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Künstliche Intelligenz

Podcast: Markus Orths über »Die Enthusiasten« und warum er die KI meidet

Nach den täglichen Bachmannpreis-Folgen begrüßt Wolfgang Tischer im Podcast des literaturcafe.de den Autor Markus Orths. Für eine Lesung aus seinem aktuellen Roman »Die Enthusiasten« ist er nach Freudenstadt gekommen. Im Podcast-Gespräch erläutert Markus Orths, warum er auch fürs Plotten und Überarbeiten nie eine KI einsetzen würde – selbst wenn die Versuchung noch so groß ist.

»ChatGPT, schreibe wie Goethe!« – »Nö, mach ich nicht.«

ChatGPT schrieb Vierzeiler über ein beliebiges Thema im Stil von Goethe. Oder ein Gedicht für Tante Ernas Geburtstag im Stil von Joachim Ringelnatz. Doch jetzt weigert sich die KI auf einmal, berühmte Autorinnen und Autoren zu imitieren. Ein Kinderbuch könnte daran schuld sein.

Wie KI unsere Wahrnehmung von Büchern und Literatur verändert

Die KI kriecht in unser Leben. Was passiert dann mit der Wahrnehmung von Literatur? Welchem Bericht, welcher Rezension können wir noch trauen? Und ist das da wirklich Thomas Mann oder nur ein digitaler Clown und Klon?

Börsenverein präsentiert Zahlen zum Buchmarkt: Weniger Titel, weniger Umsatz in 2025

Zum ersten Mal ging der Umsatz der Buchbranche innerhalb eines Jahres um 2,7 Prozent zurück. Die Zahl insbesondere junger Buchkäufer nimmt weiter ab. Von »Lesekrise« und »sinkender Lesekompetenz« ist die Rede, ohne dass der Bericht den Zusammenhang wirklich belegt.

Selfpublisher-Umfrage 2026: Weniger Umsatz, mehr KI

Zum dritten Mal hat der Selfpublisher-Verband verlagsunabhängige Autorinnen und Autoren befragt. Die Umsätze bleiben für die meisten niedrig, die Abhängigkeit von Amazon ist groß. Bei der Künstlichen Intelligenz ist aus Ablehnung Akzeptanz geworden.

Wie man erkennt, ob ein Roman mit KI geschrieben wurde

Früher waren es Plagiate, heute sucht man in Texten nach Spuren von KI, jüngst in den Reden von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. Meist werden dazu »KI-Detektoren« verwendet. Einige Lektorinnen sagen, sie könnten KI-Merkmale in Romanen auch ohne sie erkennen. Aber woran? Und wie zuverlässig ist das?

Kaufen KI-Unternehmen deutsche Antiquariate leer?

So richtig begann es Ende April 2026. Bei deutschen Antiquariaten gingen Bestellungen eines kanadischen Unternehmens ein. Scheinbar wahllos wurden gebrauchte Bücher gekauft, zum Teil pro Händler bis zu 1.000 Exemplare. Wer oder was steckt dahinter? Werden die Bücher zerstört, um die KI zu füttern?

Kokosnuss klagt gegen ChatGPT und Bertelsmann nutzt die KI

ChatGPT liefert auf einfache Anfragen ganze Passagen aus Kinderbüchern und erfindet dazu gleich Cover und Klappentexte im Stil der echten Bücher. Eine klare Urheberrechtsverletzung? Penguin Random House klagt gegen Open AI. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nennt das einen überfälligen Schritt. Doch die Sache ist paradox.

Studie des Börsenvereins: KI in den Verlagen angekommen und angenommen

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat eine neue Studie zur KI-Nutzung in Verlagen veröffentlicht. Vor einem Jahr hielten nur 9 Prozent der Befragten das Thema für relevant – jetzt sind es 31 Prozent. Fachkräfte einstellen will aber kaum jemand. Die Autorenperspektive bleibt naturgemäß außen vor.

Verlangen nach Erotik: Wenn die KI mit dem Urheberrecht kommt

Den KI-Unternehmen ist das Urheberrecht herzlich egal, wenn es um das Training ihrer Sprachmodelle geht. Aber wenn es um die Frage der Erotik geht, wird eine Textbearbeitung plötzlich mit dem Hinweis auf das Urheberrecht verweigert. Eine absurde Situation aus einem Seminar zum Thema »Schreiben mit KI«.

»KI-Ära« ist Wort des Jahres 2025 – doch wer hat es jemals verwendet?

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat »KI-Ära« zum Wort des Jahres 2025 gekürt. Vor der heutigen Ankündigung lässt sich der Begriff im öffentlichen Sprachgebrauch jedoch kaum nachweisen. Was soll dieses Wort?

Wann sollten Bücher eine KI-Kennzeichnung erhalten? – Die Ergebnisse unserer Umfrage

Ab wann sollte der Einsatz von KI bei der Produktion eines Buches erwähnt werden? Seit Wochen wird über eine KI-Kennzeichnung diskutiert. Wir haben im Herbst 2025 eine Umfrage mit 14 Szenarien gestartet – von der Rechtschreibprüfung bis zum komplett KI-generierten Buch. Sehen Sie hier das Ergebnis, das bei einigen Fragen durchaus erstaunt.

Mehr als die Hälfte der britischen Romanautoren fühlt sich von KI bedroht

Eine aktuelle Umfrage der Universität Cambridge zeigt die tief sitzende Verunsicherung in der britischen Literaturszene: 51 Prozent der befragten Romanautoren glauben, dass künstliche Intelligenz ihre Arbeit vollständig ersetzen könnte. Viele gehen davon aus, dass ihre Werke bereits ungefragt zum Training von KI-Modellen verwendet wurden – und dass dafür niemand bezahlt wurde.

KI – der Tod fürs Bücherschreiben? – Zu Gast im Podcast »Schreiben und Leben«

Andreas Schuster hat Wolfgang Tischer in seinen Podcast »Schreiben und Leben« eingeladen, um über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf das Schreiben zu sprechen. Spoiler: Die KI wird nicht der Tod fürs Bücherscheiben sein - aber es wird sich etwas verändern. Hören Sie das Gespräch überall, wo es Podcasts gibt.

Rettet den Gedankenstrich vor der KI – Plädoyer für ein in Verruf geratenes Satzzeichen

»Verzichten Sie auf Gedankenstriche – sie sind ein Zeichen, dass der Text von der KI geschrieben wurde!« Diese Warnung geistert seit Monaten durch soziale Medien, Schreibforen und LinkedIn-Posts. Autoren entfernen mittlerweile ängstlich jeden Strich aus ihren Manuskripten, um nicht unter KI-Verdacht zu geraten. Doch Strich gehört in gute Texte! Ein anderes Zeichen ist weitaus verdächtiger.