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Beitrag vom 28. November 2005 | Rubrik: Notizen

Bitte einen Bollen Eis

Ariane Willikonsky vom “Fon Institut für Sprache und Stimme” in Stuttgart gibt Sprachkurse. Sie unterrichtet Hochdeutsch für Schwaben. Da dieser Dialekt nicht unbedingt den besten Ruf hat und sich dies negativ für die Sprecherin oder den Sprecher auswirken kann, lehrt Frau Willikowski die hochdeutsche Lautbildung, damit der Schwabe unerkannt bleiben kann.

Die durchaus nicht üblichen Kurse fand bereits im Sommer die Süddeutsche Zeitung sehr interessant und brachte im Juli einen kurzen Bericht am Beispiel des Schwaben Tim P.

Nun hat es die Geschichte um die Sprachlehrerin erneut in die Medien geschafft und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtete in einem längeren Artikel gestern darüber. Interessant ist neben dem Inhalt, dass die journalistische Vorgehensweise auch hier “Tell a Story” lautet und diesmal Ulrike Rössle die Hochdeutsch-Lernende gibt.

Und jetzt alle: Wo ich gehe und stehe, sehe ich Rehe in meiner Nähe. Die laufen und stehen auf ihren Zehen.

Achja:
Im August berichtete der Stern mit Modellschwabe Jürgen Heyer.
Im Oktober DeutschlandRadio Kultur. Dort kann man den Beitrag auch anhören.

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