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Bittersüße Gemeinheit

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Ist schon sadistisch. Warum findet sowas in Hamburg statt und nicht am Redaktionssitz in Stuttgart?

Schokoladenträume
Hören und probieren Köstlichkeiten von Trüffel, Mousse und Praliné

Freitag, den 01.12.06 um 19 Uhr
Kaffeerösterei, Kehrwieder 5 in der Speicherstadt

Lesung mit Margarete von Schwarzkopf und Schokoladenspezialitäten von den TOP 5

Moderation Bärbel Dahms, Kultours

Eintritt: 10 Euro

Reservierung: Kultours 040 – 28 05 07 08 e-mail: bdahms@kultours-hamburg.de

Schokolade – Köstlichkeiten von Trüffel, Mousse und Praliné
Autorin: Margarete von Schwarzkopf
Schokolade sie weckt Lebensgeister und löst Glücksgefühle aus, sie fördert die Liebeslust und gilt als stärkende Medizin. Dichter und Denker berichten begeistert über ihre Wirkung als Inspirationsquelle, über ihren Heißhunger auf den Glücksspender und stimmen einen Lobgesang an auf den südamerikanischen Göttertrank.
Ein Buch über Schokolade? Es wird nicht nur diejenigen interessieren, die bittersüße Schokolade zum lustvollen Reinbeißen genießen oder schaumige heiße Schokolade als Getränk lieben. Oder diejenigen, die wissen wollen, ob und warum Schokolade wirklich glücklich macht. In ihrem Buch über Schokolade von der zartesten Versuchung, seit es Schokolade gibt, bis zur Schokoladenrenaissance des beginnenden 21. Jahrhunderts erzählt Margarete von Schwarzkopf Kulturgeschichtliches und Literarisches über den Göttertrank.
Verlag: Hoffmann und Campe, ISBN3-455-40021-3 Preis: 12,95 EUR

Margarete von Schwarzkopf
Sie arbeitet seit ihrem Anglistik- und Geschichtsstudium, das sie mit dem Magister Artium abschloss, als Journalistin. Zunächst bei der Katholischen Nachrichtenagentur, danach im Feuilleton der Tageszeitung Die Welt und seit 1984 als Redakteurin beim Norddeutschen Rundfunk Hannover. Dort betreut sie unter anderem eine eigene wöchentliche Büchersendung im NDR 1 Hörfunk. Sie ist Mitglied verschiedener Literaturjurys und moderiert zahlreiche Literaturveranstaltungen.

Probieren mit den TOP 5
Die besten Konditorenmeister Hamburgs, die TOP 5, zeigen Ihnen ihre Kunst. Handgefertigte Spezialitäten die auf der Zunge zergehen. Vom Igeln der Trüffel, dem Dekorieren und Überziehen mit Schokolade. Lernen Sie die Tipps und Tricks von den Meistern ihres Fachs.

Veranstalter: Kultours

Technorati-Tags: hamburg

»Ich kümmere mich darum, wen ich ficke.«

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Na, das hat ja wunderbar geklappt mit dieser Überschrift. Da klickt man doch neugierig drauf. Es geht hier um Jack Nicholson. Nun gut, nicht unbedingt ein literarisches Thema. Obwohl: Nicholson hat in einigen wunderbaren Verfilmungen literarischer Werke die Hauptrolle gespielt (Shining von Stephen King, Einer flog über das Kuckucksnest von Ken Kesey oder About Schmidt von Louis Begley). Also doch ein literarisches Thema. Und wir wollten nur auf das launische Interview mit der SZ hinweisen. Und das vollständige Zitat daraus lautet: Diese Hetzjagden sind vor allem ein Beweis dafür, dass wir zu neugierig sind. Wissen Sie: Ich kümmere mich darum, wen ich ficke. Ich kümmere mich aber wirklich nicht darum, wen andere ficken.

Bürgerbeteiligung oder Abkassieren?

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Im Internet des Jahres 2006 kann man seine Müllmarken online bestellen, im Onlineshop einkaufen und Videos herunterladen. Wird das Internet zur reinen Wirtschaftsplattform? Wo bleibt die kritische Netzöffentlichkeit? Eine Tagung der Journalistenakademie in Nürnberg am 17. und 18. November 2006 stellt Angebote aus Kultur, Datenschutz, Politik und Vernetzung abseits des Mainstream vor.

Mit dabei am ersten Kongresstag: Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de. Tischer berichtet, wie sich das literaturcafe.de und andere alternative Literaturangebote in den letzten zehn Jahren entwickelt haben.

Die Seminargebühr, EUR 60,00 für Verdienende, EUR 40,00 für Nichtverdienende wird bei der Tagung erhoben. In der Tagungsgebühr sind Übernachtung (für Auswärtige) und Verpflegung (Mittag- und Abendessen) inbegriffen. Sehr preisgünstig also!

Weitere Infos zum Tagungsprogramm und die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website der Journalistenakademie.

Nachtrag: Leider musste die Veranstaltung krankheitsbedingt einen Tag zuvor vom Veranstalter abgesagt werden.

