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Carolin Callies erhält den Gerlinger Lyrikpreis 2020

Der zum dritten Mal vergebene Gerlinger Lyrikpreis der Petra Schmidt-Hieber Literaturstiftung geht in diesem Jahr an die Dichterin und Übersetzerin Carolin Callies. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.

Robert Seethaler: Der letzte Satz – Wenig mehr als Wikipedia

Ist es wirklich ein Roman, den Robert Seethaler da geschrieben hat? Eigentlich ist »Der letzte Satz« nicht mehr als eine biografische Skizze über den Musiker Gustav Mahler. Gut? Schlecht? Schwierig.

Leif Randt: Allegro Pastell und Anna Katharina Hahn: Aus und davon – Lesen, hören, sehen

Zwei Romane auf der Höhe der Zeit: Wolfgang Tischer empfiehlt die aktuellen Bücher von Leif Randt und Anna Katharina Hahn. Hören Sie die Buchkritiken im Podcast des literaturcafe.de, oder schauen Sie sich auf YouTube das Video an.

Bücher und KI: Liebesromane schreibt künftig der Computer

Der Textgenerator der Firma Open AI produziert Texte, bei denen man nicht mehr merkt, dass sie von einem Computer geschrieben wurden. Ist es ein PR-Gag, dass das Unternehmen Angst vor der Glaubwürdigkeit und dem Missbrauch der Texte hat? Tatsächlich spuckt der Generator erstaunlich gute Plot-Ideen aus.

Emotionaler Peitschenhieb: Twelve Years A Slave von Solomon Northup

Stellen Sie sich vor, zwei freundliche Gentlemen ködern Sie mit einem lukrativen Geschäft, um Sie dann in Wirklichkeit an einen üblen Burschen zu verkaufen. Dieser verkauft Sie weiter und Sie müssen ohne Entgelt, unter zahlreichen Entbehrungen für Fremde in der Fremde ganz zwölf Jahre Sklavenarbeit verrichten. Sie gelten als verschollen. Unwahrscheinlich? Keineswegs. Der frei geborene Afroamerikaner Solomon Northup erzählt uns diese Geschichte. Und sie ist wahr.

Textkritik: Schwierig, ohne dem Kitsch anheim zu fallen

Abschied, Liebeskummer, Trauer, Tod: Nicht nur Schreibanfänger versuchen sich daran, große Gefühle in Texten zu be- und verarbeiten. Meist ist das Ergebnis kitschig und durchsetzt von Phrasen und verbrauchten Bildern. Wie in diesem Text, den sich Textkritiker Malte Bremer angesehen hat.

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow! George Saunders lässt Fuchs 8 sprechen

Was sagt der Fuchs? Der Autor George Saunders hat darauf eine andere Antwort als Siri oder Alexa. In einer kurzen Geschichte lässt der Gewinner des Man Booker Prize von 2017 einen Fuchs »Mänschisch« sprechen. 2013 erschien die Story im englischen Original. Frank Heibert hat sie für den Luchterhand Verlag ins Deutsche übertragen. Funktioniert das? Und hat uns Fox 8/Fuchs 8 überhaupt etwas zu sagen?

Textkritik: Schwierig, ohne dem Kitsch anheim zu fallen

Abschied, Liebeskummer, Trauer, Tod: Nicht nur Schreibanfänger versuchen sich daran, große Gefühle in Texten zu be- und verarbeiten. Meist ist das Ergebnis kitschig und durchsetzt von Phrasen und verbrauchten Bildern. Wie in diesem Text, den sich Textkritiker Malte Bremer angesehen hat.

Textkritik: Gut gemeint, doch zu viel gewollt

Dass es Kürzungen sind, die einen Text besser machen, ist nichts Neues. Der Text, den sich Malte Bremer diesmal anschaut, will einfach zu viel. Er soll eindrücklich sein, aber das wird wegen abgedroschener bzw. schräger Bilder sowie Übertreibungen und inhaltlicher Fehler zunichte gemacht!

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