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Schreibt Malte Bremer für den SPIEGEL?

Fast ist es so, als würden wir eine Textkritik von Malte Bremer lesen. Doch nein, diesmal ist es Volker Hage im SPIEGEL, der sich einige aktuelle Neuerscheinungen herauspickt und exemplarisch zeigt, wie schlampig Autor und Lektorat teilweise arbeiten und welcher Müll zusammengeschrieben – und dann auch noch in renommierten Verlagen veröffentlicht wird.

Noch ein Beispiel für hirnlose Formulierungen: „Ich war früh aufgestanden, um mir eine Badewanne einzulassen …“ Man kann sich ein Bad einlassen oder auch Wasser in die Wanne; aber die Badewanne selbst kann man schlecht „einlassen“ (es sei denn in den Fußboden, nämlich beim Bau des Hauses). (Über Gernot Wolframs Roman „Samuels Reise“)

1 Kommentar

  1. Sorry, aber das ist schlicht „Krümelkackerei“. Man kann sich ein Bad, aber keine Badewanne einlassen? Ja, wo steht das denn? Wenn Sie schon Veränderungen im Umgangsdeutsch (und dieses kennt die Formulierung „sich ne Wanne einlassen“ sehr wohl!) ignorieren, dann doch bittschön konsequent!
    Hat wohl doch seinen Grund, warum Herr Bremer nicht beim SPIEGEL schreibt…

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