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Stichwort: buchpreisbindung

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »buchpreisbindung« versehen wurden.

Beitrag vom 9. September 2016 | Rubrik: Self-Publishing

Preisbindung für Self-Publisher: Ein Lesetipp zum leidigen Thema

Gebundener Preis (Symbolbild)

Gebundener Preis (Symbolbild)

Gilt die Buchpreisbindung auch für Self-Publisher? Seit dem 1. September 2016 ist die Preisbindung nun auch gesetzlich auf E-Books ausgedehnt worden. Hat sich dadurch für Self-Publisher etwas geändert? Immerhin veröffentlichen viele Selbstverleger rein digital.

Der Justiziar des Börsenvereins für den Deutschen Buchhandel, Christian Sprang, hat sich dazu nun in einem Interview geäußert. Erstes Fazit: Die Preisbindung gilt auch für Self-Publisher – aber nicht immer. Alles klar? Alles Weitere entscheiden die Richter.

Beitrag vom 29. April 2016 | Rubrik: E-Books

E-Books: Gesetzesänderung erlaubt Umgehung der Preisbindung und bringt Amazon weitere Vorteile

Fotomontage: Umgehung der Preisbindung durch eine Jahreslizenz?

Fotomontage: Umgehung der Preisbindung durch eine Jahreslizenz?

Sind E-Books gesetzlich preisgebunden, müssen sie also überall von jedem Händler zum gleichen Preis verkauft werden?

Der schwammige Text des Buchpreisbindungsgesetzes ließ bislang einen großen Interpretationsspielraum. Obwohl der Börsenverein des Deutschen Buchhandels immer schon der Ansicht war, dass sich der gebundene Ladenpreis auch aufs elektronische Buch erstreckt, wurde dies von anderen durchaus infrage gestellt. Ein neuer, aktuell vom Bundestag beschlossener Gesetzestext soll ab Herbst 2016 Klarheit schaffen. Tatsächlich jedoch bringt er vor allem Wettbewerbsvorteile für Amazon.

Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Self-Publishern zu.

Beitrag vom 28. Dezember 2013 | Rubrik: E-Books

»Kälteschlaf« kostenlos – und wer verstößt gegen die Preisbindung? (Nachtrag)

Am 3. Tag von Apples 12-Tage-Aktion gibt es den Roman »Kälteschlaf« als E-Book-DownloadAm 28. und 29. Dezember 2013 gab es den Krimi »Kälteschlaf« bei Apple kostenlos als E-Book. Der Roman des bekannten isländischen Autors Arnaldur Indriðason kann jedoch nur auf Apple-Geräten mit iBooks angezeigt werden. Das Krimi-E-Book ist eines der digitalen Geschenke während Apples 12-Tage-Aktion, bei der es zwischen Weihnachten und Dreikönig wieder je ein digitales Produkt einen Tag lang kostenlos gibt.

Bei Amazon kostete Indriðasons Krimi in der Kindle-Version zunächst weiterhin 7,49 Euro. Ab dem Abend des 28.12.2013 war das E-Book dann auch bei Amazon für knapp 24 Stunden kostenlos erhältlich. Als Taschenbuch ist der Text für 8,99 Euro bestellbar. Während Amazon an den beiden letzten Jahreswechseln in einer umfangreichen Aktion ebenfalls höherwertige E-Books verschenkte, gibt’s dort in diesem Jahr eine Rabattaktion für E-Books. Aber verstößt das nicht gegen die Preisbindung?

Beitrag vom 25. April 2013 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

Volker Kauder (CDU) will ermäßigten Steuersatz für E-Books und Hörbücher durchsetzen

Volker KauderDie CDU/CSU-Fraktion hatte am 24. April 2013 zu einer Veranstaltung unter der Reichstagskuppel eingeladen. »Das Gedruckte – nur noch etwas für Nostalgiker?« lautete der Titel, der die üblichen Worthülsen der haptischen Papierbuchschnüffler befürchten ließ.

Doch die Veranstaltung wartete mit einigen Überraschungen auf. Erstmals verkündete der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder und auch sein Stellvertreter Günter Krings deutlich, dass sich die CDU/CSU für den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% für E-Books und auch Hörbücher starkmachen werde.

