beim Universal-Konzern liegen, nehmen wir lieber mal den Link auf die MP3-Datei raus, die da irgendwo in den weiten des WWW lag und die über fünf Jahre an dieser Stelle verlinkt war. Spätestens jetzt geht es nicht mehr um Kunst, sondern darum, mit einem Toten möglichst viel Kohle zu machen. Da es zu dem Song natürlich kein Video gab, hat man bei Universal aus alten Aufnahmen eine schreckliche »negative Synchronfassung« produziert, um den Eindruck zu erwecken, Israel Kamakawiwo’ole würde den Song dort tatsächlich singen. Denn: nachwievor ist nirgendwo die Geschichte der Aufnahme dieses Songs besser aufgezeichnet und erzählt als bei IT&W (Link zu archive.org).

Stattdessen hier der Link zu einem anderen, echten Live-Auftritt mit einem anderen Liedchen von »Iz«:

Ingrid-Blödmann-Preis 2005 an Iris Radisch

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Den diesjährigen Ingrid-Blödmann-Preis 2005 hat wie in den vergangenen Jahren wieder Iris Radisch gewonnen. Die Begründung lässt sich hier nachlesen.
Wir von der Redaktion können das nicht beurteilen. Wir haben an den letzten Tagen kein Fernsehen geschaut. Unsere Mütter haben uns gesagt, dass man bei so einem Wetter nicht in der Wohnung hocken darf. Und auf die Terrasse wollten wir den Kasten nicht tragen.

Literarischer Schlafmangel

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Durchschlafen ist nicht mehr: An allen Ecken und Enden der internationalen Literatur tauchen derzeit die Themen Schlafmangel und Schlaflosigkeit auf. Dies stellt Maik Söhler in der taz fest.

politthriller absolut gratis und ohne werbung

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liebe redaktion, würden sie ihre leser bitte darauf hinweisen, dass sie unter www.robertolalli.de einen kompletten politthriller absolut gratis und ohne werbung herunterladen können (566 seiten, pdf, ohne jede werbung)? mit über 5000 komplettdownloads in den ersten zehn tagen ist es bereits eines der erfolgreichsten ebooks deutschlands…, schreibt uns gerade der Autor selbst.

Wir nehmen das zum Anlass, um an diesem Beispiel zu verdeutlichen, dass dieser Roman bei einem Lektor wohl keine Chance hat bzw. wahrscheinlich schon nach dem Überfliegen der ersten Seiten weggelegt wird.

1. Der Autor erklärt sein Werk
Nichts ist tödlicher, als wenn der Autor zunächst mal in einem Vorwort sein Werk erklärt. Das interessiert niemanden! Und wenn, dann höchstens als Nachwort. Ein guter Roman – zumal ein Thriller – braucht keine Erkärung sondern muss sofort mit der Handlung beginnen und den Leser fesseln. Das bringt uns gleich zu

2. Niemals mit dem Wetter beginnen
Wenn im ersten Satz zunächst mal das Wetter beschrieben wird, ist das alles andere als spannend oder interessant. Wenn es dann noch Adjektive hagelt, dann war es das. Chance vertan – leider.
Dabei wäre weiter unten ein durchaus guter Einstiegssatz zu finden, wenn man ihn der Adjektive berauben würde: Leonardo bekam an diesem Tag den Brief eines Toten. DAS wäre ein guter Anfangssatz! Mitten in die Handlung, Neugier erzeugt, die Hauptfigur benannt.

Franz Kafka bloggt jetzt auch

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Franz Kafka (1883 – 1924) bloggt: Die Tagebücher Franz Kafkas (1910 – 1923), ein fortlaufendes Projekt. [via Schockwellenreiter]

Das literaturcafe.de hat keine Homepage

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Gerade mussten wir lesen, dass netbib keine Homepage hat. Uschi hat uns angerufen und es uns nochmal gesagt. Ehrlich! Daraufhin mussten wir feststellen, dass auch das literaturcafe.de keine Homepage hat. Und wer es nicht glaubt, dem wird es Uschi gerne erzählen:
https://literaturcafe.hat-gar-keine-homepage.de/

1. Junggesellenpreis für Netzliteratur

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Als wir heute morgen nach tropischer Nacht durch die Stuttgarter City wandelten, da lief uns doch – wie mindestens einmal im Jahr – Johannes Auer über den Weg. Er bat darum, noch einmal auf den 1. Junggesellenpreis für Netzliteratur hinzuweisen. Der Preis wird im Literaturhaus Stuttgart im Rahmen des Festivals Code – Interface – Concept (9. bis 11. November 2005) überreicht. Einsendeschluss ist der 30. September 2005 und eingereicht werden können ausschließlich URLs. Und natürlich dürfen nur Männer mitmachen. Der erste Preis ist mit der nicht ganz unerheblichen Summe von 2.000 Euro dotiert. Also Männer und Netzliteraturen: Greift zur Tastatur!

