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GEZ-Geschichte mit GEZ-Gebühr (Wert: 107.100 Euro)

Würde die Website akademie.de eine Unterlassungserklärung der GEZ unterschreiben, die akademie.de jüngst mit einer Abmahnung der Rundfunkgebühreneintreiber ins Haus flatterte, so wäre die Veröffentlichung der folgenden Geschichte auf akademie.de 107.100 Euro wert. Mehr über die Hintergründe beim SPIEGEL Online.

Ein Zeilenhonorar, von dem jeder Autor träumt. Lesen Sie also mit Genuss, denn Sie lesen eine Geschichte von Wert.

Heike hielt ein Schreiben in der Hand, das Peter aufgrund des aufgedruckten Logos sofort als GEZ-Brief erkannte. Damals, als Student, war er natürlich GEZ-Verweigerer gewesen und ignorierte ganze GEZ-Briefserien. Den GEZ-Fahnder hatte er natürlich nie in die Wohnung gelassen. Schon gar nicht hatte er sich von diesem Typen eine Art rückwirkende GEZ-Zwangsanmeldung aufschwatzen lassen (»Dann vergessen wir das und alles ist erledigt«).

Heike blickte auf den Brief, dann schaute sie Peter an.

»Peter, haben wir die GEZ-Gebühren für deinen PC bezahlt? Neuerdings besteht offensichtlich auch eine GEZ-Gebührenpflicht für den PC. Man muss offenbar auch GEZ für den PC zahlen.«

»Das gilt nur für gewerbliche Rechner. Der hier ist GEZ-frei.«

»Du meinst GEZ-gebührenfrei?«

»Nenn’ es wie du’s willst. Eine GEZ-Anmeldung für die Kiste brauchen wir nicht, die haben wir schon mit der GEZ-Rundfunkgebühr bezahlt.«

»Aber du nutzt den Rechner doch ab und zu für deine Firma.«

»Heike, diese PC-"Wegelagerei-Gebühr" der GEZ werde ich nicht zahlen. Immerhin nutze ich den Rechner die meiste Zeit zum Spielen.«

»Aber wenn der GEZ-Gebührenfahnder kommt und dich mit geöffnetem Excel-Chart vor dem Rechner sitzen sieht?«

»Lass mal sehen, was in diesem GEZ-Anschreiben steht.«

Heike reichte Peter das Papier.

»Sie schreiben, wir sollen den GEZ-Antwortbogen ausfüllen. Andernfalls schicken Sie uns einen GEZ-Gebührenbescheid, gegen den man höchstens einen GEZ-Widerspruchsbescheid einlegen kann«, kommentierte Heike

Peter las den Brief.

»Heike, nachdem wir vor 2 Monaten zusammengezogen sind, habe ich alle meine Geräte mittels GEZ-Abmeldung äh abgemeldet, da wir von nun an in einem Haushalt wohnen. Das dürfte wohl der Standard unter den GEZ-Fällen sein. Das müssen die doch kapieren. Ich zahle keine zusätzliche GEZ-Gebühr für meinen PC mehr.«

Heike begann leise zu weinen.

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