Mini-Hörspiel zum Download: Der preisgekrönte Beitrag »Schweiß« von Jörg Maurer

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Federwelt Nr. 63Anfang Januar schrieb die »Federwelt – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren« ihren 1. Schreibwettbewerb, »Die Feder«, aus. Vorgegeben war ein Anfang, der zu einer Geschichte von maximal 10.000 Zeichen ausgebaut werden sollte. Rund 600 Einsendungen erreichten die Jury.

Gewinner des Wettbewerbs ist der Münchner Kabarettist Jörg Maurer mit seinem satirischen Text »Schweiß«. Sandra Uschtrin, Herausgeberin der Federwelt: »Jörg Maurer hat uns die Entscheidung leicht gemacht. Bei seiner Geschichte stimmt einfach alles: die originelle Idee und die sprachliche Umsetzung. Ja, und dann dieser Witz, der diesen Text zum Funkeln bringt! Einfach großartig!«

Als Kooperationspartner der »Feder« bietet das literaturcafe.de hier exklusiv die Vertonung des Textes zum kostenlosen Download an. Entstanden ist ein Mini-Hörspiel von fast 14 Minuten Dauer. Als Sprecher in unterschiedlichen Rollen ist Wolfgang Tischer zu hören.

»Die Vertonung von Jörg Maurers Text war keine leichte Aufgabe«, so Wolfgang Tischer. »Der Text ist voll von Zitaten, merkwürdigen Namen außerirdischer Raumfahrer, und sogar Computer-Quellcode kommt darin vor. Mein erster Gedanke: Das lässt sich nicht akustisch umsetzen, den Text muss man sehen.«

Doch Tischer nahm die Herausforderung an, und schnell war klar, dass es nicht nur eine einfache gelesene Geschichte werden kann, sondern eine Vielzahl von Stimmen notwendig sind, die jedoch ausnahmslos von einem Sprecher gesprochen werden. Entstanden ist ein kleines Hörspiel, auf das Sie sich freuen können.

Der vollständige Text von »Schweiß« ist in der aktuellen Ausgabe Nummer 63 der Federwelt zu lesen, die bei den Abonnentinnen und Abonnenten Anfang April im Briefkasten liegen wird. 

Mehr über und von Jörg Maurer ist auf seiner Website www.unterton.de nachzulesen. In seinem musikalischen Krimi-Kabarett »Auf der Pirsch – Manche nennen es Stalking« spielt Maurer einen Berufs-Stalker; seine Lieblingsopfer: die großen Geister der Weltliteratur. Maurers Kurzkrimi »Stalking«, auf dem das Programm beruht, wurde im März 2006 mit dem Agatha-Christie-Krimipreis ausgezeichnet.

Übrigens läuft derzeit die 2. Runde des Schreibwettbewerbs »Die Feder«. Bis zum 15. April muss ein Textanfang von Titus Müller zu einer Geschichte werden. Selbstverständlich wird auch diese wieder vom literaturcafe.de vertont werden.

13 KOMMENTARE

  1. […] Zum Download geht’s hier entlang. […]

  2. Hallo Thorsten. Wir haben es gerade selbst nochmal probiert und alles klappt einwandfrei. Welchen Browser verwendest du? Siehst du den Player mit dem Lautsprechersymbol unter dem Beitrag? Über das Bild (Recher Mausklick => Speichern unter) müsste der Download auf jeden Fall funktionieren.
    Es sei denn, du sitzt z.B. in einer Firma hinter einer Firewall, die keine mp3-Dateien durchlässt. Dann einfach nochmal von zuhause aus probieren.

  3. Als ich die Geschichte in der Federwelt las, fand ich sie zuerst gar nicht mal so toll. Doch als ich mich eingehender damit beschäftigte und auch noch die wunderbare Umsetzung des Hörspiels auf mich wirken ließ, muss ich sagen, dass “Schweiß” doch den ersten Platz verdient hat. Herzlich Glückwunsch und auch ein großes Lob und ein aufrichtiges Dankeschön an Wolfgang Tischer, für die fünfzehn aufregenden Hörminuten.

  4. Ausgesprochen unterhaltsam! Der Autor Jörg Maurer sollte, gerade wegen dieser hervorragenden Umsetzung, Grund zur Freude über den Gewinn des Federwelt-Wettbewerbs haben!

  5. Kann mich nur den Vorrednern anschließen. Sprachlich und vor allem stimmlich toll umgesetzter Text. Zwischendrin kam er mir ein wenig langatmig vor, aber der Schluss entschädigt doch für das manchmal zu lange, lexikonhafte Herunterzitieren im Text.

  6. angehört: ein genial gut gemachtes Hörspiel! Schade, dass Hr.Tischer meinen Szenenapplaus nicht hören konnte. Jetzt bin ich gespannt, wie sich der Text liest.

  7. ich habe die geschichte von jörg maurer gelsen, aber die zweite geschichte affentheater gefiel mir besser. hätte meine geschichte gewonen hätte sie einigen gefrallen, einige nicht. bei den schreiwettbewerben ist das wie im lotto glückssache un nimmst gelassen und schreibt schon für einen nächsten wettbewerb , bleibt in übung und als autor muss man auch verlieren könnenm wen auch in seine teste verliebt ist.

    brittakhokhar

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