Kaum etwas taugt zum Abdruck

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Die Mitteldeutsche Zeitung über die Berliner Literaturagentur Eggers & Landwehr: Der Papierberg türmt sich jeden Tag neu auf. Briefträger schleppen dicke Packen heran, unter die Tür werden verstohlen Umschläge geschoben, fremde Menschen stehen im Eingang, wedeln mit Papier. Ganz zu schweigen von den Unmengen an E-Mails. «Durch alle Ritzen kommen Manuskripte, die meisten davon unverlangt!», sagt Matthias Landwehr. … Doch kaum etwas davon taugt zum Abdruck. 98 Prozent seien einfach «Mist», befindet Landwehr, «so schlecht, dass man nach drei Seiten fassungslos und sprachlos zurückbleibt».

Rürup-Rente und Linksbündnis

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Auf dieser Website kann man sich die Wörter des Tages anzeigen lassen. Dazu werden verschiedene Tageszeitungen und Newsdienste täglich ausgewertet. Die »Wörter des Tages« stehen morgens ab etwa 7 Uhr zur Verfügung.

Oben über die URL kann man zudem rückwirkend bis 2001 die Wörter der Vergangenheit abrufen.

Eine nette Spielerei, vielleicht ja auch ein Impuls fürs kreative Schreiben. [via Dirk Schröder]

Phantom J.D. Salinger

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Ein längerer Artikel in der FAZ über den Schriftsteller J.D. Salinger, der mit „The Catcher in the Rye“ (Der Fänger im Roggen) das Buch übers Erwachsenwerden geschrieben hat und danach dem Medienrummel und scheinbar der Welt entfloh.

Dirk Schröder bloggt

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Erst jetzt durch einen Hinweis in netbib entdeckt: Dirk Schröder hat auch ein Blog. Schröder gehört zu den profundesten Kennern der Netzliteratur und gehört seit Jahren zur Szene. Er gründete seinerzeit auch die Textgalerie, eine digitale und spartanisch gestaltete Textsammlung zeitgenössischer Autoren, die jedoch bereits vor einiger Zeit geschlossen wurde.

Die zehn schlimmsten Bücher der Geschichte

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Die Vorfreude auf einen Regierungswechsel wird gedämpft durch die Ahnung, daß Frau Merkels Kabinett zum Teil aus Konservativen bestehen wird; aus Menschen also, die keinen Humor haben. Den Beleg dieser Humorlosigkeit liefern 15 konservative Professoren aus den USA. Sie haben eine Liste der „10 schädlichsten Bücher des 19. und 20. Jahrhunderts“ aufgestellt. Mit diesen recht netten Worten beginnt ein kleiner Artikel von Alan Posener in der Welt am Sonntag. Die Liste ist in Tat sehr bunt und enthält u.a. auch den Kinsey-Report. Dennoch ist Alans Urteil etwas befremdlich: Die Liste offenbart die Entfremdung zwischen dem Geist der Moderne und dem rechten Konservatismus. Immerhin steht auch Hitlers „Mein Kampf“ darauf. Und Alan lässt es sich nicht nehmen, eine Neocon-Liste schädlicher Bücher aufzustellen. Ein merkwürdiger Artikel mit einer dubiosen Mischung aus Ironie und Wirklichkeit(?). Aber die Welt erscheint ja im konservativen Springer-Verlag.

Die Glückstreppe zum Hören.

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Die Glückstreppe, oder wie es so auf und ab geht im Leben. Ein Märchen von und mit KerLeone [MP3, 5 min]. Der Autor liest selbst. [via IT&W]

Blick ins eckfenster und auf 500 Beine

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Mit meinem Freund Wolf Dieter Scheid zusammen betreibe ich den blog www.eckfenster.de, der Buchkritiken enthält, schreibt uns Helmut Kaffenberger. Und wir weisen natürlich gerne auf das Blog hin.

Ebenso bittet uns Andreas Glumm ein Blick auf sein literarisches Weblog 500 Beine zu werfen.