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Literaricum 2024: Ein Audiowalk durch die Lechwelten

»Haben Sie schon Lolita gelesen?« Der Klassiker von Vladimir Nabokov steht in diesem Jahr im Mittelpunkt des Literaricum in Lech am Arlberg. Zur Einstimmung stellt Wolfgang Tischer in einer Podcast-Folge die Frage, ob man diesen Klassiker heute noch lesen kann. Außerdem gibt es einen akustischen Leckerbissen: Eine binaurale Führung durch die Lechwelten, in denen das Literaricum stattfinden wird.

Rechtschreibrat streicht Exposee und lehnt Gendern weiterhin ab

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat das »Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung« überarbeitet. Unter anderem wurden eingedeutschte Begriffe entfernt, die sich nicht durchgesetzt haben. Geschlechtsneutrale Schreibweisen mit sogenannten Wortbinnenzeichen werden nicht empfohlen, aber »weiter beobachtet«. Das Regelwerk ist für Schule und Verwaltung verbindlich.

Gerlinger Lyrikpreis 2024 geht an Manon Hopf

Der zum fünften Mal vergebene und mit 10.000 Euro dotierte Gerlinger Lyrikpreis geht im Jahre 2024 an Manon Hopf. Die fünfköpfige Jury, zu der auch literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer zählt, zeichnet die in Mannheim lebende Lyrikerin für ihre lakonischen Gedichte aus, die »überraschend neu, ebenso aufregend wie auf den ersten Blick rätselhaft« erscheinen.

Buch und Buchhandel 2023: Diese Zahlen sollten Sie kennen

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat letzte Woche (4. Juli 2024) die wirtschaftlichen Kennzahlen der Branche für das Jahr 2023 bekannt gegeben. Die wichtigsten Zahlen sollten auch Autorinnen und Autoren kennen, um einen realistischen Blick auf den Buchmarkt zu bekommen.

Dünnes Eis: Poesie-Prosa von Theres Essmann

Wie fühlt es sich an, bald 100 Jahre alt zu sein? Die wenigsten werden es erleben. Und die meisten der Menschen in diesem Alter werden nicht immer in der Lage sein zu beschreiben, wie sich dieses Alter anfühlt. Theres Essmann lässt in ihrem zweiten Roman eine 99-jährige Protagonistin erzählen.

Bachmannpreis-Rückblick 2024: Baumarkt und Berufsschule

»Wie war der Jahrgang?«, lautet die abgedroschene Frage nach jedem Bachmannpreis. Mehr oder weniger bemüht sucht man dann nach Gemeinsamkeiten der Texte. Und dennoch ist der Gewinner 2024 ein typischer Bachmanntext, wie ihn die Jury seit Jahren mag. Das Drama des »Bewerbs« fand in diesem Jahr wieder einmal an anderer Stelle statt.

Bachmannpreis-Podcast mit dem Gewinner Tijan Sila

Die 48. Tagen der deutschsprachigen Literatur sind vorbei, Tijan Sila gewinnt den mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis. Im Podcast des literaturcafe.de direkt aus Klagenfurt blicken Wolfgang Tischer und Bozena Badura auf die Preisverleihung und die Preisträgerinnen und Preisträger. Mit dabei Jurorin Brigitte Schwens-Harrant, Moderator Peter Fässlacher und der Bachmannpreisgewinner Tijan Sila.

Bachmannpreis 2024 geht an Tijan Sila

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht 2024 an Tijan Sila für seinen Text »Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde«. Weitere Preise erhielten Denis Pfabe (Deutschlandfunk-Preis) , Tamara Štajner (Kelag-Preis) und Johanna Sebauer, die den 3sat-Preis und den Publikumspreis erhalten hat.

Brigitte Schwens-Harrant ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2024

Brigitte Schwens-Harrant ist mit Abstand die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2024. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte sie sich souverän an die Spitze, die sie bereits 2022 inne hatte. Vorjahressiegerin Thomas Strässle kam auf Platz 2. Platz 3 mag viele erstaunen, und es gibt ein eindeutiges Schlusslicht in der Publikumsgunst.

Bachmannpreis-Podcast: Verschränkungen am dritten Lesetag #tddl

Der dritte Lesetag um den Bachmannpreis brachte weitere gute Texte - und die alte Frage: Welche Bedeutung hat der Vortrag des Textes? Am Lendhafen vor Publikum diskutieren Wolfgang Tischer, Bozena Badura und Gast Doris Moser von der Universität Klagenfurt ebenfalls kontrovers.  Außerdem ein Gespräch mit Autorin Johanna Sebauer und Florian Kessler beantwortet die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt.

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