Martin Suter im Interview: Der letzte Weynfeldt – Buchmesse-Podcast 2008

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Martin Suter: Der letzte WeynfeldtEine Kontaktanzeige würde jener aus der Zeit verrutschte Großbürger aus Martin Suters Roman »Der letzte Weynfeldt« nie aufgeben. Selbst der Autor, lange Jahre als Werbetexter erfolgreich, scheitert an dessem komplexen Charakter. Literarisch hat sich Suter so aus der Affäre gezogen, dass er Perspektivwechsel einbaut und seinen Figuren auch das gewisse Geheimnis belässt.

Dass sich ein Luxusweibchen zur gefälligen Partnerin entwickelt, wirkt nicht nur konstruiert, sondern ist es auch. Der Autor folgt beim Schreiben einem peniblen Plan. Die dazu gehörigen Recherchen im Schweizer Kunstmetier gingen diesmal leichter voran als erwartet, auch weil Suter in diesem vermutlich verschwiegenen Kreis über beste Kontakte verfügt. Nur bei einer Sache erlaubte sich Suter Nachlässigkeit: Die im Roman angepriesene Website des Auktionshauses »Murphys« gibt es nicht.

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Martin Suter: Der letzte Weynfeldt (detebe). Kindle Ausgabe. 2012.  » Herunterladen bei amazon.de Anzeige
Martin Suter: Der letzte Weynfeldt. Gebundene Ausgabe. 2008. Diogenes. ISBN/EAN: 9783257066302 » Bestellen bei amazon.de Anzeige

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