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StartseiteNotizenAuch FAZ stellt wieder auf neue Rechtschreibung um

Auch FAZ stellt wieder auf neue Rechtschreibung um

Ab dem 1. Januar 2007 wird auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung "um der Einheit Willen" wieder auf die neue Rechtschreibung umsteigen. Die FAZ bevorzugt jedoch den Begriff "reformierte Rechtschreibung" und meint damit die Schreibweise, die nach den Empfehlungen des Rates für Rechtschreibung eingeführt wurde und mit der einige der vormals zulässigen neuen Schreibweisen wieder rückgängig gemacht wurden. Dort, wo die Wahl zwischen unterschiedlichen Schreibweisen besteht, wird die FAZ weiterhin überwiegend die konservative verwenden. Nur in einigen extremen und falsch begründeten neuen Schreibweisen wie z.B. gräulich (in der Bedeutung von "schlimm"), das nichts mit der Farbe Grau zu tun hat, will man die alte Schreibweise beibehalten.

Die FAZ war bereits im Jahre 2000 nach einem Jahr wieder zur alten Schreibweise zurückgekehrt, was man konsequent durchführte und nicht wie der SPIEGEL bei einer peinlichen und opportunistisch Ankündigung beließ.

Den jetzigen Schritt begründet die FAZ letztendlich mit der Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen, die in der Schule die neue Schreibung gelehrt bekommen. "Ihnen und allen anderen sind wir es schuldig, daß wir für die Einheitlichkeit der Rechtschreibung alles tun, was in unserer Macht steht. Deshalb hat diese Zeitung ebenso wie andere Blätter beschlossen, den Weg des Kompromisses zu gehen", so Hubert Spiegel von der FAZ in einem Kommentar zur Umstellung.

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