Taubstumme Verbalgestikulation

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Das medienrauchen Weblog geht in einem für dieses Blog eher ausführlichen Artikel auf das Bändchen „Lyrik von JETZT“ (DuMont Verlag) ein. Ach, Quatsch, es ist ein Verriss erster Sahne. Polemik dieser Art zu lesen macht immer Spaß.

Es wird – vornehmlich mit Substantiven – nur so herumgefuchtelt, jede nur erdenklich groteske Haltung wird eingenommen, mit allerlei formal abstrusen Mitteln versucht sich verständlich zu machen, zu beeindrucken, zu irritieren, zu bewegen – ohne dass auch nur der schwächste Eindruck bliebe.

Technorati-Tags: lyrik von jetzt

Paul Auster dankt

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Der US-amerikanische Autor Paul Auster hat von der spanischen Stiftung Príncipe de Asturias einen Preis erhalten für seine Verdienste für die Entwicklung der Literatur. In seiner Dankesrede geht er u. a. auf die Nutzlosigkeit (uselessness) von Kunst ein. Dennoch sei sie gerade deswegen wertvoll, weil sie den Unterschied zwischen dem Menschen und dem Rest der Lebewesen auf diesem Planeten klarmache. Der Roman, so resümiert er, wird immer seinen Leser/seine Leserin finden, so sehr auch das Ende des Buches immer wieder heraufbeschworen wird. [via netbib]

Technorati-Tags: paul auster

Feiern der Irrelevanz

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Und wenn er tatsächlich ein paar Seiten lang die Frage diskutiert, ob es im Mai diesen Jahres oder doch dieses Jahres heißen müsse, dann möchte man, absolut umgangssprachlich, nur noch stöhnen: Oh Mann, hey, echt, dem seine Probleme möcht ich auch nicht haben! Ja, genau: dem seine. Sicks sicherster Lacher basiert nämlich bloß auf einem dummen Mißverständnis. Mal abgesehen davon, daß jene Main-Donau-Linie, hinter welcher Sick das rätselhafte Süddeutschland vermutet, geographisch die reine Unmöglichkeit ist: Der Genitiv ist in den bairischen und alemannischen, den fränkischen und sächsischen Dialekten nicht etwa ausgestorben. Es hat ihn nie gegeben.
Claudius Seidl betreibt Bastian-Zwiebelfisch-Sick-Bashing in der heutigen F.A.S.

Technorati-Tags: bastian sick sprachpflege denglisch

Die drei ??? und der geldgeile Konzern

André Marx ist seit 10 Jahren Autor der drei ??? Bücher. In einem sehr ausführlichen Interview bemüht er sich, sachlich darzustellen, warum das neueste drei ??? Hörspiel jetzt „Die Dr3i“ heißt und Justus Jonas sich neuerdings mit falschem Namen am Telefon meldet: Hier Jupiter Jones vom Detektivbüro »Die Dr3i«.

Dennoch ist Marx merklich verbittert über einen Streit, der auf dem Rücken der vielen Fans ausgetragen wird. Klar ist nur eines: es geht um Rechte und es geht um viel Geld. Geld, das sich offenbar insbesondere SonyBMG sichern wollte, nachdem man gemerkt hatte, wie viel davon man in Deutschland verdienen kann.

Trotz der Länge ein lesenswertes und interessantes Interview. Und wieder mal ein Beleg dafür wie Erben, Juristen und Kaufleute über Leichen gehen, die in diesem Fall Kreativität und Fan-Interesse heißen. Ein Trauerspiel.

Und wo bin ich?

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Die SPIEGEL-Bestsellerliste vom 30.10.2006

Entdeckt von Medienrauschen.

Ein Verlag, der keiner ist

Der Begriff Verlag bzw. Verleger kommt von vorlegen. Denn der Verleger bezahlt den Autor im voraus für ein Werk, mit dem der Verleger glaubt, Geld zu verdienen. Der Verleger trägt also das wirtschaftliche Risiko und ist natürlich bestrebt, nur solche Manuskripte einzukaufen und zu veröffentlichen, die einen Gewinn bringen werden, damit das Geld für Autorenhonorar, Herstellung, Marketing und Vertrieb wieder reinkommen.

Ein Verlag also, der Geld vom Autor verlangt, ist kein Verlag im Sinne dieser Definition. Dann mag man das ganze Druckerei oder Dienstleister nennen. Ein solcher „Verlag“ trägt kein finanzielles Risiko, er lässt es den Autor tragen. Oftmals leider, indem dieser „Verlag“ dem Autor in einer Milchmädchenrechnung und/oder hohlen Phrasen wie „Bücher schreiben ist ein Ausdruck von Freiheit“ weismacht, dass die Welt nur auf dieses Werk wartet.

Dass dies nicht der Fall ist, merkt der Autor oftmals erst dann, wenn er bereits mehrere tausend Euro für den Druck des eigenen Buches ausgegeben hat.

