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Die deutsche Sprache stirbt: 23 der 100 am häufigsten gebrauchten Wörter sind bereits englisch?

SlogometerSprachkritiker haben es schon lange befürchtet, doch nun ist es quasi amtlich: Englische Wörter nehmen in der deutschen Sprache immer mehr zu. In der aktuellen Ausgabe 40 der Zeitschrift GEO Wissen berichtet Prof. Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik, über eine erschreckende Zahl, die in einem großen deutschen Nachrichtenmagazin zu lesen war: »Die Zahl der Fremdwörter im Deutschen hat seit 15 Jahren dramatisch zugenommen, wie zum Beispiel der "Spiegel" schreibt. 1985 war nur einer der 100 am häufigsten verwendeten Begriffe englisch, heute sind es 23 – fast ein Viertel!«

Eine Zahl, die selbst für diejenigen erschreckend ist, die sich am »Denglisch« bislang weniger gestört haben. Immerhin sagt es Walter Krämer, der das Lexikon der Populären Irrtümer geschrieben hat und sicher alle Fakten zweimal prüft. Es wäre ja sonst überaus peinlich für ihn. Und diese Zahlen standen auch tatsächlich im SPIEGEL.

Aber glauben Sie das? 23 der im Deutschen am häufigsten verwendeten Begriffe sollen englisch sein?

Und in der Tat: diese Zahlen sind falsch! Hier klicken und den vollständigen Text lesen »

Hans Leyendecker über Die große Gier, Journalismus und Weblogs – Buchmesse-Podcast 2007

Die große GierAuch wenn er sich bescheiden nicht so sieht, gilt Hans Leyendecker als einer der besten Journalisten Deutschlands. Allein oder im Team deckte er viele der großen Affären auf, so z. B. die um Flick, Lambsdorff, Späth, Barschel oder Kohl. Achtzehneinhalb Jahre lang war er beim SPIEGEL, seit geraumer Zeit ist er leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung.

In seinem neuen Buch »Die große Gier« beschreibt er minutiös, wie die großen Wirtschaftsskandale der letzten Zeit abliefen: Siemens und VW. Aber auch unbekanntere bei IKEA oder Infineon werden seziert. Gerade die Vorgänge bei Siemens haben einen nachhaltigen Einfluss auf die deutsche Konzernlandschaft. Leyendecker beschreibt zudem die nahezu unglaublich entrückte Wirklichkeitswahrnehmung des Peter Hartz. Wirklich tragische Schicksale findet man dahingegen bei denen, die – aus unterschiedlichen Gründen – den Mut haben, die Skandale im eigenen Unternehmen ans Licht zu bringen (die sogenannten »Whistleblower«).

Wenn wir einen solch renommierten Journalisten wie Leyendecker vor dem Mikro haben, nutzen wir natürlich die Gelegenheit, seine Einschätzung bezüglich Weblogs zu hören (ab Minute 15:20 bzw. als eigene MP3-Datei). Sind sie eine weitere Kontrollinstanz für den Journalisten? Leyendecker sieht dies kritisch und bescheinigt Blogs keine allzu große Relevanz. Hier klicken und den vollständigen Text lesen »

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