Noch überraschender war jedoch der Auftritt von Noch-Börsenvereinsvorsteher Gottfried Honnefelder. Fast hätte man vermuten können, er wolle nach seinem diesjährigen Ausscheiden in der Vorstand von Amazon wechseln und TV-Erklärbär Ranga Yogeshwar würde seine Nachfolge beim Verband antreten.

Beitrag vom 15. Oktober 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008, Podcast

Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel, im Interview – Buchmesse-Podcast 2008

Screenshot: boersenblatt.netWie im letzten Jahr ist die erste Podcast-Folge des Buchmesse-Podcasts den wichtigen Themen der Buchbranche gewidmet. Mit Torsten Casimir, dem Chefredakteur des Branchenblattes Börsenblatt, unterhält sich Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de. In diesem Jahr ist boersenblatt.net erneut Medienpartner des Buchmesse-Podcasts.

Natürlich gibt es – wenn man den Medien glauben darf – ein Hype-Messethema schlechthin: das eBook. Wann und ob es in welcher Form kommt und ob es der Leser überhaupt will, das muss sich erst herausstellen.

Dennoch ist es wichtig, dass sich die Buchbranche mit dem Thema beschäftigt. Ist die Preisbindung für elektronische Bücher in einer Zeit des weltweiten digitalen Handels nicht überholt? Wie groß ist die Gefahr von Raubkopien und wie kann man ihr begegnen?

Am Schluss des Gesprächs plädiert Torsten Casimir mit Nachdruck dafür, dass es Zeit wird, dass bei der ganzen Diskussion um den Medienwechsel einer oder eine mehr im Mittelpunkt stehen muss: der Autor oder die Autorin, ohne die es die ganze Branche nicht gäbe.

Beitrag vom 21. Juni 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Zwei Dinge zum Thema Buchpreisbindung

Euro-PreisIn Deutschland und Österreich haben Bücher gebundene Ladenpreise. In der Schweiz jedoch nicht mehr. Ilija Trojanow (»Der Weltensammler«) hat sich in der letzten Woche auf den Buchhändlertagen in einer sehr persönlichen und lesenswerten Rede für die Preisbindung ausgesprochen.

Die Preisbindung ist ein basisdemokratisches Instrument, das den Neoliberalen ein Dorn im Auge ist, gerade weil es so gut funktioniert und weil es ein Solidaritätsnetz zwischen geistig unabhängigen, kritischen Geistern knüpft, das nicht ins Weltbild passt, der Angriff auf die Preisbindung ist wie der Angriff auf die Wasserversorgung anderswo. Zum vollständigen Text beim Börsenblatt.

Hierzu passen auch sehr gut Berichte, dass englische Buchhandlungen an einem Bestseller wie an dem in einem Monat erscheinenden 7. Harry-Potter-Band offensichtlich nichts mehr verdienen. Supermärkte und Online-Buchhandlungen bieten den Roman zum Dumping-Preis an. Der Verkauf eines Bestsellers wird zum Verlustgeschäft.

Beitrag vom 2. Mai 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

»Und bring mir aus der Schweiz den neuen Potter mit!«

Heidi bald nicht nur als Butter günstigIn der deutschsprachigen Schweiz ist die Buchpreisbindung gefallen. Sie wurde heute vom dortigen Bundesrat »vom Tisch gefegt«, wie es eine Pressemeldung des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes ausdrückte. Bis zuletzt hatte der Verband für den Erhalt gekämpft.

Wie in Deutschland und Österreich regelte der sogenannte Preisbindungsrevers, dass Bücher nur zu einem vom Verlag festgelegten Preis verkauft werden dürfen. Dies ist eine Art staatlich erlaubtes Monopol, das damit begründet wird, dass Bücher Kulturgüter sind und nur der einheitliche Verkaufspreis auch das Überleben der kleinen Buchhandlungen und somit eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Büchern sichert. Mit ähnlichen Argumenten wurde auch Anfang des Jahres die Mehrwertsteuer für Bücher nicht erhöht.