Christine Koschmieder geht in ihrem Weblog „Pfade durch den Buchmarkt-Dschungel“ der Milchmädchenrechung und den Sprüchen der Mein Buch oHG nach. Lesebefehl!

Technorati-Tags: zuschussverlage

Gatekeeper der Literatur (I)

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Das Online-Magazin jetzt.de der Süddeutschen Zeitung spricht in einer neuen Serie „Gatekeeper der Literatur“ mit denen, die bestimmen, welche Bücher nun in den Buchhandlungen stehen und welche nicht. In der ersten Folge wird der Literaturagent Michael Gaeb befragt.

Haben Sie zum Abschluss einen guten Rat für angehende Autoren?
Lesen! Autoren sollten viel lesen.

Technorati-Tags: literaturagenten

Kein literarischer Publikumsjoker

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Vorhin bei Wer wird Millionär?:

Der Kandidat verlässt sich bei der Frage Der einzige Roman von Rainer Maria Rilke trägt den Titel „Die Aufzeichnungen des …“? auf den Publikumsjoker. 57% meinen, die Antwort sei „Felix Krull„. Leider glaubte der Kandidat dem Publikum, obwohl er mutmaßte, Felix Krull sei „von einem der Mann-Brüder“ geschrieben.

Das originelle Geschenk zu Halloween

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Was lesen wir da auf heise.de: Die Domain hell.com sollte für mindestens 2,3 Millionen Dollar verkauft werden. Ursprünglich wurde sogar mit 10 oder 20 Millionen gerechnet. Leider wurden dann aber doch „nur“ 500.000 Dollar geboten.

Dabei fällt uns ein, dass wir durchaus auch noch eine teuflische Domain zu verkaufen hätten: todundteufel.de. Ursprünglich war mal geplant, ähnlich der erotischen Literatur eine Art Horror-Ableger des literaturcafe.de aufzubauen. Da daraus aber in absehbarer Zeit nichts wird (es gibt so schon genug zu tun), wäre es doch das ideale Geschenk zu Halloween für internet-begeisterte Horror-Fans.

Wir freuen uns über Angebote und verkaufen auch schon für unter 500.000 Dollar.

Technorati-Tags: domainverkauf tod und-teufel hell.com

Textschmähung und dennoch aktuell

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Gerade wiesen wir auf einen Artikel in der Telepolis hin, der das Thema Rache-Rezension behandelt, da trägt sich gestern jemand mit den folgenden Worten ins Gästebuch ein (wie immer bei dieser Art von Einträgen in feiger Anonymität):

ihr druckt auch alles, was einigermaßen nach Buchstabe aussieht, sogar S. Raubal´s unerträgliche Aneinanderreihung von Wortfetzen.

Nun, einmal abgesehen von der mangelnden Rechtschreibung und dem Ausdruck „drucken“ im Zusammenhang mit einer Veröffentlichung im Internet scheint es, als habe da noch jemand eine Rechnung mit Herrn Raubal offen, denn immerhin hat sie oder er einen Text ausgegraben, der seit sage und schreibe 10 Jahren bei uns im literaturcafe.de zu finden ist.

Daraufhin haben auch wir mal wieder auf diese Geschichte geklickt. Allein optisch fällt auf, dass sie aus einer anderen Internet-Zeit stammt (Hintergrundtapete (immerhin passend: Plastiktüte) und keine Ränder.

Das Thema des Textes ist allerdings auch nach 10 Jahren noch erschreckend aktuell.

BoDcast: Die 7 Sünden beim Gründen

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Wie könnte ein Autorenteam, das einen Ratgeber über wirtschaftlichen Erfolg schreibt, seine Kompetenz besser beweisen, als damit, dass das Buch selbst zum Erfolg wird?

Die 7 Sünden beim Gründen heißt der ungewöhnliche Ratgeber des Autorenteams Reinhard Rossmann, Daniel Schandl und Thomas Fuchs, der von der Süddeutschen Zeitung überaus gelobt wurde und sich auf der Bestsellerliste des manager magazins wiederfand. Die VDI Nachrichten bezeichneten es als das „beste Existenzgründungsbuch auf dem Markt“.

Für den BoDcast, den das literaturcafe.de für Books on Demand produziert, unterhielt sich Wolfgang Tischer mit Reinhard Schandl über das Besondere dieses Ratgebers und wie es gelang, den Titel ohne die Marketing-Power eines Großverlags so erfolgreich zu platzieren.

Weitere Infos finden sich auch auf der Website zum Buch: www.die7todsuenden.de.

Viel Spaß beim Hören der fünften Folge des BoDcast!

Zur Website des BoDcast | RSS-Feed des BoDcast | BoDcast bei Apple iTunes

Technorati-Tags: bodcast bod wirtschaftsratgeber

Babes With Books

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Nothing but pictures of attractive literate females. A book blog like no other. Nein, das haben wir nicht auf irgendwelchen Schweinkram-Seiten gefunden, sondern bei netbib.
Wobei fürs Café auch das hier sehr gut passt.

Technorati-Tags: leserinnen