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Stichwort: literaturnobelpreis

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »literaturnobelpreis« versehen wurden.

Beitrag vom 23. Juni 2008 | Rubrik: Willms' Woche

Willms’ Woche: Das ungeschriebene Gesetz

Willms' WocheJede Woche blickte Jennifer Willms in den Jahren 2007/2008 knapp und subjektiv auf die aktuellen literarischen Jahrestage.

Den Träger des Literaturnobelpreises zu küren, ist gar nicht so einfach – und dauert dazu auch noch ganz schön lange. Tausende Experten mischen mit, reichen Vorschläge ein, wägen ab, sortieren aus, wägen noch einmal ab und sortieren wiederum aus, bis rund 200 Schriftsteller auf der Liste verblieben sind.

Nun beginnt die eigentliche Arbeit des Nobelkomitees: wegstreichen, radieren, löschen. So wird aus der langen Liste eine halblange.

Aus den übrig gebliebenen 15 bis 20 Autoren entsteht die endgültige Shortlist von 5 herausragenden Schriftstellern. Früher oder später werden die meisten von ihnen den Literaturnobelpreis erhalten. Dafür sorgt ein ungeschriebenes Gesetz.

Beitrag vom 11. Oktober 2007 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2007, Podcast

Denis Scheck: Druckfrisch – Buchmesse-Podcast 2007

Denis ScheckEr ist einer der wenigen, der im Fernsehen für die Literatur kämpft. Acht Mal im Jahr heißt es in der ARD am sehr späten Sonntagabend »Druckfrisch«. Der Radio- und Fernsehjournalist Denis Scheck spricht im Buchmesse-Podcast darüber, wie er Martin Walser zu Lobeshymnen auf Stephen King bringt und warum für ihn die Karnevalssaison mit Verkündung des Literaturpreises beginnen sollte. Die Buchmesse selbst ist für ihn eine Mischung zwischen Kindergeburtstag und Weihnachten. Man freut sich drauf, es ist toll, aber es ist auch schön, wenn alles wieder vorbei ist.

Natürlich muss Scheck für uns ein Statement zu den aktuellen Literaturpreisträgerinnen abgeben: Deutscher Buchpreis für Julia Franck und – heute bekannt gegeben – Literaturnobelpreis 2007 für Doris Lessing, die »Grand Old Literaturschachtel« wie Scheck sie nennt.

Beitrag vom 7. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Ganz ohne Verlag: Jelineks neuer Roman erscheint im Internet

Auch ein Romancover von Frau JelinekNicht für Geld in Buchform, sondern kostenlos auf ihrer Website veröffentlicht Elfriede Jelinek ihren neuen Roman. »Neid« heißt das jüngste Werk der Literaturnobelpreisträgerin von 2004. Das erstes Kapitel ist unter www.elfriedejelinek.com zu finden (Bereich Aktuelles/2007). Bereits 63 Seiten umfasst dieser »Privatroman«, der jedoch ohne ausdrückliche Erlaubnis in keiner Form wiedergegeben oder zitiert werden darf.

Daher zitieren wir lediglich aus der Besprechung im Standard: Der Text, wie er da steht, immateriell, kostenlos, flüchtig, mit ein paar Tippfehlern, eignet sich immerhin zur romantischen Ironie – er selbst erinnert die Netzleserschaft an ihre Lizenz zum Schließen und Löschen. Jedoch: Fortsetzung folgt.